Eigentlich kann man das niemanden empfehlen mit so einem Crafter, Sprinter Geraffel auf Tour zu gehen.
Re: MAN TGE/Crafter
Verfasst: 2. März 2026 14:00
von HJ61-Freak
Zumindest bzgl. der älteren Sprinter-Modelle (so bis Baujahr 2005) sind mir derartige Dinge bislang nicht zu Ohren gekommen.
Gruß
Florian
Re: MAN TGE/Crafter
Verfasst: 2. März 2026 14:08
von wüstenfreund
Hallo Florian,
die waren auch noch nicht komplex.
Mit OM 651 oder 654 kommt viel Sensorik und Elektronik mit ins Spiel.
Den Crafter/TGE mit 2.0 TDI EA 288 halte ich für noch fragiler.
Chris Bergführer hatte selbst mit seinem HZJ 78 Probleme in Bolivien mit dem schlechten Sprit.
Eigentlich kann man das niemanden empfehlen mit so einem Crafter, Sprinter Geraffel auf Tour zu gehen.
Moin,
ich denke, sowas in der Art kann einem heutzutage mit jeder anderen "modernen" Elektronik-Bude auch passieren. Diese "unverzichtbaren" Einbauten aus unzähligen dünnen Kabeln, dünnen Leiterbahnen auf dünnen Platinen in kleinen Plastikgehäusen, verbunden mit zahllosen Steckern mit ebensovielen filigranen PINs mögen auf glatten Autobahnen ja eine gewisse Haltbarkeit haben. Sobald die Kisten aber tausende Kilometer über staubige oder regennasse Rappelpisten getrieben werden, ist naturgemäß irgendwann Schluß mit der Hitech-Elektronik. Das Netz ist voll mit Berichten von Autoreisenden, die teilweise abenteuerliche Geschichten erlebt haben, nur weil irgendein Sensor der Meinung war, dass das Auto kaputt sei und alles stillgelegt hat. Es gibt schon gute Gründe, warum die Reiseautos bis Euro 3 so gefragt und entsprechend teuer sind!
Chris Bergführer hatte selbst mit seinem HZJ 78 Probleme in Bolivien mit dem schlechten Sprit.
Probleme mit dem in Bolivien aus Venezuela importierten, hundsmiserablen Dieselkraftstoff hatte ich bereits 2009 mit meinem HJ61. Neben dem allgegenwärtigen Wasser im Kraftstoff hatte der sehr hohe Schwefelgehalt im Diesel zur Folge, dass sich das Ölwechselintervall auf merklich unter 3.000 km verkürzt hat. Auch hatte ich den Eindruck, dass der Dieselkraftstoff nicht dieselbe Energiedichte aufwies, wie es in Peru, Chile oder Argentinien der Fall war. Das ist aber bei den in Bolivien üblichen Höhenlagen mitunter schwer zu beurteilen, weil es häufig trotz Turboladers schlicht am Sauerstoff gefehlt hat.
Gruß
Florian
Re: MAN TGE/Crafter
Verfasst: 2. März 2026 15:24
von onkel
Da kann man sich zum Glück noch selbst helfen mit Wasserabscheider und kurzen
Ölwechselintervallen , selbst wenn der Motor wenig Leistung hat und qualmt .
Wenn die Elektronik ihren Dienst quittiert wird es bedeutend schwieriger , eventuell unmöglich .
Finanziell kann das der GAU werden .
Re: MAN TGE/Crafter
Verfasst: 2. März 2026 15:34
von wüstenfreund
Hallo Florian,
als ich 1999 auf 2000 auf dem Salar de Uyuni war, hatte ich weniger Probleme mit der Spritqualität als mit der Höhe.
War aber auch mit der TT 600 der Motor läuft noch relativ lange mit bescheidenem Sprit.
Chris Bergführer hatte selbst mit seinem HZJ 78 Probleme in Bolivien mit dem schlechten Sprit.
Probleme mit dem in Bolivien aus Venezuela importierten, hundsmiserablen Dieselkraftstoff hatte ich bereits 2009 mit meinem HJ61. Neben dem allgegenwärtigen Wasser im Kraftstoff hatte der sehr hohe Schwefelgehalt im Diesel zur Folge, dass sich das Ölwechselintervall auf merklich unter 3.000 km verkürzt hat. Auch hatte ich den Eindruck, dass der Dieselkraftstoff nicht dieselbe Energiedichte aufwies, wie es in Peru, Chile oder Argentinien der Fall war. Das ist aber bei den in Bolivien üblichen Höhenlagen mitunter schwer zu beurteilen, weil es häufig trotz Turboladers schlicht am Sauerstoff gefehlt hat.
Gruß
Florian
Re: MAN TGE/Crafter
Verfasst: 2. März 2026 16:16
von toyotamartin
Bitter ja,nur wer fährt mit so einem Fahrzeug in Südamerika herum,nur weil es VW auch Brasilien gibt heisst das doch noch lange nicht dass die dortigen Fahrzeuge mit den hiesigen vergleichbar sind.
So wie einer aus Ö der mit einem Steyr LKW von 1968 in Südamerika nicht weiterkam weil die Ersatzteile einfach nicht zum Auftreiben waren...
Dort fahr ich doch nur mit einem Benziner aus USA oder so..
Re: MAN TGE/Crafter
Verfasst: 2. März 2026 17:07
von pan51
Hätten sie sich an die im Artikel erwähnten Empfehlungen des ADAC gehalten, wäre da mit Sicherheit gar nichts passiert!
"Wichtig ist es, das Fahrzeug vor der Reise noch einmal durchchecken zu lassen und mögliche Reparaturen noch zu erledigen, rät der ADAC. Die Experten empfehlen zudem, dass Reisende wichtige Ersatzteile wie ein Ersatzrad, eine Wasserpumpe oder Dichtungen mitnehmen. Auch die Hauptuntersuchung und die Gasanlage sollten durchgeführt beziehungsweise gecheckt werden."
Zumindest bzgl. der älteren Sprinter-Modelle (so bis Baujahr 2005) sind mir derartige Dinge bislang nicht zu Ohren gekommen.
Gruß
Florian
Sprinter, Oberaigner Allrad, W903 Bj 2000 vom österreichischen Bundesheer gekauft. Vor ca. 8 Jahren ausgebaut, mit viel Hezblut, Geld und Zeit.
Hochdach von Reimo drauf etc. Als er fertig war hat das Steuergrät irgendwann die Wegfahrsperre nicht mehr freigegeben.
Start Error nennt sich der Fehler. Reparieren lassen(sauteuer) und die Scheißkarre verkauft!
Von mehreren Fällen dieser Art damals im Sprinter Forum gelesen. Die Karre hatte nicht allzuviele Kilometer drauf!
Keine Emprehlung von mir.
Re: MAN TGE/Crafter
Verfasst: 3. März 2026 10:34
von onkel
Fairerweise muss erwähnt werden dass auch der HZJ Opfer der modernen Elektronik war
Die ( liederlig ) nachgerüsteten Wegfahrsperren haben einige HZJ lahmgelegt , schon nach wenigen Jahren .
Zum Glück kann man die wieder ausbauen ohne dass ein Flugzeugelektroniker mit Diagnosegeräte und Laptop notwendig ist .
Re: MAN TGE/Crafter
Verfasst: 3. März 2026 12:44
von fipsicola
Guten Morgen,
dies ist nur ein symptomatisches Beispiel des momentan vorherrschenden Zeitgeistes.
Liebe Grüße Philipp
Re: MAN TGE/Crafter
Verfasst: 3. März 2026 13:24
von quadman
...da haben die van Reempts wohl auf das völlig falsche Pferd gesetzt....
Re: MAN TGE/Crafter
Verfasst: 3. März 2026 16:15
von wüstenfreund
Ja, das ist traurig, wenn die mit einem Renault TMR 2000 oder Steyr 12M18 losgezogen wären, könnten Sie über die Reise, das Land und die Leute erzählen.
Re: MAN TGE/Crafter
Verfasst: 4. März 2026 08:42
von Borsty
Bei Manchen klappt's, bei Manchen nicht. Da würde ich im Minimum bei so einem Fahrzeug halt ein gebrauchtes Diagnose Gerät ins Budget aufnehmen. Aber wenn selbst mit Hilfe dann sowas nicht klappt ist bitter. Kenne solche Probleme von Bekannten mit Sprinter. Erst die Elektronik, dann Partikelfilter, am Schluss zahnlose Steckachse weil ständig am Gewichtslimit und sich anscheinend die Achse durchzubiegen vermag. Da gelobe ich mir eher ältere Fahrzeuge ohne komplizierte Elektronik und noch für längere Zeit zur Benutzung gebaut sind als heutige Fahrzeuge wo man im Prinzip selbst der Dauertester von Anfang an ist und Teile für keine 200'000 km mehr ausgelegt sind. Der Sprinter wo ich meine ist erst 3 Jahre alt und keine 100'000km aber eben nicht für schlechteren Sprit und viel schlechte Strassen gebaut. Da kommt die Untermotorisierung noch hinzu wo schon Handwerker jammern wenn die Kiste mal voll ist und ev. noch ein Anhänger mit muss.
Ja, das ist traurig, wenn die mit einem Renault TMR 2000 oder Steyr 12M18 losgezogen wären, könnten Sie über die Reise, das Land und die Leute erzählen.
Beim 12M18 wäre ich mir da nicht so sicher. Ich hatte lange einen und habe den dann verkauft, weil die speziellen Teile, v.a. Bremse, mittlerweile rar bis nicht mehr beschaffbar und auf jeden Fall extrem teuer sind. Bei MAN braucht man eh' nicht fragen, die beste Quelle sind österreichische Schrottplätze.
Re: MAN TGE/Crafter
Verfasst: 4. März 2026 13:09
von toyotamartin
Steyr war nie ein Fernverkehrsfahrzeug,weil nie ein ordentliches Werkstättennetz aufgebaut wurde.Das ist heute nach mehr als 30Jahren Produktionsende natürlich noch ärger.
Re: MAN TGE/Crafter
Verfasst: 8. März 2026 15:41
von STEYRER
Das mit den Teilen stimmt so nicht ganz.Erstens gibt es in Ö einen Händler der viele Esatzteile aus China bestellt.Dort wird der Steyr auf Linzenz nachgebaut.Natürlich sind diese Teile nicht immer top,aber für den Notfall funktionierts.
Wenn ich einen Steyr vor meiner Reise durch repariere würde ich mir keine Sorgen machen das ich stehen bleibe.
Es kommt immer drauf an in welchem Land du dich mit welchem Auto befindest.Versuche mal für einen Mercedes der 30Jahre alt ist diverse Ersatzteile zu bekommen,sage nur Puch 230G.
Bei solchen Autos hilft nur so ein gutes Forum wie dieses oder Steyr ,Puch G Forum wirkliche weiter.Da gibt es kompetente Hilfe und die Teile kann man ja wirklich weltweit verschicken.
Re: MAN TGE/Crafter
Verfasst: 8. März 2026 18:12
von toyotamartin
Ja.
Südamerika bzw Nordamerika würde ich nur mit dort üblichen Fahrzeugen befahren.
Re: MAN TGE/Crafter
Verfasst: 8. März 2026 19:08
von GRJ78
Das Problem ist doch nicht das Fahrzeug oder fehlendes Diagnosewerkzeug, das Problem sitzt doch hinterm Lenkrad.
Re: MAN TGE/Crafter
Verfasst: 8. März 2026 19:54
von Lender
Naja, wenn niemand die Steuergeräte auslesen kann wäre wohl eher der Hersteller schuld. Ob ein Fahrzeug in Europa vom Band läuft oder in Südamerika, sollte keinen grossen Unterschied machen. Für mich ist das eher ein Armutszeugnis von VW.
Ob unsere Toyotas da besser sind? Ausprobieren mussten wir es bisher zum Glück nicht.
Ob die Familie sich richtig entschieden hat, ihren eigenen Camper mit zu nehmen, lässt sich mit den Infos aus dem Artikel nicht beurteilen. Weder wissen wir welches Baujahr/Motor/Abgasnorm das Fahrzeug hat, noch welche Regionen und Höhenlagen sie ansteuern wollten. Ggf. wurde auch der DPF ausgebaut, und das verursacht nun Probleme...
Um ihre Entscheidungsfindung nachzuvollziehen fehlen uns schlicht die Infos. Wegen einem solchen Artikel gleich auf die Familie zu Zeigen, finde ich schlicht zu kurz gedacht. Denn sein eigenes Fahrzeug auf Reisen mit dabei zu haben hat auch grosse Vorteile!
Was man sicher sagen kann ist, dass die Tips des ADAC der Familie nicht weiter geholfen hätten. Kleine Pannen machen aus dem Urlaub erst ein Abenteuer, aber wenn einem die Garagen bei einem zeitgemässen Fahrzeug nicht weiter helfen können ist es tragisch.
Ja.
Südamerika bzw Nordamerika würde ich nur mit dort üblichen Fahrzeugen befahren.
VW hat einen Marktanteil von ca. 16% in Argentinien (so wie Toyota etwa), in Deutschland ca. 20%.
Wenn das Auto, um das es geht (stand das irgendwo?) ein MAN TGE ist, sollte er doch außer Blechteilen hauptsächlich aus VW Komponenten bestehen und die Werkstätten dort klar kommen mit der Kiste?
Re: MAN TGE/Crafter
Verfasst: 8. März 2026 20:42
von toyotamartin
Nein,VW do Brasil hat nur den gleichen Namen.Sieh dir einmal ein paar Videos von den VW LKW s in Brasilien an das hat schon optisch nix mit EU zu tun.
Re: MAN TGE/Crafter
Verfasst: 8. März 2026 21:31
von diak
Die sind in Argentinien. Meistverkaufter VW ist der Amarok dort, das ist von einem Crafter doch nicht so weit weg…
Re: MAN TGE/Crafter
Verfasst: 8. März 2026 21:55
von quadman
...aber der Amarok dort ist sicher Euro 4. Von Adblue und DPF weit weg...
Re: MAN TGE/Crafter
Verfasst: 8. März 2026 21:59
von Lender
Steuergeräte werden nicht für jedes Fahrzeug/Motor neu gemacht und gerne mal auch extern eingekauft.
Wenn man mit nem 20€-OBD2 schon fast jedes Auto auslesen kann, sollte das auch eine Garage bei einem Exot hinbekommen.
Re: MAN TGE/Crafter
Verfasst: 8. März 2026 22:08
von diak
Euro 5b, wird wohl schon einen DPF haben.
Aber bei der Problembeschreibung weiß doch sowieso kein Mensch um was es eigentlich geht…
Re: MAN TGE/Crafter
Verfasst: 9. März 2026 00:06
von Toyobruder
So was ähnliches habe ich 2011 in Peru erlebt:
2 nagelneue Sprinter, edelst ausgebaut als Camper.
Ich: Wohin geht es bei euch weiter?
Sprinterfahrer: Wahrschein nicht mehr weiter. Wollten über die Anden, aber bei 3000m Höhe geht das Auto auf Notlauf und zieht dann nicht mehr in dieser Höhe. Alle Versuche bis jetzt vergeblich: Mercedes Werkstätte, Telefongespräche mit Deutschland umsonst. Da noch Garantie drauf ist, schickt Mercedes Deutschland 2 Mechatroniker zu uns, aber das dauert...
2 Wochen später treffe ich sie in Bolivien wieder!!!
Ich: Na, ihr habt es ja geschafft. Erzähl mal!
Sprinterfahrer: Die Mechatroniker konnten auch nicht weiterhelfen. Aber wir haben es ganz easy mit Mercedes Deutschland geschafft! Die haben den Tieflader über die Anden bezahlt... Aber eigentlich haben wir uns die Altiplano-Fahrt anders vorgestellt....
Meine Lehre daraus: so wenig Elektronik wie möglich...
Gruß
Toyogruder
Re: MAN TGE/Crafter
Verfasst: 9. März 2026 06:32
von PEOPLES
Muss man sich wundern, war erst unlängst in Peru und wenn man da mit Reisegruppen unterwegs ist und die Touren macht, dann wird man zu 95% mit irgendwelchen Sprintern dahin kutschiert. Alte und Neue. Wir waren in Cusco und sind dann weiter in die "Berge", also quasi ständig über 3500m.
Re: MAN TGE/Crafter
Verfasst: 9. März 2026 08:06
von Lender
Die Lokalen Sprinter haben auch noch tiefere Abgasnormen, dadurch entfällt ein Grossteil/die ganze Abgasnachbehandlung (DPF, AdBlue). Da kann der Motor noch Russ produzieren ohne den DPF zu killen, bei neueren Motoren muss der Motor auf die Nachbehandlung Rücksicht nehmen. Da spielt einerseits die Höhe, aber auch der Schwefelgehalt im Diesel eine Rolle.
Steuergeräte werden nicht für jedes Fahrzeug/Motor neu gemacht und gerne mal auch extern eingekauft.
Wenn man mit nem 20€-OBD2 schon fast jedes Auto auslesen kann, sollte das auch eine Garage bei einem Exot hinbekommen.
Und genau dieses "sollte" ist es. Da kann man die hochwertigsten Auslesegeräte bzw. Tester nutzen, die auch KFZ Buden haben - in manche Steuergeräte kommt man einfach nicht rein! Da machst du nichts!
…. - in manche Steuergeräte kommt man einfach nicht rein! Da machst du nichts!
Ganz im Sinne des Herstellers .
So bindet man Kunden heutzutage….
Re: MAN TGE/Crafter
Verfasst: 9. März 2026 12:21
von quadman
Absolut. Selbst mit dem Gutmann Tester konnte ich meine Einspritzdüsen nicht anlernen.
Also hin zu Toyota, ich habe die Daten vorgebetet, er in seinen Laptop eingetippt. Innerhalb von 12 min war alles gegessen...
Re: MAN TGE/Crafter
Verfasst: 9. März 2026 14:37
von _Malte_
Land Rover Fahrer kennen so etwas. Deshalb nennt man besser ein Nanocom oder ein Hawkeye sein eigen.
Wenn es im Injektoren, Hochdruckventil oder gar Wegfahrsperre oder Alarmanlage geht, versagt jedes andere universelle Gerät.
Re: MAN TGE/Crafter
Verfasst: 9. März 2026 14:41
von Alptreiber
Hallo Mädels und Jungens,
hatte den Artikel auch schon gelesen...
Elektronik hin oder her: Die Steuergeräte sind so Aufgebaut, das es mehrere Level gibt, in denen man Einstellungen unternehmen kann.
Und ich finde das auch gut so. Manch ein "Fachmann" hat es schon gebracht, dass aus einer kleinen Fehlermeldung ein Stillstand wurde, weil Er irgend ein Parameter auf einmal verstellt hat.... Selbst Fachwerkstätten können nicht alle Parameter oder Fehler beheben. Das geht dann nur noch Online mit dem Hersteller. Im Bericht war zu lesen, dass der Herr von der Werkstatt sich das Diagnoseprogramm erst einmal von VW besorgen mußte. Wenn er aber keine "Ahnung/Schulung" hatte und nicht wußte damit Richtig umzugehen...? Ich war nicht dabei und kann meine "Meinung" nur aus einer Erzählung in der Zeitung machen... Das VW Werk baut vielleicht nicht diesen Motor/Steuergerät ein, sollte aber mehr Möglichkeiten haben, mit VW in Deutschland den Fehler zu lokalisieren. Manchmal hilft es, die Daten zu Löschen und das "Daten/Programm" neu aufzuspielen.
Klar sind Autos ohne viel Elektronik "Robuster", aber auch dort kann es passieren, dass man nicht mehr weiter kommt, weil das Ersatzteil nicht mehr oder schwer zubekommen ist...
Hier nur mal meine Gedanken zu diesem Thema...
Sonnige Grüße aus dem Rheinland
Re: MAN TGE/Crafter
Verfasst: 22. März 2026 21:24
von RobertL
Passt irgendwie dazu
Moderne Autos werden durch digitale Sperrsysteme, Software-Tokens und EU-Regulierungen gezielt unreparierbar gemacht. Was früher mit Werkzeug und Verstand möglich war, ist heute ein digitaler Tresor – und nur die Hersteller besitzen den Schlüssel.
Re: MAN TGE/Crafter
Verfasst: 22. März 2026 21:37
von toyotamartin
Das ist nicht,wie im Video erwähnt ,da Ende des Bastelns..!? sondern das Ende für einen Neuwagenkauf.Zumindest für mich.Und VW Produkte hatte ich noch nie...
Re: MAN TGE/Crafter
Verfasst: 22. März 2026 21:58
von toyohannes
So ist es. Ba, bin ich froh so eine neue Entmündigungskarre nicht mehr zu brauchen.
Ned bös sein, aber: wer sich unbedingt einen "Neuwagen" kaufen will.......ist selber Schuld-keine Mitleid !
Gruss an alle vom Hannes
VW wird hier wohl beispielhaft genannt auch für andere deutsche bzw. europäische Hersteller.
Und in diesem Fred gehts um ein Fahrzeug aus dem VW-Konzern.