Seite 1 von 1
Fahrzeuge aus dem Tagebau
Verfasst: 7. Januar 2016 20:53
von Steinlux
Re: Fahrzeuge aus dem Tagebau
Verfasst: 7. Januar 2016 21:40
von Reiti
Die Autos bleiben ja nicht lange beim Erstbesitzer

.
Re: Fahrzeuge aus dem Tagebau
Verfasst: 7. Januar 2016 22:57
von Steinlux
Re: Fahrzeuge aus dem Tagebau
Verfasst: 7. Januar 2016 23:14
von Reiti
Damit meinte ich die RWE, du bist zweiter

.
Die nicht sachgemässen Reperaturen könnten durchaus die Leistung eines einzigen Mechanikers sein. Die Autos kommen in kurzer Zeit sehr verschlissen in den Verkauf, nachhaltige Arbeit wird nicht belohnt.
Re: Fahrzeuge aus dem Tagebau
Verfasst: 8. Januar 2016 01:31
von Ozymandias
Wozu denn auch, die Dinger sind ein Wegwerf- und Verschleissartikel.
Etwa gleich wie ne Handtuchrolle, wozu soll man sich da irgend ne Mühe machen.
Im Budget von RWE taucht das wohl nichtmal als separater Posten auf.
RWE hatte früher auch Bremachs im Einsatz, Christ ist fast verzweifelt an der Bude.
Fakt ist dass es billiger ist einen Bremach oder auch Toyo zu klump zu fahren als ein defektes Transportband auch nur EINE Minute länger stehen zu lassen, so sieht's aus. Ist ne andere Welt da inner Grube.
Re: Fahrzeuge aus dem Tagebau
Verfasst: 8. Januar 2016 01:32
von dermitdembaumtanzt
Muss ja nicht nur Tagebau sein, gab und gibt auch Leitungskontrolle und Wartung von Fernleitungen.
Dabei gibts auch "Super Gebrauchte, zum großen Studium et Labora"
Re: Fahrzeuge aus dem Tagebau
Verfasst: 8. Januar 2016 09:00
von osloss
Ich hatte mal ein ein Auto von einem Energieversorger gekauft. Der Zustand war eigtl. ganz gut.
Zur Sicherheit habe ich beim Verrtragshändler eine große Inspektion machen lassen. Alle Öle, Filter, Bremsen usw. hatte ich beauftragt. Hat mich damals fast 1000 DM gekostet.
Lange Rede, kurzer Sinn. Auto wurde nur gewaschen und die Ladeklappen gefettet.
Man ist wohl davon ausgegangen, daß das niemand in der "Firma" bemerkt.

Re: Fahrzeuge aus dem Tagebau
Verfasst: 8. Januar 2016 12:41
von dermitdembaumtanzt
Bei meinem stand auch alle 7500km ein Ölwechsel im Serviceheft, vielleicht liegt dort der Grund für die starke Oxidation von Rahmen und Schweller, sowie Hinterachse.
Ich glaub, die letzten 100 000 von mir haben dem Karren besser getan als die Benutzung zwischen den ersten 26,7 Ölwechseln.
Re: Fahrzeuge aus dem Tagebau
Verfasst: 8. Januar 2016 23:58
von vwt321
Hallo,
Mein Hilux ( 2,5L DC ) ist auch aus dem Tagebau BJ. 2009 (Vattenfall). Habe den mit 74t km gekauft (10/2013 für 15.200€) und bin bis jetz 27t km selber damit gefahren. Im Scheckheft stehen die Wartungsintervalle alle 10000km. Hab ihn nun schon über 2 Jahre. Der Lack ist zwar sehr zerkratzt aber sonst kann ich mich nicht beschweren. Bis jetzt musste ich nur 2 Federn ( 1mal vorne / 1mal hinten ) und hinten beide Stoßdämpfer erneuern.Bremsscheiben und Trommeln, sowie beide Antriebswellen vorne sahen wie neu aus als ich ihn kaufte. Am Unterboden waren auch nur kleine Roststellen, behandel Ihn 2 mal Jährlich mit FluidFilm. Standheizung( Webasto) war verbaut und 235/85 16er Räder ebenfalls mit neuwertigem Profil (Cooper STT). Das Vorderachsdifferential ist auf der Beifahrerseite leicht undicht. Stört mich aber nicht weiter ( tropft noch nicht

) Wenn ich mir die Gebrauchtwagenpreise heute so ansehe bin ich eigentlich recht zufrieden mit meinem kauf. Kann mich bis jetz nicht beschweren. Ich hoffe das es so bleibt.
Über weitere Erfahrungsberichte von anderen Tagebauhiluxbesitzern würde ich mich freuen.
MFG
Linnart
Re: Fahrzeuge aus dem Tagebau
Verfasst: 9. Januar 2016 14:12
von Steinlux
Ooooh Linnart,
da hast Du aber ganz schön tief in die Tasche greifen müssen.
Mein 2,5-DoubleCab hatte 64 0000km auf der Uhr, war drei Jahre alt und hat 7000,-€ gekostet.
Natürlich sah er dementsprechend aus!
Als ich den Wagen (vom Zwischenhändler) abholte und Kurzzeit-Kennzeichen in der Hand hatte, fragte mich der Händler völlig entsetzt: "Sie wollen den Wagen doch nicht auf eigene Achse nach Hause fahren, oder?"
"Natürlich" sagte ich, denn ich hatte ja kein geeignetes Zugfahrzeug.
Ich hatte vorher nur nach Getriebe, Motor und Differentialsperre geschaut.
In der zweiten oder dritten Kurve wurde mir klar, was der Händler meinte.
Antriebswelle vorne rechts im Ar.....! Aber auf der Autobahn geht's glücklicherweise geradeaus.
Also das ganze Fahrwerk war auf und schrie nach Abhilfe.
Eigentlich wollte ich den Lux als Zugfahrzeug für mein Trail-Auto nehmen aber wenn man schon das Fahrwerk erneuern muss, dann nimmt man ja nicht's vom Toyo-Händler.
Der Hilux mutierte zur Geländesau und war als Zugfahrzeug nicht mehr zu gebrauchen, weil er dafür viel zu hoch wurde.
Selbst mit dem Bock für die Anhängerkupplung, der die Zugdeichsel um ca. 20cm tieferlegt, reicht es nicht für den Trailer.
Wenn man bedenkt, dass ich dann doch inklusive der verbauten Ersatzteile bei ca. 15 000€ gelandet bin, hätte ich auch einen gepflegten Wagen von privat kaufen können.
Aber mit einem Eisdielen-Auto wäre ich wahrscheinlich nicht glücklich, denn wegen den häufigeren Wassereinbrüchen kann ich keinen Luxus gebrauchen!
Und ganz im Ernst: Ist es euch schon passiert, dass ein Lamborghini Reventon anhält, der Beifahrer rausspringt und ein Foto vom Lux macht?"
Also Anhängerkupplung wieder ab und seitdem viel Spaß mit dem Lux im Gelände!
Gruß
Frank (der immer schraubt)
Re: Fahrzeuge aus dem Tagebau
Verfasst: 9. Januar 2016 15:20
von Olli16
Moin,
diesmal kein Toyota aber immerhin ein Pickup und das Thema ist ja Fzg. aus dem Tagebau

. Mein alter Datsun Ute, Baujahr?...Km?....Anzahl der Vorbesitzer?....

Damals gekauft für, umgerechnet, ca. 900€. Ein ehemaliges Minenfahrzeug von BCL (Bougainville Copper Limited) in Papua-Neu-Guinea. Es musste einiges dran gemacht werden aber die Kosten hielten sich in Grenzen und es war 3 Jahre lang ein zuverlässiges "treues" Arbeitstier. Mindestens so "zäh" wie ein alter Hilux. (wir hatten einen LN 65 als Dienstwagen zum Vergleich

)
(Auf dem Foto ist er noch nicht ganz fertig)Gruß
Olli
Re: Fahrzeuge aus dem Tagebau
Verfasst: 9. Januar 2016 15:44
von ChristianNO
Ozymandias hat geschrieben:RWE hatte früher auch Bremachs im Einsatz, Christ ist fast verzweifelt an der Bude.
Fakt ist dass es billiger ist einen Bremach oder auch Toyo zu klump zu fahren als ein defektes Transportband auch nur EINE Minute länger stehen zu lassen, so sieht's aus. Ist ne andere Welt da inner Grube.
Wenn ich mich recht erinnere, waren die Bremachs von der Belegschaft nicht so wirklich gewollt und wurden
dem entsprechend behandelt.
Mvh
Christian
Re: Fahrzeuge aus dem Tagebau
Verfasst: 9. Januar 2016 20:24
von Steinlux
Tja, wenn es danach geht, dann möchte die RWE-Belegschaft wohl gar keine Fahrzeuge.
Als ich meinen Lux abholte, stand ein zweiter in der Platz-Ecke, dem das rechte Vorderrad mit samt Querlenker fehlte.
Der Händler sagte, das es die Mittagspausen-Wette der Belegschaft unter anderem war, wie weit so ein Toyota Hilux fliegt.
Aber sie bildeten auch ihre Mechatroniker aus, indem sie einen völlig intakten Hilux (6 Monate alt / 2400km) den Motor ausbauten und in der Lehrwerkstatt zerlegten.
Irgendwie kam dann die Urlaubszeit und andere unvorhersehbare Ereignisse zusammen.
Der schöne Lux ging ohne Motor in den Export und der zerlegte Motor in den Schrottcontainer!
Gruß
Frank (der immer schraubt)
Re: Fahrzeuge aus dem Tagebau
Verfasst: 10. Januar 2016 21:41
von ChristianNO
@Steinlux
Unimogs ohne Hinterachse gibts auch
Wenn man kurz vor Feierabend den Unimog samt schwerem Anhänger im Schlamm festrammelt, dann koppelt
man nicht erst den Anhänger ab und zieht erst den Mog und dann den Anhänger raus, nein......
es muss ja schnell gehen, als zieht man das Gespann gleich komplett mit ner grossen Raupe raus.
Nur hatte die Physik andere Vorstellungen, so dass erst nur die erste Hälfte vom Mog rauskaum und
Hinterachse und Anhänger ihre Position beibehielten.
MIt dem Feierabend wurde es dann übrigens nichts....
Mvh
Christian
Re: Fahrzeuge aus dem Tagebau
Verfasst: 10. Januar 2016 21:44
von Börni
Hallo in die Runde.
Mal ne blöde Frage. Verkaufen die ihre Fahrzeuge unter der Hand, oder gibt es ein paar Internetadressen, wo man ab und an mal schauen sollte? Vebeg usw. ist bekannt.
Grüße,
Bernhard
Re: Fahrzeuge aus dem Tagebau
Verfasst: 11. Januar 2016 22:45
von pedrito
Kein Toyota aber Fahrzeug aus dem Tagebau.
Ich habe 1991 einen Pinzgauer 712 von Rhein Braun in Eschweiler gekauft.
Ich wußte vorher was mich erwartet. Es wurde eine Katastrophe.
Sowohl Hauptlager als auch Pleuellager eingelaufen, weil Ölpumpe defekt.
Der komplette Antriebsstrang war zu überholen, inklusive Radlager und alle Bremszylinder.
Ich schon gewußt daß einiges überholungsbedürftig sein wird, aber dieses Ausmaß stieg
über meine Erwartungen. Trotzdem habe ich ihn gekauft, weil ich einen Pinz haben wollte.
Wenn man scharf auf ein Auto ist, setzt das Hirn aus. (bei Frauen nicht anders).
Ich habe dann mit einem Mechaniker (Mechatroniker gabs damals noch nicht, wäre auch
"überqualifiziert" gewesen, weil Elektronik gabs im 712 nicht), die Kiste komplett überholt.
Die Karosserie war gut (der spezielle hohe Aufbau von Rhein Braun). Die Reperaturkosten beliefen sich
auf ca. 18000.- DM. (Kaufpreis waren 3000.- DM). Als das Auto fertig war, wars wieder ein Pinzgauer.
Trotz der hohen Investition von zusammen 21000.-DM hätte ich damals keinen gleichwertigen
Pinzgauer bekommen. Es gab nicht so viele. 7 Jahre habe ich ihn gefahren, 1998 verkauft, als ich
aus Deutschland wegging.
Es war ein tolles Auto, aber er war zu klein für eine Weltreise und technisch zu kompliziert.
Heute hätte ich ihn gerne wieder. Basta.
Re: Fahrzeuge aus dem Tagebau
Verfasst: 12. Januar 2016 17:33
von Steinlux
Also, ich wollte eigentlich keinen Wagen kaufen!
Aber bei 7000,-€ für ein drei Jahre alten Toyota Hilux mit grüner Plakette konnte ich nicht nein sagen.
Ich hatte bisher immer nur Bastelkisten und wusste auch was mich erwartet.
Doch jedes mal wenn ich meine Simmerringe erneuern muss, könnte ich kot... (übergeben).
Ich hasse inkontinente Autos!
Gefunden habe ich den Wagen bei Mobile!
Händler war ein Gebäudereinigungsbetrieb in Frechen, die öffters Fahrzeuge der RWE aus dem Tagebau Eschweiler ankaufen und eigentlich nur in den Export verkaufen.
Re: Fahrzeuge aus dem Tagebau
Verfasst: 13. Januar 2016 10:21
von Ozymandias
Steinlux hat geschrieben:Tja, wenn es danach geht, dann möchte die RWE-Belegschaft wohl gar keine Fahrzeuge.
Als ich meinen Lux abholte, stand ein zweiter in der Platz-Ecke, dem das rechte Vorderrad mit samt Querlenker fehlte.
Der Händler sagte, das es die Mittagspausen-Wette der Belegschaft unter anderem war, wie weit so ein Toyota Hilux fliegt.
Aber sie bildeten auch ihre Mechatroniker aus, indem sie einen völlig intakten Hilux (6 Monate alt / 2400km) den Motor ausbauten und in der Lehrwerkstatt zerlegten.
Irgendwie kam dann die Urlaubszeit und andere unvorhersehbare Ereignisse zusammen.
Der schöne Lux ging ohne Motor in den Export und der zerlegte Motor in den Schrottcontainer!
Gruß
Frank (der immer schraubt)
Eben Wegwerfartikel halt, in etwa wie bei unsereiner ne Black&Decker Bohrmaschine.
-Benutzen, Pressen und Vergessen- sag ich da jeweils.

Re: Fahrzeuge aus dem Tagebau
Verfasst: 13. Januar 2016 11:54
von toyotamartin
Re: Fahrzeuge aus dem Tagebau
Verfasst: 13. Januar 2016 12:02
von Matze
Tagebau = Braunkohle = Schwefelstaub = Rost in Bereichen wo kein anderer TOYOTA rostet ?

Re: Fahrzeuge aus dem Tagebau
Verfasst: 15. Januar 2016 10:21
von Steinlux
Na wenn schon, dann wird die Kiste irgendwann (wenn's zu viel wird) zerlegt und wieder auf Vordermann gebracht.
Da hab ich schon ganz andere Sachen wieder hinbekommen!

Gruß
Frank (der immer schraubt)
Re: Fahrzeuge aus dem Tagebau
Verfasst: 28. Mai 2016 13:06
von Steinlux
Sucht jemand noch zufällig einen Hilux (ehemals Tagebau), den man auch für's "grobe" nehmen kann?
Ich werde mich evtl. von meinem trennen, wenn ich mich einer Vollrestauration eines BJ-75 witme!
Man kann nicht alles haben!
Gruß
Frank (der immer schraubt)
Re: Fahrzeuge aus dem Tagebau
Verfasst: 25. Juli 2016 14:49
von Steinlux
Ist jetzt doch kein Buschtaxi geworden.
Wenn mir der Händler nur 6000,-Euronen für meinen Lux gegeben hätte, hätte er von mir 4000,-€ für seinen Schrotthaufen bekommen.
So hat der Lux bei Mobile wesentlich mehr gebracht und der Holländer kann seinen BJ-75 behalten.

- Mein Kleinwagen!
Re: Fahrzeuge aus dem Tagebau
Verfasst: 26. Juli 2016 11:44
von takanata
Hallo Frank,
herzlichen Glückwunsch zum Neuen j 9 und immer schrottfreien Fluug - wird das auch so ein Bastelprojekt
oder b leibt der so.?
Re: Fahrzeuge aus dem Tagebau
Verfasst: 26. Juli 2016 13:05
von Steinlux
Hallo Reinhard,
der ist mir optisch viel zu brav.
Technisch ist das eine Höllenmaschine mit Power ohne Ende.
Ein Rallygerät eben.
Aber ich möchte das Gelände ja nicht durchfliegen, sondern langsam durchfahren.
Mein Motto lautet: Wer weit im Gelände kommen will, fährt langsam und mit Verstand!
Gruß
Frank (der immer schraubt)
Re: Fahrzeuge aus dem Tagebau
Verfasst: 26. Juli 2016 15:17
von Ozymandias
Wieso hast eigentlich den Lux abgegeben wenn man Fragen darf?
LG Ozy
Re: Fahrzeuge aus dem Tagebau
Verfasst: 27. Juli 2016 08:24
von Steinlux
Hauptsächlich wegen der Bremsen!
Obwohl sie einwandfrei funktionierten, hatte ich immer das Gefühl, dass da mehr kommen könnte.
Und wenn man keinen originalen Stoßfänger, sondern eine stabile Windenstoßstange verbaut hat, schreit das beim Unfall förmlich nach Ärger.
Der Lux war auch TÜV-überfällig und ich hätte ihn auch gerne wieder neu aufgebaut.
Aber da hätte ich eine neue Kabine gebraucht (und DIE wollte mir keiner verkaufen).
Nicht's desto trotz ist meine jetzige Stoßstange auch nicht ganz legal.
Aber ich glaube, dass ich das Teil wohl irgendwo eingetragen bekomme weil sie aus ALU ist und beim Unfall mehr nachgibt.
Gruß
Frank (der immer schraubt)
Re: Fahrzeuge aus dem Tagebau
Verfasst: 27. Juli 2016 08:30
von Ozymandias
Ah ok, ja das mit den Bremsen ist ja trauriges Dauerthema.
Jetzt mussts nur noch deine Signatur anlassen.
