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    -- Allgemeine technische Diskussionen / General Tech Discussion

        -- Wer hat Unimog-Erfahrungen?

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Nordlicht
Verfasst am: Mo, 13. März 2006, 08:10
Anmeldungsdatum: 11.04.2002 Beiträge: 127 Wohnort: wo der Otter wohnt
hallo liebe Gemeinde,

es gibt doch tatsächlich noch Stellen die ich mit meinem 61 er nicht ohne grössere Aktionen befahren kann (Ketten,schauffeln,Winde etc.)

Nun hörte ich ein Unimog hat sehr viel mehr Spielraum auch was Bodenfreiheit und Zugkraft angeht.Deshalb spiele ich mit dem dem Danken mir (natürlich neben und nicht anstatt meines Toyo Smile )einen Mog zuzulegen .

Hat jemand von Euch einen und/oder kann mir Tips geben welches Modell besser ist als ein anderes .Habe verschiedene Foren durchgeblättert ,aber bin zu keinem Ergebnis gekommen ,scheint irgendwie ist jeder mit seinem
zufrieden Wink
Aber es gibt doch sicher Unterschiede in der Zuverlässigkeit ,Reparaturfreundlichkeit und Geländegängigkeit .
Meine persönliche Tendenz ,die aber rein optisch begründet ist ,geht zu dem älteren 406 / U900
Scheint auch so die alten liegen höher im Preis als z.B.die neuen Ex BW 's .

Ich würde mich über jede Anregung oder Hilfestellung freuen

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Gruss Thore
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Schoenthal
Verfasst am: Mo, 13. März 2006, 08:40
Anmeldungsdatum: 17.08.2002 Beiträge: 508 Wohnort: Im Gottesgarten Deutschlands
Hallo Thore,

schau mal beim Franz nach:

http://www.unimurr.de/unimurr/index.html

Er ist der Unimogspezialist schlechthin. Hat auch ein Forum. Vielleicht findest Du dort ja Antworten.

Gruß

U.E.H.

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Ironie ist das Körnchen Salz, das das Aufgetischte überhaupt erst genießbar macht.
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bandeirante
Verfasst am: Mo, 13. März 2006, 12:04
Anmeldungsdatum: 23.04.2002 Beiträge: 1775 Wohnort: Südhessen
Hallo Thore,

ich bin auch bekennender Unimog Fan, allerdings ohne tiefgreifendes Forumsknofhof. Unimog war früher für mich der Geländewagen schlechthin. Ich weiss, dass es die alten 404s immer relativ günstig gab (2 - 3 k€). Sind halt als Benziner nicht so gefragt in BRD. Dieselumbau ist möglich soll aber recht aufwändig sein. Ist ganz lustig, hochbeiniger als ein Toyo im Gelände allemal. Fahren auf der Strasse ist wegen Höchstgeschwindigkeit Stress. Die Geräte kenn ich nur vom Mitfahren.
Die älteren Diesel kommen aus Komunal, Forst oder Landwirtschaft, haben meist Zapfwellen, Hydraulik und Anbauvorrichtungen und haben ihren Preis oder sind runtergewirtschaftet (oder beides). Und die, die für uns schön wären, sind im Prinzip schon Sammlerobjekte. Genau wie mit alten Treckern, die man früher für 500 Mark vom Bauer geholt hat, fahren heute Stadtflüchtige Schwedenofenbesitzer mit zuviel Freizeit damit dreimal im Jahr zum "Holzmachen".
Bei den neueren (eckigen) siehts nicht viel Besser aus, Allerdings ist hier der Spassfaktor noch grösser. Ich durfte so ein Gerät als Einsatzfahrzeug mit 7,5 t gelegentlich durch den Schlamm quälen und musste keine Rücksicht nehem, da noch zwei andere da waren und mich hätten rausziehen können; war aber nicht notwendig. (Nen LC hättest du da gerade mal mit dem Kühler in den Schlamm gedrückt)Einfach nur geil. Auf der Strasse können sie auch noch im fliessenden Verkehr mithalten.
Aber die Geräte gehen auch ziemlich teuer weg. Man hätte zuschlagen müssen, als der Katastrophenschutz seinen Fahrzeugbestand verringert hat. Oder vielleicht heute von einer Feuerwehr erhaschen, aber die Kommunen haben auch nichts mehr zu verschenken.
Insgesamt sind Mercedes Nutzfahrzeugteile gar nicht sooo teuer, vor allem wenn man Toyotapreise kennt, aber Getriebe/Achsteile kosten halt schon. Und die Reifen sind auch ne Klasse höher.
Persönlich würde ich mir heute eher einen 170er Deutz mit Winde vom THW besorgen und den etwas höher legen, wenn ich ihn dann nutzen könnte. Leider hab ich weder den Platz, noch das Geld um mir so ein Gerät "justforfun" hinzustellen. Die gibts für ca. 1/3 des Preises vom Unimog (Vebegpreise).

Vielleicht hilfts dir ein bischen weiter.
Schöne Grüsse Axel O.

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Der Weg ist das Ziel
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Greenhorn2
Verfasst am: Mo, 13. März 2006, 12:47
Anmeldungsdatum: 16.07.2004 Beiträge: 522 Wohnort: Germany
Also ich hatte mal das Vergnügen einen 406 ein paar hundert Meter auf einem Feldweg zu fahren (mehr is nich weil B-Lappen), aber das hat schon Spass gemact, besonders akustisch .....

Laut Unimogbuch und dem was ich immer so vom Mogforum mitbekommen habe, ist der 406 (in der etwas stärkeren Version) nach dem 404 am meisten gebaut worden und erfreut sich großer Beliebtheit. Er ist auch der absolut Allerletzte den man mit biegen und verbiegen wohl noch irgendwie auf den B-Schein ablasten kann.

Besonders gefragt sind die viertürigen Flugzeigschlepper, aber da ist dann auch der Preis recht hoch. Soweit ich mich erinnere wurde der Preis für ein Vernünftiges Fahrzeug mitte der 80er gebaut auf nicht unter 7000 geschätzt, gerne auch höher.

Aber rein von den Leistungsdaten her geht Nix übern U2450 Wink

Gruß
Greenhorn

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Chuck Norris geht niemals jagen, denn das Wort jagen beinhaltet die Möglichkeit des Versagen, Chuck Norris geht töten!
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Jens16syncro
Verfasst am: Fr, 21. Apr 2006, 07:42
Anmeldungsdatum: 09.03.2004 Beiträge: 74 Wohnort: OWL
www.c303.de

Hat auch Portalachsen und steht dem Unimog im Gelände nicht nach. Als 6x6 ist der Fun-Faktor sogar noch höher. Der 6x6 hat eine super konstruierte Doppelachse, viel besser als z.B. beim Pinzi. Kostet deutlich weniger als ein Unimog, ist H-Kennzeichen-tauglich. Wegen Benzinmotor natürlich kein km-Fresser aber als Zweitfahrzeug sollte das ok sein.

Gruß
Jens

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Eines der geländegängigsten Transportmittel der Welt, das isländische Pferd
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Nordlicht
Verfasst am: Fr, 21. Apr 2006, 16:14
Anmeldungsdatum: 11.04.2002 Beiträge: 127 Wohnort: wo der Otter wohnt
Vielen Dank liebe Leute !
hatte die Tage das Vergnügen einen 404 zu fahren ,hmm... ich bin 1,98m gross und hatte echte Schwierigkeiten vernünftig zu sitzen ,
aber man kann wohl nicht alles haben Kopffreiheit und Amphitauglich .Von der Technik echt super und die Möglichkeiten
für Zusatzgeräte klasse ,glaube ich schaue mal nach einem Softtop.

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Gruss Thore
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oberweichei
Verfasst am: Do, 11. Mai 2006, 20:46
Anmeldungsdatum: 11.05.2006 Beiträge: 13 Wohnort: Totana / murcia / Spanien
Hallo,

hate nen 404, den ich dann auf MB 300 D mit Turbolader und LLK umgestellt habe. Das Ding wart im Gelände unschlagbar, technik simpel ( keine pneumatischen Sperren, alles mit hammer und licht zu reparieren)

Ich habe ihn damals verkaufen müssen, als ich nach Spanien ausgewandert bin. Heute trauere ich ihm nach. Wo der hdj 80 nicht mehr weiter will, fängt mit dem Mog der Spass an. Winter mit 80 cm Schnee -- nur geil. Wald mit Querliegenden Bäumen und morast -- Alle Sperren aktiviert und Lenkrad festhalten-- den rest macht der Mog. Unten steht nix raus, was abreisen kann.
Wenn man dann aber mal steckt, ist profesionelles Bergegerät notwendig. (Unimog mit Bergewinde per Zapfwelle oder Holzrückefahrzeuge sollten schon anrücken, alles andere hat keinen Wert.

Als Spassmobil ist meine Empfehlung ein 404 S, was juckt der Spritverbrauch, wenn man ab und zu mal Cabrio im Gelände fährt.-- Der Spassfaktor ist imens.

Ich träume wieder von einem Mog, wahrscheinlich ein 404 aus BW-Beständen. Muss mal abwarten, was meine Regierung sagt.

mfg

Bernd

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Und eine Stimme sprach aus dem Chaos: Lächle und sei froh, denn es könnte schlimmer kommen. Ich lächelte und war froh, und es kam schlimmer.
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j8 RR
Verfasst am: Fr, 12. Mai 2006, 17:09
Anmeldungsdatum: 04.02.2005 Beiträge: 1924 Wohnort: Hannover
Hallo Nordlicht,

bei

www.unimog-community.de

bekommst Du alle Info´s über die Unimog´s die Du suchst.

Grüße

Reinhold
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freier wende
Verfasst am: Sa, 13. Mai 2006, 13:06
Anmeldungsdatum: 04.08.2005 Beiträge: 30 Wohnort: Republik Freies Wendland
Dem Tipp von Reinhold ist eigentlich nix hinzuzufügen: www.unimog-community.de

Ich selbst hatte jahrelang erst einen 411er offen (Bj. 62, 170er 4 Zyl. D, 32 PS), dann einen 406er offen (Bj. 68, 5,7l 6-Zyl. Diesel 86 PS) und benutze heute hobbymäßig im Forst und auf dem Hof einen 421 geschlossen (Bj. 69, 220er 4 Zyl. Diesel, 45 PS). Um es kurz zu machen: Die Übersetzung von Unimog ist "Universalmotorgerät". Der Name ist Programm, die Dinger können mit den entsprechenden Anbaugeräten fast alles und sind im Gelände immer noch unschlagbar (achte mal bei den Trial-Trophys auf DSF etc. darauf, wieviele alte 406er immer ganz vorne in ihrer Gewichtsklasse mitfahren). Allerdings: Die Universalität hat ihren Preis - einen finanziellen (selbst für die fertigste Maschine ist noch richtig Geld hinzulegen) und einen praktischen (ein z.B. Deutz-Traktor hat einen Rahmen und einen großvolumigen, leicht zugänglichen Motor, das wars! Ein Unimog hat massig Nebenaggregate, und ist nicht sehr schrauberfreundlich vollgestopft mit Technik, die auch kaputtgehen kann). Und bei speziellen Einsatzzwecken heißt "Universal" eben auch "Kompromiss", der zu lasten von anderen Einsatzzwecken gehen kann. Lange Rede kurzer Sinn: Unimogs sind immer Hobby und damit Luxus, den man sich leisten können muss - außer sie verdienen z.B. im Forst ihr Geld. Dann müssen sie aber auch 200 Tage im Jahr laufen, weil dann der Verschleiß richtig hoch ist und auch entsprechende Kosten verursacht.

Die Ersatzteillage ist bei Mercedes bis zum Alter von 30 Jahren gesichert, danach kann es Engpässe geben. Und: Es hat soviele Modellwechsel selbst in einer Baureihe gegeben, da passt innerhalb von einem Baujahr Unterschied kein Vorderachsteil mehr zum anderen. Abschließend: Wenn Du Dir nicht zutraust, den technischen Zustand selbst realitätsgerecht beurteilen zu können, ist das Wagnis beim Kauf eines alten, schönen, runden Modells statistisch gesehen relativ hoch: Ein Achsantrieb ist nunmal nach 30 Jahren schneller im Arsch, als nach 15 Jahren und die Wahrscheinlichkeit, dass einer mal ohne Öl im Radvorgelege gelaufen ist, ist in drei Jahrzehnten einfach höher als in eineinhalb. Wenn Du also nicht beurteilen kannst, ob der Ölverlust im Radvorgelege direkt auf die Bremsbeläge nur vom defekten Wellendichtring herrührt oder ob die Wellen so eingelaufen sind und Antriebs und Abtriebsrad schon mehrere Zähne fehlen (Metallabrieb im Öl) - dann Finger weg von den alten Maschinen, denn das wird allein an Teilen richtig teuer.

Im Gelände machen die kleinen Baureihen 411 und der Nachfolger 421 mehr Spaß, weil sie um jede Ecke kommen und ihr geringeres Eigengewicht mit der auf der Straße schwachen Motorleistung spielend klar kommt: Mit dem 411 ziehe ich vollbeladen zwei 8 t-Gummiwagen mit Allrad und Diff aus fast jedem Modder raus: nur eben alles im 1. Kriechgang. Zum Ziehen von schweren Lasten ist wiederum der 406er besser, der Motor hat Kraft ohne Ende, aber er fährt sich eben auch wie ein LKW, nicht mehr ganz so wendig, aber mit der richtigen Bereifung bleibt man auch mit dem fast nirgendwo stecken.

Offene Fzge. mit Faltdach werden ungleich teurer gehandelt, als Festkabinen, die aber rostmäßig häufig in viel besserem Zustand sind. 411er und 406er sind mittlerweile die Liebhaberfahrzeuge für gut verdienende Oberstudienräte, die damit zum Spielen auf Treffen fahren - keine Frage, tolles Hobby, nur die Kaufpreise auf dem Gebrauchtmarkt sind entsprechend hoch. Wer über kleineres Budget verfügt, für den ist die Baureihe 421 immer noch am erschwinglichsten, vor allen Dingen die Festkabinen. Aber Vorsicht vor Kommunalen, die 20 Jahre im Streueinsatz waren! Dann kommen die eigenen Vorlieben, bzw. was man mit dem Fzg. machen möchte: landwirtschaftliche oder kommunale Ausstattung, Kipper oder nicht etc. Ganz wichtig bei dem beabsichtigten Gebrauch von Anbaugeräten für die 3-Punktaufhängung und den Zapfwellenbetrieb: Die ZW ist beim Unimog sehr hoch und links aus der Mitte angesiedelt! Viele Anbaugeräte lassen sich ohne ein Zapfwellenverlagerungsgetriebe überhaupt nicht betreiben! Und das kostet gebraucht allein mindestens 500 Euro, überholt oder neu aus BW-Beständen ca 800 Euro und Mercedes will 1.500 Euro. Nur mal so als Beispiel.

Die neueren eckigen Baureihen sind in der Praxis mindestens so gut (allerdings größer und schwerer) wie die alten und vor allen Dingen jünger und sie kosten gar nicht mal soviel im Vergleich zu den gefragten Oldies. Und so könnte ich stundenlang weiter erzählen als inzwischen etwas weniger heißsporniger Unimog-Fanatiker, wenn ich nicht noch was Anderes zu tun hätte. Deshalb einfach über die o.g. Webadresse Überblick verschaffen und ansonsten erfahrenen Praktikern auf den Zahn fühlen und gezielte Fragen stellen. Denn ein Unimog kann ein richtiges Geldgrab werden (ja, Toyotas auch, aber ich glaube Unimog ist in dieser Kategorie spitze). Aber im Gelände macht für mich nix soviel Spaß wie ein Unimog (natürlich mit kurzem Radstand, 404er sind zwar billiger wegen der 2,8l-BezinerMaschine, aber auch wegen des langen Radstandes bei weitem nicht so wendig, aber kommt drauf an was man eben so braucht)!

Gruß Mathias

HJ 61 Bj. 88 & Unimog 421 Bj. 69
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