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Dachzelte: Epoxidharzgerüche bei Hartschalendachzelten    

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Re: Dachzelte: Epoxidharzgerüche bei Hartschalendachzelten

Postby Hydraulinski » Sat 16. May 2020, 19:32

Außer über abdampfen lassen,
lässt sich der Geruch auch reduzieren, wenn man intensiv mit warmen Wasser und Geschirrspülmittel die Kunststoffoberfläche auswischt? Oder mit Isopropanol? Habt Ihr das mal probiert?

Hintergrund: sollte es aus dem Kunststoffmaterial an die Oberfläche wanderndes Lösungsmittel oder andere Verbindungen sein, so lassen sie sich dort vielleicht wieder abreichern? Da sie evtl. klebrig und nicht leicht wasserlöslich sind, wird Wasser alleine nicht reichen. Sind ja auch große Oberflächen.
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Re: Dachzelte: Epoxidharzgerüche bei Hartschalendachzelten

Postby coke » Sat 16. May 2020, 20:25

Robby123 wrote:Wir haben das Ikamper Skycamp gekauft und sind komplett unglücklich mit dem beissenden Gestank, Übernachten ist (bis dato) unmöglich.

Michael
Wir hatten es zwei Wochen aufgebaut auf dem Hof stehen zum Lüften. Trotzdem ist der Geruch nicht ganz verschwunden. Ob und wie es nun beim Schlafen ist, kann ich dir dank Corona leider noch nicht verraten...
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Re: Dachzelte: Epoxidharzgerüche bei Hartschalendachzelten

Postby muelli » Sat 16. May 2020, 21:46

Mein skycamp hat auch nach einem Jahr bis zum Verkauf noch gestunken. Nie rausgefunden was die Ursache war.
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Re: Dachzelte: Epoxidharzgerüche bei Hartschalendachzelten

Postby MiniCamper82 » Wed 24. Jun 2020, 10:03

Stinkende GFK - Bodenschale von Hartschalendachzelt - Lösungsansätze :lol:

Ich kann das "Problem" von starken Gerüchen aus der Bodenschale sehr gut nachvollziehen.
Ich selber habe seit April 2020 ein Maggiolina Airlander+ Medium Hartschalendachzelt.

Es roch von Anfang an stark nach den Styroldämpfen aus der Bodenschale, welche mit GFK auf Polyesterharzbasis laminiert wurde. Ich habe mich dann auch an den Selbstversuch gewagt, diesen Gestank, welcher wirklich zu mehr als 90% aus der Bodenschale kommt, wegzubekommen.

Nach Recherchen im Internet ergaben sich bei mir folgende Möglichkeiten, welche ich auch probiert habe:

- Als Erstes mal ganz sicher die Matratze rausnehmen, denn der starke Geruch entsteht darunter in der Bodenschale!!!

- In die pralle Sonne stellen und dann 2 Wochen lang einfach immer wieder lüften - hat Nichts gebracht, auch wenn das die Empfehlung des Verkäufers war, als ich nachträglich nach einer Lösung gefragt habe.

- Zusätzlich noch einen Ventilator rein - hat ganz wenig gebracht nach einer zusätzlichen Woche....

- Auch hat man mir geraten, den Hartschalenboden mit Aceton zu reinigen. Habe an einer kleinen Stelle einen Versuch gemacht. Resultat: Keine Veränderung der Geruchsentwicklung.

- Dann erste Abklärungen, ob sich das GFK mit einem 2K-Epoxydharz so versiegeln lässt, dass kein Gestank mehr austritt.... Habe bei 6 verschiedenen Firmen aus den Bereichen Bootsbau / Malerei / GFK - Herstellung angerufen und Ihnen die Situation geschildert. Antwort im Grossen und Ganzen immer dieselbe: "Sie sollten GFK erst versiegeln, nachdem die Vernetzung der einzelnen im GFK enthaltenen Komponenten komplett abgeschlossen ist"

Diese Aussage ist genau der entscheidende Punkt: Auch wenn GFK ausgehärtet ist, können sich immer noch unvernetzte Moleküle darin befinden, welche keinen sogenannten Reaktionspartner gefunden haben, zudem vernetzen sich auch nach der Aushärtung die einzelnen Komponenten immer noch mehr - einfach relativ langsam. Somit kann GFK auch noch Monate bis Jahrelang stinken, da bei dieser Vernetzung Styrol entsteht (bitte korrigiert mich, wenn ich das nicht richtig verstanden und hier umgeschrieben habe in meine Worte).

Um diesen Prozess zu beschleunigen, hilft genau eine Sache: TEMPERN

Das bedeutet Folgendes: Unter zusätzlicher Wärmezufuhr (natürlich am besten in einer Heizkammer) beschleunigt sich dieser Vernetzungsvorgang um eine Vielfaches, was die Zeitspanne bis zur vollständigen Vernetzung der einzelnen Moleküle / Komponenten drastisch verkürzt.....

Aktuelle Situation bei meinem Dachzelt:

- Seit 4 Tagen habe ich das Dachzelt wieder runter vom Autodach und es hinter meinem Haus mit 2 Heizlüftern, einem Termometer mit Sensor an einem Kabel zur Wärmeüberwachung und einem zusätzlichen Ventilator zur gleichmässigen Wärmeverteilung am Tempern...Dazu ist das Zelt komplett geschlossen, denn es geht nicht darum, das ausgedünstete Styrol umgehend rauszublasen, sondern eine Temperatur von 55 Grad Celsius aufrechterhalten zu können, denn das GFK muss durchgehend erwärmt sein.

2 x pro Tag lüfte ich kurz durch und stelle Folgendes fest:

Tag 1: Beim Öffnen des Zeltes nach 6 Stunden ist die Styrolkonzentration der Luft welche entgegenkommt brutal hoch - die Augen brennen, der Atem stockt, Brechreiz macht sich breit...

Tag 2: Genau wie am ersten Tag sind die Ausdünstungen durch den Vernetzungsprozess brutal hoch - es stinkt so stark, wie wenn man eine Dose mit GFK - Spachtelmasse frisch ab Werk das erste Mal öffnet und daran riecht (Damit Ihr einen Referenzwert zur Geruchsstärke habt).

Tag 3: Testhalber mal das Zelt nicht nur kurz gelüftet, sondern 20 Minuten alles aufgemacht und durchgelüftet. Der Gestank hat sich reduziert. Es scheint sich eine Besserung einzustellen: Es stinkt etwa 1/3 weniger als vor Projektbeginn. Also Heizlüfter wieder an und rauf auf 55 Grad, bevor Alles komplett ausgekühlt ist. Denn der Tempervorgang sollte eigentlich nicht unterbrochen werden...

Tag 4: (heute morgen 24.06.2020) Wieder mal Zelt aufmachen und schnuppern. Es hat sich erneut eine Besserung eingestellt, denn die Luft hat nun nach mehr als 12 Stunden Tempern bei geschlossenem Zelt eine deutlich tiefere Styrolkonzentration - riecht nun schon fast angenehm im Vergleich zu vor 4 Tagen.

Weiterer Verlauf: Ich werde nun noch so lange tempern, bis nach 12 Stunden bei geschlossenem Zelt keine Geruchsbelästigung mehr warzunehmen ist. Das wird nach Aussagen von Fachleuten wohl noch etwa eine Woche dauern. Wenn es dann immer noch etwas riecht und ich es als störend empfinde, so versiegle ich anschliessend mit 2K - Epoxydharz den Boden. Da gibt es ja teils schon komplett geruchslose Produkte.

Ich bin nun guter Dinge und freue mich auf meine ersten Übernachtungen, denn diese waren bis jetzt nicht möglich. Kopfschmerzen und Brechreiz nach 20 - 30 Minuten Aufenthalt im Dachzelt...

Kann ja schon sein, dass ich geruchsempfindlich bin. Aber die Aussagen von mehreren Verkäufern machen mich schon etwas sehr stutzig: «Dieser Geruch ist gesundheitlich unbedenklich und keine Käufer hätten sich jemals darüber beschwert»... Ich weiss nicht, aber das glaube ich nun einfach mal nicht.

Auch wenn eine TÜV-Zertifizierung für diese Dachzelte vorliegt...

Es gibt gute Gründe, warum GFK eher für den Einsatz in durchlüfteten Einsatzorten empfohlen wird und man für den Wohnbereich besser Epoxydharz anstellen von Polyesterharz verwendet. Einer davon ist ganz klar die Geruchsentwicklung und die Lösungsmittel. Und das hat Polyesterharz gravierende Nachteile. Aber in Verbindung von Glasfasern hat Polyesterharz dann wieder eine bessere Eigenschaft in Bezug auf die Robustheit, was bei einem Hartschalendachzelt ja auch ein sehr ausschlaggebendes Kriterium darstellt.

Hier also mein Tipp als Kurzfassung:
Nehmt alle nicht fest verbundenen Teile aus dem Dachzelt (inkluisve der Matratze) nehmt es vom Autodach und stellt es an einen sonnigen Platz. Dann verwendet einen Heizlüfter (für eine konstante Temperatur von 55 Grad Celsius habe ich eine Heizleistung von 3000 Watt genommen. damit sich die Wärme gut verteilt noch einen zusätzlichen Ventilator rein ins Zelt. Dann Alle Luken dicht und aufheizen. 2 x pro Tag kurz durchlüften.
Auch die Postion der Lüfter sollten täglich verändert werden, damit wirklich alle Bereiche mit genügend Wärme versorgt werden über die gesamte Temperphase.
Erwartet nicht eine Besserung in sehr kurzer Zeit - es dauert 3 oder mehr Tage, bis Ihr eine Besserung feststellen werdet, da noch sehr viele Moleküle vernetzt werden müssen, bis sich die Styrolbildung verringert.

GANZ WICHTIG:
WENN IHR MITTELS HEIZLÜFTER IM ZELT TEMPERT, SO BESTEHT BRANDGEFAHR IM DACHZELT.
LASST DAS ZELT ALSO NICHT UNBEAUFSICHTIGT UND KONTROLLIERT BEIM LÜFTEN JEWEILS AUCH NOCH GLEICH DEN ZUSTAND DER HEIZLÜFTER, DENN DIE SIND NORMALERWEISE NICHT DARAUF AUSGELEGT, IN HEISSER UMGEBUNGSLUFT ZU ARBEITEN SONDERN NUR SELBER WÄRME ZU ERZEUGEN IN KÜHLER UMGEBUNGSLUFT.


EBENFALLS SEHR WICHTIG:
IHR SOLLTET NICHT ZU HOCH TEMPERN - DER BEGRIFF "TEMPERN" GIBT KEINE KLAREN ZAHLEN VOR, WENN DIE TEMPERATUREN SIND JE NACH GFK - PRODUKT SEHR VERSCHIEDEN. AUCH BEI 30 GRAD CELSIUS KANN MAN BEREITS VON TEMPERN SPRECHEN, DASS KAN AUCH BIS ZU 80 ODER MEHR GRAD CELSIUS HOCHGEHEN.
SEIT ALSO BITTE VORSICHTIG.

Ich hoffe, ich konnte euch helfen und wünsche eine tolle Camperzeit 2020.
Grüsse aus der Schweiz
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Re: Dachzelte: Epoxidharzgerüche bei Hartschalendachzelten

Postby coke » Wed 24. Jun 2020, 12:02

Nachdem 2 Wochen lüften nicht richtig geholfen hat, habe ich die Matratzen raus genommen, die den Geruch bei uns im Skycamp 2.0 extrem aufgenommen hatten. Die Bezüge habe ich gewaschen und die Matratzen einen Tag in die Luft/Sonne gestellt. Nun ist es ok!

Wenn wir das Zelt öffnen, riecht es fünf Minuten, aber denke das ist bei allen Zelten so, wenn den ganzen Tag die Sonne drauf stand.

Wir „leben“ nun seid 6 Wochen drin und sind zufrieden ;-)
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Re: Dachzelte: Epoxidharzgerüche bei Hartschalendachzelten

Postby Hydraulinski » Wed 24. Jun 2020, 12:59

Für die Fälle, wo Ihr die Gerüche eindeutig auf die Kunststoffschale zurückführen könnt:

Da sowohl Monomere als auch andere Kunststoff – Inhaltsstoffe (zB Stabilisatoren) die Tendenz haben, langsam zur Kunststoffoberfläche zu kriechen und von dort aus nur langsam zu verdampfen –
habt ihr auch versucht, mit warmem Wasser und Geschirrspülmittel und intensivem mechanischen Reiben (weiche Bürste oder Mikrofasertuch) mehrmals abzuwaschen?
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Re: Dachzelte: Epoxidharzgerüche bei Hartschalendachzelten

Postby HeinzD » Wed 24. Jun 2020, 14:05

Hallo MiniCamper82,

vielen, vielen Dank für Deinen ausführlichen Bericht. Da hast Du sehr eindrücklich die Vorgehensweise
geschildert. Ist sicher für viele neue Hartschalen DZ Besitzer ein wichtiger Hinweis.

Sehr gut gemacht.

Heinz
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Re: Dachzelte: Epoxidharzgerüche bei Hartschalendachzelten

Postby BJ Axel » Wed 24. Jun 2020, 18:37

Wow, wenn ich mir das so alle durchlese muss man ja fast von allen GfK-laminierten Dachzelten mit Halbschalen abraten?
Auch wenn der Kram abgelüftet hat, es dunstet ja doch permanent - wenn auch in geringer Konzentration - aus, oder nicht?
Da wollte ich nicht drin schlafen.

Also wäre vermutlich eine Bausweise mit Allu-Verbundplatten oder Wabenplatten doch vorzuziehen, da solche Platten i.d.R. vorgebacken und ausgeheizt sind.

Axel
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Re: Dachzelte: Epoxidharzgerüche bei Hartschalendachzelten

Postby MiniCamper82 » Wed 24. Jun 2020, 21:41

Hydraulinski wrote:Für die Fälle, wo Ihr die Gerüche eindeutig auf die Kunststoffschale zurückführen könnt:

Da sowohl Monomere als auch andere Kunststoff – Inhaltsstoffe (zB Stabilisatoren) die Tendenz haben, langsam zur Kunststoffoberfläche zu kriechen und von dort aus nur langsam zu verdampfen –
habt ihr auch versucht, mit warmem Wasser und Geschirrspülmittel und intensivem mechanischen Reiben (weiche Bürste oder Mikrofasertuch) mehrmals abzuwaschen?


Herzlichen Dank für diesen Input. Ich habe bei meinem Zelt diverse Reinigungsversuche gemacht - hat leider wirklich Alles Nichts geholfen. Ich war fast am verzweifeln. Sogar mit Aceton hatte ich einen Versuch gemacht, aber leider hat auch das Nichts geholfen.
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Re: Dachzelte: Epoxidharzgerüche bei Hartschalendachzelten

Postby MiniCamper82 » Wed 24. Jun 2020, 21:44

HeinzD wrote:Hallo MiniCamper82,

vielen, vielen Dank für Deinen ausführlichen Bericht. Da hast Du sehr eindrücklich die Vorgehensweise
geschildert. Ist sicher für viele neue Hartschalen DZ Besitzer ein wichtiger Hinweis.

Sehr gut gemacht.

Heinz


Hallo HeinzD.
Danke für das Lob - ich hoffe, das ich damit Diejenigen DZ-Besitzer, welche eine etwas heikle Nase haben ermutigen kann, die Freude am neuen DZ nicht trüben zu lassen.
Last edited by MiniCamper82 on Wed 24. Jun 2020, 22:02, edited 1 time in total.
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Re: Dachzelte: Epoxidharzgerüche bei Hartschalendachzelten

Postby MiniCamper82 » Wed 24. Jun 2020, 21:55

BJ Axel wrote:Wow, wenn ich mir das so alle durchlese muss man ja fast von allen GfK-laminierten Dachzelten mit Halbschalen abraten?
Auch wenn der Kram abgelüftet hat, es dunstet ja doch permanent - wenn auch in geringer Konzentration - aus, oder nicht?
Da wollte ich nicht drin schlafen.

Also wäre vermutlich eine Bausweise mit Allu-Verbundplatten oder Wabenplatten doch vorzuziehen, da solche Platten i.d.R. vorgebacken und ausgeheizt sind.

Axel


Guten Abend BJ Axel.
Also wenn ich die Zeit nochmals zurückdrehen könnte mit dem jetzigen Wissen, ich würde mir noch andere Dachzelte anschauen und beschnuppern gehen - aber abgesehen vom Geruch finde ich das Airlander+ Medium ein super verarbeitetes Produkt. Nur hätte ich für den stolzen Preis von mehr als CHF 3500.-- auch von A - Z ein einwandfreies Produkt erwartet, welches ohne jegliche Gerüche daher kommt. Aber ich bin selber schuld - beim Beratungsgespräch in der Dachzeltbude hatte ich genau diesen Pukt nicht kontrolliert. Das Ausstellmodell ist dort immer geöffnet und ich bin nicht auf die Idee gekommen, mal die Matratze anzuheben und darunter zu riechen. Oben im Dachhimmel und am Stoff habe ich überal geschnuppert - aber eben unter der Matratze (welche noch immer in der Kunststoff-Folie eingepackt war und somit den Boden schon fast perfekt abgedichtet hatte) eben leider nicht.
Ich hatte übrigens bei meinem zweiten Besuch (als ich mein Dachzelt zur Kontrolle gezeigt habe) in dieser Dachzeltbude noch alle anderen Ausstellmodelle beschnuppert. Fazit: Alle Modelle riechen eigentlich nur noch aus der Bodenschale, Stoff und Dachhimmel waren bei allen Ausstellmodellen einwandfrei.
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Re: Dachzelte: Epoxidharzgerüche bei Hartschalendachzelten

Postby MiniCamper82 » Wed 24. Jun 2020, 22:00

coke wrote:Nachdem 2 Wochen lüften nicht richtig geholfen hat, habe ich die Matratzen raus genommen, die den Geruch bei uns im Skycamp 2.0 extrem aufgenommen hatten. Die Bezüge habe ich gewaschen und die Matratzen einen Tag in die Luft/Sonne gestellt. Nun ist es ok!

Wenn wir das Zelt öffnen, riecht es fünf Minuten, aber denke das ist bei allen Zelten so, wenn den ganzen Tag die Sonne drauf stand.

Wir „leben“ nun seid 6 Wochen drin und sind zufrieden ;-)


Einen wunderschönen guten Abend.
Danke für deine Erfahrungen zum Skycamp 2.0.
Zum richtigen auslüften die Matratze rauszunehmen ist sicherlich der wichtigste Ansatzpunkt.
Ich hatte das nach dem Kauf auch als erstes gemacht, damit ich den Bezug waschen konnte.
Damals hatte ich meine erste Dröhnung Styroldampf aus dem Hartschalenboden bekommen...
Ich wünsche Dir viele wunderschöne Erlebnisse mit deinem Dachzelt - hoffe, ich kann auch schon bald losziehen :-)
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Re: Dachzelte: Epoxidharzgerüche bei Hartschalendachzelten

Postby Branderas » Thu 6. Aug 2020, 17:41

Robby123 wrote:Wir haben das Ikamper Skycamp gekauft und sind komplett unglücklich mit dem beissenden Gestank, Übernachten ist (bis dato) unmöglich.

Michael


Hallo, auch wir haben ein skycap 07.2020 das Teil riecht extrem, wir haben den Matratzenüberzug gewaschen, die Matratze in die Sonne gelegt ebenso die Unterlage und das Zelt aufgeklappt in die pralle Sonne gestellt..... ein drin Schlafen ist absolut unmöglich. Ok laut Händler kommt das von der Schale die Ausdunstung hängt sich im Zelt Stoff und allem was sich darin befindet ein.... leider bis jetzt keine Verwendung das geht nicht selbst nach 6 Wochen nicht!
Rückgabe?

Grüße
Branderas
 
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Re: Dachzelte: Epoxidharzgerüche bei Hartschalendachzelten

Postby GRJ78 » Thu 6. Aug 2020, 17:52

Fazit
Aluminiumhartschalendachzelt
Oder ein klassisches Stoffzelt
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Re: Dachzelte: Epoxidharzgerüche bei Hartschalendachzelten

Postby RobertL » Fri 7. Aug 2020, 17:31

GRJ78 wrote:Fazit
Aluminiumhartschalendachzelt
Oder ein klassisches Stoffzelt
Wie kommst du zu diesem Fazit? Weil iKamper Skycamp und Maggiolina stinken heisst das noch lange nicht dass das andere Kunststoff-Hartschalenzelte auch tun. Bei meinem James Baroud war keinerlei Geruch wahrnehmbar.
lg Robert
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