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Weltreise mit Diesel oder Benziner / GRJ vs. HZJ    

Kraftstoffe, Öle, Spritsparen, Additive, Alternative Kraftstoffe usw.

Re: Weltreise mit Diesel oder Benziner / GRJ vs. HZJ

Postby RobertL » Tue 6. Aug 2019, 15:53

Immer wieder interessant wieviel Aufwand hier in irgendwelche Spritkostenberechnungen gesteckt wird. Wer sich solche Fahrzeuge leistet und damit auf Weltreise gegen möchte, sollte sich aus meiner Sicht nicht um diese Kosten kümmern (müssen). Wesentlich aus meiner Sicht ist lediglich der Nachteil bei der Reichweite beim Benziner. Das kann man aber weitgehend mit ausreichend Tanks ausgleichen.

Und auch die Versorgungslage ist ein Thema, da ist man wohl mit dem Benziner besser aufgestellt.

Einen bisher nicht wirklich diskutierten Punkt hat spec vor kurzem in einem anderen Thread angesprochen: der Benziner hat das signifikant höhere Brandrisiko wenn man die Kiste irgendwo abrollt. Inwieweit man das in eine Entscheidung einfließen lässt, ist wohl sehr individuell.
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lg Robert
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Re: Weltreise mit Diesel oder Benziner / GRJ vs. HZJ

Postby fordfahrer » Tue 6. Aug 2019, 16:15

Hi,
eigentlich war das nur zur Info gedacht. Nachdem wir das letzte Mal doch in der Summe einen ziemlichen Spritkonsum hatten, war das diesmal sehr entspannt.
..Und in der Mongolei fahren die Jungs eher 200er, sowohl als 1VD-FTV, als auch als LX570 mit 3UR-FE oder eben mit 1GR-FE - hauptsächlich aber Prius... .
Gruss
Christian
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Re: Weltreise mit Diesel oder Benziner / GRJ vs. HZJ

Postby GRJ-CH » Tue 6. Aug 2019, 16:17

Ich kann zum Verbrauch etwas sagen:

GRJ 76 mit Permanentallrad im Alltagsverkehr: 13.5 l/100km
GRJ 79 Doka mit Permanentallrad in vollem Reisetrimm, mit Dachbeladung, Minicamp, vollem Luftwiderstand, 3 Personen etc, all included: 16.5 l/100km

Beide haben 265/16

Beide laufen gut, zuverlässig und unauffällig

Gruss, Nik
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Re: Weltreise mit Diesel oder Benziner / GRJ vs. HZJ

Postby RobertL » Tue 6. Aug 2019, 16:21

Ja klar, ein Praxisbericht von einer Reise ist immer gut. Aber teilweise wird hier im Forum ja um Zehntelliter diskutiert. :biggrin:
lg Robert
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Re: Weltreise mit Diesel oder Benziner / GRJ vs. HZJ

Postby Patricius » Tue 6. Aug 2019, 17:57

Christian[/quote]Was soll man nun mit diesem Beitrag zum Thema GRJ vs HZJ ?
Die alten 80er Benzinmotoren sind für heutige Massstäbe wirklich nicht als sparsam zu bezeichnen. Das ist wirklich keine neue Erkenntnis. Der 1HZ ist es aber auch nicht.
Die Angaben der Benziner mit 24/28l im Vergleich mit denen des Diesels mit 11l für das gleiche Fahrprofil, soll glauben wer will.
Aber mit GRJ7# hat es trotzdem nichts zu tun.

Wenn ich in der Mongolei leben würde, hätte ich wegen der Winter auf jeden Fall lieber einen FZJ80 als einen HZJ80. Nur so.....[/quote]

HZJ75 mit Hochdach und Anhänger mit zwei BMW GS drauf, Verbrauch auf unserer Reise 16-17L Diesel, ohne Anhänger sind es 13-14L, auf 11L komme ich höchsten im Stand :D Wobei ich auch sagen muss der Diesel hatte auch oft Qualitätsunterschiede und jenachdem steigt der Verbrauch, ist schwer zu sagen ob es am Diesel liegt oder dem Landschaftwechsel...schlussendlich war uns der Verbrauch wurscht, wenn man vor der Weltreise darüber nachdenkt welches Fahrzeug den besseren Verbrauch hat, dann sollte man erst garnicht losfahren!
Diesel ist in den meisten nicht europäischen Ländern teuerer gewesen, somit gleicht sich der Kostenfaktor irgendwie aus, Diesel verbraucht weniger kostet aber mehr, Benziner verbraucht mehr ist aber günstiger.
Einen Monstertank will auch jeder, bisher war die grösste Distanz von Tanke zu Tanke knapp 400Km, dafür braucht man wirklich keinen Zusatz oder grösseren Haupttank. Klar man verlagert das Gewicht und kann den Platz der Ersatzkanister für irgendwas anderes nutzen, aber ein grösserer Haupttank kostet schweine Geld und ob man dann wirklich sooo weit in die Pampa rausfährt???
Heute würde ich nur 2x 20Liter Kanister mitschleppen und nur bei Bedarf vollmachen.

WASSER, WASSER und nochmal WASSER ist das wichtigste auf der Weltreise, besonderst wenn man mit Kind oder Haustier unterwegs ist :) Mit 100L ist man schon sehr sehr gut unterwegs, ich rede vom reinem Trinkwasser zum Kochen und verzehren! Wir Filtern (Katadyn Ceradyn + Gravidyn, keine Osmose Anlage) nicht das Wasser zum Abwaschen oder Duschen, dieses ist separat, die paar Keime auf der Haut stärken das Immunsystem ;)

Frohes Reisen Euch allen!
Patricius
 
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Re: Weltreise mit Diesel oder Benziner / GRJ vs. HZJ

Postby superXcruiser » Tue 6. Aug 2019, 18:30

Hi

ich würde nie auf einen Zusatztank verzichten wollen, u.a. weil man in manchen Ländern nicht weis ob die Tankstelle wirklich Treibstoff hat oder gar existiert. Mehrfach erlebt. Ausserdem habe ich durch kluges tanken auf jeder längeren Reise Geld gespart und bei 140l im Zusatztank läppert es sich mit der Zeit. Ich habe den Preis des Tanks übrigens fast heraus getankt. Ist dann eine Nullnummer. Mit 20l Kanistern herum hantieren ist mir eine zu große Sauerrei. Es geht immer was daneben, sind sauschwer und können bei einem Unfall gefährlich werden. Nur im absoluten Notfall benutze ich sie noch, aber eigentlich lieber nicht. Zumal das Gewicht oben am Auto oder sogar auf dem Dach nicht optimal ist, so meine Erfahrung.

Und gerade auf einer Weltreise würde ich auf mein Geld achten, nicht jeder hat mehrere 100000€ oder mehr in der Ecke liegen bevor er los fährt.
Und wenn ich sehe, dass mein HDJ80 im Bummeltempo hinter einem 75iger keine 9l braucht und der 1HZ zwischen 13-14l dann findeich den Unterschied auf Dauer riesig. Und wenn der GRJ bei 14-17l liegt, dann ist dass eine ganze Welt für mich.
Bei normaler Fahrweise benötigt der 80iger übrigens zwischen 11-12l mit Hochdach und voller Beladung(jetzt mit Hund).
Mich würde jedenfalls stören dass ohne Zusatztank ich weniger Optionen habe beim tanken. Und egal welchen Treibstoff ich fahre, würde mindestens 1500km Radius einbauen.

bis denn

PS: Benutze aber gern Kanister um Wasser zu transportieren.
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Re: Weltreise mit Diesel oder Benziner / GRJ vs. HZJ

Postby Feldi » Tue 6. Aug 2019, 18:54

superXcruiser wrote:ich würde nie auf einen Zusatztank verzichten wollen, u.a. weil man in manchen Ländern nicht weis ob die Tankstelle wirklich Treibstoff hat oder gar existiert.....
Mich würde jedenfalls stören dass ohne Zusatztank ich weniger Optionen habe beim tanken. Und egal welchen Treibstoff ich fahre, würde mindestens 1500km Radius einbauen.

Sehe ich auch so, allerdings schleppt man dann auch oft genug unnötig viel Gewicht mit sich rum.
Ich habe mir angewöhnt, den Zusatztank nur dann voll zu machen, wenn die Gefahr besteht, daß ich den Extrasprit auch wirklich brauche.
Feldi (ganz im Süden)

"Die Wirklichkeit ist ein fortlaufender Prozess, der nicht mehr zu stoppen ist." (Harald Lesch)
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Re: Weltreise mit Diesel oder Benziner / GRJ vs. HZJ

Postby beboe » Tue 6. Aug 2019, 20:30

Bitte auch regionale Eigenheiten berücksichtigen!
In Australien, zum Beispiel auf dem Gunbarrel Highway wird es gelegentlich schwierig mit der Benzinversorgung, weil in den Aboriginal Communities nur Diesel und kein Benzin verfügbar ist.
Aber nur eine kleine Minderheit fährt mit ihrem Expeditionsmobil nach Australien.
Bei offroad Pisten von 1000 bis 1500km zwischen zwei Tankstellen wird die Treibstoffversorgung so oder so zum Problem.
Unser 1HZ im HZJ79 Pickup verbrauchte vor dem Umbau rund 15l/100km und nach dem Innovation CampersUmbau waren es im Schnitt 17 bis 20l auf 100km, je nach Zustand der Piste oder Straße. Auf Dünen und im Tiefsand auch deutlich mehr. Auf Autobahnen in Europa waren es dann um 18l. Ich staune immer wieder, wenn ich die niedrigen Verbrauchsangaben der Fahrer von HZJ78 und 79 lese.
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Re: Weltreise mit Diesel oder Benziner / GRJ vs. HZJ

Postby George » Tue 6. Aug 2019, 22:22

Mir gehts bestimmt nicht um Deziliter. Aber wenn einer schreibt, bei einer Strecke X habe sein HZJ76 11l als Durchschnittsverbrauch und bei einer vergleichbaren Strecke wären es bei Benzin J8 24-28l gewesen, dann stimmt was nicht.
Denn wenn ein HZJ76 sich mit 11l abspeisen lässt, wurde er ganz sicher nicht gefordert, das ist ungefähr der Durchschnittsverbrauch für behutsdames Strassen fahren. :biggrin:
Wenn ein FZJ80 ähnlich gefahren wird, hat er ungefähr einen Verbrauch von 14l.
Um das zu wissen habe ich genug eigene Erfahrungen mit J7 und J8 gesammelt. Da braucht mir keiner was zu erzählen.
Die ewige Tendenz hier Dieselmotoren schön zu reden geht mir manchmal auf den Sack.
Diesel= sparsam scheint in vielen Köpfen im Lande Rudolf Diesels besonders stark eingeäzt zu sein. Etwas anderes darf/kann nicht sein.
Ist doch egal ob man Diesel oder Benzin fährt, hat alles Vor und Nachteile. Beim Erdöl raffinieren entsteht in Gottes Namen nicht nur wunderdiesel sondern nebst anderem auch Benzin.

und dann die Pfennigfuchser, die auf Reisen ihre Zusatztanks wegen 2 Cent/l Unterschied füllen und über tausende km Kilos für nichts und aber nichts mitschleppen, sollten mal die Rechnung machen, wieviel Mehrverbrauch das unnötige Gewicht verursacht. Die gleichen Leute kaufen zu Hause bei Lidl billige Lebensmittel ein, denn im Zielland ist alles viel zu teuer. Ausser Müll und Abgasen bleibt nichts zurück, schon gar nicht Geld.
Der Teufel soll die Geizhälse holen. :rofl:

Gruss
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Re: Weltreise mit Diesel oder Benziner / GRJ vs. HZJ

Postby superXcruiser » Tue 6. Aug 2019, 23:02

....außer bei Lidl gehe ich auch bei Aldi und Netto einkaufen, komme leider nicht aus der Schweiz. Und wenn ich an einem Liter 50Cent sparen kann, fahre ich auch gern mal ein paar Kilometer mit vollen Tanks. Da ich direkt tanke wenn etwa die Hälfte aus dem Haupttank heraus ist, lehrt sich der Zusatztank ziemlich schnell.

Was ich nicht verstehe ist, warum es scheinbar so schwer zu verstehen ist, dass man viel mehr Möglichkeiten hat sich Tankstellenstops besser einzuteilen. Tanke z.B. ungern nachts während der Fahrt(passiert nicht oft, passiert aber), dann fahre ich lieber die Nacht durch ohne tanken zu müssen.
Tankstellen waren z.B. in manchen Ländern ausgetrocknet, obwohl sie Treibstoff haben sollten, Allein wenn ich weis das es knapp werden könnte, so wie in Usbekistan, dann tanke ich eben voll und konnte die 2000km durch das Land ohne Stress fahren.
Und auf Weltreise gibt es bestimmt öfter mal Unvorhersehbarkeiten die ich einplanen würde. Und wie bereits erwähnt, sparen geht dabei auch noch. Freue mich in Freihandelszonen gern voll tanken zu können.

bis denn
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Re: Weltreise mit Diesel oder Benziner / GRJ vs. HZJ

Postby George » Tue 6. Aug 2019, 23:31

@sXc
Es war eigentlich ganz allgemein gemeint und auf niemanden speziell.




Man verzeihe mir aber die Geiz Mentalität geht mir gerade heute besonders auf den Geist. Das hat nichts mit Nationalität zu tun.

Sparen um jeden Preis- koste es was es wolle.
Wer beim Fahren eines >2,5t Geländewagens sparen will, fährt wohl das falsche Fahrzeug.
George
 
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Re: Weltreise mit Diesel oder Benziner / GRJ vs. HZJ

Postby Reiti » Wed 7. Aug 2019, 00:19

200 l Benzin zu bunkern verursacht mir größeres Unbehagen als 100 l Diesel zu tanken. Geiz ist eher sekundär ein Thema, kann aber schon wichtig sein. Eigentlich bin ich gerne geizig. Noch lieber sparsam.

Aber: Wir kochen mit Benzin! Aus reiner Verschwendungsucht! Und natürlich weil es gut funktioniert.

Wenn keiner zuhört, sage ich leise "GRJ "zu dem kleinen Coleman.
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Re: Weltreise mit Diesel oder Benziner / GRJ vs. HZJ

Postby Reiti » Wed 7. Aug 2019, 00:19

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Re: Weltreise mit Diesel oder Benziner / GRJ vs. HZJ

Postby hs42 » Wed 7. Aug 2019, 08:08

Morgen
Vor noch nicht all zu langer Zeit wurde im BT diskutiert ja ein Auto ohne Elektronik/Steuergeräte zu fahren. Jetzt scheint alles vergessen zu sein und die Elektronik scheint zu funktionieren.
MfG Hans
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Re: Weltreise mit Diesel oder Benziner / GRJ vs. HZJ

Postby fordfahrer » Wed 7. Aug 2019, 08:11

Lieber George,
kein Grund sich aufzuregen.

Eigentlich war das nur eine Info. Sowohl bei den 80ern als auch bei den 76ern gemessen am Tankstopp. Fahrprofil war gleich. Nahezu ausschließlich Feldwege, quer über die Berge (tlw. gerade hoch), Wiesen, Geröllfelder, durch Flüsse, leichten Schlamm etc.. Eigentlich hatte ich das nicht gewertet und das ist ja auch unnötig. Es kann ja jeder selbst entscheiden. Für uns war es super, da wir uns ums Tanken keine Gedanken machen mussten. Wenn man nach 250 km gerade mal ein Viertel raus hat, fühlt man sich schon besser, als wenn, wie bei den 80ern (der eine mit Normaltank) dann schon 60 Liter raus sind. Ging mir jedenfalls so. Weder die 80er noch die 76er waren mit viel Aurüstung belastet. Die Menschen und das Camping Zeugs waren die/das Selbe(n). Insofern war das (für mich) vergleichbar.
Gruss
Christian
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