Wechsel von einem W30 auf ein W40 Motoröl

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robert2345
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Re: Wechsel von einem W30 auf ein W40 Motoröl

Beitrag von robert2345 »

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robert23 hat geschrieben: 18. Februar 2026 17:04
Bei den C2 und C3 Ölen ist definitiv kein vollsynthetisches Öl dabei.
Woher Du nur diese ganzen pauschalen Aussagen nimmst, hier mal auf die Schnelle drei mit C3 die es wiederlegen
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https://www.ravenol-shop.de/motoroel/5w ... w30-vw-bmw
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PEOPLES
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Re: Wechsel von einem W30 auf ein W40 Motoröl

Beitrag von PEOPLES »

Olli16 hat geschrieben: 18. Februar 2026 17:24
Wie kann es angehen, dass bei einen heckgetriebenen PKW sowohl das Öl im Schaltgetriebe als auch im Differenzial (HA) gewechselt werden soll und bei einem PKW mit Frontantrieb eine Lifetime-Ölfüllung drin ist und nicht gewechselt werden muß?
Keine Ahnung, Getriebe hält so lange wie das Öl = Lifetimefüllung.

Ist halt Marketing, Inspektionskosten niedriger, weisderGeier. Teslafahrer finden es cool, dass man gar keinen Service mehr machen muss (und nur lapidar, ich habe keinen).
BYD schmeisst alle 4 Jahre ALLE Flüssigkeiten raus und macht die neu. Finde ich auch bissi overdone, vor allem wenn man wenig Laufleistung hat.
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robert2345
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Re: Wechsel von einem W30 auf ein W40 Motoröl

Beitrag von robert2345 »

Und weil zB BMW bei einigen Modellen nichteinmal eine Ablassschraube hat, muss man sich diese selbst bohren.
https://youtube.com/shorts/LDV0FI4O31I? ... axpq4fc38w
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Olli16
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Re: Wechsel von einem W30 auf ein W40 Motoröl

Beitrag von Olli16 »

robert2345 hat geschrieben: 18. Februar 2026 19:16
Und weil zB BMW bei einigen Modellen nichteinmal eine Ablassschraube hat, muss man sich diese selbst bohren.
https://youtube.com/shorts/LDV0FI4O31I? ... axpq4fc38w
auch nicht schlecht :unwuerdig:

Danke dafür....

Gruß
Olli

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PEOPLES
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Re: Wechsel von einem W30 auf ein W40 Motoröl

Beitrag von PEOPLES »

robert2345 hat geschrieben: 18. Februar 2026 19:16
Und weil zB BMW bei einigen Modellen nichteinmal eine Ablassschraube hat, muss man sich diese selbst bohren.
https://youtube.com/shorts/LDV0FI4O31I? ... axpq4fc38w
Habe ich am Winkelgetriebe an meinem alten Volvo damals auch so gemacht. Da gabs ne Flanschschraube unten mit Sackloch das man aufbohren konnte, dann einfach den Bolzen mit Kupferdichtung einsetzten.
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GRJ78
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Re: Wechsel von einem W30 auf ein W40 Motoröl

Beitrag von GRJ78 »

Weder im J7 noch im Hilux sind neue Motoren drin. Neu sind höchstens die zu erfüllenden Abgasnormen heute. Die Motoren wurde vor ca 15-20 Jahren entwickelt. Ich würde immer das Öl nehmen welches damals bei der Entwicklung für den Motor empfohlen wurde.

Die heutigen Empfehlungen für Motoren und Getriebe/Achsen orientieren sich ausdrücklich nicht an der Technik sondern der Emissionseinstufung.

Finde nun den Fehler…

Übrigens hat Toyota bei den neu entwickelten Diesel-Motoren (zB im 300er LandCruiser der 3.3 Biturbo) derzeit massive Probleme mit kapitalen Motorschäden welche zu einem großen Teil den 0wXX Wasserölen und deutlich zu geringer Ölmengen zugeschrieben wird. Insider empfehlen hier entgegen der Herstellermpfehlung auf ein 5w30 Öl zu wechseln bzw. dieses ab Neukauf direkt zu verwenden.

Auch in den Achsen wird empfohlen, die Wasseröle wieder schnellsten Saug die Ursprungsölempfehlung zurück zu tauschen
„Friedrich Eierarsch der Dritte, aus der Sternenmitte (kompletter Titel)„ Zitat pallmall

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robert23
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Re: Wechsel von einem W30 auf ein W40 Motoröl

Beitrag von robert23 »

robert2345 hat geschrieben: 18. Februar 2026 18:56
robert23 hat geschrieben: 18. Februar 2026 17:04
Bei den C2 und C3 Ölen ist definitiv kein vollsynthetisches Öl dabei.
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Achsooooo ich dachte es läuft hier im Kontext der freigegebenen Norm von Toyota also C2 oder C2/C3.
Sorry das ich "und" statt "/" geschrieben hab.
Du hast nur Öle angeführt die C3 Freigabe haben.
Ich dachte du führst hier noch 40er Öle auf, stattdessen ein Amerikanisches Öl?
Was ist TRIAX ? Gibt's das auf dem EU Markt zu kaufen?

Gerade nochmal geguckt. Ravenol hat zwei 0w30 Öle die PAO sind und C2 haben, also vollsynthetisch.
5w40 haben die gar nicht mit C2.

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La2
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Re: Wechsel von einem W30 auf ein W40 Motoröl

Beitrag von La2 »

@robert2345
Eine sehr gute Sichtweise ich finde gut wie du das Thema angehst.

Was ich mal so aufgreife Thema Labor lassen wir mal das Hauseigene weg da wird Spezifischer gemessen, aber es gibt Unabhängigen Labore die nichts anderes machen außer sowas witzigerweise schicken auch Hersteller Öl dort hin das hat gewisse gründe.
Der Konsument wenn er nun eine Probe einschickt landet oft auch genau da man bekommt seinen Bericht zurück und kann diesen dann Ermitteln.
Man braucht das auch nicht ständig machen, das Ergebnis ist wie ich sagte immer ein Kompromiss.
Angenommen ich Benutze schon immer Ravenol was der Hintergrund dazu ist, ist mal völlig egal. Der Endverbraucher wählt nach Spezifikation und nach Einsatzgebiet dann liegt er mit der Wahl schon sehr gut.
Nun machen wir eine Öl Probe nach "X" Kilometer der Bericht hierzu reicht völlig aus um zu wissen was muss ich verändern oder auf welches Öl sollte ich wechseln um meine Chemische Ausgangsbasis zu verbessern oder zu belassen.
Kurz gesagt es reicht oftmals das einmal zu machen für den Motor und kann es nach 100000km nochmal machen und wird die angestrebten Ergebnisse bekommen es wird sich also kaum etwas ändern. Immer im Hinblick auf die Peripherie solang am Rest des Systems nichts in Schieflage ist wird das Ergebnis keine großen Abweichungen haben.
Ich füge hinzu wir ändern am Fahrprofil und Wechselintervall nichts dramatisch also plötzlichen Rennstrecken Einsatz in Kombination mit sehr langen Intervallen.

Das sollte damit auch deine Punkte 2 und 3 mit einbinden falls ich etwas beifügen soll lass mich es wissen.

Witzig das du 0W Öle anführst was viele nicht wissen gerade diese Öle Bedarfen ein viel höheres Maß an Arbeit als 5W da steckt viel mehr Arbeit dahinter als man glaubt viele Testzyklen, ist es am Ende das bessere weil es mehr Tests durchlaufen muss ich sag mal "jaein" !
Kann man beide Öle dann pauschal "sicher" miteinander vergleichen sei dahingestellt.

Und ja man kann anhand der Werte sehr gut ermitteln wie gut die "Qualität" benenne ich es mal, das Grundöl ist.

Ich geh einfach mal vom Einsatzgebiet meines 78er aus Lange Autobahn Etappen konstant leicht erhöhte Öl Temperatur, das Offroad lass ich mal nun weg. Mein Sweet Spot liegt bei einem HTHS von 3,7 und einem VI von ca 180. Wieso dieser Wert ganz kurz erklärt damit stimmt mein Kompromiss am besten für den Motor. Wohlgemerkt Benzin Motor nicht das nun jemand meint das brauch ich auch für meinen Diesel.

Wie wir merken am Ende brauchen wir die Probe aus dem Motor damit Arbeiten wir. Da kann der Sitznachbar noch soviel schimpfen am Stammtisch über die dünnen Öle und das er im Sommer weil er mal nach Tunesien gefahren ist nur noch 5W60 fährt weil sonst wäre der Motor viel zu Heiß geworden und er damit "Reserven" hatte.
Ihr merkt ich kenne die ein oder anderen Sprüche die oft haltlos sind.

Aber egal ich kennen meine Männer so sind se halt.
Zurück zum Diesel, Einsatzgebiet Nutzfahrzeug HTHS über 3,0 mPas da Tanzt der Bär wichtig TBN im Auge behalten der HZJ Fahrer muss da nicht so sehr drauf Achten aber der GDJ schon eher hier nicht über 9-10mg KOH/g zu gehen.

Ich hab so bisschen den Überblick verloren weil so viel geschrieben worden ist in der Zwischenzeit.
Aber ich denke damit konnte ich helfen, sollte ich etwas vergessen haben oder noch beifügen lasst es mich wissen.

lg Dani

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robert2345
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Re: Wechsel von einem W30 auf ein W40 Motoröl

Beitrag von robert2345 »

Danke, dann erweitere ich die Tage meine Vergleichsliste (der ersten Seite) um weitere Öle, sofern ich noch weitere Daten der Hersteller finde und dann können wir Alle gemeinsam diese entgegenstellen und Input anfügen.

robert23 hat geschrieben: 18. Februar 2026 21:09
5w40 haben die gar nicht mit C2.
Wird es auch nicht geben, steht alles auf den Vorseiten, für ein 40er muß der HTHS Wert ≥ 3,5 mPas sein, mit diesem Wert erreicht es auch automatisch die C3 Normvorgabe in welcher C2 ≥ 2,9 mPas übertroffen wird und somit laut ACEA integriert ist. Der Hersteller kann C2/C3 draufschreiben, den meisten reicht jedoch C3.
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robert23
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Re: Wechsel von einem W30 auf ein W40 Motoröl

Beitrag von robert23 »

5w40 haben die gar nicht mit C2.
Das war nur auf Ravenol bezogen.
Wird es auch nicht geben, steht alles auf den Vorseiten, für ein 40er muß der HTHS Wert ≥ 3,5 mPas sein, mit diesem Wert erreicht es auch automatisch die C3 Normvorgabe in welcher C2 ≥ 2,9 mPas übertroffen wird und somit laut ACEA integriert ist. Der Hersteller kann C2/C3 draufschreiben, den meisten reicht jedoch C3.
Doch gibt's. Nicht viel aber ein paar stehen zur Auswahl.
Aber dazu stellen sich Fragen.
1. Frage
Warum sollten namenhafte Öl Hersteller, wenn es machbar ist nicht C2 und C3 Freigabe kaufen. Schließlich brauchen die Dieselmotoren des größten Auto-Herstellers der Welt C2. Damit kann man gutes Geld verdienen.
2.Frage
Wenn die C3 besser/neuer/moderner ist, auch die Anforderungen an C2 erfüllen würde und das C2 mehr oder weniger ablösen müsste. Warum schreibt der größte Autohersteller der Welt im Jahr 2025/26 für die Landrcuiser, Hilux etc weiterhin C2 vor?
Wäre doch recht simpel einfach C3 mit ins aktuelle Bordheft zu drucken oder?

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Eichhold
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Re: Wechsel von einem W30 auf ein W40 Motoröl

Beitrag von Eichhold »

GRJ78 hat geschrieben: 18. Februar 2026 20:13
Die heutigen Empfehlungen für Motoren und Getriebe/Achsen orientieren sich ausdrücklich nicht an der Technik sondern der Emissionseinstufung.
Da gehe ich mit!
Es ist generell nicht schlecht, so Sachen zu hinterfragen.
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robert23
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Re: Wechsel von einem W30 auf ein W40 Motoröl

Beitrag von robert23 »

Hab im Oilclub nen Hinweis für ein schönes Vergleichstool bekommen.
Die 23 hinter dem C steht für letzte Revision in 2023.
Screenshot_20260219_201338_Chrome.jpg

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robert2345
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Re: Wechsel von einem W30 auf ein W40 Motoröl

Beitrag von robert2345 »

An dem Vergleichstool sieht man sehr schon, dass alle Spezifikationen bei C3 besser abgedeckt sind außer der Verbrauch.

So ich habe mir mal die Zeit genommen viele C2 und C3 Öle die es aktuell gibt in eine Liste zu packen. Dort wo Felder leer sind, habe ich keine Daten finden können. Daher meine Bitte, falls Ihr noch Werte findet, bitte her damit und falls ich euer Lieblingsöl vergessen/übersehen habe, auch da bitte um Info.
Da die Anzahl der Felder nun größer ist habe ich eine andere Form der Tabelle gewählt.
Motoroel C2_C3.jpg
Ich hoffe nun können wir einige Top-Öle finden.
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robert23
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Re: Wechsel von einem W30 auf ein W40 Motoröl

Beitrag von robert23 »

robert2345 hat geschrieben: 24. Februar 2026 01:34
An dem Vergleichstool sieht man sehr schön, dass alle Spezifikationen bei C3 besser abgedeckt sind außer der Verbrauch.
Da muss ich korrigieren. C3 deckt nicht besser ab.
Es ist absolut identisch zu C2 ausser bei der FuelEconomy Eigenschaft.

Die Tabelle ist übrigens absolut top. Sehr gut ausgearbeitet.

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robert2345
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Re: Wechsel von einem W30 auf ein W40 Motoröl

Beitrag von robert2345 »

Ich muss gestehen, einige Öle haben mich überrascht, so sind nicht selten die Werte bei Castrol recht Durchschnitt, von LiquiMoly gibt es kein Vollsynthetisches und das 0W30 Shell Helix Ultra ECT C2/C3 ist laut einer Infrarotspektomerteranalyse die ich im Netz gefunden habe 1:1 das gleiche wie die grauen Gebinde aus dem VW/Skoda/Audi Regal.

Welchen Ansatz sollte man nehmen, sind mineralische Hydrocracked (HC) Öle der Gruppe 3 mit Additiven wirklich so gut, wie die Hersteller sagen? Wie sind die GTL Öle der Gruppe 3+ dem gegenüber zu sehen und sind PAO Gruppe 4 oder Ester Gruppe 5 Öle wirklich das Maß der Dinge?

Und mir erscheint die 0W30 Öle sind da extrem ümterschiedlich bei der Dichte 9,5 - 12,3.
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robert2345
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Re: Wechsel von einem W30 auf ein W40 Motoröl

Beitrag von robert2345 »

robert2345 hat geschrieben: 24. Februar 2026 20:07
Und mir erscheint die 0W30 Öle sind da extrem ümterschiedlich bei der Dichte 9,5 - 12,3.
Sorry meinte; extrem unterschiedliche Viscosität bei Betriebstemperatur 9,5 - 12,3

Ich würde daher folgende Öle laut den Daten für "besonders" einstufen

beim 0W-30 das Ravenol HSW 1112118 da dieses aus PAO Ölen der Gruppe 4 (also Vollsynthetisch) hergestellt wird und gute Werte bei der Viscosität 12.2, dem VI mit 197 und eine recht gute Scherstabilität HTHS von 3,7 hat. Darüberhinaus bis -54Grad noch arbeitet (ich weiß solche Winter gibt es bei uns nicht) und lediglich 0,7% Aschewerte hat.

beim 0W-40 bleibt meine Einschätzung beim Mobil1 ESP X4, dieses ist aus GTL Ölen der Gruppe 3+ hergestellt, die Herstellungsbedingt (Gase) viel saubere Öle sind. Es hat Viscositätswerte bei Betriebstemperatur von 13,9, eine hohen VI von 201 sowie sehr guten HTHS Wert von 3,8.

beim 5W-30 ist es schwieriger da einen Ausreiser bei den Werten zu finden. Wer ein PAO Öl möchte sollte somit beim Ravenol VMP 1111122 mit einer Viscosität von 11,9, einem VI 179 und einem HTHS Wert von 3,7 bei 0,7% Asche gut aufgehoben sein, zudem bietet es einen soliden TBN und geringen Noack Wert. Ein GTL Öl wäre das Mobil1 ESP Formula die Wahl. Ein Ester Öl der Gruppe 5 wäre zwar beim Motul das 300V oder 8100 Power gegeben, schafft aber die C-Klasse Freigabe durch zu hohen Aschegehalt über 0,8% nicht. Und bei den HC Ölen machen LiquiMoly mit dem TopTec 4200 New Generation sowie dem TopTec 4600 und der neuen API SQ einen guten Eindruck.

beim 5W-40 wären die Öl somit wie folgt; PAO = Ravenol RUP Racing Ultra Performance mit einer niedrigeren KaltViscosität zu den anderen 5W Ölen, 13,2 bei Betriebstemperatur, einem VI 185, HTHS von 3,9, höherem TBN und niedrigem Noack, bei 0,73% Asche. beim Ester Öl das MOTUL 8100 Power und beim HC Öl erscheint das LiquiMoly TopTec 4110 eine gute Wahl zu sein.

Wie ist Euer Eindruck?

Hier noch Ergänzungen
Motoroel C2_C3.jpg
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