hakim hat geschrieben:Aber wenn es unbedingt ein Dachzelt sein muß: ich halte die großen Sahara- und Australiendachzelte im Familienformat schlicht allesamt für islanduntauglich! Die Windstärken in Island betragen meist über 6 Beaufort, und mit mehreren trockenen Nächten am Stück darf man nicht rechnen. Im Hochland ist Nachtfrost nicht ungewöhnlich, da wird Baumwolle ganz schön steif, und feucht bis naß bleibt sie sowieso die ganze Zeit über.
Nun ja,
wenn schon Dachzelt, dann würde ich gerade die größeren Formate wählen.
- kein Ahnung, warum das Baumwollgerücht immer noch weitergeplappert wird.
Die Dachzeltwände sind genauso Regenfest und schnelltrocknend wie die Airtex-Seitenwände der Klappdächer. In Punkto Regenfestigkeit sind sie eher sogar noch besser, da sie auch bei horizontalem Schlagregen nichts durchlassen.
- Windstabilität: Wir haben mit unserem Dachzelt schon 11 Windstärken mit zugehörigem horizontalem Starkregen erlebt ... absolut schadlos und trocken geblieben.
- Auch bei 5 Tagen Dauerregen bleibt das Dachzelt trocken, das Klappzeltformat hat den Vorteil, dass man gleich ein Dach über der Hecktür hat ... und somit einen trockenen Platz zum Kochen, Sitzen usw.
- Die familientaugliche Größe hat den Vorteil, dass man eben
nicht die feuchten Klamotten neben sich stopfen muss, sondern sie auf einen Kleiderbügel an das Alugestänge hängen kann. So liegen sie nicht direkt an der Seitenwand an, bleiben warm und trocknen ab.
Ebenso kann man bequem im Dachzelt sitzen und knien, sich an- und ausziehen usw.
- Das rauf- und runterhuschen wenn es regnet, okay das bleibt. Aber der Moment ist sehr kurz, da man unten sofort wieder unter dem Dachzelt im Trockenen steht, von dort aus dann auch bequem ins Auto einsteigen kann, sich dort sicht- und wettergeschützt umziehen, nachts das Porta-Potti besuchen usw. usw.
Einzig die Temperaturen würden mich wohl vom Dachzelt für Island abhalten, aber diesbezüglich habe ich hier gelernt, dass Island wohl gar nicht soooo kalt ist, wie ich dachte.
Regenwetter haben wir mit unserem Dachzelt schon zur genüge erlebt. Deutschland gehört gerade im Frühjahr und im Herbst ja nicht unbedingt zu den sonnenverwöhnten Gegenden.
Gerade da ist ein großes Dachzelt vorteilhaft, weil es mehr trockenen Raum bietet.
Wenn Dachzelt für "nicht-nur-sonne" Gegenden, dann lieber größer als kleiner.
Viele Grüße
Onkelchen