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J12: Unterbodenschutz mit Mike Sanders Korrosionsschutzfett

Verfasst: 13. September 2006 08:08
von Rolf Blank
Für Mitte Oktober habe ich jetzt einen Termin für Hohlraumversiegelung und Unterbodenschutz mit Mike Sanders Korrosionsschutzfett vereinbart.
Ich habe mich dazu durchgerungen (kostet immerhin netto 700 €), weil ich hoffe damit eine wichtige Voraussetzung zur wesentlichen Lebensverlängerung meines J12 getroffen zu haben. Meine Planung sieht eigentlich eine Nutzungsdauer von 20 Jahren und 500.000 km vor. Schaun wir mal!

Verfasst: 13. September 2006 08:40
von Cruiser
Wie alt ist Dein 12er und wie bereitest Du denn Deinen Unterboden vor? Der dürfte doch schon Rost haben?

Rostfreie Grüße

Cruiser

Verfasst: 13. September 2006 09:34
von Rolf Blank
Meiner ist Baujahr bzw. Zulassung 03/2004, jetzt knapp 60.000 km gelaufen.

Der Unterboden wird von der Firma zuerst natürlich sorgfältig gereinigt.
Das, was schon an Gammel da ist (ist nicht viel) wird von dem genialen Fett so zugedeckt und konserviert, das sich da ohne Sauerstoffzufuhr nichts mehr tut.
Natürlich ist es sicher besser die Aktion gleich beim Neufahrzeug durchzuführen, doch besser später als überhaupt nicht. Die werkseitige Rostvorsorge ist doch recht dürftig.

Verfasst: 13. September 2006 23:18
von sauerlandcruiser
Hallo Rolf!

Wo lässt du das denn machen? Ich überlege auch ob ich das nicht mal machen sollte. Vielleicht behalte ich den Wagen ja doch noch ein paar Jahre länger.

Gruß

Sebastian

Verfasst: 14. September 2006 08:14
von Rolf Blank
Hier in München ist das Autohaus Fröhlich eine autorisierte Firma. Eine Liste mit sämtlichen Behandlungsstationen in ganz Deutschland findest du unter www.mike.british-cars.de

... man, wie es tropft ....

Verfasst: 15. September 2006 18:25
von Cruiser2
Es erstaunt mich - ist der Unterboden nicht schon ab Werk mit einem Schutz versehn? Ich halte sehr viele vom Mike Sander Fett, habe es für die Hohlräume des HZJ genutzt und nach Jahren nicht einmal Flugrost gehabt, aber der Unterboden?? Das tropft doch fürchterlich im Sommer above 35 Grad Aussentemperatur und Du versaust den ganzen Boden unter dem Auto. Musst Du mal eine Reparatur im Bereich des Bodens durchführen, so zieh Dir im Sommer besser Regenkleidung an. Ausserdem glaube ich spritzt das warme Fett ( es bleibt nunmal fliessfähig bei hohen Aussentemps ) bis auf die Bremsscheiben, wennsse Pech hast. Ich glaube die Bodengruppe hält auch ohne Mike Sander 20 Jahre.

Cruiser2

Verfasst: 16. September 2006 22:04
von Siegfried
Hallo zusammen
Mein LC J12 Bj Dezember 2003 hatte schon nach den ersten Winter deutlichen Rostansatz besonders an der Hinterachse. Habe mich danach auch für Mike Sanders Fett entschieden, und das Ergebniss spricht für sich. Jetzt nach 2 Jahren musste nur die Hinterachse erneut mit Fett eingespritzt werden. Das Zeug hält was es verspricht. Kann ich nur weiterempfehlen. Ich hatte nur am Anfang ein paar Tropfen Fett in der Garage, danach nicht mehr.

Gruß
Siegfried

J12 Unterbodeschutz

Verfasst: 17. September 2006 18:58
von expat
Ish Habe Gestern mit mein Toyota Handler gesprochen Hohlraum versieglung und unterboden schutz kostet 250 Euro netto Warum 700 Euro?Ist mike sanders so gut?. :?:

Verfasst: 17. September 2006 20:49
von Siegfried
Servus
Dann kuck mal hier

http://www.autobild.de/wartung/werkstat ... el_seite=0

Gruß
Siegfried

Verfasst: 17. September 2006 21:06
von RobertL
700 Eier ist trotzdem seeehr viel für eine Mike Sanders Behandlung. Hab schon von Anbietern gehört die das um 450 machen.

Verfasst: 17. September 2006 21:09
von Provinzclown
Mike Sanders wird soweit ich weiß heiß eingespritzt und die Hohlräume sollten dann für die nächsten 20 Jahre ausreichend geschützt sein...

Frage mich selber allerdings auch, genau wie Cruiser2, ob das Sandersfett wirklich als Unterbodenschutz im klassischen Sinn geeeignet sein soll? Ob das haftet und nicht weggespült wird? Bringt ja nix wenn man nach 2 Jahren die ganze Arbeit nochmal machen muss...

Ich würde den evtl. vorhandenen Unterbodenschutz auf Bitumenbasis entfernen und das erprobte "Permafilm" (Fluidfilm ist ja bekannt hier denke ich) benutzen. Permafilm ist als Unterbodenschutz konzipiert und ebenfalls durchsichtig.

Verfasst: 17. September 2006 21:22
von RobertL
Hab mir eine Ladung Permafilm bestellt gehabt, ebenso wie Seilfett gekauft und über mehrere Wochen einen Test gemacht und rauszufinden welches Material mir besser als Unterbodenschutz geeignet scheint. Hab beide Materialen auf ein Blech aufgetragen und über mehrere Wochen Sonne, Wind und Wetter ausgesetzt und ab und zu dran "gerubbelt" Für mich war die Sache dann eindeutig zugunsten Seilfett ausgefallen. Warum?

Permafilm scheint zwar einen hervorragenden, dauerplastischen Überzug zu bilden (wachsartig) der auch einiges an Abrieb aushält. Permafilm kommt allerdings nie mehr in einen flüssigen Zustand und hat daher keine Kriechwirkung. Das Seilfett fängt bei Sommertemperaturen wieder zu kriechen an und hat eine enorme Abriebbeständigkeit.

Auf Neuwagen würde ich wahrscheinlich Permafilm draufpappen, auf meine damals 12 Jahre alte Karre hab ich Seilfett aufgetragen und werde das in 2-3 Jahren wieder machen. Obwohl es eine gnadenlose Sauerei verursacht 8) Hab mehrere Stunden gebraucht um das klebrige Zeugs aus den Haaren und von der Haut wieder weg zu bekommen.

Mike Sanders scheint doch eher die Qualitäten beim Hohlraumschutz zu haben.

Verfasst: 17. September 2006 21:47
von Suedtaxi
@Provinzclown:

meines Wissens stammt Permafilm aus der Seefahrt und wurde für den Schutz von Ballastwassertanks entwickelt

@RobertL

Ist das Seilfett so viel anders als das Sanders? (YES, ich kann reimen :D !)

@all
Meine Erfahrungen mit Permafilm: es bekommt an Kanten trotz sorgfältiger Verarbeitung stellenweise Risse und war an meiner Hinterachse nach dem harten, salzreichen Winter zudem großteils weggespült.

Hab dann im Frühjahr die Hinterachse mit Sanders eingeschmiert - ging Ruckzuck, Einmalhandschuhe und mit der Hand auftragen - erwärmt wird es dann nach der Verarbeitung - beim Fahren :D

Der Schutzfilm ist bis jetzt noch einwandfrei intakt, da tropft auch nichts ab. Nach dem nächsten Winter machs ichs halt ggf. erneut, der Zeitaufwand hält sich wirklich in Grenzen.

Die beste Lösung wäre selbstverständlich, alles gründlich zu entfetten, den evtl. schon vorhandenen Rost abzuschleifen und das Bauteil mit POR15 zu lackieren. Ist halt aber schon deutlich mehr Aufwand. Aber dann ist wirklich Ruhe.


Chris

Verfasst: 17. September 2006 21:59
von RobertL
Suedtaxi hat geschrieben:@RobertL

Ist das Seilfett so viel anders als das Sanders? (YES, ich kann reimen :D !)


Tja - keine Ahnung. Hatte Mike Sanders noch nie "in der Hand".

Verfasst: 17. September 2006 22:29
von landcruiser
Die einschlägigen Berichte bescheinigen Mike Sanders auch eine gute Wikrung als Unterbodenschutz.

@Robert

Permafilm sollte man nicht allein einsetzen.

Vorgehensweise:

Unterboden und Rahmen gründlich mit "Kärcher" reinigen. Für den Rahmen innen ggf. die Rohrreinigssonde verwenden.

Alles mit Fluidfilm einsprühen (Hakendüse und Holraumsonde). Fluidfilm kriecht in alle Ecken und Ritzen und weicht ev. vorhandenen hart gewordenen Unterbodenschutz auf.

Möglichst bei Wärme über 20°C 2-3 Tage einwirken lassen.

Darauf dann Permafilm.

Den Permafilm regelmßig kontrollieren. Ggf. mit Fluidfilm übersprühen oder bei größeren "Abwaschungen" mit Permafilm nacharbeiten.

Permafilm lässt sich am besten in leicht erwärmten Zustand verarbeiten.

Mit dem Zeug hat man nicht die Sandersschmiere unterm Auto, die einem bei allen Arbeiten so einsaut.

Ich schätze es so ein, dass man bei Permafilm, im Gegensatz zu Unterbodenschutz auf Kautschukbasis, eben öfter mal nachschauen und ev. nacharbeiten muss.

Das Nacharbeiten geht aber wesentlich einfacher als bei Bitumen oder Kautschuk.

Ich halte es für wichtig am Unterboden und Rahmen überall irgendeine Substanz zu haben, die in jede Ritze kriecht und das Eindringen von Feuchtigkeit und damit das Rosten verhindert.

Ob das nun Sanders, Fluidfilm, Permafilm, Hydrauliköl, Motoröl, Seilfett, Flugzeugkonservierung oder was auch immer ist, möge jeder nach Aufwand, Kosten und Möglichkeiten und vor allem Einsatzzweck des Kfz. selbst entscheiden.

Nein, PÖL würde ich nicht nehmen. :lol:

Verfasst: 17. September 2006 22:48
von j8 RR
landcruiser hat geschrieben:......Ich halte es für wichtig am Unterboden und Rahmen überall irgendeine Substanz zu haben, die in jede Ritze kriecht und das Eindringen von Feuchtigkeit und damit das Rosten verhindert.

......



So sieht es aus:
Wenn der Spalt mit irgendwas "Nichtrostförderndem" aufgefüllt wird, kann kein Wasser mehr eindringen.

landcruiser hat geschrieben:

Nein, PÖL würde ich nicht nehmen. :lol:



Davon bin ich inzwischen auch überzeugt und lasse das ab sofort!

Grüße

Reinhold

Verfasst: 18. September 2006 10:05
von Camper
Hallo
Also ich habe schon an meinen bisherigen Geländewagen verschiedene Mittel als Rostschutz ausprobiert. Die besten Ergebnisse, auch langzeitmäßig habe ich mit Owatrol erreicht. Das Mittel kommt aus der Seefahrt, ist Salzwasser beständig, hoch kriechfähig und lässt sich leicht mit dem Pinsel streichen oder auch mit einer Handölpritze in die Türfalze zB. reinspritzen. Das beste ist, es wirkt am besten, wenn es auf Rost gestrichen wird. Außerdem habe ich noch Hammerite Lack drüber gestrichen. So sieht er unten wie neu aus.
http://www.korrosionsschutz-depot.de/Anleitungen/anleitungen.html%20undhttp://www.deffner-johann.de/owatrol/
Gruß Lothar

Verfasst: 20. September 2006 12:18
von Holm
Moin,

es scheint da ja ziemliche Preisunterschiede zu geben.
Mich hat der Spass von ca. 2 Jahren 200 € + Märchensteuer gekostet.
Hatte noch bei zwei anderen Werkstätten nachgefragt.
Die lagen seinerzeit bei 400 und 700 €.

Tropfen hatte ich auch nur 1 oder 2 in der Garage...... aber der Wagen hatte nach der Behandlung von außen einen feinen Fettfilm. :roll:

Hätte ich vielleicht drauf lassen sollen (wahrscheinlich besser als jedes wachs). :wink:

______
Gruß
Frank.

Mike Sanders bei Fa. Fröhlich in München

Verfasst: 15. Oktober 2006 14:29
von 60surfer
Hi,
bin gespannt auf Deine Erfahrung mit der Fa. Fröhlich. Ich hab keine guten Erfahrungen dort gemacht. Viele Hohlräume wurden nicht oder nur nach Reklamation behandelt, im Motorraum, auf Dichtungen, Kabel und Schläuche wurde intensiv Fett verteilt, auf freie Flächen nur sehr unregelmässig. Das Fett im Motorraum führte bei der ersten längeren Fahrt dann zu einer riesigen Qualmwolke aus dem Motorraum! Auf der Rechnung standen nachher 14 kg Fett obwohl normalerweise nur 4-5 notwendig wären.
Also, nicht zu empfehlen.
Hoffe, das hilft.
Viele Grüsse
60surfer aus München

Verfasst: 15. Oktober 2006 14:47
von j8 RR
@ all,
ich habe mich in den letzten Tagen damit beschäftigt meinen LC mit Fluid Film zu behandeln.

Zuerst die Hohlräume und dann den kompletten Unterboden, Achsen und Rahmen.
Den Rahmen natürlich auch von innen.

Das Mittel läßt sich sehr gut mit einer Druckbecherpistole verarbeiten.

Mit selbstgebastelten Hakendüsen in verschiedenen Längen kommt man sehr gut auch in versteckte Ecken und Winkel.

Aus den Ablauflöchern tropft zwar ein wenig Fluid Film raus, dafür kann ich aber sicher sein, alles getroffen zu haben.

Das Mittel kriecht sehr gut und ist recht sparsam im Verbrauch. Ich habe 4 Liter gekauft, aber davon erst etwa 1/2 Liter verbraucht.

Den Unterboden werde ich wohl auch noch zusätzlich mit Perma Film behandeln.

Fluid Film kann ich jedenfalls empfehlen.

Grüße

Reinhold

Verfasst: 17. Oktober 2006 00:01
von j8 RR
An alle "Hohlraumschützer",

heute abend habe ich noch ein wenig weiter "Öl verspritzt" :lol:

Es ist erstaunlich, welche Öffnungen man in seinem Auto findet, die zu irgendwelchen Hohlräumen führen, z.B. die Schalter an den Türen für die Innenbeleuchtung!
Kappe abziehen, eine Schraube lösen, Schalter rausziehen und Sonde reinstecken!

Denkste!

Die Problemzonen liegen nicht im Bereich einer käuflich zu erwerbenden Hakendüse,
Winkelsonde oder wie das auch immer genannt wird!

( Ich rede hier jetzt nicht von der typischen Hohlraumsonde, die, einmal unter Druck gesetzt,das Mittel einfach nur in alle Richtungen verteilt!)

Nein, ich habe mir aus ganz normaler, handelsüblicher Bremsleitung mit 5 mm Durchmesser verschiedene "Düsen" gebaut in verschiedenen Längen
(bis zu 70 cm, da ist man schön weit weg von der Arbeit :lol: )
mit diversen Biegungen und Radien am Ende....

Am unteren Ende Gewinde M5 draufgeschnitten, passt super in den Schlauch!

Das obere Ende im Schraubstock einfach plattgedrückt, aber nicht ganz zu!

Von diesen "Spezialsonden" kann man sich aus einem Ring Bremsleitung (6 Meter?) jede Menge dieser Teile anfertigen. Es läßt sich sehr gut biegen, auch "über den Daumen", und wenn mal ein Ding abknickt oder gar bricht, na und?

Machste eben schnell mal neu.

Inzwischen ist der erste Liter "Fluid Film" versenkt und es geht weiter.


Zum Schluß noch ein Tipp:
Wenn Ihr das Zeuch in die Hohlräume sprüht, da wo die Sicherheitsgurte sitzen, bitte zieht die Gurte VOR der Maßnahme ganz heraus und blockiert sie dann in der Position
:)
Das hat mir ein netter Mensch aus einem anderen Forum im Vorfeld geraten :D

Der Grund sollte einleuchtend sein...

Fluid Film fettige Grüße

Reinhold

Verfasst: 17. Oktober 2006 00:16
von landcruiser
Reinhold,

ich biete dir großzügig an die selbstgefertigten Hakendüsen für dich kostenlos zu entsorgen bzw. aufzubewahren. :lol:

Könnte natürlich sein, das ich sie rein zufällig auch mal brauchen könnte. :sheep:

Grüsse

uwe

PS:

Der Tip mit den Gurten ist Gold wert. Stelle mir eben vor, wie ich mir den fluidisierten Gurt über den Balg in Sonntagskluft ziehe. Brrhhh ...

Verfasst: 18. Oktober 2006 00:03
von j8 RR
landcruiser hat geschrieben:
...ich biete dir großzügig an die selbstgefertigten Hakendüsen für dich kostenlos zu entsorgen bzw. aufzubewahren. :lol:

Könnte natürlich sein, das ich sie rein zufällig auch mal brauchen könnte. :sheep:

Grüsse

uwe

...


Uwe, das hätte ich nicht erwartet!

DU würdest Dich wirklich dazu herablassen, meine verbrauchten und verschlissenen Hakendüsen zu verwahren?
Wenn Du meine ölverschmierten Düsen in Deinen Heiligen Hallen verwahren möchtest? Bitte schön!


Nein, im Ernst, das ist doch gar kein Problem.

Wenn Du ein paar Enden gebogenes Bremsleitungsrohr zum Rumschmaddern brauchst, is´doch goch kaan Thema!


Aber um die Fred- Verwässerung noch weiter zu betreiben:
(Es geht hier eigentlich um J9 und um Mike Sanders, wen ich mich recht entsinne?)

Aber egal, reden wir vom 80er und dessen Hohlräumen und Fluid Film.

Heute abend bin ich wiedermal meiner momentanen "Lieblingsbeschäftigung" nachgegangen:

Fluid Film in meinem Auto zu versprühen :lol:


Nachdem ich in der letzten Woche mal die hinteren Kofferraumverkleidungen raus hatte, ist mir das ins Auge gesprungen: ROST!!!
(Das dicke Schwarze ist der Ablauf vom Schiebedach, das dünne Rote ist der Dauerplus zur Anhängersteckdose.)

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Hier noch mal ein bißchen größer:
( Man muß sich vorstellen, das man direkt nach unten guckt)

Bild


Das Ganze befindet sich hinten rechts, direkt an der Hinterkante des Radlaufes von innen.



Andere Teile in der Gegend sind völlig ok! :D

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Bild



Also habe ich mir heute mal die vorderen Kotflügel vorgenommen.

Kühlergrill raus, Standlicht raus, Blinker raus, Scheinwerfer raus!

Und dann geguckt!

Der Fleck unten links im Bild ist kein Rost, sondern Dreck!
Der dunkle Fleck in der Mitte ist Fluid Film den ich aus Richtung der Beifahrertür eingesprüht habe :lol: .
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Tja, und so sah es dann wirklich aus:

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Bei dem Foto unten muß man sich vorstellen, das man fast senkrecht nach oben schaut. Es ist eigentlich fast die Außenecke über dem Scheinwerfer, aber eben von unten/innen.
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So, und jetzt drehen wir unseren Kopf um 180 Grad nach unten Richtung Erde und dann sehen wir das:
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Nachdem die ausgiebige Besichtigung vorbei war, habe ich natürlich sofort mit Fluid Film losgelegt.
So schaut´s danach aus:
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Zuguterletzt auch noch ordendlich "Schmiere" auf das Scheinwerfergehäuse/die Scheinwerferhalterung
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Man kann natürlich nicht wirklich mit den Augen alle dieser Bilder "in Natura" ansehen!
Teilweise habe ich die DigiCam in die Hohlräume gehalten und einfach abgedrückt.
Diese Methode kann auch bei anderen Problemen sehr hilfreich sein.


Ach ja, als Info:
Der 80er ist aus 9/94.

Letztes Wochenende hatte ich wiedermal zwei "nette" Kaufgesuche. :evil:
Einmal den bekannten Zettel an der Tür....kennt jeder.

.... beim zweitenmal ein (vorsichtig ausgedrückt) "nicht"Deutscher-Mitbürger, der mir im dichten Verkehr entgegen GELAUFEN kam...zu Fuß!!! :shock:

Er hat etwas verstört reagiert, als ich ihm quer über die Strasse zugebrüllt habe: "Mein Auto ist nicht zu verkaufen"

Seinen VW Bus hatte er blitzartig auf der rechten Spur der Gegenfahrbahn Freitagnachmittags in der Stadt mit Warnblinker "abgestellt" als er uns im Toyo erblickte...es muß wohl sehr dringend gewesen sein. :evil:

So, genug geschwafelt, ich hoffe die Bilder helfen dem Einen oder Anderen weiter, auch wenn´s keine vom J9 sind.

Die Schweinerei mit Mike Sanders würde ich mir persönlich nicht antun, aber bitte:
Das ist meine ganz persönliche Meinung!

Immer noch Fluid Film ölige Grüße

Reinhold

Verfasst: 18. Oktober 2006 10:32
von Onkelchen
RobertL hat geschrieben:
Auf Neuwagen würde ich wahrscheinlich Permafilm draufpappen, auf meine damals 12 Jahre alte Karre hab ich Seilfett aufgetragen und werde das in 2-3 Jahren wieder machen. Obwohl es eine gnadenlose Sauerei verursacht 8) Hab mehrere Stunden gebraucht um das klebrige Zeugs aus den Haaren und von der Haut wieder weg zu bekommen.

Mike Sanders scheint doch eher die Qualitäten beim Hohlraumschutz zu haben.





Mike Sanders ist fettbasiert, kommt daher Deinem Seilfett nahe.

Viele Grüße
Onkelchen

Verfasst: 25. Oktober 2006 16:25
von Cruiser2
Also, wie ich schon schrieb, halte ich von Mike Sander sehr viel. Ich hatte es fast 6 Jahre bei meinem HZJ 74 und keinerlei Rost entdeckt. Nunmehr habe ich mich bei Toyota schlau gemacht, wie der Schutz beim J12 aussieht: Hohlraumversiegelung mit synthetischem Wachs und widerstandsfähiger Unterbodenschutz auf PVC-Basis. Klare Aussage: Keine weiteren Massnahmen notwendig.

Das Problem ist ja: Ist erst einmal Rost da, nützt das übersprühen mit Fett rein garnichts mehr, es verschlimmert eher.

Cruiser2-3