Löschwasserteich - Erfahrungen?

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thores
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Re: Löschwasserteich - Erfahrungen?

Beitrag von thores »

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Nur ein weiterer Gedanke:

Für meine 10m³ Zisterne wurden Betonringe aus dem Kanalbau verwendet. Meines Wissens gibt es die mindestens mit d=2m

Viel Glück! :wink:
Grüße aus der Wetterau
Thomas

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DerAustralier
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Re: Löschwasserteich - Erfahrungen?

Beitrag von DerAustralier »

Also mit dem eingraben eines containers ist es nicht getan.
Aus stabilitätsgründen muss da sich noch eine konstruktion mit eingebracht werden, bzw der untergrund befestigt werden, denn schliesslich wiegt ein löschfahrzeug, das da direkt dran fahren muss leicht mal 15 to.
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landcruiser
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Re: Löschwasserteich - Erfahrungen?

Beitrag von landcruiser »

SW2000 war nie "Feuerwehr" sondern immer "Brandschutz" und hier Zivilschutz; vom BUND bezahlt (soweit je geliefert).

Ich finde, dass musste mal richtig gestellt werden! :biggrin:

Zur Sache:

Bevor ich mich mit den Wünschen eurer gemeindlichen Selbstverwaltung im Detail beschäftigen würde, würde ich mich von dort erstmal eingehend aufklären lassen wie die auf solche Ideen kommen. Insbesondere mal nach der Rechtsgrundlage fragen und klären wann welche galt und was ggfs. mit Bestandsschutz ist.

Ich hab von irgendwelchen Käffern schon dubiose Forderungen gesehen, die sich anschließend in heiße Luft auflösten, von daher: Ruhe bewahren und erstmal grundlegend klären.

Gibt es überhaupt einen rechtsmittelfähigen Bescheid? (ich hab nicht alles gelesen ....)

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Andrea
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Re: Löschwasserteich - Erfahrungen?

Beitrag von Andrea »

Die Feuerwehr muss nicht direkt auf dem Tank stehen, das ginge auch gar nicht. Der Wagen stünde direkt neben unserem Zaun auf der Strasse und direkt hinter dem Zaun sollte die Anschlussmöglichkeit (A-Rohr ?) fest installiert werden.

Zu den gesetzlichen Vorgaben: es steht in den Vorschriften, dass wir als Eigentümer dafür Sorge tragen, dass genügend Löschwasser zur Verfügung steht. Die Städte können das im Bedarfsfall auf Hauseigentümer übertragen. Und die Stadt Hennef hat das getan. Dies gilt auch für die Abwässer, wenn keine öffentliche Leitung vorhanden ist.
Des weiteren steht in den Vorschriften, dass in unserem Fall 48 cbm bevorratet werden müssen.
Bestandsschutz gibt es da wohl nicht, da es um die Sicherheit der Bewohner geht. Die Dame vom Bauamt drohte mir heute sogar an, dass sie uns ein Nutzungsverbot der Wohnimmobilie aufbrummt, wenn wir nicht innerhalb eines Monats konkrete Pläne vorlegen können.

Und ganz nebenbei: ich finde es gar nicht so verkehrt, dass wir hier Löschwasser bevorraten müssen. Immerhin wäre es verdammt schlecht, wenn es hier im Moment zu einem Brand kommen würde :-(

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bandeirante
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Re: Löschwasserteich - Erfahrungen?

Beitrag von bandeirante »

Um sich das mal vorzustellen: 48 m³ sind bei 2 m Tiefe ca. 5 m x 5 m. Das ist etwa die Grösse eines Zimmers
Oberirdisch könnte es wegen Frost problematisch werden.

-Ein Teich hat was, da er auch als Schwimmbad oder zur Fischzucht genutzt werden könnte wenn die zulässig ist.
-Eine Anfahrt, wenn überhaupt gefordert, könnte man befestigen. Notfalls mit Bodenbelagblechen (auch Sandbleche genannt), die gibt es aus Stahl erschwinglich. Aber es tut ja auch eine Saugstelle über eine Rohrleitung.
-Als Tanks fallen mir ausgediente Tankauflieger oder Eisenbahnwaggons ein. Die können transportiert und von Spezialfirmen gut gereinigt werden (wird nach jedem Gebrauch gemacht und kann nicht so teuer sein).
-Ich kann mir aber auch vorstellen, dass es irgendwelche Betonfertigteile oder Kunststofftanks in der Grösse gibt. Schwimmbäder werden auch oft am Stück angeliefert.
Für Erdarbeiten können ja vielleicht die Tausend Hilfreichen Wichte akquiriert werden; ist doch eine realistische Übung, aber ihr wisst sicher besser was geht :wink:

Klar dass man alle Planungen mit dem zuständigen Bauamt und der örtlichen Feuerwehr abstimmen sollte, dass die sich nicht übergangen fühlen.

Das einfachste ist sicher zu recherchieren, wie Andere das gelöst haben.

Viel Erfolg und schöne Grüsse vom Axel O.
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DerAustralier
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Re: Löschwasserteich - Erfahrungen?

Beitrag von DerAustralier »

landcruiser hat geschrieben:SW2000 war nie "Feuerwehr" sondern immer "Brandschutz" und hier Zivilschutz; vom BUND bezahlt (soweit je geliefert).

Ich finde, dass musste mal richtig gestellt werden! :biggrin:

....)


Das stimmt eben so nicht :)

Wenn, dann ganz richtig, nämlich dass viele SW2000 vom Bund beschafft wurden, aber eben nicht alle.
Gerade Gemeinden/Kreise mit ländlicher Infrastruktur haben oft dieses Fahrzeug beschafft.
Heutzutage werden eben eher Abrollbehälter Schlauch beschafft.
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landcruiser
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Re: Löschwasserteich - Erfahrungen?

Beitrag von landcruiser »

Ne Gemeinde kooft sich nen Auto mit 2 km B-Schlauch und sonst fast nix?

Auf eigene Kosten?

Gehts noch? :biggrin:

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DerAustralier
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Re: Löschwasserteich - Erfahrungen?

Beitrag von DerAustralier »

Ne heute gehts nimmer, das war früher ;)
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bandeirante
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Re: Löschwasserteich - Erfahrungen?

Beitrag von bandeirante »

Ne Gemeinde kooft sich nen Auto mit 2 km B-Schlauch und sonst fast nix?



Es gab ja auch andere Varianten: Wir hatten bei meiner letzten Ortsteilfeuerwehr einen Schlauchanhänger mit 2 gefüllten C-Haspeln und einer B-Haspel. Dann gabs da noch die SW 1000 in Paketwagengrösse. Die TS gehörte natürlich auch dazu. Das war halt immer von den örtlichen Gegebenheiten abhängig. Aber früher war ja auch noch Geld da. Auf dem SW 2000 vom KatS hab ich auch noch Hinten draufgestanden; hatte was von Müllwagen :wink: .
Heute sieht man viele Gerätewagen (Doppelkabinen mit Ladebühne) die verschiedene Module für Schlauch, Öleinsatz, Versorgung usw. schnell wechseln können. Kann sich ja nicht jeder ein Abrollsystem leisten.

Sorry für die Verwässerung, Grüsse Axel O.
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ALI
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Re: Löschwasserteich - Erfahrungen?

Beitrag von ALI »

DerAustralier hat geschrieben:... ein TLF mit 2400 liter recht schnell leer ist. Nämlich innerhalb von nichtmal 5 minuten, wenn 500 Liter/min durch das B-Strahlrohr rauschen.
In dieser zeit hat niemand eine 2 km schlauchleitung

@ Australier,
wie lang brauchen deine Kollegen für die 650 Meter Schlauch bis zum nächsten Nachbarn und wie lange reicht das Wasser aus dem Löschfahrzeug und die vorhandenen 8 m³?
Zuletzt geändert von ALI am 22. Januar 2013 00:48, insgesamt 1-mal geändert.

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DerAustralier
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Re: Löschwasserteich - Erfahrungen?

Beitrag von DerAustralier »

Weniger Zeit als für 2000m ;)
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tabarca
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Re: Löschwasserteich - Erfahrungen?

Beitrag von tabarca »

Nun ja, 48 Kubikmeter sind ja nicht wirklich viel. Ich hab mir neulich ein Trinkwasserdepot mit 65 Kubikmetern Inhalt gebaut, unterirdisch mit befahrbarer Betondecke. Prinzipell lässt sich das komplett ohne jedwegliche Schalung erledigen, indem man so wie ich Betonschalsteine nimmt und ausgiesst. Trotzdem würde ich das inzwischen nicht mehr so machen, sondern lieber echte Wände mit Schalung betonieren.

Aaaaber, im Fall "Löschwasserspeicher", könnte man doch zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Wasserspeicher so bauen, daß dieser im nicht-Feuer-Fall als Planschbecken genutzt werden kann. 8x4x1,5m. Man muss ja nicht unbedingt mit Mosaiksteinchen fliesen und eine Marmorumrandung legen. Ein ordentlich ausgeführter Zementputz reicht da sicher aus. Und bei einer Tiefe von lediglich 1,5 Meter (Aushub dann von mir aus noch einen halben Meter tiefer), halten sich auch die Bewehrungsanforderungen in Grenzen.

Setzt man dann noch einen Abzweig an die Pumpe, welche die Umwälzung des Badewassers macht, hat man gleich einen Anschluss, um ein eventuelles Feuer bis zum Eintreffen der Feuerwehr selbst bekämpfen zu können.

Alternativ dazu, thores´ Idee aufgreifend, könnte man anstatt Schachtringen auch die "große Variante" nehmen, welche für Strassenunterführungen etc gebaut wird. Ich habe mich vor nicht allzu langer Zeit mal informiert, die Dinger sind gar nicht so teuer (meine Zisterne wäre damit günstiger gekommen), und die Statik dürfte auch ausreichend berechnet sein.

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der-mali
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Re: Löschwasserteich - Erfahrungen?

Beitrag von der-mali »

Ich gebe dem spanischen Tomas recht:
gleich einen Pool nehmen!

Warum nicht einen Fertig-Pool bei eBay?
http://www.ebay.de/sch/i.html?_sacat=0& ... c=98&rt=nc

Muß man nur suchen, daß man einen erwischst, der die 48.000 Liter hat oder zwei kaufen.


***


NRW läßt als dritte Möglichkeit neben Löschwasserteich und Löschwasserbehälter auch einen Löschwasserbrunnen zu, der aber regelmäßig mehrmal im Jahr überprüft werden muß (Kosten!)
http://buergerservice.coesfeld.de/280+M ... 579.0.html

Der empfohlene Löschwasservorrat beträgt je Einzelanwesen 30 m³

Wenn Andrea sagt, ihr Haus ist eher klein, gibt es dort wohl so etwas wie Scheunen oder Stall, wenn tatsächlich 48 cbm verlangt werden?
96 cbm dürften ja schon für einen ansehnlichen Bauernhof reichen.

Dort stehen auch die entsprechenden Verordnungen, die man sich als Hausbesitzer mal besorgen sollte in dem Fall:
- Bauordnung Nordrhein-Westfalen (BauO NRW)
- Feuerschutzhilfeleistungsgesetz Nordrhein-Westfalen (FSHG NRW)
- Verschiedene Deutsche Normen (DIN)
- Technische Regeln DVGW, Arbeitsblatt - Bereitstellung von Löschwasser durch die öffentliche Trinkwasserversorgung (W405)

http://de.wikipedia.org/wiki/L%C3%B6schwasserbrunnen
Die Ergiebigkeit muß mindestens 400 Liter pro MINUTE (nicht Stunde) betragen.
Das hört sich nach einer unverhältnismäßig teuren Pumpe an.

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Andrea
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Re: Löschwasserteich - Erfahrungen?

Beitrag von Andrea »

Vielen Dank schon mal für Eure Ideen.

Zum Pool: erstens die Wassertiefe muss laut Feuerwehrverordnung mindestens 2 m sein und zweitens muss ein Pool hier im Außenbereich extra genehmigt werden. Da die Stadt schon die Genehmigung für das Spielhäuschen unserer Tochter (umbauter Raum 7 qm) verweigert hat, dürfte dass für einen Pool das Aus bedeuten :-(
Aber wir werden natürlich auch diese Idee mit der Stadt und der Feuerwehr besprechen.

Zu den 48 cbm: Diese Größe ist die kleinste Menge laut den Verordnungen. Für Einzelhöfe, die kleiner gleich 2 Vollgeschosse haben, gilt eben ein Löschwasservorrat von 48 cbm. Irgendwo hab ich gestern auch gelesen, dass manpro Wohneinheit mit 30 cbm rechnen muss. Da sind 48 cbm doch ok ;-) (ist ja ein Zweifamilienhaus). Sobald mehr als 2 Häuser da stehen, bzw mehr als 2 Vollgeschosse da sind, müssen 96 cbm bevorratet werden.

Wir haben gestern auch schon das erste Angebot für einen Lagertank bekommen. Inklusive allem, also MwSt, dem Transport bis zur Grundstücksgrenze und den erforderlichen Anschlüssen kommen wir auf 8000 €. Dazu kommt natürlich noch die Erdarbeiten und der oberirdische Feuerwehranschluss.
Das hört sich im ersten Moment gar nicht so viel an, ist aber wirklich ne Menge Holz :-(

Die Erdarbeiten sind übrigens das geringste Übel. Dafür haben wir genügend befreundete Unternehmen, die entweder einen Bagger oder einen Kipper oder Lagermöglichkeit für den Erdaushub haben. Und dafür brauch ich auvh kein THW - wobei ich ja selber in dem Verein bin :-P

Bis 50 cbm darf ich übrigens in die Erde bauen, ohne dass es einer Genehmigung bedarf - wie passend ;-)

Bin mal gespannt, was wir für weitere Angebote bekommen werden.
Wünsche Euch einen schönen Dienstag
Andrea

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Andrea
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Re: Löschwasserteich - Erfahrungen?

Beitrag von Andrea »

Achja - die Durchflussmenge...
Die Feuerwehr berechnet wohl mit 800 l pro Minute. Und das auf 2h, so kam der StBI gestern auch auf die 96 cbm...

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pizza-roma
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Re: Löschwasserteich - Erfahrungen?

Beitrag von pizza-roma »

Hier wäre einer, leider gebraucht, für die Hälfte:

http://www.ebay.de/itm/Lagertank-GFK-Ta ... 2a282c4c94

Ich weiß nicht, was man da instandsetzen muß und ein 10 Meter Teil zu transportieren kommt ja auch teuer.

Die DImension 48 cbm ist schon eine Granate.


***


Bei der Dimension der Kosten (fünfstellig wird es wohl werden bei Deinem Beispiel), ob ein Anschluß an die öffentliche Trinkwasserversorgung über die 650 Meter nicht billiger kommt!?

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