Reservekanister aus Plastik ?

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Hilti
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Beitrag von Hilti »

Letzter Beitrag der vorhergehenden Seite:

Ich hatte vier 20-Liter-Plastikkanister mit Diesel drin im Auto, direkt hinter den Vordersitzen. Sie waren absolut dicht, das Befüllen und Entfüllen ging flott und ohne Probleme. Es waren schwarze Plastikkanister mit schwarzem Schraubverschluss. Zum Einfüllen konnte man einen Einfüllstutzen in die Öffnung reinschrauben, so dass man denselben Komfort hatte wie bei den Militär-Alukanistern.

Da ich mir aber einen Zusatztank gegönnt habe, stehen die Kanister jetzt nur noch in der Garage rum und stauben vor sich hin.


Hilti
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Theo
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Beitrag von Theo »

Hallo Dieseltransporteure,

ich kann Eberhard nur recht geben, die Kunststoffkanister sind vieeeeel leichter.
Wir davon 2 Stück seit über 10 Jahren liegend auf dem Dach unserer Wohnkabine (HJ45) im südlichen Afrika und die sind wirklich dicht!

Allerdings ein Markenfabrikat "Hühnersdorf" o.ä.

Mit den Kanistern aus dem Yachtbereich würde ich etwas vorsichtig sein, ein Schiff macht andere, ruhigere Bewegungen und das erwähnte Fabrikat geniesst in Fachkreisen nicht den besten Ruf.

Viele Grüße
Theo
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eberhard
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Beitrag von eberhard »

In diesem Context sei mir ein Tipp gestattet...
Das Umfüllen vom Reservekanister in den Tank geht kinderleicht mit einer sog. Schüttelpumpe - dazu lässt man den Kanister am besten oben auf dem Dachträger aufrecht stehen.
Umfüllen ohne Pumpe mit patentiertem Ansaugventil. Kein Ansaugen mit dem Mund nötig. Für Wasser, Benzin, Diesel etc. bestens geeignet. Der Schlauch darf -ohne Funktionseinbuse- nach der Pumpe beliebig lang sein, solange er stetig fallend verlegt ist.
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Nichts ist unmöööööööööglich...

Bevor ich mich uffreesch, isses mir lieber wurscht!
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riegerh
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Beitrag von riegerh »

Tach Eberhard!

is ja völlig überteuert!
"patentiert" is auch gut. Des is bloss eine Aluhülse mit einem Kugerl drin, unten ein Dichtsitz, oben gecrimpt damit es nicht rausfallen kann - ich kenn das Ding.
Funktioniert aber nicht, wenn Du z. B. Sprit aus einem Tank saugen willst wo der Einfüllstutzen einen sehr gekrümmten Weg zum Tank hat. Da kannst am Schläucherl rütteln so viel Du willst und es tut sich trotzdem nix...
Aber Du hast recht: grundsätzlich ein einfaches physikalisches Prinzip das dahinter steckt - und so sollen Dinge sein!

Ich bevorzuge jedenfalls bei der Betankung aus einem Kanister den "russischen Trichter". Hab ich einmal an einer russischen Tanke statt Treibstoff um 1$ erstanden. Der ist genial weil er HALBRUND ist und einen Rüssel hat der schräg weggeht.
Den steckt man in den Tankstutzen und hat quasi eine kleine Spüle vor sich in den man den Saft ohne Ausgiesser am Kanister reinschüttet. Das geht ratzfatz!

Grüsse,
Herwig

- nur tote Fische schwimmen mit dem Strom!

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eberhard
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Beitrag von eberhard »

Ich bevorzuge jedenfalls bei der Betankung aus einem Kanister den "russischen Trichter". Hab ich einmal an einer russischen Tanke statt Treibstoff um 1$ erstanden. Der ist genial weil er HALBRUND ist und einen Rüssel hat der schräg weggeht.
Den steckt man in den Tankstutzen und hat quasi eine kleine Spüle vor sich in den man den Saft ohne Ausgiesser am Kanister reinschüttet. Das geht ratzfatz!

...wenn es mir um "billig-billig" und "ratzfatz" ginge, würde ich die sehr gut funzende Methode mit einer zum Trichter zusammen gerollten Blöd-
Bild jeder anderen Lösung vorziehen...
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riegerh
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Beitrag von riegerh »

Hast aber immer noch das Problem dass bei unseren gerad-wandigen Autos das Ding mehr seitlich raussteht als nach oben. Und wennst reinschüttest läuft es immer an der tiefsten Stelle über. Das haben die Russen ganz pragmatisch gelöst...

Grüsse,
Herwig

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Tequila
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Beitrag von Tequila »

ich habe 8 von den 20 Liter Kanistern für`s Boot im Einsatz. Da gibt es für`s Ausgießen eine Schraubreduzierung auf die Größe eines normalen "Reservekanister-Rohrs" - da kann man wunderbar einen 2" Schlauch drüberziehen und befestigen. Damit kommt man weg von den schwabbeligen Plastikstutzen.
Grüße
Heinz

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beutter
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metallkanister

Beitrag von beutter »

vorsicht bei "gebrauchten": es gibt welche die innen beschichtet sind und deren beschichtung sich mit der zeit löst. bei metallkanistern immer einen benzinfilter zum nachfüllen verwenden!! ob es auch unbeschichtete gibt (vielleicht haben die dann rost) weiss ich nicht. meine sind jedenfalls alle beschichtet
gruss allerseits
hrb

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Toyota78
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Beitrag von Toyota78 »

Hallo Friese,
falls sie nicht unbedingt untendrunter sollen und Du Diesel transportierst, tun es sehr gut die weißen Eurostapelkanister z.B. 10l mit rotem Deckel. Gibts für kleines Geld bei Därr etc., sicher im Industriebedarf noch viel billiger. Einfach innen im Auto in ein Staufach stellen, fertig. Halten ewig.
Gruß Jörg

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Muecken_manni
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Re: Reservekanister aus Plastik ?

Beitrag von Muecken_manni »

Hallo Gemeinde....

o.k alter Thread....für mich,immer auf der suche nach Gewichtsersparniss wieder aktuell...

Habe mir den von PRESSOL ausgeguckt (die kenn ich halt von den guten Fettpressen,denke die bauen keinen Rotz ??!!)

http://www.walter-hermes-kg.de/navid.2. ... -21127.htm

Hat die jemand schon mal länger , auch in Kanisterhaltern "dauergetestet"


Danke für Input...


Manne

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TimHilux
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Registriert: 4. Dezember 2011 16:39
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Re: Reservekanister aus Plastik ?

Beitrag von TimHilux »

Ich bin auch bei der Schüttelpumpe gelandet, ursprünglich wollte ich was mit dem Kompressor nachbauen, so in der Art:
http://tanamipump.com.au/Products_Tanami.htm
War mir dann aber zu aufwändig.

Nun habe ich (hoffentlich) bald keine Laderaumdeckel mehr sondern ein Hardtop, dann wird die Frage wieder aktuell. Den Kanister aufs Dach des Hardtops zu wuchten macht wohl noch weniger Spass als in einfach die 2 Minuten zu halten bis er leer ist (BW-Blech-mit Ausgießerbelüftungsrohr)

Mal sehen....
Hilux 2012, 2.5l Schalter, Ortec Minicamp, BP51, 31x10.5, OME, Rasta-Rockslider und Tankschutz, Asfir UFS Motor, ARB Towbar, BearLock, Solarpad und ein paar andere elektrische Spielereien, ARB Sperre vorne, ES Snorkel.

"Nur weil etwas Fakt ist, muss es noch lange nicht stimmen!" (Nadine)

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sscdiscovery
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Re: Reservekanister aus Plastik ?

Beitrag von sscdiscovery »

wenn Ihr sowieso umpumpt, also den Kanister nicht schüttet, warum nehmt Ihr dann die sauteuren Dieselkanister.
Ich habe immer 30 Liter Chemikalienkanister benutzt, die sind auch für Mineralöl zugelassen und das ist auch drauf vermerkt bzw. eingestanzt. Damit gab es nie an der Grenze Probleme, auch wenn es manchmal moniert wurde. Dach dem Durchlesen der Zulassung war wieder alles ok.

Ich meine so etwas:
http://kanister.eshop.t-online.de/30-l- ... f-Kanister
Meine sind allerdings eckig ( und auch dreckig ) und die habe ich direkt vom Chemikalienhändler geholt.
Gibt es auch in blau.

Gruss
Steffen
Es wäre schön wenn man wüsste, dass man nimmer müssen muß, sondern wollen darf.
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niwre77
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Re: Reservekanister aus Plastik ?

Beitrag von niwre77 »

Also ich ahbe nur noch die 20l-Metall Kanister. Da kriegt man den Diesel wenigstens auf die schnelle raus. Hab mir vor Jahren mal einen 20l Plastik Kanister gekauft, da stehst ja fast ne viertel Stunde bis der in den Tank gelaufen ist.


Ist bei mir genau umgekehrt.
Denn ich verwende nur mehr die schwarzen Weithals-Kanister von Hünersdorf.
Entweder mit dem Original-Ausgiesser oder der Schüttelpumpe.
______________________________________________________________________________
Wir schaffen das :rofl:

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thores
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Registriert: 26. Januar 2004 13:52

Re: Reservekanister aus Plastik ?

Beitrag von thores »

sscdiscovery hat geschrieben:Ich habe immer 30 Liter Chemikalienkanister benutzt, die sind auch für Mineralöl zugelassen und das ist auch drauf vermerkt bzw. eingestanzt. Damit gab es nie an der Grenze Probleme, ...

... dann hast Du Glück gehabt! Je nach Land und Fahrzeugart sind meist nur zwischen 5 und 20 Liter zollfrei. Bei fest installierten und eingetragenen Tanks gibt es dieses Problem nicht.
Grüße aus der Wetterau
Thomas

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sscdiscovery
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Re: Reservekanister aus Plastik ?

Beitrag von sscdiscovery »

ach so , zum Umpumpen nehme ich sowas in größer:
http://www.ebay.at/itm/Handpumpe-Brenns ... 25971d77e3

Gruss
Steffen

Hersteller müßte ich schauen gehen, meine hat ich glaube,so um 25 Euro gekostet.
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KlausH
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Re: Reservekanister aus Plastik ?

Beitrag von KlausH »

Hallo zusammen,

eine Freund von mir hatte eine ganze Weile einen Tragschrauber, dessen Motor mit normalem Super läuft. Den Sprit bewahrte er in 20l Metallkanistern auf, um jederzeit unabhängig und schnell im Flughangar tanken zu können. Eines Tages spuckte der Motor bei einem Flug so stark (macht ja einem Schrauber nichts, weil er quasi an der rotierenden Schraube hängt auch wenn der Motor ganz aussetzt und jede Landung routinemäßig eine Notlandung ist), dass er sich in Gedanken schon in einem See notlanden sah. Letztlich ging noch alles gut. Den Schrauber ließ er jedoch im Werk inspizieren und siehe da, die Vergaser und Spritfilter waren von einer rötlichen Masse verklebt. Es stellte sich heraus, dass es die Innenbeschichtung der Kanister war, die sich im schönen E10 gelöst hatte. :hmmm:
Grüße Klaus

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