Welches Hardtop für einen N25?

Alles ab der 7. Generation des HiLux (ab 2005) bzw. 4. Generation des 4Runner (ab 2003)
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tempelwächter
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Re: Welches Hardtop für einen N25?

Beitrag von tempelwächter »

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Hi Boti,

hab ich vom 2010er Audi A1 abgeguckt. Ich mag silberne Autos nicht und wollte eigentlich einen schwarzen oder dunkelblauen Hilux haben, hätte darauf aber sieben Monate warten müssen. Und soviel Zeit hatte ich nicht, ich bin einer von denen mit den geplatzten Motoren beim Nissan Navara und brauchte den neuen Wagen sofort.
Die Farbe heißt copper-orange metallic und ist von VW.

Grüsse
Ulli
Hilux VIII DoKa 2025 2GD-FTV, Comfort, 2,4l Automat 110 KW, langweilig weiss und mit vielzuviel elektronischem Gepiepse drin das keiner braucht

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boti
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Re: Welches Hardtop für einen N25?

Beitrag von boti »

kann ich gut nachvollziehen - ich wollte den wagen auch in schwarz aber was will mann machen....

was heisst geplatzte motoren beim navara???? wie iest denn dein fazit aus dem vergleich hilux - navara?

gruss

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tempelwächter
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Re: Welches Hardtop für einen N25?

Beitrag von tempelwächter »

Hi Boti,

der betroffene Nissan hat die Typbezeichnung D22, im Volksmund Navara, ist auch ein PickUp und wurde in dieser Version von 2002 bis 2005 gebaut. 2,5 l Turbo Intercooler Einspritzer mit 134 PS. Ich unterstelle Nissan, dass die den alten 78 PS-Motor aus den neunziger Jahren genommen haben und einfach nur mit Turbo, Elektronik und dem Intercooler aufgerüstet haben, aber am Material haben sie nichts verbessert. :brokenbulb:

Bei meinem ist ein Pleuel abgerissen. Es gab aus heiterem Himmel einen Knall bei 90 km/h und der Motor war fest. Kein überhöhter Ölverbrauch als Vorankündigung, kein Rasseln oder ähnliches. Auf der Hebebühne haben die Mechaniker durch ein handgrosses Loch seitlich im Motorblock gegriffen: Da haste `n Pleuel von deinem Auto. Es war dort abgerissen, wo es um die Kurbelwelle greift.
Ich habe danach sieben oder acht Leute/ Firmen kennengelernt, die alle das gleiche Problem hatten. Zwei Dachdecker, der ortsansässige Gasversorger, ein Forstbetrieb, ein Abschleppunternehmer usw. Bei den meisten ist der Motor zwischen 70.000 und 100.000 km kaputtgegangen, meiner hat immerhin 140.000 km gehalten. Bei dem Abschleppunternehmer nur 48.000 km, einen Monat nach Ablauf der Garantie. Nissan hat jegliche Gewährleistung abgelehnt mit dem Kommentar, er hätte ja die Garantieverlängerung auf fünf Jahre kaufen können. Die fahren jetzt fast alle Hilux, einen grösseren Gefallen hätte Nissan Toyota wohl nicht tun können.

Mein Fahrzeugvergleich hinkt jetzt ein wenig, der Nissan war 2003, der Hilux ist ein 2010er: Ich bin noch nie so komfortabel durchs Gelände gecruist wie mit dem Lux; der ist wirklich für schlechte Strassen und Pisten gebaut worden. Der Nissan konnte im Gelände schon dem 98er Hilux nicht das Waser reichen (hatte ich vorher). Wobei 2003 der Kauf des Nissans auch eine Vernunft-Entscheidung war, der Hilux hatte zu diesem Zeitpunkt nur 102 PS und war 3000,- € teurer (Nissan hat damals echt gute Konditionen für Gewerbetreibende gemacht). Ausserdem braucht der Lux 1,5 bis 2 Liter weniger Diesel als der Nissan. Reparaturanfällig war der Nissan auch ein wenig, die Original-Bremsbeläge haben bei mir zwar gut 100.000 km gehalten, allerdings die Stoßdämpfer und der Auspuff auch nur. Ansonsten, mein Sohn hat sofort gesagt, dass auf der Rücksitzbank des Toyotas mehr Platz ist. Die Ladefläche des Doka ist grösser als die des Navara. Mit dem Motor (144 PS) bin ich sehr zufrieden, für mich ausreichend Bums zum Überholen auf der Landstrasse, selbst mit 1000 kg Wohnwagen hintendran.

Grüsse aus Koblenz
Ulli
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Saurierknochennager
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Re: Welches Hardtop für einen N25?

Beitrag von Saurierknochennager »

Wie schaffe ich jetzt die Überleitung vom Nissan mit zweitaktähnlichen Anwandlungen zum ursprünglichen Thema? :wink:

Frage: braucht man für ein Hardtop eigentlich eine ABE oder ein Gutachten?
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hakim
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Re: Welches Hardtop für einen N25?

Beitrag von hakim »

Hallo Thomas,
ja, ein Hardtop muß mittlerweile "legalisiert" werden:
also entweder ABE (mit oder ohne Anbauabnahme), oder Eintragung mittels Gutachten oder Eintragung über Einzelabnahme beim TÜV/Dekra. Für letztere würdest Du zumindest ein Materialgutachten brauchen, sofern Kunststoff. Bei Alu kein Problem.
Hakim
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Muddy
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Re: Welches Hardtop für einen N25?

Beitrag von Muddy »

@Thomas

die nissan geschichte hätte auch von mir sein können. ich habe zwischen meinem toyotas mir auch solch ein fehltritt geleistet. wei ich dachte die 30 ps mehr und die günstigere anschschaffung des nissan wären entscheidend.
ich habs geschaftt in 3 jahren 2 motoren kaputt zufahren.
47.000 km wie du auf der autobahn bums pleullager, bei 76.000 km lager von steuerkettenspanner bei 120 km auf der autobahn-kannste dir vorstellen was da passiert ist und bei 103000 km fing er an zu klackern und mein anwalt meinte schnell weg damit !

verwässerungsmodus aus !!!

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Plastic Bertrand

Re: Welches Hardtop für einen N25?

Beitrag von Plastic Bertrand »

@All, diese Nissan Möhre gibt es - getarnt mit einem neuen Namen - heute noch neu zu kaufen. Produziert in der Türkei wenn ich das richtig erinnere.

Ist zwar OT, wenn man aber Nissan Interessenten im Vorfeld helfen kann :-)

http://www.nissan.de/vehicles/lcv/NP300 ... /lcv/NP300

http://www.4wheelfun.de/fahrberichte/fa ... 82838.html

http://www.off-road.de/home/modules/new ... 4&start=20

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boti
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Re: Welches Hardtop für einen N25?

Beitrag von boti »

seit wann braucht man denn eine ABE für ein hardtop - ich dachte die dinger gelten als "Ladung"....also mein teil aus südafrika hat jedenfalls keine ABE........

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tempelwächter
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Re: Welches Hardtop für einen N25?

Beitrag von tempelwächter »

Hi Boti,

meines Wissens braucht alles, was an ein Auto drangeschraubt wird, eine KBA-Zulassung. Bitte korrigiert mich, falls ich falsch liege. Alternativ eine CE-Nr., das ist die europäische Variante. Und weil das KBA nur verwaltet, führen TÜV/ Dekra vorher die entsprechenden Tests durch und erstellen darüber ein Gutachten zur Vorlage beim KBA. Das andere ist Ladung: z.B. auf dem Dach oder hier halt auf der Ladefläche. Allerdings muss Ladung ohne Werkzeug zu lösen sein. Wenn dein Hardtop nur mit Gurten oder Flügelschrauben fest ist, kann es durchaus als solche durchgehen. Meines von Style-X ist massiv festgeschraubt und hat deswegen eine ABE.

Viele Grüsse
Ulli
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boti
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Re: Welches Hardtop für einen N25?

Beitrag von boti »

hmm.....dass heisst ich muss im zweifel hiermit zum tüv oder wie.....andererseits will man ja keine schlafenden hunde wecken...

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Muddy
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Re: Welches Hardtop für einen N25?

Beitrag von Muddy »

@all
ich habs mit flügelmuttern insgesamt 8 stück festgemacht, einfach durch die Ladekante durchgebohrt- Allerdings bewege ich mich ja auch in einer anderen Liga mit meinem Wagen, Nutzfahrzeug, 250.000 km auf der Uhr und BJ. 96 da kommst nicht so drauf an ;-)

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hakim
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Re: Welches Hardtop für einen N25?

Beitrag von hakim »

Hallo,
die Info von Ulli, daß Hardtops, welche werkzeugfrei zu lösen sind, als Ladung gelten - ebenso wie andere Anbaugeräte (Seilwinde bei meinem ehemaligen FJ40, Motorradträger am Heck meines Hilux!)hat mir vor einiger Zeit der TÜV bestätigt. Es gibt übrigens für manche Hardtops die Möglichkeit, diese mit Klammern zu befestigen anstatt mit Schrauben.
Allerdings hängt es wie immer letztendlich vom Prüfer ab. Bei meiner ersten HU am Lux wollte der Prüfer die Abnahmebestätigung meines Ortec-Minicamps (auch nur ein Alu-Hardtop, aber mit Alkoven)alleine schon deshalb sehen, weil sich damit die Fahrzeughöhe und die "Leermasse" verändert hatten...Anderen Prüfern wird´s bei der HU egal sein, sofern das Hardtop nicht selbst geschnitzt wurde und nirgends über die Fahrzeugumrisse hinaus ragt. Ich hab mein Minicamp gleich bei Ortec abnehmen lassen, weil das dort vor Ort ganz unproblematisch war und ich sicher sein wollte, später keine Probleme zu bekommen. Aber bei einem "normalen", handelsüblichen Hardtop wie ARB würde ich mir das Geld erstmal sparen und es auf die nächste HU ankommen lassen, egal ob geschraubt oder geklammert.
Hakim
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goob
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Re: Welches Hardtop für einen N25?

Beitrag von goob »

Ich hatte vor der HU den Prüfer mit einem Fingerzeig auf das Alkoven-Hardtop gefragt, ob ihn die Ladung stört (ansonsten würde ich noch mal ohne Kiste auf der Pritsche vorbei kommen …). Er hat mir dann zu verstehen gegeben, dass es ihm recht egal sei, was ich da geladen habe.
Vorher fragen kostet nichts und hat mir in diesem Fall ein paar Stunden Arbeit gespart :-)
* Joerg

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Saurierknochennager
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Re: Welches Hardtop für einen N25?

Beitrag von Saurierknochennager »

... oder halt gleich ohne "Ladung" zum TÜV fahren :P

Aber Hakim, weil sich Leermasse und Fahrzeughöhe verändern - da hätte ich den TÜVler mal gefragt, ob man auch bei geladenen Müllsäcken vorbeischauen muss... Das hat ein Pickup so an sich, dass sie so was verändert...
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hakim
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Re: Welches Hardtop für einen N25?

Beitrag von hakim »

Hallo Thomas,
mein Minicamp ist auf der Pritsche verschraubt, also definitiv keine Ladung. Und mit circa 150 kg auch nicht ohne Weiteres abnehmbar. Wie gesagt, manchem Prüfer ist ein Hardtop egal, aber "meinem" HU-Prüfer - ich geh immer zum selben - war´s wichtig, daß ich eine Abnahmebestätigung dafür dabei hatte. Dafür ist er sehr kulant in Sachen nicht eingetragener Reifengrößen, was mir wichtiger ist.
Hakim
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blackHixHux
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Re: Welches Hardtop für einen N25?

Beitrag von blackHixHux »

hallo!

hab noch was zu empfehlen:

- hersteller: BELTOP http://www.beltop.de/
- material: GFK
- gewicht: 68 kg (xtra-cab)
- dachlast: 150 kg
- kein bohren nötig für montage! funktioniert auch mit AERO-laderaumwannen die über die kante gehen!
- hab zuerst lange nach dem anschluss für die innenbeleuchtung gesucht. irgendwann sah ich dann batterien im innenleben der beleuchtung :bulb:
- hechklappe abschliessbar
- zusatzausstattung: seitliche schiebefenster, lackiert
- preis (über toyota-händler): 2400 euronen + versand
Dateianhänge
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2.8 Xtra-Cab Comfort, Bj. 2021, OME mittel/schwer, 265/70 R17 Cooper ST/Maxx, Vorderachse entkoppelbar in der Untersetzung (Nestle)

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