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Zentralasien/Seidenstraße Sommer/Herbst2017    

Alles rund um die Reise

Re: Zentralasien/Seidenstraße Sommer/Herbst2017

Postby xsteel » Tue 3. Jul 2018, 22:02

Cruisero wrote:Hallo Maik,

mehr Mut zum Text - Du sollst hier mit allen deinen Talenten glänzen :) !

Schön die ostwestfäliche Toyota-Elite auf den Bildern zu sehen.

Herzlichen Dank!
Gruß
Frank


:thumbsup: :thumbsup: :thumbsup:
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Re: Zentralasien/Seidenstraße Sommer/Herbst2017

Postby JWD » Wed 4. Jul 2018, 08:22

Danke für die Blumen, Männer.

Aber das Hochladen der Bilder ist für mich im Moment zeitintensiv genug.
Da ich nicht über einen Uploadservice gehen will, muß ich jedes Foto ´runterrechnen und einzeln hochladen.

Vielleicht schiebe ich die Tage mal ein kleines Essay dazwischen. 8)
Chut chon
Maik

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Re: Zentralasien/Seidenstraße Sommer/Herbst2017

Postby JWD » Wed 4. Jul 2018, 21:18

Auf ausdrücklichen Wunsch; bzw, ihr habt es so gewollt 8)



Ihr kennt das. Stereotypen.

Sie begegnen uns überall. Mal platt, mal subtil. Immer vorurteilsschwanger oder gar gehässig.
Gerade bezogen auf Volksgruppen oder Bewohner bestimmter Länder, oft eher mit dem Holzhammer ziseliert.

Der Russe – steht am Kamener Kreuz
Der Pole – klaut unsere Autos
Der Franzose – ißt unsere Frösche
Usw. usw....

Auf meiner Reise übers verlängerte Wochenende hatte ich Gelegenheit, das ein oder andere diesbezüglich auf den Prüfstand zu stellen – und bin dabei zu erstaunlichen Erkenntnissen gekommen.
Daran möchte ich euch ein wenig teilhaben lassen.
Obwohl ich mich um eine höchstmögliche Objektivität bemühe kann es passieren, bedingt durch persönliche Erlebnisse, dass minimale subjektive Einfärbungen vorhanden sind.
Aber sind das nicht die Reibungspunkte, die fruchtbare Diskussionen und soziokulturelle Weiterentwicklungen erst ermöglichen?
Sollte jemand da kritisch Anknüpfungspunkte erkennen, können wir das gerne an anderer Stelle offen und vorurteilsfrei diskutieren. Im Marianengraben oder auf dem Ross-Schelfeis zum Beispiel....

Mangels entsprechender Aufenthaltsdauer muß ich den Polen, den Litauer und den Letten leider außen vor lassen. Was ich besonders schade finde, da ich das im Vorbeifahren wahrgenommen Konsumverhalten hinsichtlich Alkoholika auf jeden Fall betrachtens- und untersuchenswert fand. Ich hole das nach.
In der Gestaltung ihres Lebensumfeldes scheinen sich die Genannten jedenfalls rasant zu assimilieren. Der brüsseler Borg-Cube leistet ganze Arbeit. Resistance is futile.

Der Russe.
Der Russe ist der Schweizer unter den Deutschen. Bei der ultrapräzisen Bearbeitung bürokratischer Vorgänge. Unterstützt von der Technik des frühen Paläozoikums bedarf es einer gewissen Gelassenheit, sollte man Beteiligter sein oder gar in Abhängigkeitsverhältnissen zu gewissen Dokumenten stehen. Stoisch stempelt der Russe ab, zerreisst was vorher notwendig war, füllt neu aus um neu abzustempeln und bricht unvermittelt in überbordende Heiterkeit aus, bei der Übersetzung des Wortes „Fahrzeugschein“ vom Russischen ins Deutsche.
Gut, dass wir nicht über „Zulassungsbescheinigung Teil 1“ gesprochen haben.
Bei der Abarbeitung der notwendigen Schritte lässt sich der Russe nicht in die Karten gucken. Der Besitz von dunklen Nobelkarossen mit verspiegelten Scheiben scheint aber ein gewisses Beschleunigungsmoment und auch kurzfristige Ranglistenverschiebungen
zu verursachen.
Im Straßenverkehr stellt sich das Bild geringfügig anders dar. Die auf diversen Videokanälen gezeigten Szenen von russischen Straßen sind gefälscht. Ich wünschte es wäre so harmlos, wie dort dargestellt.
Der Russe will dich umbringen. Sobald du mit deinem Auto vor ihm fährst. Er meint das nicht persönlich, es hat einfach mit deiner Anwesenheit zu tun. Und bilde dir nicht ein, es läge an deinem D-Schild. Auch der 22.06.41 hat nichts damit zu tun. Du bist einfach im Weg. Jedem Russen. Dem in der schwarzen Luxuslimousine ohnehin, erst recht aber dem Fahrer des orangefarbenen Tanklasters, der bei ca. 80 km/h auf einer schmalen Landstraße mit mordlüsternem Blick eine dritte Spur eröffnet, um mit einem Geschwindigkeitsüberschuß von ca. 10 km/h an dir vorbei zu ziehen. Um dann auf halber Höhe zu merken, dass das a) nix wird, weil der Gegenverkehr aus einem 40t Radlader besteht dessen Ausweichoptionen weitestgehend ausgeschöpft sind, oder b) ihm spontan einfällt auf den Parkplatz rechts neben dir abbiegen zu wollen, weil es dort eine gute Bortsch gibt. In beiden Fällen führt das, durch das Blockieren der Hinterräder verursachten Tänzeln des Tankaufliegers, zu etwas beschleunigter Atmung und spontanem Entleerungsdrang. Also bei dir. Nicht bei dem Fahrer des Tanklasters.

Der Russe ist ein Meister subtiler Andeutungen. Vor der Brust gekreuzte Arme untermalt von einem Schwall lauter, vermutlich wohlwollender, aber doch präzise verneinender Wort ist der feinsinnige Code für „leider ist deine Anwesenheit an dieser Stelle momentan nicht erwünscht“. Der geneigte Leser stelle sich das etwa so vor, wie eine Maschinenpistolengarbe 10 cm vor seine Birkenstöcke.

Der russische Polizist ist ein korrekter, vielleicht etwas neugieriger Beamter. Bestens geschult fragt er nach der grünen Versicherungskarte, um dem durchgekreuzten „RUS“ aber keinerlei Relevanz zuzuschreiben. Verunsichert hat ihn sichtbar nur, dass er beim Öffnen der vermeintlichen Fahrertür meines Rechtslenkers, weder Fahrer noch Lenkrad vorfand. Nur meinen dreist grinsenden Sohn mit den Papieren in der Hand.

Das Freizeitverhalten des Russen ist spektakulär. In der freien Wildbahn darf man bis 5.00 Uhr morgens an folkloristischen Darbietungen teilhaben. Ob man will oder nicht.

Trägt man sich mit dem Gedanken, das Land zu verlassen, setzt der Russe alles daran seine Gastfreundschaft bis auf die letzte Sekunde auszukosten. Auch in Sichtweite ehemaliger Bruderstaaten lässt er dich innig an seinem ausgeklügelten Bürokratiesystem teilhaben. Freundlich und korrekt erhältst du unmissverständliche Anweisungen, bei der Abgabe deiner Papiere vor der Linie auf dem Boden stehen zu bleiben, damit du einen artigen Diener machst, wenn du deine Ausweise in die 1,5m entfernte Schublade legst.

Ich liebe den Russen. Vielleicht, weil er mir so ähnlich ist. Ich will ihn unbedingt wiederbesuchen. Dann aber erst, wenn ich mir fragmentarische Kenntnisse seiner Sprache angeeignet habe.


to be continued....
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Re: Zentralasien/Seidenstraße Sommer/Herbst2017

Postby JWD » Thu 5. Jul 2018, 15:42

Nach diesem kleinen Exkurs in den soziokulturellen Sumpf nun wieder ein paar Bilder.
Unkommentiert. Unbearbeitet.

Xiva bei Nacht


L1030789.jpg



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L1030792.jpg



L1030801.jpg



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Last edited by JWD on Thu 5. Jul 2018, 16:07, edited 1 time in total.
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Re: Zentralasien/Seidenstraße Sommer/Herbst2017

Postby xsteel » Thu 5. Jul 2018, 16:04

JWD wrote:Ich liebe den Russen. Vielleicht, weil er mir so ähnlich ist. Ich will ihn unbedingt wiederbesuchen. Dann aber erst, wenn ich mir fragmentarische Kenntnisse seiner Sprache angeeignet habe.


Ja Maik,

da war Ostwestfalen halt nicht östlich genug.... bisserl weiter östlich war des erste Fremdsprache :rofl:

Aber deine Bikder und auch die Beschreibungen sind schon Interessant.
Gut zum gucken und angenehm zum Lesen

LG
Sigi
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Re: Zentralasien/Seidenstraße Sommer/Herbst2017

Postby JWD » Thu 5. Jul 2018, 16:05

Es ist in Xiva aber auch tagsüber schön.
Die Altstadt ist von der Stadtmauer fast komplett umschlossen und autofrei.


L1030815.jpg



L1030817.jpg



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L1030853.jpg



BdT :wink:
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Re: Zentralasien/Seidenstraße Sommer/Herbst2017

Postby xsteel » Thu 5. Jul 2018, 16:09

Hi Maik,

sag mal, ist des eine Lehmwand?

Image

LG
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Re: Zentralasien/Seidenstraße Sommer/Herbst2017

Postby JWD » Thu 5. Jul 2018, 16:11

xsteel wrote:Ja Maik,

da war Ostwestfalen halt nicht östlich genug....
LG
Sigi



Sigi, ich wohne so weit östlich in Ostwestfalen, das es eigentlich schon Westniedersachsen ist :biggrin:

Aber die Sprache hier hat auch ihre Tücken :wink:

Nur Lehmputz. Reine Lehmbauten zeige ich später. Aus dem Iran.
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Re: Zentralasien/Seidenstraße Sommer/Herbst2017

Postby JWD » Thu 5. Jul 2018, 16:15

Gegenüber der Stadtmauer kann man schön wohnen. :biggrin:
Und vor allem sehr gut Frühstücken!


L1030827.jpg
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Re: Zentralasien/Seidenstraße Sommer/Herbst2017

Postby Cruisero » Fri 6. Jul 2018, 16:06

Hallo Maik,

weil gerade Zeugniszeit ist: Für diesen schönen Text gibt es eine 1+. Hervorragend - ich liebe solche Beschreibungen weil sie auch Bilder erzeugen - richtig schönes Kopfkino.

Deine Fotos sind jedoch auch umwerfend. Die Schönheit der Gebäude ist sehr beeindruckend. Insgesamt sehr hoher Neidfaktor hat diese Tour.

Den blauen Kabinen-Lux hat ich schon mal auf der AA gesehen.

Beste Grüße
Frank
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Re: Zentralasien/Seidenstraße Sommer/Herbst2017

Postby JWD » Fri 6. Jul 2018, 17:00

Besten Dank.
Da liege ich ja 0,2 Punke vor meinem Jüngsten, der heute sein Abizeugnis bekommen hat.
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Re: Zentralasien/Seidenstraße Sommer/Herbst2017

Postby quattro » Fri 6. Jul 2018, 17:39

Hallo Maik,
Deine sehr treffende Beschreibung des Russen war köstlich, vielleicht hast Du mich lachen gehört. Nach unser 6,5 stündigen Einreise vor einer Woche kann ich Dir nur Recht geben. Wir stehen gerade am Rand von Jekaterinburg neben einem Kartoffelacker.
Als Beispiel der russischen Anteilnahme an leidenden Fahrwerken: Die Asphaltstrecke ist grausam, der Deutsche dürfte 30 km/h fahren, ich fahre mutige 40, die Schilder empfehlen 70, der Russe fährt 90...
Grüße, Reinhard
HJ60 `87, Sprinter 316 4x4, D-Max 3,0
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Re: Zentralasien/Seidenstraße Sommer/Herbst2017

Postby JWD » Sat 7. Jul 2018, 06:43

Danke, Reinhard.
Und viel Spaß. Mein Neid schleicht Dir hinterher :wink:

Wir haben den Asphalt oft links liegen gelassen und sind lieber über die angrenzenden Feldwege gefahren 8)
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Re: Zentralasien/Seidenstraße Sommer/Herbst2017

Postby Feldi » Sat 7. Jul 2018, 08:37

JWD wrote:Auf ausdrücklichen Wunsch; bzw, ihr habt es so gewollt 8)
Ihr kennt das. Stereotypen.

Sie begegnen uns überall. Mal platt, mal subtil. Immer vorurteilsschwanger oder gar gehässig.
Gerade bezogen auf Volksgruppen oder Bewohner bestimmter Länder, oft eher mit dem Holzhammer ziseliert.

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Usw. usw....


Köstlich...weiter so. :D

um es mit Pispers zu sagen
"Früher stand der Russe vor der Tür.....vor jeder.
Heute sitzt er mit der Michschnitte im Fernsehen" :lol:
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"Was glaubst Du, was hier los wäre, wenn jeder wüßte, was hier los ist ?"
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Re: Zentralasien/Seidenstraße Sommer/Herbst2017

Postby UH1D » Sat 7. Jul 2018, 15:49

Schöne Bilder. Um´s Gästehaus hat scheinbar einer aufgeräumt . Rechts hing doch die Wäscheleine :rofl:

Deine Beschreibung des Russen - sehr schön. Den 40t mit den blockierenden Reifen schicken die scheinbar immer raus (auf die Gegenfahrbahn) wenn ein Touri kommt. :shock: Erinnere mich noch gut an ihn. Mit gefühlt 70 km/h Geschwindigkeitsüberschaus in der Dämmerung links vorbei an der langsamen Kolone zu Tal, wollte er absolut nicht einsehen, dass der entgegenkommende Tanklastzug böswilliger weise nicht runterschalten wollte. Mann war ich blass als er dann den Aufleger schließlich langsam quer stellte um letztendlich in Fahrtrichtung links am Tanker vorbei zu schiessen - entlang der schrägen Böschung. Dass der Aufleger wieder einspurte war filmreif

Auch die Line 1,50 von der Schublade hat Wiederekennugnswert. Schien mir letztes Jahr aus dem Intro von "Blues Brothers" inspiriert in Szene gesetzt. :biggrin:
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