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Normal reichen die serienmässigen Leitungen, wenn man Raffinat fährt und es nicht zu kalt ist.Je nach Qualität des Kaltgepressten bzw. des Altpöls sollte man sich überlegen dickere Leitungen (Innendurchmesser 8 bzw. 10mm) einzubauen und diese auch zu isolieren.
Je nach verwendetem Stoff kann das PÖL bei kälteren Temperaturen recht dickflüssig bis breiig werden und die nicht isolierten Leitungen unterm Auto kühlen erfahrungemäß sehr schnell ab.
Das gilt besonders, wenn man einen kurzgeschlossenen Rücklauf hat und damit das PÖL im Tank nicht durch das zurücklaufende erwärmte PÖL mit erwärmt wird.
Wenn die Leitung dicker ist, muss die Förderpumpe auch weniger ackern, um die Brühe da durchzuziehen.
Um zu sehen, wann das verwendete PÖL dicker wird, kann man es in den Kühlschrank bzw. die Kühltruhe stellen und die Änderung der Viskosität in Abhängigkeit von Temperatur und Zeit ganz gut beobachten.
Ich denke inzwischen auch über dickere Leitungen nach. An langen Steigungen auf der BAB hatte ich Mühe 100 km/h im 5. Gang zu halten. Meine das war mit DINO kein Problem. Meine DINO-Zeiten liegen aber schon lange zurück, so dass die Erinnerung auch trügen kann.
So ein "Leistungseinschnitt" könnte auch an den dünneren Leitungen liegen, da bei meinem sonst soweit alles ok ist.
uwe



