Liliana und Emil Schmidt auf Spiegel Online

Alles rund um die Reise
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Maintal-Cruiser
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Re: Liliana und Emil Schmidt auf Spiegel Online

Beitrag von Maintal-Cruiser »

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3161 Franken monatlich, rund 2625 Euro. Damit lägen sie in der Heimat unter der Armutsgrenze, hat Frau Schmid im Internet gelesen............

......ich finde das die beiden es richtig gemacht haben. Und ob sie denn tatsächlich unterhalb der Armutsgrenze liegen muss ich noch bezweifeln. Ich frag mich grad, wer hier in Deutschland monatlich 2625 € Rente bezieht. Also da kenne ich jede Menge und noch einen Haufen mehr, die hier mit 1000 € und weniger über die Runden kommen müssen. Aussicht eher noch schlechter als besser.

Da müssen einige Vorredner mal auf dem Teppich bleiben.

Ich wünschte ich hätte mir 27 Jahre lang die Welt bereisen dürfen. So habe ich bis jetzt 38 Jahre geschuftet und darf noch mehr für 4 - 6 Wochen Urlaub im Jahr. Ich weiß net wer besch....... dran war ?

Grüsse

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Eric Cambodia
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Re: Liliana und Emil Schmidt auf Spiegel Online

Beitrag von Eric Cambodia »

Maintal-Cruiser hat geschrieben:3161 Franken monatlich, rund 2625 Euro. Damit lägen sie in der Heimat unter der Armutsgrenze, hat Frau Schmid im Internet gelesen............
-------------------wer hier in Deutschland monatlich 2625 € Rente bezieht. Also da kenne ich jede Menge und noch einen Haufen mehr, die hier mit 1000 € und weniger über die Runden kommen müssen. Aussicht eher noch schlechter als besser.


Das bezieht natürlich auf die Lebenshaltungskosten in der Schweiz und speziell Zürich wo die Beiden ja herkommen, ist ein sehr teures Pflaster. (Steuern, Mieten, Krankenkasse, Lebenshaltungskosten etc. alles etwas anders als in Deutschland.)

Es gibt zum Beispiel unter dem folgenden Link, die "Armuts-Daten" dazu.
http://www.vimentis.ch/d/lexikon/108/Armutsgrenze.html

Maintal-Cruiser hat geschrieben:Da müssen einige Vorredner mal auf dem Teppich bleiben.


Irgendwie haben Einige das alles im Bezug auf "Armutsgrenze" etwas falsch verstanden.
Auch beklagen sich die Zwei ja nicht - sondern wurden wohl eher etwas unglücklich zitiert im Artikel.
Gerade in Asien wo die Zwei ja nun seit einiger Zeit (länger) unterwegs sind, lebt man mit dem Geld wie ein kleiner König, wenn man will.
Zu beobachten ist ja bei der Geschichte auch, dass "sie" wohl seit 2006 nur noch rund +/- 40'000km ab-gespult haben, also nicht mehr so heftig auf Tour sind. :wink:

Maintal-Cruiser hat geschrieben:Ich wünschte ich hätte mir 27 Jahre lang die Welt bereisen dürfen. So habe ich bis jetzt 38 Jahre geschuftet und darf noch mehr für 4 - 6 Wochen Urlaub im Jahr. Ich weiß net wer besch....... dran war ?


Da gebe ich Dir - wie schon weiter oben von mir geschrieben - zu 100% Recht.

Aber wie man im Thread lesen kann, wird halt so ein Leben - aus welchen Gründen auch immer - gerne mal von Dritten ins Negative gezogen. (Vermutlich "dank" all der dümmlichen Doku-Soaps...)
Dies geht aber uns Auswanderern auch so und ich kann mich noch erinnern, wie wohl 95% aller Leute in meinem Umfeld mir prophezeiten, ich würde spätestens in 2 Jahren wieder "demütig" in der alten Heimat aufschlagen... :biggrin:
[url]http://kambodscha-sihanoukville.blogspot.com[/url]

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Broesel
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Re: Liliana und Emil Schmidt auf Spiegel Online

Beitrag von Broesel »

Hallo,

ich muss sagen: Respekt!

Wenn jemand es im Leben richtig macht, das "Aussteigen", dann die beiden...

Ich glaube ich könnte das nicht, und finde es beeindruckend und bewegend zugleich...

Ein von dem Bericht durchaus gerührter
Daniel

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Der Steppenwolf
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Re: Liliana und Emil Schmidt auf Spiegel Online

Beitrag von Der Steppenwolf »

mann/frau findet tausende von gründen, warum ein ausstieg aus dem alltagsleben, wenn auch nur zeitlich begrenzt, nicht möglich ist, oder schiebt den möglichen zeitpunkt so weit nach hinten, dass es dann unmöglich wird.

liliana und emil hatten ihre reise im besten alter begonnen.

wir wünschen den beiden einen guten einstieg und " neuanfang" in ihrer heimat, wo immer diese sein mag.


kirsten und martin

danke eric für den link.
wenn die beiden beispielsweise in zürich leben würden, müssten sie die tafel in anspruch nehmen.
auf die zusätzliche portion pommes für 7,5 stutz zur wurst hatten wir letzten sonntag in zürich verzichtet. :biggrin:
. . . .dranbleiben. . . .

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landcruiser
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Re: Liliana und Emil Schmidt auf Spiegel Online

Beitrag von landcruiser »

Eric Cambodia hat geschrieben:...

Aber wie man im Thread lesen kann, wird halt so ein Leben - aus welchen Gründen auch immer - gerne mal von Dritten ins Negative gezogen. (Vermutlich "dank" all der dümmlichen Doku-Soaps...)
...


Naja, ich kann das mit den Doko-Soaps nicht beurteilen.

Nur sollte man eins nicht vergessen:

Es gibt Leute, die sind mit ihrem Leben zufrieden. Die wollen nicht auswandern und die nutzen ihre Reisen auch nicht als Flucht vor dem alltäglichen Leben.

Man muss nicht auswandern oder Fernreisen machen um glücklich oder einfach nur zufrieden zu sein.

Jedem das Seine.

Und wenn man manche Geschichten schon über längere Zeit hin und wieder verfolgt hat, hat man ev. eine andere Sicht darauf.

Ob die beiden wirklich zufrieden sind, würde ich z.B. infrage stellen.

Ihre ständige Meckerei an der mangelnden Unterstützung von Toyota ist ein Beispiel.

Und ihr Hinweis auf die Armutsgrenze in der Schweiz ein anderes.

Anstatt sich glücklich zuschätzen in einem Land, in dem mann mit 500 € im Monat zu zweit gut leben kann und noch über 2.000 € auf die hohe Kante legen zu können, meckern sie auch dran herum.

Den Kontakt in die Heimat haben sie verloren.

Und sie haben Angst, dass sie irgendwann einmal zurück müssen. Zurück in die ihnen selbst fremd gewordene frühere Heimat.

Die sie aber vielleicht irgendwann wg. der dortigen sozialen Gegebenheiten wie Krankenversorgung oder Altersheim brauchen werden.

Ne, danke - da hab ich schon andere "Auswanderer" und "Reisende" persönlich kennengelernt, die wirklich mit dem was sie haben zufrieden sind und nicht ständig rumnölen.

Und die hatten weniger als 2.000 €/Monat.

Und Leute, mit einem solchen finanziellen monatlichen Polster als "Aussteiger" zu verklären, naja, das ist dann wohl doch Doko Soap vom Feinsten. :biggrin:

Ich gönne denen das Leben welches sie führen von Herzen, aber beneiden tue ich die nicht.

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Eric Cambodia
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Re: Liliana und Emil Schmidt auf Spiegel Online

Beitrag von Eric Cambodia »

Es gibt ein schönes asiatisches Sprichwort:
ความอิจฉาริษยา คือ การดูถูกตัวเอง = "Wer auf andere neidisch ist, der beleidigt sich selbst." :biggrin:

Zum "Thema Rückkehr" nach so langer Zeit in die Heimat,
Ich kenne z.B. einen Thai der hat über 30 Jahre als Fremdenführer für Asiaten, in der Schweiz gearbeitet & gelebt. (Schweizer Frau und einen Sohn.) Als er pensioniert wurde, wollte er sich auch in seiner alten Heimat (auch weil da natürlich die Rente viel weiter reichte) seinen Lebensabend gönnen.
Er ist nach weniger als einem Jahr, genervt von seinen Landsleuten in Thailand wieder in die Schweiz zurück gekehrt, weil ihm vieles derart fremd geworden ist oder es ihn auch unglaublich geärgert hat (z.B. Müll, Dreck, Lärm, Gedankenlosigkeit etc. pp.).

Ich kann man mir gut vorstellen, wie einem nach 26 Jahren Weltreise, nur schon der Gedanke an ein Rentner-Dasein in "Kummerland" erschreckt und deprimiert.
Das sie den Kontakt zu alten Freunden in CH verloren haben ist nur logisch - vor 26 Jahren gab es noch bei weitem nicht die Kommunikations-Möglichkeiten von heute! :bulb:

Ich konnte zum Glück - dank www - den Kontakt zu allen Freunden in der Schweiz halten und habe teils mit gewissen Freunden, jeden Tag I-Mehl Kontakt. Dazu sind nun in all den Jahren, noch viele Freunde aus der ganzen Welt dazu gekommen - absolut unbezahlbar!

Tropischer Gruss
Eric
[url]http://kambodscha-sihanoukville.blogspot.com[/url]

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