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mibod
Verfasst am: Do, 28. Feb 2008, 11:17
Anmeldungsdatum: 05.10.2006 Beiträge: 32 Wohnort: Izmir/Türkei
Hallo,
ich sags ganz frei raus: ich war noch nie RICHTIG im Gelände. Ich habe zwar Erfahrung auf engen unbefestigten Serpentinen, Schotterpisten, etc. jedoch nicht auf Sand, Wasser u.ä. was man in meinen Augen als echtes "Offroad" bezeichnet.

Viele von euch sind ja bereits in Tunesien unterwegs gewesen und ich haben in einigen Threads auch verschiedenste Ausrüstungen auf den Bildern gesehen (Dachzelte, Bullbars, etc.). Ich werde für einige Jahre nach Tunesien umziehen und nehme selbstverständlich meinen liebgewonnenen J12 D4D mit, würde nun aber gerne wissen, was ich mir an definitiven "Must-Have" noch zulegen sollte.

Mir geht es hier nicht um Technik, dafür habe ich schon einiges im Navithread gelesen. Auch nicht welche Dachzelte oder Campingausrüstung, Wassermengen, etc. empfohlen sind.
Vielmehr richtet sich meine Frage an Ausrüstung die ich für Ausflüge z.B. zu den Star Wars Sets benötige, die ja bekanntlich u.a. in der Chott el Jerid liegen...

Sind Sandbleche notwendig? Was für Spaten haben sich bewährt, bzw. brauch ich überhaupt einen/zwei? Mir ist bekannt, dass man auf sandigem Untergrund Luft ablasen soll, aber wo kann man die Reifen wier füllen, Tankstellen warten ja bekanntlich nicht an jeder Ecke. Braucht man einen mobilen Kompressor dabei?

Hat von euch einer Erfahrung ob man sich das Zubehör auch bei Toyota vor Ort in Tunesien beschaffen kann?

Ein definitives "Must have" übrigens für jeden Star Wars Fan unter euch, ist das Buch "Tataouine Tours: On Location". Es ist leider mittlerweile Out of Print, wird seit letzter Woche allerdings als eBook angeboten und für 5 US$ unschlagbar günstig! Zu bezahlen über paypal unter

http://www.tataouinetours.com/


Gruss + Vielen Dank
Gruss mibod
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Lemming
Verfasst am: Do, 28. Feb 2008, 12:06
Anmeldungsdatum: 22.02.2006 Beiträge: 2681 Wohnort: Vevey/CH
Also wenn nur die Kulissen sein sollen...keine Aurüstung nötig. Im Januar standen da zwei Clios rum...das sagt alles oder?

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Ich bereue nichts, aber aus einigen Erfahrungen habe ich gelernt...
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bandeirante
Verfasst am: Do, 28. Feb 2008, 12:07
Anmeldungsdatum: 23.04.2002 Beiträge: 1763 Wohnort: Südhessen
Hallo mibod,

ich war auch noch nie richtig in der Wüste, aber wenn ich länger in einem Land bin, schaue ich mir an, wie das die Einheimischen machen. Zeit genug hast du ja, und die haben meistens Erfahrung und entsprechend praktische Lösungen und Tipps. Ich würde mein Fahrzeug nicht zu sehr sichtbar "aufmotzen", das zieht nur neugierige Blicke auf sich. Grundausstattung wie Schaufel, Messer und geeignetes Bordwerkzeug kann natürlich nie Schaden.

Grüsse Axel O.

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Der Weg ist das Ziel
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netzmeister
Verfasst am: Do, 28. Feb 2008, 12:16
Administrator Anmeldungsdatum: 16.05.2001 Beiträge: 11007 Wohnort: 76356 Weingarten
2 Sandbleche, Sandschaufeln mit kurzem Stiel, mobiler Kompressor, Ersatzrad, fertig. Damit bist Du fürs erste ausgerüstet.

Das war die Kurzfassung... Wink

Und ich für meinen Teil würde mich nicht auf das Vorgehen Einheimischer verlassen...die haben nämlich in aller Regel nix dabei, aber auch die nötige Ruhe weg, wenn genau das eben schief geht...

_________________
Das Buschtaxi-Veranstaltungs-Blog

Das BUSCHTAXI-TREFFEN - 11.-13. September 2009
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Onkelchen
Verfasst am: Do, 28. Feb 2008, 12:18
Anmeldungsdatum: 21.09.2003 Beiträge: 6181 Wohnort: BaWü
bandeirante hat Folgendes geschrieben:

ich war auch noch nie richtig in der Wüste, aber wenn ich länger in einem Land bin, schaue ich mir an, wie das die Einheimischen machen.



Die Einheimischen fahren Peugeot 405 und meiden die Wüste ... Wink


Als sehr praktikabel sind:

- Sandbleche
- Sandschaufel (zusammenschiebbar und nicht zu lang)
- Reifendruckmanometer
- Kompressor

Ist alles zusammen nicht zuuu teuer und braucht nicht extra mit viel Aufwand eingebaut werden. Kann man also auch für die "gelegentlichen" Ausflüge bei Bedarf ins/ans Auto packen.

1-2 Kanister mit Trinkwasser bzw. eine adäquate Menge Wasser in PET-Flaschen, die man sehr gut kaufen kann, sollten auch dabei sein. Falls es mal wieder etwas länger dauert ...

Viele Grüße
Onkelchen

_________________
2 Starrachsen, 4 Blattfedern und die Himmelsrichtung auf dem GPS.




Es wird nichts so heiß gegessen, wie es gekocht wird.
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AndreasHirsch
Verfasst am: Do, 28. Feb 2008, 12:19
Anmeldungsdatum: 23.07.2001 Beiträge: 1045 Wohnort: Berlin
Nun, da reicht üblerweise eine kleine Auswahl:
-Luftkompressor, aber nicht so ein Baumarktteil
-irgend eine Sandschaufel
-Bergegurt mit 2 Schäkeln
-Dieselfilter
-1 Paar Sandbleche

Die viele Einheimischen haben üblicherweise nix dabei,
nur die Beduinen haben manchmal ne Schaufel.
Und dann hilft noch üben,üben,üben .
Gruß aus Berlin

UUPPS, da war wer schneller

_________________
AndreasHirsch
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mibod
Verfasst am: Do, 28. Feb 2008, 17:04
Anmeldungsdatum: 05.10.2006 Beiträge: 32 Wohnort: Izmir/Türkei
zuerst vielen Dank für euer zahlreiches Feedback!

@Lemming:
hast du ALLE Stellen besucht, oder sprichst du nur von dem kleinen und dem großen set nördlich von tozeur/nefta? es gibt noch weitere Drehorte im Westen (La Grande Dune, Chott el Jerid, Sidi Bouhlel, Chott el Gharsa). Mich würden natürlich die Strassenverhältnisse auch an den anderen Stellen interessieren...
Die Sets sollen ja in Ong Jemal sein, ist dass denn vernünftig ausgeschildert?

@AndreasHirsch:
Wozu der Dieselfilter? Generell für Tunesien, oder gibt es für die Wüstenfahrt spezielle Gründe?

@alle:
Welchen Luftkompressor, wenn es kein Baumarktteil sein soll, kann man denn empfehlen?
Welchen Bergegurt mit zwei Schäkeln könnt ihr empfehlen?
Das gleiche gilt für die Schaufel? Klappspaten vom Militär sinnvoll?
Sollte ich mir einen Schnorchel für Tunesien nachrüsten lassen? M.E: ist dieser aber doch eher für Wasserläufe gedacht, die sind ja in Tunesien eher selten, oder? Rolling Eyes
Wird man den Dieselfilter vor Ort kriegen, oder sollte ich mir den vorab besorgen?
Gibt es weitere Verschleißteile, die ich sicherheitshalber nach Tunis mitnehmen sollte? Luftfilter o.ä.?
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Lawrence
Verfasst am: Do, 28. Feb 2008, 19:34
Anmeldungsdatum: 06.01.2008 Beiträge: 8
Wichtig ist Schaufel und nicht Spaten! Ein Klappspaten ist, gerade für Sand, eher ungeeignet, schadet zusätzlich aber nicht.

Bergegurt macht Sinn, wenn Du jemand anderen dabei hast, der Dich rauszieht und beide Fahrzeuge vernünftige Ansatzpunkte haben. Meinen hatte ich in Tunesien nur einmal benutzt, und zwar um ein paar Einheimische aus dem Weg zu ziehen, den ich nach ihrer Bergung dann problemlos befahren konnte.

Mit Schaufel und Blechen kriegst Du Dich aber auch allein aus (fast) jeder Situation 'raus. Einfach in den Kofferraum schmeißen, zusammen mit einem vernünftigen kleinen Kompressor oder einer Fußpumpe, und gut ist. (und natürlich Wasser)

Zu meinen Landroverzeiten fand ich eigentlich das Preisleistungsverhältnis bei nakatanenga.de am besten. Bei allgemeinem Zubehör wie Kompressor oder Bergematerial würde ich dort wieder schauen bzw. anrufen und mich beraten lassen.

Schaufeln soll es aber auch im Baumarkt geben.

Bernd
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landcruiser
Verfasst am: Do, 28. Feb 2008, 19:41
Anmeldungsdatum: 17.05.2001 Beiträge: 7319 Wohnort: outback - Northern Territory of lower saxonia
Die Alu-Schaufel von Fiskars mit 475 g für Sand recht beliebt:


_________________
Ich bin für das verantwortlich was ich sage. - Nicht für das was Du verstehst! "When nine hundred years old you reach, look as good you will not."
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DerAustralier
Verfasst am: Do, 28. Feb 2008, 20:59
Anmeldungsdatum: 18.06.2002 Beiträge: 2879 Wohnort: Daheim
richtig, uwe, eigentlich ne schneeschaufel, aber bestens für sand.
hatten wir auch dabei (aber nie gebraucht ).

auf sandbleche würde ich nötigenfalls verzichten, sind bei deinen geplanten ausflügen definitiv nicht notwendig. das haben nur touris dabei, sind aber nur in extremen sandgebieten nötig. (vier wochen tunesien, und die dinger nur als "duschmatte" gebraucht.) lieber mut zum luftablassen.

sinnvoll ist sicher ein kompressor (kein billigteil, mittelklasse reicht ( z.b. sowas), bergegurt(e) + schäkel und reifenflickzeug (deswegen )!!

schnorchel ist kein fehler, aber für gelegenheitsausflüge auch nicht notwendig, schliesslich gibts aphalt bis tozeur
achja, ausgeschildert sind die starwars sets nicht.

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Martin Der Australier
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mana
Verfasst am: Do, 28. Feb 2008, 23:21
Anmeldungsdatum: 26.06.2002 Beiträge: 1292
Wenn es nur zum Set sein soll kannst du ohne große Ausrüstung los. Nur den Reifendruck würde ich vorher etwas absenken.

Wir waren von 3 Jahren beim Set. Der Zustand ist etwas heruntergekommen, eigentlich schade.

Falls du die Idee hast im Chott zu fahren, rate ich dir dringend davon ab. Auch mit kompletter Ausrüstung kann es übel ausgehen.
Wenn dein LandCruiser einmal durch die Salzschicht bricht trifft er auf Schlamm der nicht besonders gut trägt. Eine Winde nützt nichts und die Sandbleche müssen erst einmal vernünftig unter das Fahrzeug gebracht werden. Falls du es geschafft hast da wieder raus zu kommen ist der sicherste Weg zum rettenden Ufer der, den du gekommen bist. Theo kann dir sicherlich mehr dazu zu sagen.

Es gibt schöne Orte in TN.
Ksar Ghilane ist auf jeden Fall einer davon wenn auch mittlerweile ziemlich Touristisch. KG kann auch mit einer Minimalausrüstung erreicht werden kann (ich habe gehört das die Piste von Douz aus soll sogar asphaltiert sein soll). Rundherum gibt es dann genügend kleine Dünen zum spielen und Spaßhaben.

Was du neben einer Schaufel- die Firskars kann ich dir im Sand nur empfehlen- und paar Sanblechen auf jeden Fall haben solltest, ist ein brauchbarer Bergegurt, 2 stabile Schäkel und einen 2. Geländewagen, idealer Weise mit jemanden besetzt der sich etwas auskennt.

Grüße, Marcus.
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DerAustralier
Verfasst am: Fr, 29. Feb 2008, 00:23
Anmeldungsdatum: 18.06.2002 Beiträge: 2879 Wohnort: Daheim





N 33°59´23,46" E 7°50´21,06" ca.

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Martin Der Australier
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Timo
Verfasst am: Fr, 29. Feb 2008, 11:42
Anmeldungsdatum: 08.06.2001 Beiträge: 1624 Wohnort: Trier
Leute, tut mal was für die Fitness:

http://www.woick.de/catalog/pdf/365.pdf

Selbst pumpt der Mann!


Vergiß Schnorchel, vollkommen überflüssig, es sei denn Du gehst tauchen...

Statt Sandbleche kannst Du Dir mit ein paar soliden Brettern helfen.

Beim Luftdruck würde ich bei 1.0 bar rundum anfangen. Nur Mut.

_________________
ABSOLUT. LC HJ60 - when in doubt, floor it !
&
LC 78 - der RAMBLER - when you're ready to get serious !
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AndreasHirsch
Verfasst am: Fr, 29. Feb 2008, 13:38
Anmeldungsdatum: 23.07.2001 Beiträge: 1045 Wohnort: Berlin
@mibod:
Nun, eine Dieselfilter hab ich persönlich immer im Auto,
egal wo.
Man kann immer mal Pech haben und kriegt irgend wann,
irgend wo Dreck beim Tanken ab.
Wenn dann mitten im Nichts das Maschinchen nicht mehr will,
ist das wohl von Übel.
GRuß aus Berlin

_________________
AndreasHirsch
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Markus L
Verfasst am: Sa, 01. März 2008, 00:33
Anmeldungsdatum: 17.05.2001 Beiträge: 887 Wohnort: München
Achtung, völlig Offteppich

@timo

Hi alter Wüstenfuchs

Warum nicht gleich mit dem Kamel in die Wüste, sch... Technik, braung ma net.

Ich wüßte auch einen Abnehmer für Deinen 60er. Nachdem jetz eh nix mehr geht, zwecks Feinstaub, Dieseldreck... ich bring Dir ein Kamel mit, Land darfste Dir aussuchen und bekomm dafür Deinen J6 - is das ein Deal???

Mal sehn ob den Grünen nicht wieder was einfällt bezüglich Pubssteuer für Kamele in Innenstädten. Und - Du bist Dein Technikproblem los, Bretter brauchste auch nicht mehr. Du hast nur Vorteile.

Sagn Gruß Zuhause

Markus

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