Klar...wenn man schon so blöd ist und sowas öffentlich postet. Die Leute sind aber auch manchmal dämlich, das spottet jeder Beschreibung. Erst die neue Heimkino-Anlage posten und dann das Abreisedatum mit Vermerk "niemanden gefunden, der die Blumen gießt, alle Nachbarn auch im Urlaub".
Das ist ein grundsätzliches Problem Wenn wir hier posten, wer alles wie lange zum BTT fährt und unter phoogle sein abgelegenes Häuschen markiert, muss auch wissen, wieviel Information er da anderen weitergibt.
offtopic: Erinnert mich an eine Reportage, wo sich ein Reporter in einer schicken Uniform vor ein gutes Hotel gestellt hat. Als eine Luxuslimousine vorfuhr sagte er, dass er den Wagen parken werde und die Koffer aufs Zimmer brächte. Dann ist er eingestiegen, hat im Navi auf "Zuhause" gedrückt und fuhr zu der Heimatadresse. Die Schlüssel hatte er ja und hat das Haus ausgeräumt, bevor der Geschädigte die Polizei schicken konnte!
So sehen wir wieder mal - alles hat zwei - drei oder vier Seiten.
Facebook verdient mit den Mitgliedern, die alles öffendlich preis geben - die Diebe beim Einbruch - und der rest der Bevölkerung beim Ersteigen in de Bucht - da kommt man ja öffters an günstige Angebote. Und zu letzt der Einzelhanden man muss ja wieder alles auf's neue kaufen.
Ich sehe darin nur das perfeckte economisch Model für unsere Wirtschaft.
duck und weg
Die einzige Konstante ist die Veränderung - die Angst ist Ihr Begleiter.
..passt so eben zum Thema, im Hamburger Abendblatt vom 09.07.2011 gefunden: Als Kinder noch keine Helme trugen
Als Kinder noch keine Helme trugen Im Internet kursiert folgendes Lob an die Jugend der vor 1978 Geborenen
"Wenn du nach 1978 geboren wurdest, hat das hier nichts mit dir zu tun. Verschwinde! Kinder von heute werden in Watte gepackt. Wenn du als Kind in den 50er-, 60er- oder 70er-Jahren lebtest, ist es zurückblickend kaum zu glauben, dass wir so lange überleben konnten! Als Kinder saßen wir in Autos ohne Sicherheitsgurte und ohne Airbags. Unsere Bettchen waren angemalt in strahlenden Farben voller Blei und Cadmium. (...) Auf dem Fahrrad trugen wir nie einen Helm. (...) Wir verließen morgens das Haus zum Spielen. Wir blieben den ganzen Tag weg und mussten erst zu Hause sein, wenn die Straßenlaternen angingen. Niemand wusste, wo wir waren, und wir hatten nicht mal ein Handy dabei!
Wir haben uns geschnitten, brachen Knochen und Zähne, und niemand wurde deswegen verklagt. Es waren eben Unfälle. Niemand hatte Schuld außer wir selbst. Keiner fragte nach "Aufsichtspflicht". (...)
Wir aßen Kekse, Brot mit Butter dick, tranken sehr viel und wurden trotzdem nicht zu dick. (...) Wir hatten nicht: Playstation, Nintendo 64, X-Box, Videospiele, 64 Fernsehkanäle, Filme auf Video, Surround-Sound, eigene Fernseher, Computer, Internet-Chatrooms. Wir hatten Freunde. Wir gingen einfach raus und trafen sie auf der Straße. Oder wir marschierten einfach zu deren Heim und klingelten. (...) Keiner brachte uns und keiner holte uns. Wie war das nur möglich? (...)
Beim Straßenfußball durfte nur mitmachen, wer gut war. Wer nicht gut war, musste lernen, mit Enttäuschungen klarzukommen. Manche Schüler waren nicht so schlau wie andere. Sie rasselten durch Prüfungen und wiederholten Klassen. Das führte nicht zu emotionalen Elternabenden oder gar zur Änderung der Leistungsbewertung.
Unsere Taten hatten manchmal Konsequenzen. Und keiner konnte sich verstecken. Wenn einer von uns gegen das Gesetz verstoßen hatte, war klar, dass die Eltern ihn nicht aus dem Schlamassel heraushauten. Im Gegenteil: Sie waren der gleichen Meinung wie die Polizei! So etwas!
Unsere Generation hat eine Fülle von Problemlösern und Erfindern mit Risikobereitschaft hervorgebracht. Wir hatten Freiheit, Misserfolg, Erfolg und Verantwortung. Mit all dem wussten wir umzugehen. Und du gehörst auch dazu. Herzlichen Glückwunsch!"
Facebook, Twitter und letztendlich auch "buschtaxiforum" (für die "großen" Kinder) ersetzt doch nicht wirklich die Spiele, die wir Jungs anfangs der 60er spielten: Schlagball, Treibball, Fußball, Kibbel-Kabbel, Messerstech, Figurenwerfen, Murmeln (Klickern), Himmel und Hölle usw. Aber, zum Glück: "For the times they are a-changin' " oder so...Für die o.a. Spiele ist ja kaum noch Platz in den Wohngebieten.
Joachim Fritz
>Als deutscher Tourist im Ausland steht man vor der Frage, ob man sich benehmen muß oder ob schon deutsche Touristen dagewesen sind.< Kurt Tucholsky (1890 - 1935 (Freitod)),
ochim1103 hat geschrieben: Facebook, Twitter und letztendlich auch "buschtaxiforum" (für die "großen" Kinder) ersetzt doch nicht wirklich die Spiele, die wir Jungs anfangs der 60er spielten: Schlagball, Treibball, Fußball, Kibbel-Kabbel, Messerstech, Figurenwerfen, Murmeln (Klickern), Himmel und Hölle usw. Aber, zum Glück: "For the times they are a-changin' " oder so...Für die o.a. Spiele ist ja kaum noch Platz in den Wohngebieten.
Wir haben Anfang der 60er noch mit Sachen gespielt, die wir im Wald oder auf Trümmergrundstücken gefunden haben, ging nicht immer gut. Aber dafür hatten wir dann später beim Bund einen Erfahrungsvorsprung.
Hallo, sind denn die Mitglieder des Buschtaxiforums so alt das sie alle noch auf Trümmergrundstücken gespielt haben. Klasse, da fühl ich mich wohl ich war auch dabei. Trotz Verbot meines Vaters. Die "Einladung" kam auch ohne Facebook über die Buschtrommel! Gruss MIKE
Wende nie Gewalt an, nimm einfach einen grösseren Hammer!