Wechsel von einem W30 auf ein W40 Motoröl

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Eichhold
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Re: Wechsel von einem W30 auf ein W40 Motoröl

Beitrag von Eichhold »

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Sehr interessante Diskusion👌🏻
Ich fahre seit Jahren das FUCHS Titan GT1 Flex C23 SAE 5W-30 alles super👌🏻
Werde wohl aber umsteigen auf MANNOL 7720 CERAMIC SAE 5W-30 welches ein C3 Öl ist.

Dazu habe ich motor-oel-guenstig.de angeschrieben, diese haben mir auch die Auskunft gegeben, das alle Motoren die C2 verlangen auch ein C3 Öl fahren können, da die Anforderungen des C2 im C3 enthalten sind.

Preislich halt der Hammer:
https://www.motor-oel-guenstig.de/schmi ... oroel?c=20

Auch wenn viele von "Dem" Test nix halten, finde ich den Vergleich trotzdem beachtlich:

https://www.youtube.com/watch?v=hw9M5cRtWSk&t=160s

https://www.youtube.com/watch?v=V4M0oHIHwAg
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Olli16
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Re: Wechsel von einem W30 auf ein W40 Motoröl

Beitrag von Olli16 »

Das ist sicher ein gutes Öl (Ich benutze auch meistens Mannol-Öle) aber bei den Spezifikationen steht wieder nur: "entspricht folgenden Hersteller-Spezifikationen" und nicht "erfüllt"......

Nachdem was ich mal gelernt habe bedeutet das nur, dass das Öl von MANNOL auf Eignung geprüft wurde und nicht vom Motoren-Hersteller.......

Oder hat das ev. heute keine Bedeutung mehr :ka:

Gruß
Olli

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onkel
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Re: Wechsel von einem W30 auf ein W40 Motoröl

Beitrag von onkel »

ich würde kein Öl verwenden das erst mal aufgeschüttelt werden muss ….
Gruß Onkel

https://youtu.be/6kP-xraRWOk?si=KNt9yUve_ZrCcgao

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sapristi
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Re: Wechsel von einem W30 auf ein W40 Motoröl

Beitrag von sapristi »

onkel hat geschrieben: 16. Februar 2026 13:07
ich würde kein Öl verwenden das erst mal aufgeschüttelt werden muss ….
Keramische Partikel sind naturgemäß schwerer als Öl und setzen sich am Behälterboden als Depot ab.
Auch reine Keramikzusätze für Motoröl, z. B. LM Ceratec, müssen aus diesem Grund vor Befüllung aufgeschüttelt werden.
Gleiches gilt für Zusätze auf Basis von Molybdändisulfid; da ist das Absetzen aber nicht ganz so extrem. Gruß sapristi

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onkel
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Re: Wechsel von einem W30 auf ein W40 Motoröl

Beitrag von onkel »

Das heißt dann muss ich nur den Land Cruiser kräftig schütteln bevor ich ihn anlasse ? 😉
Gruß Onkel

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Odessa
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Re: Wechsel von einem W30 auf ein W40 Motoröl

Beitrag von Odessa »

onkel hat geschrieben: 16. Februar 2026 14:23
Das heißt dann muss ich nur den Land Cruiser kräftig schütteln bevor ich ihn anlasse ? 😉
Oder einmal drehen vor Verwendung :rofl:
Gruß Florian

---------
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sapristi
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Re: Wechsel von einem W30 auf ein W40 Motoröl

Beitrag von sapristi »

onkel hat geschrieben: 16. Februar 2026 14:23
Das heißt dann muss ich nur den Land Cruiser kräftig schütteln bevor ich ihn anlasse ? 😉
Das könnte helfen, das Keramikzeugs schneller wieder in den Ölkreislauf zu bringen :lol: : Die Pumpe erledigt das aber auch. Und irgendwann ist die Keramik ohnehin da, wo sie hinsoll und nur noch zu geringem Teil im Öl. :bulb:

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onkel
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Re: Wechsel von einem W30 auf ein W40 Motoröl

Beitrag von onkel »

Wo soll die Keramik hin und was macht die da ?
Gruß Onkel

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robert2345
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Re: Wechsel von einem W30 auf ein W40 Motoröl

Beitrag von robert2345 »

Alle Ceramic-Zusätze sollen an Stellen geraten, wo bereits durch Scherwirkung leichte Kratzer, Unebenheiten oder Materialausbruch passiert ist und diese Stellen sollen dann mit der Ceramic zugekittet werden damit die Oberfläche glatt bleibt, ein Ölfilm besser gleitet usw.

Ich sehe das Ganze nicht ganz so wie die Werbung es uns versucht zu vermitteln, denn die Ablagerungen passieren auch im Zylinderkopf und der Ölpumpe aber auch an allen Dichtungen (bei Fahrzeugen mit Zahnriemen im Öl sogar gefährlich).
Wenn ein alter Motor bereits eine sehr hohe Laufleistung hat, kann es natürlich hilfreich sein, bevor er dann den Geist aufgibt oder in die Revision geht.
Ansonsten bilden diese Ceramic Zusätze zusätzliche Schlammablagerungen, daher wäre dann vor jedem Ölwechsel eine Ölspühlung zB Tec 2000 notwendig bzw angeraten.

Und der gleiche Youtube Tester hat das Öl bei 100Grad den gleichen Test unterzogen wo es eigentlich gescheitert ist.
https://youtu.be/o76IUoF6i_w?si=9cs2i6ur0xDw05Wk
Und uns somit exakt wieder zum Thema bringt, bei höheren Temp eventuell doch lieber ein 40 Öl.

Leider sind die Informationen die Mannol zu seinen Ölen hergibt immer sehr schwach, gerade technische Daten.
https://sct-b2b.com/out/msds/sdMN7720_- ... c_(DE).pdf
https://www.mannol.de/create-pdf/861/de
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onkel
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Re: Wechsel von einem W30 auf ein W40 Motoröl

Beitrag von onkel »

Ohne YouTube, Wissenschaft oder sonstiges :
Ich habe schon unzählige Motoren zerlegt vom 1-6 Zylinder .
Alle hatten eins gemeinsam :
Schlamm , Dreck , Partikel und Sonstiges hat sich in der Ölwanne abgesetzt .
Jede Ölpumpe bzw. deren Ansaugung hat einen gewissen Abstand um genau diesen Dreck nicht mit anzusaugen .
Daher werden auch keine Keramikpartikel oder sonstiges mit angesaugt .
Nur Öle deren Additive in der Schwebe sind werden durch die Ölpumpe gefördert .

Los gehts , endlich wieder Öle , wenn schon bei den Reifen nichts los ist :wink:
Gruß Onkel

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Laertes
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Re: Wechsel von einem W30 auf ein W40 Motoröl

Beitrag von Laertes »

robert2345 hat geschrieben: 16. Februar 2026 15:11

Ich sehe das Ganze nicht ganz so wie die Werbung es uns versucht zu vermitteln, denn die Ablagerungen passieren auch im Zylinderkopf und der Ölpumpe aber auch an allen Dichtungen (bei Fahrzeugen mit Zahnriemen im Öl sogar gefährlich).
Wie ist in diesem Zusammenhang Molybdän-Sulfid im Motoröl (!) zu sehen?

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Olli16
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Re: Wechsel von einem W30 auf ein W40 Motoröl

Beitrag von Olli16 »

onkel hat geschrieben: 16. Februar 2026 15:56
.....
Nur Öle deren Additive in der Schwebe sind werden durch die Ölpumpe gefördert .

Los gehts , endlich wieder Öle , wenn schon bei den Reifen nichts los ist :wink:
und dann ist ja auch noch der Ölfilter, der ja auch möglichst kleine Teilchen herausfiltern soll :ka:

Das mit dem Öl aufschütteln macht mich jetzt auch nachdenklich..... :hmmm:

Gruß
Olli

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La2
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Re: Wechsel von einem W30 auf ein W40 Motoröl

Beitrag von La2 »

Ich finde solche Tests ja immer so Fragwürdig gerade von @robert2345 verlinkten Kerle.
Das hat für mich immer gleich so ein Gefühl von Produktwerbung und Schönreden.

Mein Motto ist ja immer ich glaub es erst wenn ich es Selber gesehen hab und bei dingen wie Chemie glaube ich nur Daten und Zahlen.
Hier wurden ja so viele Zahlen mit Viskositätsindex etc pp. aufgeführt mit Zahlen die Ermittelt worden sind und Fakt sind.
Und dann kommt so ein selbst ernannter Youtube Chemiker der einen glauben lassen will das das im Motor passieren wird mit dies und jenem.

Für keine API- oder Motorölzulassung ist es erforderlich, diesen Test zu bestehen wichtig zu wissen, zum anderen werden dort zwei Hochgehärtete Materialen Paarungen aneinander gerieben das gibt es so im Motor nicht.
Den damit wird die Messung der Hochdruckeigenschaften von Schmierstoffen getestet und was sind Hochdruck Schmierstoffe das sind Getriebeöle oder aber auch Differentialöle aber auch Fette. Kurz um dazu gehören keine Motoröle.
Fun Fact die ASTM Test Methode für dieses Gerät beschreibt, "Bestimmung der Extreme-Pressure-(EP)-Eigenschaften von Schmierstoffen"!

Hier hat im Forum mal einer gesagt ich Zitiere das mal nicht eins zu eins, "Snake Oil"!
Vertraut nicht allem Blabla der da so gezeigt oder geredet wird.

Und zu Additiven allgemein noch, Kein Ölzusatzprodukt ist API-zertifiziert, vlt gibt es welche aber mein Rat weglassen ist die beste Lösung und ein Vernünftiges Öl fahren Hersteller mal Egal und nicht auf die Geräuschkulisse verlassen sondern Probe nehmen ab ins Labor damit.
Dann hat man Zahlen und Fakten.

Ihr müsst auch mir nicht glauben wenn ihr das nicht möchtet ich wollte das nur mal klargestellt haben.
Evtl hilft das ja dem ein oder anderen nimmt es als kleine Gedankenstütze wenn man am Stammtisch sitzt ;)


LG Dani

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robert23
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Re: Wechsel von einem W30 auf ein W40 Motoröl

Beitrag von robert23 »

Und zum Rußeintrag im Öl wurde hier noch gar nix gesagt.
Der kann den Bauteilen viel mehr schaden zufügen als der Unterschied 40er zu 30er Motoröl.

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robert2345
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Re: Wechsel von einem W30 auf ein W40 Motoröl

Beitrag von robert2345 »

La2 hat geschrieben: 16. Februar 2026 18:55
Ich finde solche Tests ja immer so Fragwürdig gerade von @robert2345 verlinkten Kerle.
Naja in meinem ersten Beitrag verlinkter Kerl aus Motor Heroin eine Freie Werkstätte in Bayern mit viel Motorenknowhow ist nicht einfach ein KI Video und mach auch keine Werbung für ein Produkt.
Und hier paar Beiträge drüber 1x verlinkte TesterPeter ist nur als Reaktion auf die oben von Eichhold verlinkten Youtubes zum Mannol Ceramic, von gleichen Youtuber zu sehen - steht eigentlich auch da.
Daher stellt sich schon die Frage weshalb dies fragwürdige links explizid von mir sein sollen.
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robert2345
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Re: Wechsel von einem W30 auf ein W40 Motoröl

Beitrag von robert2345 »

robert23 hat geschrieben: 16. Februar 2026 20:39
Und zum Rußeintrag im Öl wurde hier noch gar nix gesagt.
Der kann den Bauteilen viel mehr schaden zufügen als der Unterschied 40er zu 30er Motoröl.
Bis der Rußeintrag im Öl auf die Viskosität und somit die Dichte Einfluss hat (dieser erhöht die Viscosität), müsste an dem Motor bereits ein Vorschaden beim AGR oder den Einspritzdüsen vorliegen, damit der Rußanteil so orbitant wäre (das Motoröl müsste wesentlich länger im Motor verbleiben als 15tkm). Wenn beim Ölwechsel das Öl dickflüssig herauskommen würde, wäre dies der Fall.
Komplett gegen den Rußeintrag im Öl und somit dessen Dicht arbeitet die Ölverdünnung mit Treibstoff und im aktuellen Diesel der Biodieselanteil von 7% (bald 10%), welche die Viscosität reduziert.
Die Ölverdünnung tritt auf, wenn ein Teil des zur Regeneration des Dieselpartikelfilters nacheingespritzten Kraftstoffs durch die Kolbenringe ins Motoröl gestreift wird oder bei viel Kurzstreckenbetrieb. Durch die Beimischung von Biodiesel wird dies zusätzlich verschärft. Biodiesel hat einen höheren Siedepunkt als herkömmlicher Diesel und wird deshalb auch bei hohen Öltemperaturen nicht aus dem Motoröl ausgedampft. Zudem zeigt Biodiesel starke Wechselwirkungen mit verschiedenen Additiven im Motoröl auf und behindert so beispielsweise die Reinigungswirkung des Öls.

Beide Punkte haben jedoch den gleichen Einfluss auf das Motoröl egal von welcher Viscosität man ausgeht. Umso wichtiger ist es daher nicht ein zu dünnes Öl zu verwenden, da bei der Ölverdünnung durch Treibstoff eben nicht nur die Additive sich schneller zersetzen sondern auch die Viscosität fällt, was eigentlich ebenfalls darauf hindeutet lieber ein 40 öl zu fahren, da wenn die Viscosität fällt dann wohlmöglich auf ein 30 hinabfällt - ein 30 wohlmöglich auf ein 20 usw.
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