Reifenverschleiss

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AlpenCruiser
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Re: Reifenverschleiss

Beitrag von AlpenCruiser »

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Es ging in diesem Thread nur um die kleine Frage, ob eine Differenz im Abrollumfang von 1-2% (Vorderachse zu Hinterachse) stört. Diese Differenz entstand bei mir innerhalb von 10.000 km, da ich Reifen habe, die sehr schnell verschleissen.
Falls es stören würde, könnte ich 4 neue aufziehen und hätte dann natürlich erstmal wieder keine Differenz. Aber natürlich in 10.000 km wieder. Alternativ könnte ich auch nur vorne neue aufziehen, dann hätte ich erstmal grob 0,5% Differenz in der anderen Richtung, nach 5.000 km vielleicht 0% Differenz und nach 10.000 km wieder 0,5%. Oder ich mach nichts. Dann könnte ich bei 20.000 km (wenn ich sie so lange fahre) in Richtung 2% Abrolldifferenz kommen. Bei einem Austausch vorne zu hinten habe ich erstmal ebenfalls die 1%, aber ich werde in den nächsten 10.000 km zurück zu den 0% kommen.

Nachdem ihr mich aber beruhigt habt, dass diese Differenz dem Mitteldifferential egal ist, bin ich beruhigt. Nochmal ein DANKE an der Forum :-)
Damit ist es eigentlich auch fast egal, welche der 4 Optionen ich mache. Aber nachdem mir öfters der Wechsel vo/hi empfohlen wurde und das ja gleich gemacht ist, mache ich das.

Nachdem aber auch als Nebenthema einige Anmerkungen zu den Reifen aufgekommen sind, kann ich auch dazu noch was scheiben. Wir müssen da ein bisschen aufpassen, von welchem Reifen wir sprechen. Ich fahre den CST CL-28. Der kam 2021 auf den Markt. Ich würde also keine 30 Jahre alten Erfahrungen auf diesen Reifen übertragen. Soweit ich es gesehen habe, wurde er 2021 in zwei Produktlinien auf den Markt gebracht. CL-28 und CL-98. Sie unterschieden sich leicht im Profil. Manche Grössen wurden als CL-28 und andere als CL-98 angeboten. Die Grösse 32X10.50 - 16 gab es als CL-28. Heute sehe ich meist nur noch den CL-98. Den letzten Satz, den ich wieder in 32X10.50 - 16 gekauft (aber noch nicht montiert) habe, ist nun der CL-98. Es steht jetzt CL-98 auf der Grösse 32X10.50 - 16, aber er hat das identische Profil, wie der CL-28. Hier scheint der Hersteller nun seine Produktbezeichnungen konsolidiert zu haben.

Das Profil wird umgangssprachlich "Simex-Profil" genannt, da es, glaube ich, in den 90'er Jahren mal einen Reifen von der Firma Simex gab, der so aussah. Ich glaube, den gibt es inzwischen nicht mehr. Aber es gibt viele Nachbauten von diesem Simex-Profil. Ich finde da z.B. den Malatesta Kaiman, den Insa Turbo Special Track, den Ziarelli Extreme Forest, den Fedima Sirocco, den Silverstone MT 117 oder auch No-Name Reifen die einfach mit dem Profil vulkanisiert werden. Aber das sind nach meinem Wissen überwiegend Runderneuerte (die von mir gerade genannten, sogar alle).

Bei Runderneuerten lese ich aber oft von Nachteilen. Vorweg : Ich habe mein Halbwissen nur aus Google. Vielleicht liege ich mit den folgenden Punkten auch falsch. Aber das waren meine Entscheidungsgründe : Z.B. weiss ich nie, welche Karkasse drunter ist. Ich habe auch schon mal bei manchen Herstellern angefragt, ob ich wenigsten 4 Reifen mit der gleichen Karkasse kaufen kann. Aber das geht nicht. Sie werfen selbst alle angelieferten Altreifen in den gleichen Topf und sind danach selbst nicht mehr in der Lage, zu sagen, welche Karkasse in welchem Reifen drin ist. Nicht mal, wie viele Lagen er hatte oder welche genaue Grösse er hatte. Die Zielgrösse des später runderneuerten Reifens wird durch die Form bestimmt, in der er produziert wird. Alles zwischen Altreifen und Zielgrösse wird einfach mit Gummi aufgefüllt. Wenn ich dann als Kunde 4 optisch identische Reifen kaufe, kann jeder eine andere Karkasse und ein anderes Gewicht (Gummimasse) haben. Was passiert aber, wenn ich Druck ablassen muss, und der eine weich wird (weil weniger Gummi drin) und der andere seine Form kaum ändert (weil mit viel Gummi aufgefüllt) ? Von runderneuerten Reifen mit Simex-Profil höre ich auch mal, dass sie auf der Autobahn Profiblöcke verlieren. Was bringt mir eine Geschwindigkeitsangabe von einem Altreifen, wenn er danach mit dicken Profilen vulkanisiert wird, die dann im Abrollen deutlich mehr Wärme erzeugen ?
Wenn man bei manchen Herstellern auch mal die reale Grösse in mm findet und vergleicht, haben sogar manchmal Reifen mit unterschiedlichen Grössenangaben die exakt gleichen Masse. Das heisst, sie drucken einfach etwas drauf, was der Kunde sucht und noch als Toleranz bezeichnet werden kann. So können z.B. mal die /70 identisch zu den /75 sein. Das mag vielleicht gut für den sein, der grössere Reifen fahren möchte, ohne etwas in den Papiern zu ändern, aber es zeigt auch die Schwanken, mit denen wir rechnen müssen. Bei meinem Vorgängerauto (nicht Land Cruiser) waren z.B. mal die runderneuerten 235/60R17 in der Grösse identisch zu den 245/65R17.

Natürlich kann ich mit runderneuerten auch Glück haben. Aber warum soll ich das Risiko eingehen, wenn ich von CST auch einen Neureifen mit diesem Profil kriege. Zudem ist der CST auch noch ein Diagonalreifen, während fast alle anderen Reifen Radialreifen sind. Diagonalreifen sind beweglicher (bessere Selbstreinigung) und sind stabiler, da die Karkasse mit allen Lagen auch über die Flanke geht. Bei anderen Reifen (auch bei den von uns üblicherweise gefahrenen AT/MT-Reifen) bezieht sich die Angabe der Lagen erstmal nur auf die Lauffläche. An den Flanken sind es weniger.

Aber eure Hinweise sind wichtig und ich muss das auch bestätigen :
  • Die Reifen sind nicht für die Strasse geeignet. Auf Asphalt sind sie nur eine legale Lösung, um notfalls auch fahren zu können.
  • Sie haben einen Speedindex von "K". Das sind 110 km/h. Und auch das traue ich mich mit denen nicht zu fahren. Ab 90 km/h brauche ich eine hohe Konzentration, um geradeaus zu bleiben. (Ich habe sie übrigens wegen dem Speedindex auch explizit vom TÜV abnehmen und in die Papier eintragen lassen.)
  • Es dürfen keine Spurrillen vorhanden sein. Der fällt mit seinen groben, seitlichen und laufrichtungsgebundenen Stollen gnadenlos in die Spurrille rein. Bei diesem Reinfallen kriegen die 2,5 Tonnen einen Schwung, den ich erstmal wieder auffangen muss. Nicht lustig !
  • Die Lautstärke ich inakzeptabel. Wir fahren beide im Auto mit Gehörschutz. Und er ist bereits ab Schrittgeschwindigkeit laut. Nicht erst ab einer höheren Geschwindigkeit. Die Kommunikation auf Asphalt erfolgt meist per Handzeichen. Allerdings ist das Laute schlagartig weg, wenn wir vom Asphalt runter sind.
  • Bremsen und Regen geht einigermassen.
  • Längere Fahrten sind unmöglich. Sie wären auch verschlissen, bevor die Reise zu Ende ist.
Ich habe übrigens auch einen Radsatz mit Toyo Open Country M/T (und notfalls auch einen Satz Strassen-WR) und entscheide je nach Einsatz, wofür ich welchen Reifen verwende. Die Frage hier im Thread bezog sich aber auf die CST.
Zuletzt geändert von AlpenCruiser am 13. August 2025 09:57, insgesamt 1-mal geändert.

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Hydro
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Re: Reifenverschleiss

Beitrag von Hydro »

J9 Andy hat geschrieben: 13. August 2025 07:42
Hydro hat geschrieben: 13. August 2025 01:00
@ AlpenCruiser: Wenn du die Reifen (ich vermute Achsenweise) von vorne nach hinten wechselst , was verbessert sich da an deinem Verhältnis ? Es bleibt ja das gleiche , nur dass die "kleinen" Reifen hinten sind.
Nicht ganz.
Das Verschleiß-Verhältnis wird nicht noch schlechter, sondern normalisiert sich wieder.
Und wenn die Reifen an der VA wieder so viel weiter runter sind, ist der Reifensatz schon austauschreif.
Das ist natürlich richtig !
Mein Gedanke dazu war weil er sich Sorgen zum Verhältnis zu einander gemacht hatte - aber dies ist jetzt ja geklärt.
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Hydro
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Re: Reifenverschleiss

Beitrag von Hydro »

Ok AlpenCruiser jetzt hab ich fast mehr Fragen wie vorher :lol:
Deine Aussagen zu runderneuerten Reifen ist selbstverständlich absolut richtig und nachvollziehbar.

Du fährst den CST ,soweit ich das jetzt verstanden habe, überwiegend im Gelände und auf der Strasse max bis 90 Km/H , auch überwiegend...
Dazu noch mit Gehörschutz - was ich durch meine Dakar inzwischen nachvollziehen kann.
Wo fährst du dann 10000 Kilometer mit dem Reifen , das der so runter radiert ?
Also ich will dir den Reifen nicht madig machen, gell !
Aber Spass beim LandCruiser fahren stelle ich mir anders vor. Meine Frau hatte damals schon bei den einjährigen Dakar gemosert wie laut die sind.
Wie schon geschrieben - wenn du gerne so rumfährst kein Thema !
Dreht sich dann auf der Strasse auch jemand NICHT nach dir um wenn du vorbei fährst :lol:
Gruß Oli
Land Cruiser Prado GRJ 120 V6

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Re: Reifenverschleiss

Beitrag von onkel »

AlpenCruiser hat geschrieben: 13. August 2025 08:22
…Zudem ist der CST auch noch ein Diagonalreifen, während fast alle anderen Reifen Radialreifen sind. Diagonalreifen sind beweglicher (bessere Selbstreinigung) und sind stabiler, da die Karkasse mit allen Lagen auch über die Flanke geht….
Da liegst du etwas falsch . Radialreifen haben eine bessere Selbstreinigung weil die Seitenwand flexibler ist .
Diagonalreifen haben eine viel steifere Seitenwand, robuster aber eben nicht so flexibel,.
Dazu kommt dass Diagonalreifen zu Standplatten neigen , da dauert es einige km bis die wieder rund laufen .
Auf einen Geländewagen würde ich nur Radialreifen montieren sofern verfügbar .
Gruß Onkel

https://youtu.be/6kP-xraRWOk?si=KNt9yUve_ZrCcgao

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Auf 2 Rädern bevorzuge ich auch Stahl statt Plastik :
http://www.bmw-r35.de

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AlpenCruiser
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Re: Reifenverschleiss

Beitrag von AlpenCruiser »

Onkel, von dir kommen immer sehr wichtige Hinweise. Ein explizites DANKE an dich !

Das mit dem Standplatten ist für mich ein sehr wichtiger Hinweis, denn ich fahre diesen J9 ja nur im Sommer. Er steht also überwiegend. Das könnte auch den Effekt erklären, dass ich auf die ersten 10-20 km immer so ein starkes Vibrieren habe, das ich auf die Wuchtperlen geschoben habe.
Aber du hast Recht.
Ich werde ab jetzt bei längeren Standzeiten meine alten Strassenreifen draufstecken.

Du bist super :-)

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Laertes
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Re: Reifenverschleiss

Beitrag von Laertes »

onkel hat geschrieben: 13. August 2025 10:30

Da liegst du etwas falsch . Radialreifen haben eine bessere Selbstreinigung weil die Seitenwand flexibler ist .
Diagonalreifen haben eine viel steifere Seitenwand, robuster aber eben nicht so flexibel,.
Dazu kommt dass Diagonalreifen zu Standplatten neigen , da dauert es einige km bis die wieder rund laufen .
Auf einen Geländewagen würde ich nur Radialreifen montieren sofern verfügbar .
Auch in diesem Thread zeigt sich deutlich, dass es vielen 4X4-Fahrern noch nicht bewusst ist, wie entscheidend die Gestaltung der Karkasse tatsächlich ist. Oft sind die Käufer von der Profilgestaltung zu hypnotisiert, um sich über diesen Punkt eingehend zu informieren!

Mickey Thompson hatte z.B. beide Konstruktionsarten (mit durchaus gutem Ergebnis) verbunden.

Ich habe noch vier Baja Belted Classic mit fantastischem Profil : 34x11.50R16. Kosteten damals allerdings ein Vermögen!!

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GRJ78
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Re: Reifenverschleiss

Beitrag von GRJ78 »

Zuviel Internetwissen hier 😂

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J9 Andy
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Re: Reifenverschleiss

Beitrag von J9 Andy »

AlpenCruiser hat geschrieben: 13. August 2025 10:40
Ich werde ab jetzt bei längeren Standzeiten meine alten Strassenreifen draufstecken.
Oder regelmäßig ein Stück weiter rollen,
oder grad soweit aufbocken (Holzklotz), das die Reifen genug Grip haben um runter zu fahren.
Luft auf max. schadet auch nicht.
Gruss Andy
---------------------------------------------
Trabant 601 => LandCruiser KZJ 90
...ein Quantensprung...
________________________________
Was Du nicht willst das man Dir tu´, das füg´auch keinem andern zu.

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Rebhuhn
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Re: Reifenverschleiss

Beitrag von Rebhuhn »

Nö, unsere letzten Erfahrungen sind jetzt 2 Jahre alt,
auf diese habe ich auch meine Aussagen bezogen.
Reifen waren runderneuert.

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AlpenCruiser
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Re: Reifenverschleiss

Beitrag von AlpenCruiser »

@Hydro :
Entschuldige bitte, Oli. Ich sehe deine Fragen erst jetzt.

Die 10.000 km kommen in diesem Fall alle von Fahrten in die Karpaten. Die An- und Rückfahrt sind die gesagten 90 km/h. Da verschleissen die kaum. Denn wenn sie beim konstant dahinrollen verschleissen würden, dann wäre es vorne und hinten in etwa ähnlich (oder meine Spur müsste total daneben liegen). Der Verschleiss vorne entsteht vermutlich beim Bergab auf Asphalt in sehr engen Serpentinenkurven. Wir haben das zwar auch nicht so oft, aber wir haben schon manchmal kurze Asphaltstücke dazwischen, die wir vielleicht nur 1-2 km fahren und bei denen ich dann ohne Gehörschutz fahre (Offroad braucht man den nicht). Da hört man schon, wie die Reifen in einer engen Kehre am Boden rubbeln (Untersetzung/Sperre sind auf Asphalt immer aus).

Meine Freundin war früher zweimal dabei und fährt inzwischen nicht mehr mit. Sie hatte dabei keinen Spass. Das Fahren mit Gehörschutz empfinde ich übrigens als sehr angenehm. Es wird dadurch sehr entspannend und das Fahren macht Spass.

Ja, es gibt auch ein paar Passanten, die sich nicht umdrehen. Manche haben vielleicht auch AirPods drin und hören eh gar nichts mehr. Ich meide aber auch Städte, wo ich mit dem Reifen-Radau andere belästigen würde. Auf der Autobahn störe ich hoffentlich niemanden und sobald kein Asphalt mehr da ist, ist er leise.

Aber das heisst nicht, dass wir immer so fahren. Das ist nur gerade die Antwort auf die letzten 10.000 km. Wenn sich der Einsatzzweck ändert, ändert sich auch das Setting des Autos.

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Hydro
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Re: Reifenverschleiss

Beitrag von Hydro »

Kein Thema, alles gut.
Ok, ja wie gesagt, wenn du Spass hast passt das ja. Als mein Kumpel vor 2 Jahren an der Bundesstraße am P auf mich gewartet hatte , hat er mich erst gehört und dann gesehen :rofl:
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wüstenfreund
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Re: Reifenverschleiss

Beitrag von wüstenfreund »

Hallo,
sorry war im Urlaub und hatte mir 3 Wochen digitales Fasten auferlegt.
Warum fährst du nicht die Lösung, die Odessa im Wald verwendet?
Guten MT z.B. Wildpeak, BFG MT KM3 oder Wrangler MT und für den Fall starker Regen mit Glitschigem Matsch Gleitschutzketten.
Am besten auf allen vier Rädern.
Deine "Super Swamper" würde ich mir auf der Strasse nicht antun.

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AlpenCruiser
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Re: Reifenverschleiss

Beitrag von AlpenCruiser »

Aber ich hab doch nur gefragt, ob 1-2% Differenz im Reifendurchmesser zu viel für das Mitteldifferential wäre. :ka:
Mit den Reifen hab ich doch gar kein Problem. :wink:

Aber ich freue mich natürlich über jede Form der Anregung.
  • Gleitschutzketten hätten beim unserem J9 keinen Platz unter den Kotflügeln. Die Reifen stehen ja so schon manchmal an.
  • Uns stören die Strasseneigenschaften der CST Mud King bei unserem derzeitigen Einsatzprofil nicht.
  • Wir müssten dann bei wechselndem Untergrund Gleitschutzketten auf- und abmontieren.
  • Wir hätten ca. 50 kg mehr Gewicht im Auto.
  • Wenn ich jetzt vo/hi tausche, können wir sie noch ein Jahr fahren. Dann sind sie 3 Jahre alt. Bis dahin sind sie noch ausreichend weich, um auch noch bei Regen fahren zu können. Was bringt es mir, wenn ich andere M/T habe, die nach 3 Jahren noch fast volles Profil haben, aber beginnen, auszuhärten. Vor den CST Mud King hatten wir BFG M/T km2 montiert. Die waren bereits in paar Jahre alt und bei Regen sehr unangenehm zu fahren.

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Hydro
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Re: Reifenverschleiss

Beitrag von Hydro »

Du verstehst das komplett falsch - hier wird nicht auf das geantwortet was du gefragt hast, sondern auf das was du hättest fragen sollen :rofl:
Zugegeben habe ich in die selbe Kerbe gehauen :lol:
Also meine Meinung zu dem Thema ist: ich denke nicht , dass der Verschleiss im Diff stark erhöht wird .
Warum - wenn du viel in den Bergen oder in der Stadt bist muss/müssen die Achsdiffentiale auch ständig arbeiten. Allerdings würde ich das 1e% auch nicht weiter überschreiten und eher frische Reifen aufziehen . Ist aber jetzt meine zu dem Thema technisch unqualifizierte Antwort.
Was du machen könntest, wäre dein Öl aus dem VTG öfters kontrollieren. Dann würdest wahrscheinlich sehen ob es da erhöhten Abrieb gibt.
Jedoch wären neue Reifen im Zweifelsfall die günstigste Alternative.
Gruß Hydro/Oli
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Laertes
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Re: Reifenverschleiss

Beitrag von Laertes »

AlpenCruiser hat geschrieben: 15. August 2025 20:21
Aber ich hab doch nur gefragt, ob 1-2% Differenz im Reifendurchmesser zu viel für das Mitteldifferential wäre. :ka:
Mit den Reifen hab ich doch gar kein Problem. :wink:

Dann sind sie 3 Jahre alt. Bis dahin sind sie noch ausreichend weich, um auch noch bei Regen fahren zu können. Was bringt es mir, wenn ich andere M/T habe, die nach 3 Jahren noch fast volles Profil haben, aber beginnen, auszuhärten.
Wenn Du da so sicher bist, verstehe ich wirklich nicht, warum Du lange Berichte über Deine Reifen - garniert mit etwas erschreckenden Fotos - bringst. Hat Dich denn z.B. die von Dir erwähnte Schrägfahrt am nassen Hang auch zufrieden gestellt? :roll:

Zum mechanischen Zusammenhang vom VT und Abrollumfang der Reifen gibt es das zu sagen, was bereits zu Beginn hier bestätigt wurde. Man sollte allerdings den Unterschied der Nutzung (den Du selbst ja auch ausführlich erwähnst) immer bedenken. Du fährst mit diesen Reifen nur einige Kilometer bis zum Gelände, nicht aber lange Strecken, denn auf festen Untergrund wären dann auch 2-3 % schädlich. Im Gelände gleicht die geringere Geschwindigkeit bei gleichzeitigem Schlupf das ohne Probleme aus!

So: where is the problem? :wink:

Zum Aushärten (mal abgesehen von Deinen sich widersprechenden Gedanken): das kommt immer auf die Lagerung an und du wechselst ja oft! Nach drei Jahren ist ein Reifen aber keinesfalls so hart, wie du befürchtest!

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Hydro
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Re: Reifenverschleiss

Beitrag von Hydro »

Das ist nicht ganz richtig Laertes .
Er fährt längere Strecken um z.B. nach , was wars nochmal , Bulgarien oder ähnlich zu kommen .
Mit 90 und Gehörschutz auf der AB .
Er fährt schon längere Strecken auf Asphalt.
Gruß Hydro

P.S.: ....in die Karpaten geht es meistens...
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