Beratung: Hilux oder Amarok?

Alles ab der 7. Generation des HiLux (ab 2005) bzw. 4. Generation des 4Runner (ab 2003)
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robert2345
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Re: Beratung: Hilux oder Amarok?

Beitrag von robert2345 »

Letzter Beitrag der vorhergehenden Seite:

lehencountry hat geschrieben:Das ZF8 vom "Amarok" hat zwar einen sehr kurz übersetzten 1. Gang.
Aber ich vermute auch, es war die permanente Kriechgeschwindigkeit und folglich zu wenig Kühlung.
In Stufe D ist er auch nicht gefahren, und Wandlerrührerei gibts beim ZF nicht.


Es wird wohl dauernd zwischen 1 und 2 Gang gewechselt haben und wenn es ein Wandlergetriebe ist und kein DSG usw. dann hast Du auch eine Wandlerrührerei selbst, wenn diese bei dem neuen ZF nicht so spührbar ist wie bei anderen, sonst wäre es halt keine Wandlerautomatik.
HILUX 3,0 Aut.220PS 550Nm, ARB Saharabar mit WARN, Heckbumper, Hardtop, AirLocker, ASFIR UFS, 3"HD IronmanFCPro, CooperSTTPro 285/70R17 8x17ET20, GrabberAT3 285/70R17 8x17ET-10, Snorkel, RhinoRack, 3xOptimaYellow, CB-President, EngelMT45, BearLock, 145LTank

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RobertL
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Re: Beratung: Hilux oder Amarok?

Beitrag von RobertL »

Hat jetzt net unbedingt mim Amarok zu tun! Ich finde es zuallererst mal eine sehr interessante Entscheidung für ein Unternehmen, welches professionell Expeditionsreisen anbietet, dafür Fahrzeuge ohne Untersetzung anzuschaffen! Für den Professionisten in Europa, der einen Laster brauchen, ist das ja ok! Aber für Expeditionen!!?? Wie kommt man auf diese Idee?? Wird die Untersetzung überbewertet? Also mir würde das nie in den Sinn kommen!
lg Robert

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MatthiasG
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Re: Beratung: Hilux oder Amarok?

Beitrag von MatthiasG »

Hallo zusammen,

ich finde wir kommen bei ein paar sehr interessanten Punkten vorbei, die deutlich über die Amarok Thematik hinausgehen.

Hier mein "Senf" dazu - also das wie ich mir das Erfahrene erkläre (und ich hoffe die "Quote" Funktion richtig einzusetzen…)

ran-muc hat geschrieben:
MatthiasG hat geschrieben: ich dachte es würde euch eine Rückmeldung aus der Praxis interessieren.


Servus Hias ( wie der Mathias in Bayern heißt ) :)

tut es auch :D
Eigentlich dürfte ich gar nichts schreiben da ich weder Hilux noch Amarok fahre . :roll:

Danke für den Bericht .
Ich hab keine Zweifel das der Amarok ein robustes Fahrzeug ist .
VW hatte ja lange genug Zeit für die Entwicklung ( hatten ja den Taro mal selbst gebaut )

und 5 Jahre / 150 ts Langstrecken Kilometer ist kein Maßstab
( da endet bei den Fernost PU gerade mal die erweiterte Garantie)
Sollten bei dem Kilometerstand vermehrt Probleme auftauchen würde jeder Spediteur die Karre zurückgeben.

Was mich wundert, das der DPF angeblich keine Probleme macht.

Im Netz gibts genug Berichte wo die Probleme bei weit weniger Kilometer auftreten.
Im Foren gibt genug Berichte was , wann , wie passiert mit dem DPF ( auch mit illegalen Lösungen für die EU )

Und Ihr fahrt genau in diese Länder wo der Schwefelanteil weltweit am höchsten ist.
Ihr fahrt in Höhen für die die Euro 5/6 Kisten nicht gebaut wurden .
Ihr macht bestimmt unterwegs Ölwechsel ,habt ihr Öl dabei ? , es ist aschearmes Öl vorgeschrieben.

Entweder der DPF wurde leer geräumt und aus dem Steuergerät ausprogrammiert,
oder der DPF wird in D jedesmal getauscht oder gereinigt .

Sorry , ich kann mir einfach nicht vorstellen das es da keine Probleme gibt.

Gruß Rudi


@ Rudi: 100% Zustimmung: 150.000km und 5 Jahre mit einem Fahrzeug sagen noch recht wenig über die Langlebigkeit und Zähigkeit aus. Etwas dass der Hilux über Jahrzehnte bewiesen hat. Leider habe ich nicht mehr zu bieten - ich denke aber, dass 150.000km fast komplett außerhalb Europas schon einmal mehr ist, als die Meisten sonst mit ihrem Amarok etc. zurücklegen. Ich werde dran bleiben…


DPF: Unsere Amaroks sind tatsächlich in originalem Auslieferungszustand für Deutschland, also keine Manipulationen an Hard- oder Software des Abgassytems (was ne Vorlage …;))
Wir waren als wir uns für die Fahrzeuge für die Südamerikatour entschieden haben sehr skeptisch wegen der DPF - wir hatten die Befürchtung dass diese durch den Schwefel irgendwann verstopfen würden und die Amaroks einfach stehenbleiben. Deshalb wollten wir diese sehr gerne ausbauen und die Elektronik überlisten - dies hat sich jedoch damals als zu komplex erwiesen.
Unser naiver Notfallplan war, im Falle eines Falles die Dinger auszuräumen und sehen was dann passiert…

Zum Glück liefen die Autos komplett problemlos. Beim tanken von schlechtem Sprit und langsamem Fahren (z.B. Gamedrives, Stau, Stadtverkehr) wurde der Filter einfach häufiger freigebrannt (d.h. das Fahrzeug verschwindet in einer weißen Wolke (…).
Weitere Gründe warum wir keine Probleme hatten haben glaube ich zwei Uraschen:

1.: Wenig Kurzstrecke - an Fahrtagen laufen die Kisten von Morgens bis Abends. Außerdem meistens unter guter Last (kein Trödeln), d.h. das System ist gut auf Temperatur. Außerdem tanken wir wo immer möglich an Markentankstellen (auch wenn der Sprit in manchen Ländern aus nur einer Raffinerie kommt).

2: Es scheint einfach sehr verschiedene Auslegungen zu geben was passiert wenn Sensoren Unregelmäßigkeiten oder schlechte Spiritualität registrieren. D.h. manche Fahrzeuge mancher Marken gehen einfach prophylaktisch in den Notlauf.

Im letzten Explorer Magazin gab es einen ganz interessanten Artikel zu dem Thema Abgasreinigung. Aus meiner Sicht ist eine der bedenklichsten Effekte die Bildung von Schwefelsäure durch Kondenswasser im Ansaugsystem. Dies kommt vor allem im Kurzstreckenbetrieb vor. Aber ich denke auch das verkoken unserer AGR ist auf die teilweise schlechte Spiritualität zurück zu führen.

Wartung: Wir wechseln das Öl und alle Filter alle 15 - 20.000km. D.h. ungefähr 3x öfter als "vorgeschrieben. Grund ist nicht nur der härtere Einsatz generell, sondern auch, dass es evtl. zu Ölverdünnungen durch den für das freibrennen eingespritzten Sprit kommen koann, deshalb immer sehr gutes Öl und oft wechseln.

Automatik: Ich fände es auch besser, wenn Automatik mit Wandler kombiniert wäre (siehe erster post), im Fernreisealltag haben wir wie gesagt keine Probleme. Typische Überhitzungsphänomene bei der Automatik kommen meist (generell - nicht nur beim Amarok) - bei Sandfahrten, wenn das Getriebe knapp über oder sogar durch den heißen Sand schleift und im Wandler gefahren wird.
Die Auffahrt auf den Somalier halte ich - im richtigen Gang - für unkritisch. Ansonsten ist die Automatik über den gesamten Einsatz sehr viel komfortabler als der Handschalter (obwohl ich diesen sehr mag und unser Organ Amarok ein Schalter mit Untersetzung ist).
Wichtig für den harten 4x4 Einsatz erscheint mir eine Wandlerautomatik zu sein , den Doppelkupplungsgetriebe würde ich im Gelände nicht vertrauen.

Wie Anfangs gesagt: Beides sind aus meiner Sicht Phänomene mit denen sich alle Hersteller rumschlagen müssen. Besonders die immer komplexere Abgasreinigung wird uns als Fernreisende in Zukunft mehr und mehr Kopfzerbrechen machen.
Ich freue mich über Berichte dazu.

Matthias

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George
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Re: Beratung: Hilux oder Amarok?

Beitrag von George »

Der kurze 1. Gang der Automatik ist das Eine. Aber wo man rein fährt muss man oft auch wieder rückwärts.
Hat die Automatik wenigstens auch einen kurzen Retourgang?
Nein!
Die Quälerei des Wandlers wird irgendwann seine Wirkung zeigen.

Grüsse

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osloss
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Re: Beratung: Hilux oder Amarok?

Beitrag von osloss »

George hat geschrieben:Der kurze 1. Gang der Automatik ist das Eine. Aber wo man rein fährt muss man oft auch wieder rückwärts.
Hat die Automatik wenigstens auch einen kurzen Retourgang?
Nein!
Die Quälerei des Wandlers wird irgendwann seine Wirkung zeigen.

Grüsse


Meinst du der Rückwärtsgang ist länger als der Erste? :shock:
HILUX 3,0-Ltr. DoKa EZ 2007
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RobertL
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Re: Beratung: Hilux oder Amarok?

Beitrag von RobertL »

Ansonsten ist die Automatik über den gesamten Einsatz sehr viel komfortabler als der Handschalter

Ist dieser "Komfort" tatsächlich ein Entscheidungskriterium für ein Fahrzeug für den Expeditionseinsatz? :sheep: Ist die Bequemlichkeit, nie kuppeln zu müssen, um ab und zu mal den Gang zu wechseln, wirklich den Verzicht auf eine Untersetzung wert?? Mit ausreichend Drehmoment kann man ja sowieso sehr schaltfaul fahren!
lg Robert

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George
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Re: Beratung: Hilux oder Amarok?

Beitrag von George »

osloss hat geschrieben:
George hat geschrieben:Der kurze 1. Gang der Automatik ist das Eine. Aber wo man rein fährt muss man oft auch wieder rückwärts.
Hat die Automatik wenigstens auch einen kurzen Retourgang?
Nein!
Die Quälerei des Wandlers wird irgendwann seine Wirkung zeigen.

Grüsse


Meinst du der Rückwärtsgang ist länger als der Erste? :shock:

8HP45:

1. 4.714
2. 3.143
3. 2.106
4. 1.667
5. 1.285
6. 1.000
7. 0.839
8. 0.667
R -3.295

Zusatzfrage:
Kann man den 1. Gang sperren, so dass nicht hochgeschaltet wird?

Grüsse
Zuletzt geändert von George am 2. November 2015 00:40, insgesamt 1-mal geändert.

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lehencountry
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Re: Beratung: Hilux oder Amarok?

Beitrag von lehencountry »

Klar, man kann jeden Gang sperren im manuellen Modus.

ois tippt vom Händi.
Servus

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pedrito
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Re: Beratung: Hilux oder Amarok?

Beitrag von pedrito »

@ redneck
Hallo Jürgen.
Das mit dem Anorak bezeichnetem Amarok ist logischerweise eine Verunglimpfung, logischerweise, weil wir hier in einem Toyota Forum sind. Du weißt ja wie es sich mit dem Standesdünkel verhält.
Ich finde die Umbenennung eines Automodells auch nicht gerade erquicklich, aber schlimm oder böse gemeint ist es trotzdem nicht. Da gäbe es noch ganz andere Bezeichnungen.
Brücke zum JEEP:
Toyota hat in der Typenbezeichnung der Buchstaben vor der Modellbezeichnung auch bei einigen Modellen als dritten Buchstaben ein "J" (z:b: HZJ oder BJ oder FJ etc.). Dieses "J " steht für JEEP. Da fragt man sich was Toyota mit JEEP zu tun hat. Es gibt ja auch keine Mercedes Jeeps, Land Rover Jeeps oder Nissan Jeeps.
Zu mir wird öfters mal gesagt "Der Mann hat sich einen Jeep gekauft" und dann sehe ich, daß er einen Patrol hat.
Für mich ist nur ein Jeep ein Jeep, und alle anderen sind eben das, was sie sind.
Vielleicht bin ich auch pingelig, aber da mein absoluter Favorit in Geländewagen ein CJ 7 Quadra Trac ist,
mokiere ich mich darüber, daß NICHT Jeeps auch als Jeep betitelt werden. Immerhin ist JEEP ein Eigenname.

Pardon, hat nix mit Amarok zu tun, zumindest nichts im 2. Absatz.
Liebe Grüße
Pedrito/Peter




Wenn sie klein sind, gib den Menschen Wurzeln
und wenn sie groß sind, gib ihnen Flügel.

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Redneck
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Re: Beratung: Hilux oder Amarok?

Beitrag von Redneck »

Servus Peter!

Ja, stimmt! :rofl: Das ist immer lustig, sogar in Anzeigen liest man oft "Suzuki-Jeep zu verkaufen".... :biggrin: Ist so, wie wenn ich einen "Mercedes-BMW" verkaufen möchte!

Dafür gibt´s ja den Spruch: "Nur wo Jeep draufsteht, ist auch Jeep drin"! Gibt noch ein paar andere Sprüche und Slogans, naja, Jeep war halt mal der erste! Darauf ist man wohl schon stolz, viele Jeeper sind es natürlich auch. Einen guten CJ 7 Quadtratrac zu kriegen, dafür legt man heutzutage schon eine Menge Scheine auf den Tisch! Das ist ein Kultfahrzeug mittlerweile, so wie ein alter BJ-Landcruiser z.B....

Übrigens gab es aber tatsächlich mal einen "Mitsubishi-Jeep"!!! Wurde eine zeitlang gebaut und darf sich offiziell Jeep nennen! Ein Kuriosum, allerdings durfte dieser Mitsubishi - Jeep nicht exportiert werden. Auch bei den allerersten Mahindras steht noch Jeep im Schein, obwohl Mahindra ja Indien ist. Dort wurden die alten Fertigungsanlagen vom CJ 3 B aufgekauft und in Indien weitergebaut, ziemlich lange sogar.

Ich weiß leider nicht, was das "B" oder das "F" bei den Landcruisern heißt, nur daß der BJ ein Diesel ist und der FJ ein Benziner. Bei Jeep stand das "C" bei den CJ´s, also CJ3, CJ5, CJ6, CJ7 und CJ8 für "Civilian Jeep" .

Sorry fürs Abdriften, fiel mir nur gerade so ein. :oops: Ab und zu les ich mal ein bißchen im Amarok-Forum mit, dort findet man für den Hilux eigentlich keine Verunglimpfung. Liegt vielleicht am Wort selbst.... :bulb:

Wünsch euch allen einen schönen Tag, egal, ob Amarok, Hilux, Landcruiser oder Jeep...

Gruß, Jürgen
Toyota Hilux 2021 Comfort, 2,8 Automatik, 285/70 R 17 auf 9 x 17", Terrain-Tamer-Fahrwerk, 3 cm - Bodylift, RSI Smartcap Canopy, Ladeflächen-Beschichtung, BRAVO-Snorkel, Frontrunner-Dachträger, Kotflügelverbreiterungen, STEDI-Leuchten.

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Peter_G
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Re: Beratung: Hilux oder Amarok?

Beitrag von Peter_G »

Woher kommt denn Jeep? Klar ist inzwischen ein Markenname, ursprünglich hiess es einfach GP für General Purpose. Und diese Qualitäten bieten Patrol und LC ja auch :wink: Anscheinend gibt es einen Hang, erfolgreiche Produkte als Bezeichnung für die ganze Gattung zu wählen, ist beim Tempo Taschentuch und dem Simmering doch genauso.

Putzig fand ich dann ein Schreiben vom Amt in der mein damaliger HZJ 78 als 'Toyota Cheap bezeichnet wurde. Und das ist er nun wirklich nicht.
Toyota Kombi mit Frontantrieb. 🥳

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Peter_G
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Re: Beratung: Hilux oder Amarok?

Beitrag von Peter_G »

@ MatthiasG Habt Ihr bei Euren Autos die Möglichkeit genutzt, individuelle Getriebe / Achsübersetzungen zu bestellen? Das geht ja bei VW Nutzfahrzeugen ? (Blosse Neugier)
Toyota Kombi mit Frontantrieb. 🥳

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MatthiasG
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Re: Beratung: Hilux oder Amarok?

Beitrag von MatthiasG »

Guten Morgen,

@ Automatikwunderer:
Ja, ich denke auch, dass ein Handschalter mit Untersetzung von kundiger Hand bewegt langfristig weniger störanfällig sein sollte.

ABER … Uns geht es bei den Fahrzeugen um die Aufrechterhaltung der Betriebsfähigkeit auch bei unkundiger und nachlässiger Bedienung. Selbstverständlich sind alle unsere Gäste Fahrgötter erster Güte, trotzdem hat ja jeder mal einen schlechten Tag.. (oder zwei, oder 14). Außerdem gibt es auf den Reisen evtl. mal ein paar Tage mit "Expeditionscharakter" - die meiste Zeit sind es normale Fernreisen mit gemischten Bedingungen.

Mit den Automatikfahrzeugen mit permanentem Allradantrieb muss ich mir als Tourguide keine Sorgen mehr machen ob:
- Jemand den ganzen Tag nur im 3,Gang (inkl. Anfahren) fährt
- Den Allrad tatsächlich eingelegt hat
- oder noch übler - mit Allrad (starrer Zuschalt) den restlichen Tag auch auf Alsbald fährt)
- Sich beim Überholen verschaltet und es dadurch sehr knapp wird
- Die Untersetzung nicht einlegt und dann die Kupplung quält
- usw…

Außerdem kann man sich mit Automatik deutlich entspannter der Umwelt widmen - sei es dichter Stadtverkehr oder Gamedrives.
Also kurz gesagt - für unseren Einsatz mit geführten Reisen macht es Sinn.

Zur Rückwärtsgangthematik: Interessant finde ich, dass viele Hersteller mittlerweile das Drehmoment im Rückwärtsgang bei den Automatikfahrzeugen reduzieren, da sonst bei eingeschlagenen Vorderrädern (die z-B- an einem Hindernis anstehen) die Gelekwellen beschädigt oder sogar abgedreht werden könnten. Diese Drehmomnetreduzierung ist im Alltag mehr zu bemerken, als die tatsächliche Übersetzung des Rückwärtsgangs.

@ Peter: Soweit ich weiß, gibt es diese Möglichkeit nur für den Bus mit Schaltgetriebe. Wir haben einen T5 mit dem Torque&Trail Satz von Seikel (das ist noch etwas kürzer als die VW Wahlmöglichkeit), dadurch werden größere Räder gut kompensiert und der erste ist für Kriechen in leichtem Gelände ganz brauchbar, jedoch nicht so kurz wie Untersetzung.

So - jetzt wieder arbeiten ;)
Matthias

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pedrito
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Re: Beratung: Hilux oder Amarok?

Beitrag von pedrito »

Servus Jürgen.

Soweit ich weiß, steht das "B" bei den Landcruisern für Dieselmotoren
und das "F" für die Benziner.
Quelle: Buch "Legende Land Cruiser".
Autor: Netzmeisters Alexander.

@ Peter G.
"Toyota Cheap" ist wirklich ein faux pas. Finde ich aber dennoch lustig.

P.S. Nochmal zurück zu Jürgen. Ich möchte so gerne einen "Cheap CJ 7 Quadratrac".
Da diese "Cheaps" aber ausverkauft sind, gibts nur mehr die "Expensiv CJ 7 Quadratrac's",
aber ein bißchen JEEP sind sie dennoch; oder sogar noch mehr???
Liebe Grüße
Pedrito/Peter




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Peter_G
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Re: Beratung: Hilux oder Amarok?

Beitrag von Peter_G »

Dieselmotoren können auch H oder K sein und Benziner auch v oder U. Alles nicht so easy.
Toyota Kombi mit Frontantrieb. 🥳

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George
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Re: Beratung: Hilux oder Amarok?

Beitrag von George »

Bei all meinen Reisen mit dem Geländewagen wäre es nicht ohne Untersetzungsgetriebe gegangen.
Da ging es aber nicht primär ums km "fressen", sondern der weg war das Ziel.
Ich finde es nicht gut, wenn leichtgläubigen Leuten der Eindruck vermittelt wird, es ginge easy ohne Untersetzungsgetriebe wenn man eine Automatik als Getriebe mit 1. kurzen Gang eingebaut hat.
Das vielleicht 99% der km ohne Untersetzungsgetriebe gefahren werden können bestreite ich nicht. Aber das eine Prozent ist dann vielleicht nicht ohne zu schaffen, ausser man fährt nur Kaffeefahrten auf Asphalt und Pisten. Das wäre doch langweilig.

Grüsse

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