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Kommt auf das Strahlgut und den Druck an. In den Anfängen wurde mit Schlacke und hohem Druck gearbeitet, da dieses Verfahren aus dem Stahl-Schiffsbau kam. Zentimeterdicken Stahl entrosten, da kam es nicht drauf an... Ich kann mich noch erinnern, irgendwann kam man auf den Gedanken, dass man das auch im Fahrzeugbau/Restaurierung anwenden kann, die ersten Betriebe, die die Woche über dicke Stahlträger entrosteten, haben dann gelegentlich Karosserien bearbeitet, mit grober Schlacke und hohem Druck, da waren dann ganze Karosserien komplett verzogen und Fahrgestellnummern unkenntlich und schlicht weg.se7en6 hat geschrieben: 13. Juni 2026 07:27Ist das Sandstrahlen wirklich so abtragend, dass gleich die ganze Rahmennummer komplett nivelliert wird?
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Ich habe einen Motorradrahmen einer HL500, der so bearbeitet wurde, danach noch dick pulverbeschichtet. Nach entfernen der Beschichtung (eine Arbeit für jemanden, der Mutter und Vatter erschlagen hat) noch mindestens 1mm Material runterschleifen müssen, um eine einigermaßen glatte Oberfläche zu erreichen, also Rahmen Schrott...
Das Verfahren wurde im Laufe der Jahre verfeinert, heute gibt es eine Vielzahl an Möglichkeiten und Strahlgut, da dürfte bei einem spezialisierten Betrieb so etwas nicht mehr passieren. Es sei denn, da hat sich vorher schon jemand mal dran versucht und Mist gebaut...
Wie Uwe schon schrieb, am besten im Vorfeld Rahmennummer suchen, freilegen und darauf aufmerksam machen, damit die geschützt wird.



