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Ergänzung zu der erwähnten Problematik der Brücke: Ich bin kein Motoreningenieur, aber irgendwie leuchtet mir das gesagt da schon ein. Mein Turbo arbeitet auf der Geraden so um 0.2 bis 0.25 bar. Wenn ich die zunächst konstant über die Brücke schiebe und dann Gas zugebe, wird es vermutlich bei den äußeren Zylindern erstmal dünn mit der Ladeleistung und bei den mittleren bleibt es während der Turbodruck dann erst kommt. Der Druck steigt auf etwa max. 0.55 bar bei Vollgas. Mehr ist da nie, will ich auch gar nicht. Der LLK verteilt den Druck aber vermutlich besser, da er diesen vom Turbo aus gleichmäßig auf die andere Seite über die 6 Zylinder verteilt.Bei Turbomotoren mit höheren Drücken und/oder anderer Befeuerung mag sich das über die Brücke gleichmäßiger verteilen. Da staut es sich auch eher an, um es so zu formulieren. Ich halte auch die Einschränkung, für Gelände geeignet und auf Strecke nicht, für grundfalsch. Wenn ich tausende km gleichmäßig mit guten 100 km/h durch die Gegend mäandere, hat der meist so um 200° hinter dem Turbo und davor also etwa 250 - 300°max. Taucht dann an einem Hang vor mir ein Fahrzeug auf an dem hinten 30m drauf steht, dann ist es sehr entspannend wenn man daran nach dem Abbremsen wieder beschleunigend mal eben bergan vorbei kommt. Da ist auch für die Nerven viel besser, als endlos dahinter her zu eiern, weil überholen mit dem 1HZ und 3,5t eben sonst extrem lange dauert. Von dem Fahren im Alti Plano und anderen Hochgebirgen mal ganz zu schweigen. Alles easy.
Aber wie immer, jeder wie er mag. Ob man das nun alles nachmessen muss mit dem Druck? Mir reicht der "Beweis-durch-genaues-hingucken" aus.
Gruß
Peter




