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Zu viel Fett rein gepresst Kardanwelle?    

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Re: Zu viel Fett rein gepresst Kardanwelle?

Beitragvon Broesel » Di 31. Jan 2012, 21:36

Hallo,

ich find das lustig: Beim Motor leuchtet jedem ein, das er kaputt ist wenn er Wasser statt Luft ansaugt - Und bei den Schiebestücken macht ihr es genau umgekehrt.

Das Problem ist das gleiche: Hydrokompression, und die funktioniert nun mal nicht.

Nur das beim Motor das Wasser garnicht entweichen kann, und bei dem Schiebestück die Flüssigkeit zu Viskos, also Dickflüssig ist, um entweichen zu können.

Beides ist ziemlich blöd, und führt zu Schäden.

Das Schiebestück darf keinesfalls gefüllt werden, sondern es dürfen dort nur 1-2 Hübe Fett rein. Die Verteilung findet dadurch statt das sich das ganze dreht und auch bewegt, das Fett wird durch die Rotation nach "aussen" gedrückt und beim ein- und ausschieben mitgenommen, das reicht!

Viele Grüße
Daniel
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Re: Zu viel Fett rein gepresst Kardanwelle?

Beitragvon HeideCruiser » Di 31. Jan 2012, 21:39

quatsch, handschufach is doch schon voll mit 10W40 !!
1,5 kartuschen sind jeweils rechts und links in dem kugeldings verschwunden.
und eine ging für die anderen sachen drauf, kardan, federschekel und gelenke.
war ne menge schmotze und wasser drinn.
gruss sven

edit fragt: was ist ein 335 CAT

ps: ich muss wohl noch üben diese lustigen kleinen gesichter anzuhängen,
damit Ihr mich besser hören könnt :wink:
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Re: Zu viel Fett rein gepresst Kardanwelle?

Beitragvon Ozymandias » Di 31. Jan 2012, 22:20

Ah ja die Kugel, ich dachte da kommt Fließfett rein???? Liege ich falsch?

CAT?

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Re: Zu viel Fett rein gepresst Kardanwelle?

Beitragvon HeideCruiser » Mi 1. Feb 2012, 07:52

cat, jetzt hab ichs.
fließfett würde bei mir sofort wieder rauslaufen, ich hab mos-fett genommen,
hab ich mal irgendwo gelesen.
gruss sven
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Re: Zu viel Fett rein gepresst Kardanwelle?

Beitragvon J9 Andy » Do 2. Feb 2012, 18:06

HeideCruiser hat geschrieben:1,5 kartuschen sind jeweils rechts und links in dem kugeldings verschwunden.
Na hoffentlich nicht per Schmiernippel. :alarm:
Gruss Andy
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Re: Zu viel Fett rein gepresst Kardanwelle?

Beitragvon landcruiser » Do 2. Feb 2012, 19:03

J9 Andy hat geschrieben:... Na hoffentlich nicht per Schmiernippel. :alarm:


Ich glaub nicht, das Sven da einen Schmiernippel einbauen würde. :biggrin:
Zuletzt geändert von landcruiser am Do 2. Feb 2012, 19:23, insgesamt 1-mal geändert.
Ich bin für das verantwortlich was ich sage. - Nicht für das was Du verstehst!
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Re: Zu viel Fett rein gepresst Kardanwelle?

Beitragvon timo cr » Do 2. Feb 2012, 19:22

Ich bin ja nach ewigem Ueberlegen immernoch der Meinung das zumindest bei Blattfedern die Welle beim einfedern laenger wird und nicht kuerzer.

Federt ein-Schaekel klappt nach hinten-Schaeckel nach hinten-Achse nach hinten und Welle wird somit laenger.

Ich pumpe auch so lange bis Fett aus der Verzahnung rauskommt und seit ca 14 Jahren ist noch nix passiert.

Gruss
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Re: Zu viel Fett rein gepresst Kardanwelle?

Beitragvon islanderonearth » Do 2. Feb 2012, 20:10

Hi,
ich schmiere seit 400tsd die Wellen immer so ab, daß sie sich ein bis zwei Zentimeter auseinander drücken.
Was zuviel ist drückt sich raus und das schneller als manchen lieb sein kann.
Also ganz ganz langsam fahren auf dem schön gepflastersten oder asphaltierten Privatweg.
Sonst gibts Mecker mit der Hausherrin.
Kaputt geht nur da etwas, wo Dreck um Wasser reinkommt.
Ich habe mein Verteilergetriebe gerade offen und da sieht alles noch jungfräulich aus, bis auf die Eingangsgetriebewelle und werksseitige Montagefehler.
Gruß Georg
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Re: Zu viel Fett rein gepresst Kardanwelle?

Beitragvon HeideCruiser » Do 2. Feb 2012, 20:41

landcruiser hat geschrieben:
J9 Andy hat geschrieben:... Na hoffentlich nicht per Schmiernippel. :alarm:


Ich glaub nicht, das Sven da einen Schmiernippel einbauen würde. :biggrin:


auch wenn ich grundsätzlich ein freund von reichlich nippeln und ordentlich abdrücken bin,
habe ich, wie Uwe schon wusste, an dieser stelle keine eingeschraubt.
gruss sven
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Re: Zu viel Fett rein gepresst Kardanwelle?

Beitragvon hakim » Fr 3. Feb 2012, 08:47

timo cr hat geschrieben:Ich bin ja nach ewigem Ueberlegen immernoch der Meinung das zumindest bei Blattfedern die Welle beim einfedern laenger wird und nicht kuerzer.
Federt ein-Schaekel klappt nach hinten-Schaeckel nach hinten-Achse nach hinten und Welle wird somit laenger.
...
Gruss

Hallo,
seh´ich zunächst auch so, ist aber geometrisch komplexer. Am Beispiel einer blattgefederten Hinterachse:
Beim Einfedern wandert die Achse um mehrere Zentimeter in Richtung Schäkel nach hinten aus. Richtig, theoretisch sollte die Kardanwelle ausfahren. Federt die Achse weiter ein und biegt die Blattfeder nach oben, kehrt sich der Effekt aber wieder um und die Achse wandert zurück nach vorne. Bei meinem Hilux sind das locker 4cm nach hinten und wieder zurück, bis die Achse voll am Rahmengummi anliegt.
Aber es gibt noch mehr Variablen:
- dynamische Veränderung des Anstellwinkels der Kardanwelle zur Achse: beim Einfedern verflacht sich (zunächst) der Anstellwinkel der Kardanwelle, tendenziell verkürzt sich die Welle.
- Federpakete über oder unter der Achse: im 1.Fall ist der Anstellwinkel der Kardanwelle (im Stand) recht steil. Im 2.Fall dagegen von vornherein eher flach, sodaß in der zweiten Hälfte des Einfederwegs die Kardanwelle sogar über die Horizontale auswandert und tendenziell auseinandergezogen wird.
Im Zusammenspiel aller Faktoren ist es also durchaus plausibel, daß wie weiter oben angeführt z.B. ein J4 beim Einfedern der Hinterachse die Kardanwelle mehr auseinanderzieht, während diese bei meinem Hilux eindeutig zusammengeschoben wird.
Im Ergebnis: mein früherer J4 mit laschem Serienfahrwerk ist kaum vergleichbar mit meinem aktuellen Hilux mit heavy-duty-Höherlegungsfedern, weder was Bewegungsmuster noch was Arbeitshub des Längenausgleichs der hinteren Kardanwelle angeht.
Geometrie-Modus aus! :wink:
Hakim
HILUX 3,0 DoKa EZ´08, HOPA-Chip, 285/75R16 auf CW-Alus 8x16(ET+15), 33x10,5R15 MT auf Serienalus 7x15(ET+30) i.V.m. Spurplatten 15mm, VA:OME mittel/KONI Raid, HA: OME heavy-duty/OME-Sport, Snorkel, K+N-Luftfilter, RECARO Cross-Speed, N4-Alumotorschutz, und unsere Wohnkiste ORTEC-Minicamp
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