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Rudis Globetrotter-Newsletter    

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Re: Rudis Globetrotter-Newsletter

Postby netzmeister » Tue 29. Mar 2022, 09:55

Liebe Reisefreunde



Nach 3 Wochen Inselhüpfen auf den Azoren sind wir „reisevorerstbefriedigt“ wieder im Lande. Geboostert hatten wir keinerlei Unannehmlichkeiten, weder beim Hin- noch Rückflug. Am Ende des Newsletters ein Kurzbericht!



Diese Email hat mich vor dem Abflug noch erreicht:

Hallo und guten Morgen Rudi,

Ich habe eine Bitte an dich. Kannst du diese web-Adresse bitte an deinem Verteiler weiterleiten.

Gestern erreichte mich eine Anfrage, ob wir nicht auch Flüchtlinge aus der Ukraine aufnehmen könnten. Eine entfernte Bekannte von uns sitzt im Orga-Team. Wir alle, die uns als Globetrotter bezeichnen und uns in aller Herren Länder über die Gastfreundschaft erfreuen, können nun ein Stück weit davon zurückgeben. Hier geht es um humanitäre Hilfe an vorderster Front. Viele von uns leben in „gutsituierten Verhältnissen“ und der eine oder andere hat möglicherweise ein Zimmer zu viel. Das wäre nun eine gute Gelegenheit sich zur Aufnahme von Flüchtlingen zu entschließen. Besser als bei der Aufnahme von hilfsbedürftigen Ukrainern kann man die Kultur eines Landes nicht kennenlernen.

https://elinor.network/gastfreundschaft-ukraine/

Die Anmeldung ist einfach und unkompliziert.

Viele Grüße an Gabi und nochmals einen erholsamen Urlaub.

Petra



Mir fällt dazu mein seit 3 Jahren leer stehendes Elternhaus ein.



Zur Reiseszene:



Event 1:

01.–03.04.2022 Sonja´s Fernwehtreffen in 47652 Weeze Schlossruine Hertefeld

Die Veranstalterin Sonja Roschy ist dzg-Mitglied. Jährlich das erste Globetrottertreffen unter freiem Himmel und nach zweijähriger Corona-Pause endlich wieder auf dem Veranstaltungskalender.

Achtung: Eine spontane Anreise ist aufgrund der Corona-Situation und wegen der begrenzten Platzverhältnisse im Park nicht möglich.

Das Anmeldeformular für die Teilnahme am Treffen kann über folgenden Link angefordert werden: https://reisegeschichte.de/doku.php?id= ... ldung_2022

Dieses Formular vollständig ausfüllen und an die Kontaktadresse auf dem Formular zurückschicken!

Danach erhaltet ihr die Teilnahmebestätigung, sofern noch Platz ist!

dzg-Mitglieder erhalten 5 € Ermäßigung!



Event 2:

Montag, der 04.04.2022 19.30 Uhr in der Wandelhalle im Kurpark in 97708 Bad Bocklet

Veranstalter ist die VHS Bad Bocklet

Reisereportage von Rudi Kleinhenz (dzg) Bad Kissingen

Südseeträume Teil 3 – die Fidschi-Inseln

Eintritt 5 €

Achtung: Dieser Vortrag findet nur bei mehr als 7 Voranmeldungen statt!

Ich hoffe auf 8 Anmeldungen, um wieder mal einen Vortrag halten zu können!



Event 3:

Montag, der 11.04.2022 19.30 Uhr in der Wandelhalle im Kurpark in 97708 Bad Bocklet

Veranstalter ist die VHS Bad Bocklet

Reisereportage von Rudi Kleinhenz (dzg) Bad Kissingen

Nairobi Bad Kissingen, die Rückreise Teil 1 – Kenia, Djibouti und Süd-Äthiopien

Eintritt 5 €

Achtung: Dieser Vortrag findet nur bei mehr als 7 Voranmeldungen statt!



Event 4:

Mittwoch, 13.04.2022 um 18.30 Uhr EAF-Stammtisch im Schneider Bräuhaus Berg am Laim, Baumkirchner Straße 5, 81673 München

Der Vorsitzende des EAF Uwe Griesbach ist dzg-Mitglied!

19.30 Uhr Vortrag von Johannes von Mikusch-Buchberg

Beduinen im südöstlichen Sinai –Kameltrekkingtour von Nuweiba zum Nationalpark Ras Abu Gallum

https://www.eaf-ev.de/arabische-kultur- ... rmine.html

Eintritt frei!



Event 5:

Freitag, 22.04.2022 um 19.30 Uhr im Haus der Vereine u. Verbände (1. OG Aula) in 24589 Nortorf, Schülper Weg 3

Reisereportage von Gunnar Green (dzg) aus Sollerup

Pilgern vor der Haustür, auf dem Ochsenweg durch Schleswig-Holstein und Dänemark mit Bulli und Fahrrad

Der Veranstalter ist die VHS. Eintritt 15 €



Event 6:

22.-24.04.2022 Allradfreigang 2022 bei der Aspanger Bergbau und Mineralwerke GmbH&CoKG in 2870 Aspang, Österreich, Neustift am Hartberg 25

Der Veranstalter ist mein Freund Stefan Maier aus Österreich, auch Veranstalter des OTA-Globetrotter-Rodeos, das dieses Jahr von ihm abgesagt wurde!

Neben dem 550.000 m² großen Fahrgelände gibt es auch einen großen Campingbereich und die beliebte OTA-Bar mit gemeinsamen, großem Lagerfeuer.
Sollte die Veranstaltung zum Termin Ende April situationsbedingt nicht durchführbar sein, gibt es einen Ersatztermin am 16. bis 18. September 2022. Alle erworbenen Tickets behalten selbstverständlich ihre Gültigkeit.
Alles weitere unter: https://www.allradfreigang.at

Event 7:

22.-24.04.2022 Clubtreffen des ÖCC (Österreichischer Camping-Club) am Austria Camp Mondsee in 5310 St. Lorenz, Achort 60

Die Veranstalter dieses Events haben wir letztes Jahr am OTA kennengelernt! Sie haben der dzg freundlicher weiße angeboten uns dort zu präsentieren.

So werden Jens Lüdicke und Rudi Kleinhenz von der dzg die Teilnehmer mit auf ihre exotischen Reisen nehmen. Welche Vorträge wir anbieten, entscheidet sich kurzfristig!

Achtung: Das Treffen ist bereits ausgebucht, es existiert aber eine Warteliste, auf der man sich registrieren lassen kann.

https://www.campingclub.at/ancampen_2022_mondsee



Vorankündigungen:



Sauerlandtreffen der Globetrotter

Der Veranstalter Reinhold Korte ist Gründungsmitglied der dzg!

Achtung: Anmeldungen bis spätestens 04.04.2022! Sollten bis zu diesem Zeitpunkt nicht genügend Teilnehmer vorliegen, kann das Treffen nicht stattfinden!

Anmeldungen bei Reinhold Korte erforderlich über Tel.: 0160-7717312

(Alles weitere im Anhang 1: Globetrottertreffen in Warburg)



AMR-Treffen in Amelinghausen

Unser dzg-Neumitglied Carsten Renneke, seit 5 Jahren Veranstalter des AMR-Treffens hat mir folgende Email geschickt!

(Siehe Anhang 2: Kein Platz mehr für Weltenbummler in Amelinghausen)

Weitere Infos auf seiner WEB-Seite unter: www.amr-treffen.de





Wadimir Blutin´s Lebensziel – Sowjetunion 2.0

14 Monate habe ich im ehemaligen Machtbereich der Sowjetunion verbracht, teils vor dem Mauerfall, die meiste Zeit danach. Ich habe alle Staaten des Warschauer Pakts, sowie alle durch den Zerfall der Sowjetunion entstandenen neuen Staaten, mit Ausnahme von Tadschikistan, teils mehrfach bereist, auch die Enklave Kaliningrad, sowie in der russischen Geisterstadt Pyramiden auf Spitzbergen. Sieht man damals von der korrupten Polizei im Kaukasus und Kasachstan ab, habe ich ausnahmslos nur positivste Eindrücke gesammelt, allen voran die russischen Bevölkerung von Sotchi bis Magadan, sowie die 4-Mann-Zwangs-Besatzung der russischen Geisterstadt Pyramiden auf Spitzbergen (Anhang 3: Geisterstadt Pyramiden).

2005 reisten wir mit unserem Landcruiser HJ61 nach Moldawien ein, da tauchte mitten im Land eine Grenze auf, nicht in unserer Landkarte verzeichnet. Das Moldawien-Visum galt auch auf der anderen Seite, sonst war alles anders, andere Flagge, anderes Geld, andere Schrift! An der eigentlichen Grenze zur Ukraine klärte uns eine deutschsprechende Zöllnerin auf: „Sie verlassen jetzt die unabhängige Republik Transdnjestr!“ Wie sich später rausstellte, wird diese bis zum heutigen Tag nur von Blutin anerkannt.

Im weiteren Verlauf unserer Reise erreichten wir die russisch-georgischen Grenze. Dort erklärte man uns, dass nun die unabhängige Republik Abchasien vor uns liegt und wir dafür kein Visum hätten. Somit mussten wir mit der Fähre von Sotchi nach Trabzon übersetzen und reisten von der Türkei aus nach Georgien ein. Dort die nächste Überraschung, die unabhängige Republik Neu-Ossetien, für die wir ebenso ein Visum gebraucht hätten, eigentlich auch ein Teil Georgien, jedenfalls nach den weltweit anerkannten Landkarten.

Außer Russland erkennt niemand diese Scheinstaaten an, mir fällt es wie Schuppen von den Augen. Das ist alles „Blutin´s Teufelswerk“. Sowie in Deutschland „Adolfgetreue“ Reichsbürger rumrennen, hat auch Blutin seine Partisanen überall dort im Einsatz, um Unruhen zu stiften. Das Gleiche passiert seit Jahren in den Ukrainischen Republiken Donezk und Luhansk. Unter dem Vorwand seine Landsleute zu schützen, wird dann irgendwann einmarschiert, bis die alte Sowjetunion wieder hergestellt ist!

Die Annektion der Krim liegt 7 Jahre zurück, die erste gewaltsame Landnahme, Blutin schaute, wie die Welt reagiert. Fast alle haben das verurteilt, gemacht hat niemand etwas. Was soll man da auch dagegen tun, will man keinen Weltkrieg beginnen.

Oppositionelle verschwinden von der Bildfläche in „Blutin´s Demokratie“, siehe Navalny, somit festigt er seine uneingeschränkte Macht ständig aufs Neue.

Sein genialster Schachzug (fast ein Schachmatt), die Manipulation der amerikanischen Präsidentschaftswahl, Donald Trampl ins Amt gehievt, erledigt dieser den Rest. Mit seinem Slogan „Amerika first“ destabilisiert Amerika und die gesamte westliche Welt. Wirtschaftskrieg mit China (das fand ich noch gut) Wirtschaftskrieg mit der EU und die Auflösung der Nato. Der Westen ist geschwächt und Amerika gespalten, wie nie zuvor. Der Weg für Blutin ist frei. Trampl verehrt Blutin, träumt nicht nur von seiner unumstrittenen Machtstellung, sondern versuchte dies auch für sich umzusetzen. Sturm auf das Capitol, Lüge von der gestohlenen Wahl, usw. Er plante die Vereinigten Staaten in das Trump-Imperium einzugliedern und wäre dann Herrscher der „United Trump Staates of Amerika“ auf Lebzeiten.

Covid 19 und hat uns vor diesem Armageddon vorerst gerettet, sonst wäre die Welt unter zwei Tyrannen neu verteilt worden. Vergessen wir dabei aber die gelbe Gefahr im Hintergrund nicht! China ist kurz davor, die Weltherrschaft auf „friedliche Art“ zu übernehmen. Kleine Länder wie z. B. Surinam sind schon 20 Jahre völlig in chinesischer Hand, dass bekommt bloß niemand mit. In Surinam sind Gabi und ich 2004 für 3 Wochen gestrandet, haben zwei Wochen davon bei Einheimischen gelebt. Alle Geschäfte und Restaurants waren damals schon in chinesischem Besitz. Surinam ist kein Einzelfall, das ist eine stille Unterwanderung der gesamten Welt. Es gibt ja genug Chinesen!

Übrigens will ein Chinesischer Paläontologe herausgefunden haben, dass sein Volk die Nachfahren des homo erectus sind, der Rest der Welt stammt vom homo sapiens ab!



So, das ist nun eine „Verschwörungstheorie“ von mir in die Welt gesetzt, allerdings mit vielen eigenen und wahren Erlebnissen gespickt, siehe auch die nachfolgende von mir persönlich erlebte Geschichte in Usbekistan!

Wir sollten auch nie vergessen, dass Russland mehr Atombomben besitzt als alle anderen Länder der Erde zusammen. Und eine Intercontinental-Rakete kann man von Russland aus überall auf der Welt, auch über Deutschland abstürzen lassen! Dazu braucht man keine Kurzstreckenrakete, wie damals, als die Pershing 2 als Antwort auf die russische SS 20 in Deutschland stationiert wurde und die Welt am Abgrund stand! Mal ganz abgesehen von den russischen Atom-U-Booten!



Die ethnische Säuberung Usbekistans

Im Jahr 2000 (ich habe schon oft von dieser Reise berichtet) war ich auch 2 Wochen in Usbekistan, eine Woche auf Reisen, eine Woche zu Besuch bei einer armenischen Familie. Ein Zeitungsartikel der Mainpost hatte mir damals diesen Kontakt verschafft. Rita Melmukova und ihr schwerkranker Sohn Dimitri (in Usbekistan nicht behandelbar) waren 1999 in Bad Kissingen zu Gast. Die Heinz-Kalk-Klinik hatte sich angeboten, Dimi kostenlos zu behandeln und hat damit sein Leben gerettet. So freute Rita sich auf den Besuch aus Unterfranken Kurstadt Nr. 1 und nahm mich genauso gastfreundlich auf, wie alle Menschen vorher auf meiner 4½-monatigen Reise durch die „Sowjetunion“. Ich wurde für kurze Zeit ein Teil ihrer Familie. Sie sprach gutes Englisch, der kleine Dimi sogar deutsch. Sie schickte mich zuerst zum Friseur, dann mein Auto in die Waschanlage, bevor sie sich mit mir in der Öffentlichkeit zeigte. Ich sah auch aus wie Rasputin! (Anhang 4: Bei Rita in Taschkent) Im Laufe dieser Woche erzählte sie mir, was für ein schlimmes Schicksal ihre Familie und alle anderen Nichtusbeken bevorstand. Die Regierung Usbekistans hat allen anderen Ethnien ein Ultimatum gesetzt, das Land in 4 Wochen zu verlassen, sonst werden sie zwangsausgewiesen oder eingesperrt. Rita standen Tränen in den Augen, als sie mir diese Tragödie erzählte: „Meine Eltern und ich sind hier in Taschkent geboren. Wir haben uns einen Wohlstand erarbeitet, besitzen zwei Eigentumswohnungen und eine Autowerkstatt. Wir verstehen uns mit all unseren Nachbarn bestens. Nun bekommen wir nicht mal die Zeit unsere Immobilien zu verkaufen, wir verlieren all unser Hab und Gut, ja sogar unsere Heimat!“

Ich bekam einen Hass auf die Usbeken, obwohl sie mir nichts getan hatten.

Rita wäre gerne mit ihrer Familie nach Bad Kissingen gezogen, bekam aber von Deutschland keine Aufenthaltsgenehmigung. So ist die Familie Melmukov nach Miami emigriert. Ich hatte sie zwei Jahre später dort besucht, das liegt aber auch schon 20 Jahre zurück. Der Kontakt ist im Laufe der Jahre leider abgebrochen. (Anhang 5: Bei Rita in Miami)

Blutins Plan geht nicht in Usbekistan auf, weil dort kein Russe leben darf. Die Usbeken hatten von der Unterjochung durch die UdSSR genauso die Nase voll, wie alle anderen Völker der ehemaligen Sowjetunion. Kurze Zeit später genehmigten sie auch den Nato-Stützpunkt, ein weiterer „Schutz“ gegen die blutinsche Aggression, die jetzt die Ukraine trifft.



Wie sagt mein Nachbar Erich U. immer: „Man muss alles von zwei Seiten sehen!“



Noch etwas zum Schmunzeln am Ende!

Kurzreisebericht Azoren

Kompressionstrümpfe gegen dicke Beine, Nasenspray gegen Ohrendruck bei der Landung, Cortison-Salbe gegen meine Ekzeme, nötigste gesundheitliche Ausrüstung für mich in Sachen Flugreisen, alles zu Hause vergessen! Kann man in 2 ½ Jahren Flugabstinenz so verblöden? Einen Anschiss bekam ich bei der Handgepäck-Kontrolle in Frankfurt. „Warum haben sie ihren Laptop nicht ausgepackt?“ (Ach ja, Al-Kaida gibt es ja auch noch!) Meine Antwort: „Einfach vergessen, ich bin schon lange nicht mehr geflogen!“ „Denken sie das nächste Mal dran!“ Das merkte ich mir, denn in diesen drei Wochen sind wir noch 13 weitere Male ins Flugzeug gestiegen, 4 Flüge waren ungeplant und kostenlos, desgleichen 3 Vier-Sternehotel-Übernachtungen. Warum erzähle ich gleich.

Die zu Portugal/Europa gehörenden Azoren bestehen aus 9 Inseln in 3 Gruppen, Flores und Corvo im Westen, Faial, Pico, Sao Jorge, Graciosa und Terceira in der Mitte, Sao Miguel und Santa Maria im Osten. Also kein neues Land für mich, mein neuer Reisepass ist nicht „entjungfert“ worden. Hätten wir die Flüge zwischen den Inseln zu Hause vorgebucht, hätten wir alle 9 geschafft, so waren es nur 7, eigentlich 8. Aber besser eine Reise planen als ich kann jeder, schlechter kaum einer. Hier noch ein Beispiel: Nach drei Tagen sagt Gabi: „Zieh dir mal ein neues Hemd an, du miefst!“ Ich wühle meine Tasche durch und antworte: „Ich hab keines dabei!“ Sie: „Du hast 3 Stück in deiner Tasche!“ Ich: „Da ist aber keines drin!“ Sie: „Doch, ich habe dir 3 bereit gelegt!“ Ich: „Da sind keine Hemden drin!“ Sie: „Dann hast du sie nicht eingepackt!“ Ich: „Ich habe alles eingepackt, was du mir bereitgelegt hast!“ Fakt war, ich hatte 6 T-Shirts, 3 kurze Hosen dabei, die Temperaturen schwankten zwischen 3 und 15 °C. Übrigens kam ich so zu einem neuen Trecking-Hemd von „northface“ für sensationelle 14,80 €, ein Ladenhüter auf Pico!

Freiflüge und kostenlose Luxushotelübernachtungen auf dieser Tour:

Am 09.03. startete unser Flug von Sao Miguel über Faial und Corvo nach Flores. So war es geplant. In Sao Miguel rollten wir auf die Startbahn, um dann wieder umzudrehen, zum Terminal zurück. Durchsage: „Wir haben ein kleines technisches Problem!“ Ein Mechaniker betrat die Maschine und tauschte einen defekten Sicherheitsgurt aus. 20 min später waren wir im zweiten Anlauf in der Luft. Umsteigen auf Faial und Weiterflug nach Corvo. Dort kam die Durchsage: „Auf Flores tobt gerade ein Sturm, wir müssen abwarten bis er abflaut.“ Nach einer Stunde die Durchsage: „Die Lage wird wohl den ganzen Tag nicht besser, deshalb müssen wir zurück nach Faial fliegen. Auf Corvo gibt es keine Möglichkeit uns einzuquartieren. Auch der Schiffsverkehr zwischen den beiden Inseln ist eingestellt, obwohl sie nicht mal 20 km auseinanderliegen.“ Auf Faial bekommen wir Übernachtung, und Vollpension für zwei Tage gestellt, im Vier-Sterne-Hotel Horta. Dann wird man uns am übernächsten Tag nach Flores bringen, den Rückflug von dort verschieben wir um einen Tag. Die freundliche Stewardess sagt: „Sie haben heute wirklich kein Glück!“ Also fliegen wir zurück nach Faial. Während des Fluges die Durchsage: „Wir verlieren Öl aus dem rechten Motor, ist wahrscheinlich ein Hydraulikproblem des Fahrwerks. Deshalb müssen wir nach Sao Miguel zurück, die Landebahn dort ist länger.“

Szenario in meinem Kopf: „Flugzeugabsturz auf den Azoren, unter den Toten auch zwei Deutsche!“

Die mitfühlende Stewardess sagt: „Sie haben ja heute richtiges Pech!“ Die Übernachtung auf Faial ist hinfällig, sie müssen uns auf Sao Miguel neu einquartieren. Wieder mit 2 Essen und zwei Taxi-Gratisfahrten werden wir ins Vier-Sterne-Hotel Marina Atlantik in Ponta Delgada einquartiert. Wir sind genau wieder im selben Ort, in dem wir früh losgeflogen sind. Wir wollen am nächsten Morgen gleich wieder nach Faial, damit wir uns diese Insel schon mal anschauen können. Die Maschine ist aber voll. Gabi wird sauer, also fliegen sie uns morgen über Terceira nach Faial! Geht doch! Als wir um 21 Uhr im Hotel ankommen, hat das Hotel-Restaurant schon zu. Wir sollen draußen essen und uns einen Beleg geben lassen, den würde die Fluggesellschaft dann erstatten. Toller Service, mal so nebenbei erwähnt und nicht ironisch gemeint. Am Morgen 10.03. die gleiche Sch…, wir werden um 6 Uhr vom Taxi geholt, statt am Buffet zu schlemmen, bekommen wir eine Brotzeitbox mit. So geht es über Terceira nach Faial und morgen soll es im zweiten Versuch von dort nach Flores gehen. Wir mieten einen Smart, der einzige Wagen der zur Verfügung stand und heizen in dieser „Mikrobe“ auf 4 Rädern um die Insel. Die Hotel-Vollpension lassen wir uns nicht entgehen, bummeln am Abend auch durch Horta, trinken dort ein Bierchen in der weltberühmten Segler-Kneipe „Peter-Cafe-Sport“. Am 11.03. hebt die Maschine wieder nicht ab, Grund ein neuer Sturm tobt über Flores. Wir werden erneut im Hotel Horta einquartiert. Wir holen uns einen Mietwagen, gehen zum Mittagessen, da gibt es zum Buffet auch gleich 3 Säfte zur Auswahl, neben O- und A- auch Jo-Saft. Letzteren schnappe ich mir, schütte mein großes Glas übervoll. Gabi nickt vom Buffet rüber, als ich ihr die Ein-Liter-Karaffe zeige, die dann leer ist, unsere Gläser randvoll… es ist Rotwein! Gott hab ich mich geschämt, hoffentlich hat´s keiner der Nobel-Gäste bemerkt. Es ist 12 Uhr mittags, ich muss ja noch den Mietwagen steuern, wollen wir was von Faial sehen. Gabi meint: „Dann musst du mich halt besoffen ertragen“, trinkt tapfer ihren halben Liter, meinen füllen wir in eine Wasserflasche um. Wegwerfen ist nicht, egal um welches „Lebensmittel“ es sich handelt!
Gruß Rudi Kleinhenz
Eichelberg 4
97688 Bad Kissingen
Tel: 0971-7854617

Mitglied der Deutschen Zentrale für Globetrotter e. V. (dzg)
***seit 1974 gemeinsam unterwegs - Der Club fürs Fernweh***
www.globetrotter.org , www.facebook.com/GlobeTrotterClub
Nächstes Buschtaxi-Treffen: 9.-11. September 2022
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