Dachzelt

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Onkelchen
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Re: Dachzelt

Beitrag von Onkelchen »

Letzter Beitrag der vorhergehenden Seite:

Wir haben seit fast 10 Jahren das da:

Bild

Kein trockener Einstieg, kein Kondenswasserproblem, kein Auf- und Abbauproblem, genügend Platz (170 cm Breite), auch mehrere Regentage trocken, für's Kältere mit Thermozelt.
Zu zweit in 5 Minuten auf- und abgebaut.

Damals gebraucht gekauft, genaues Alter unbekannt, jedoch trägt der Aufnäher noch die 4-stellige Postleitzahl des deutschen Lieferanten (http://www.beduin-tents.de)

Einzig die Moskitonetze sind jetzt langsam so alt, dass sie erneuert werden müssen.

Zuerst wollten wir auch einen trockenen Einstieg haben, griffen aber bei diesem Gebrauchtangbeot zu und haben dann festgestellt, dass es gar nicht so wild ist, mit dem Außeneinstieg.

Ob ich mir jedoch für Island ein Dachzelt kaufen würde ... weiß ich nicht. Es hat halt keine Heizung.
Aber ich war auch noch nie auf Island, kann es daher nicht wirklich beurteilen.

Für Mitteleuropa und Nordafrika hat es sich jedenfalls bisher bestens bewährt.

Viele Grüße
Onkelchen
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TomB
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Re: Dachzelt

Beitrag von TomB »

Für Island braucht man eigentlich vor allem ein Mesh unter der Matratze. Kondenswasser oberhalb sollte bei genügend Lüftung doch eigenlich kein Problem sein, oder?

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Romain
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Re: Dachzelt

Beitrag von Romain »

Ich habe mein James Baroud vom gleichen Lieferanten wie Onkelchen. (beduin-tents.de)
Ich denke auf der HP sind Vorteile und Nachteile treffend aufgeführt:

Code: Alles auswählen

 Wozu überhaupt ein Dachzelt?

Das Dachzelt ist eine intelligente und preiswerte Alternative zu einem Wohnmobil. Einmal angeschafft steht es bei Bedarf für Urlaubsreisen, Wochenendausflüge, Sportveranstaltungen und Events zur Verfügung. Der nachstehende Vergleich zeigt die vielfältigen Vorteile eines Dachzelts im Vergleich zu einem Wohnmobil:

 Dachzelt  Wohnmobil
   
 weit geringerer Anschaffungspreis  hoher Anschaffungspreis
 geringer Wertverlust  hoher Wertverlust
 keine Wartungskosten  laufende Wartungskosten
 kein TÜV  TÜV alle 1-2 Jahre
 keine Steuer  Kfz-Steuer
 keine Versicherung  Kfz-Versicherung
 Campingplatz billiger  Campingplatz teurer
 läuft im Alltagsbetrieb einfach mit                  für Alltagsbetrieb oft zu groß und zu schade
 benötigt montiert keinen Stellplatz  eigener (oft zusätzlicher) Stellplatz nötig

 

Man muß das Dachzelt auch nicht unbedingt auf ein Fahrzeug montieren! Es läßt sich genauso gut auf Anhängern oder auch Booten befestigen. Und so manches Sportgerät kann auf dem Dachzelt befestigt werden:

[code]Die Frage aller Fragen heisst zunächst einmal: Klappzelt oder Schalenzelt?

Für ein Klappzelt sprechen folgende Faktoren:

Weniger Platzbedarf auf dem Fahrzeugdach
Weniger Gewicht auf dem Fahrzeugdach
Mehr Platz für einen Dachträger auf dem Fahrzeug
Mit Vorzelt sichtgeschützter Aufenthaltsraum
Mit Vorzelt Kochen auch bei Sturm möglich
Mehr Innenhöhe im Firstbereich

Aber auch Schalenzelte haben Vorteile:

Aerodynamisch günstige Form
Optisch gefälligeres Design
Schneller Aufbau
Schneller Abbau
Innenbeleuchtung
Mehr Staumöglichkeiten
Das Gefühl, ein festes Dach über dem Kopf zu haben
Letztes Endes haben Sie die Qual der Wahl. Und die Entscheidung, welches System aus praktischen oder auch aus optischen Erwägungen für Sie in Frage kommt, müssen Sie für sich und dem zugedachten Einsatzzweck entsprechend treffen.

Egal, ob Pkw, SUV, Geländefahrzeug, Bus oder Lkw - hier finden Sie Ihr Zelt! Klicken Sie einfach auf die passenden Seiten am linken Rand.

Für mehr Innenhöhe bei einem Schalen Dachzelt würde ich vielleicht dieses in Erwägung ziehen:

Bild


Ich habe mein Dachzelt auf einem M416 Anhänger und stelle mir die Frage ob ich an das Zelt nicht eine 2 m Markise mit Anbauzelt anbringen könnte
Ich habe so ein System am Auto, allerdings in 2,5 Meter.

Bild
Gruss

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magicman666999
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Re: Dachzelt

Beitrag von magicman666999 »

TomB hat geschrieben:Für Island braucht man eigentlich vor allem ein Mesh unter der Matratze. Kondenswasser oberhalb sollte bei genügend Lüftung doch eigenlich kein Problem sein, oder?


Der Meinung bin ich auch... wenns weng kälter ist, dann einfach im Schlafsack schön mit dem Weibchen zusammen rücken da sollte kein Thermozelt notwendig sein bei 8 bis 13°C. Haben schon Frankreich mit einem einfachen Zelt bei Temperaturen um den Gefrierpunkt überlebt.

Hat denn jemand ein CampWerk-Zelt und kann was dazu sagen? Auch in Kombination mit der Verkleidung im die Leiter, taugt das was? Wenn man so auf deren Seite rum schaut sieht das alles recht ordentlich aus. Auch direkt was das Zusatzangebot angeht wie z.B. die Mesh-Unterlage unter die Matratze oder das Innenzelt...
Hilux DoKa 3.0 Life, BJ2013; Reifen: 235/85 R16 BF Goodrich T/A; 60mm Spurverbr.; OME-Fahrwerk; Unterfahrschutz Nestle 6mm Alu für Motor, Getriebe, Tank; TimeMax Hohlraum und Unterboden; Rhino Linings auf Ladefläche; Genesis Alu cab

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magicman666999
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Re: Dachzelt

Beitrag von magicman666999 »

Nach langem Suchen und noch viel mehr hin und her, ist die Entscheidung durch und ich werde mir ein James Baroud Nomad 160 besorgen.

Vielen Dank an alle für die vielen Meinungen und Informationen. Wenn ich das Zelt hab, werde ich mal ein paar Bilder hoch laden.

Gruß
Magicman
Hilux DoKa 3.0 Life, BJ2013; Reifen: 235/85 R16 BF Goodrich T/A; 60mm Spurverbr.; OME-Fahrwerk; Unterfahrschutz Nestle 6mm Alu für Motor, Getriebe, Tank; TimeMax Hohlraum und Unterboden; Rhino Linings auf Ladefläche; Genesis Alu cab

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Surfy
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Re: Dachzelt

Beitrag von Surfy »

magicman666999 hat geschrieben:Der Meinung bin ich auch... wenns weng kälter ist, dann einfach im Schlafsack schön mit dem Weibchen zusammen rücken da sollte kein Thermozelt notwendig sein bei 8 bis 13°C. Haben schon Frankreich mit einem einfachen Zelt bei Temperaturen um den Gefrierpunkt überlebt.


Bild

Wir schlafen zwar im Auto - aber mit offenen Fenstern und Windows Soxx (Mückenschutz-Netzen). Wir mögen frische Luft und sonst bildet sich innen auch zuviel Kondenswasser. Solange wir die Standheizung nicht anwerfen - sind das ziemlich ähnliche Verhältnisse wie im Dachzelt.

In Island konnten wir einige Erfahrungen im Hochland sammeln mit unterschiedlichen Temperaturen. Das ging von 0-12 Grad in der Nacht.

Bei 0-3 Grad ist es schon verdammt kalt, da wünscht man sich eine Schlafmütze :lol: oder kuschelt sich tief in die Decken.

Wir nehmen immer unsere Daunen Bettdecken von Zuhause mit und zusätzlich jeder so eine dieser Fleece Decken. Das war so warm genug zum Schlafen - nur eben am Kopf/Gesicht ist es recht ungewohnt.

Das Übernachten selber ist daher eigentlich weniger problematisch beim Thema Overlanding und kalten Temparaturen. Mit einem Lagerfeuer wird's schnell gemütlich. Kochen und Abwaschen geht auch ganz gut.

Morgens in der Kälte Katzenwäsche & Co ist schon ambitionierter, Frühstück, Abwasch - da ist man froh wenn die Sonne wärmt. Wenn letztere nicht scheint, es vielleicht noch regnet und windet - da ist man dann froh wenn man wieder im warmen Auto sitzt. Ein Dachzelt auf/abbauen hätten wir da nicht auch noch machen wollen.

Aber da hat jeder zum Glück andere "nehmer Qualitäten" bzw ist anders abgehärtet...

Längere Trips in einer kalten Umgebung ist mit einem richtigen kleinen Wohnraum im inneren ala Bus/Lieferwagen / Pickup & Wohnkabine Ausbaus - sicher viel komfortabler.

Surfy

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Willem Jan Markerink
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Re: Dachzelt

Beitrag von Willem Jan Markerink »

Mein (gewollt) ungeheiztes Schlafzimmer kuehlt im Winter auch leicht unter 10 Grad{*} ab....:))

Was du dann fuer's Gesicht (besonders Ohren/Nase) suchst, ist eine duenne Bivouak-Muetze (die Unterbekleidungsvariante, also nix mit Fleece (die erst unter Null)).
Nur damit laesst sich auch der Kaelteschock von Ohren auf Kissen ueberwinden, nach jedes Umdrehen....:))
Einen Nackenschlaufe plus Skipully mit hochgezogener Zipp-Nacke macht das ganze dann fast perfekt.
Und natuerlich extra/dicke (alte Ski-)Socken.


Uebrigens wuerde ich jederzeit einen Schlafsack vorziehen ueber eine Decke....erst mal wegen Isolierung nach unten, zweitens wegen die seitliche Abdichtung; gerade bei unruehige/sich-oft-drehende Schlaefer.

Und in Extrem-Faelle auch da das Zwiebel-Prinzip benuetzen: besser 2 duennere Schlafsaecke in einander als eine Dicke....dann kann man bei steigende Temperaturen die auessere leicht oeffnen/aufklappen, was bei eine einzelne gleich zu kalt am Koerper waere.
(wenn man dazu erst mal (2x) zwei schmale an einander zipp, dann kann man die sogar mittig aufschlagen, damit es nicht so einseitig/ungleich kalt wird)


[*] ich bin der Meinung das das Bau(Isolierungs)Gesetz eigentlich eine separate Daemmung zwischen Schlafzimmer und den Rest des Hauses vorschreiben sollte....meine Waende sind 'aussen' doch unangenehm kalt, cq da wird bloed Energie verheizt/verpuefft)
**Verkaufe Battery-Equalizer/Charge-Balancer/Spannungswandler 24->12v/100A**

"Those who wander are not necessarily lost"
(J.R.R. Tolkien)
'....and not all who launder are washed'
(WJM....;))

http://www.a1.nl/phomepag/markerink/main_4x4.htm

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Dundee87
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Re: Dachzelt

Beitrag von Dundee87 »

Hi magicman,

Wie ich in deiner Signature sehe hast du auf deinem Lux ein Alucab Hardtop.

Mich würde interessieren wie du das Dachzelt darauf montierst? Befestigst du es direkt auf die Airlineschienen? Wenn ja, welche fittings benutzt du dazu?
Ich werd mein Alucab hoffentlich anfang nächstes Jahr bekommen und plane auch ein Dachzelt zu montieren...

Viel Spass mit deinem James Baroud, kannst gerne mal Bericht erstatten wenn du erste Erfahrungen gesammelt hast...

Gruss Dundee

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magicman666999
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Re: Dachzelt

Beitrag von magicman666999 »

Hi dundee,
Hab mir eine Konstruktion aus Alu Profilen ausgedacht. Die Lösung ist recht einfach und kostengünstig bei Gleichzeitig hoher Belastbarkeit. Wenn es fertig ist lass ich Bilder hoch.
Hilux DoKa 3.0 Life, BJ2013; Reifen: 235/85 R16 BF Goodrich T/A; 60mm Spurverbr.; OME-Fahrwerk; Unterfahrschutz Nestle 6mm Alu für Motor, Getriebe, Tank; TimeMax Hohlraum und Unterboden; Rhino Linings auf Ladefläche; Genesis Alu cab

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hakim
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Re: Dachzelt

Beitrag von hakim »

Hallo,
der Kauf "Dachzelt für Island" ist ja schon getätigt...ich habe diese Frage leider verpaßt. Dennoch... Ich hatte auf meinem Hilux für Island ein James Baroud Discoverer. Absolut dicht, schnelltrocknend im Wind (schweres Airtex-Material) und sturmstabil. Es handelte sich um ein Hartschalen-Klappzelt, kein Parallelhubdach. Das Zelt reicht für zwei gerade so zum Liegen. Sehr umständlich: Regenklamotten in den Wagen werfen, auf die Pritsche und zu zweit ins Dachzelt huschen, feuchte Klamotten neben sich deponieren, nachts zum Pinkeln wieder ohne Regenjacke, morgens Frühstück im Freien... Der Urlaub war trotzdem schön, aber auf diesen speziellen Erlebniswert wollten wir eigentlich verzichten, nach einem guten Dutzend Islandreisen mit Motorrad und Bodenzelt. Den Wunsch nach mehr Schlafkomfort hat uns das Dachzelt - in Bezug auf isländische Wetterverhältnisse - nicht erfüllt. Ich habe mittlerweile einen ORTEC-Minicamp-Wohnaufbau - m.E. speziell auf einem Pickup die bessere Alternative zu Hardtop + Dachzelt.
Aber wenn es unbedingt ein Dachzelt sein muß: ich halte die großen Sahara- und Australiendachzelte im Familienformat schlicht allesamt für islanduntauglich! Die Windstärken in Island betragen meist über 6 Beaufort, und mit mehreren trockenen Nächten am Stück darf man nicht rechnen. Im Hochland ist Nachtfrost nicht ungewöhnlich, da wird Baumwolle ganz schön steif, und feucht bis naß bleibt sie sowieso die ganze Zeit über. Auch sind diese Alugestängekonstrukte nicht für Sturm ausgelegt. Wenn schon Dachzelt in Island, dann Airtex statt Baumwolle. Und ein einfaches, an einer Seite angeschalgenes Klappdach. Dann kann man Auto samt Dachzelt am Abend günstig in den Wind stellen. So ein kleines Dach über dem Eingang - wie auf dem Foto weiter oben - hilft sehr. Wird es zu groß, verfängt sich nur der Wind. Das Mesh-Gewebe unter der Matratze würde ich auch empfehlen:
http://www.fritz-berger.de/fbonline/__s ... tnerid=34H
Seit ich diese Unterlage im Minicamp habe, ist das Kondensproblem unter der Matratzenhälfte im Alkoven passé.
@magicman: enjoy iceland, ich jedenfalls hatte jedesmal Spaß und Abenteuer, egal wie ich dort unterwegs war!
Hakim
HILUX 3,0 DoKa EZ´08, 285/75R16 auf BORBET CW-Alus 8x16(ET+15), VA:OME mittel/KONI heavytrack Raid, HA:OME heavy-duty/ToughDog FoamCell, Snorkel, RECARO Cross-Speed auf Konsolen N4, Alumotorschutz N4. Wohnkiste ORTEC-Minicamp mit Eberspächer D2.

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Onkelchen
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Re: Dachzelt

Beitrag von Onkelchen »

hakim hat geschrieben:Aber wenn es unbedingt ein Dachzelt sein muß: ich halte die großen Sahara- und Australiendachzelte im Familienformat schlicht allesamt für islanduntauglich! Die Windstärken in Island betragen meist über 6 Beaufort, und mit mehreren trockenen Nächten am Stück darf man nicht rechnen. Im Hochland ist Nachtfrost nicht ungewöhnlich, da wird Baumwolle ganz schön steif, und feucht bis naß bleibt sie sowieso die ganze Zeit über.



Nun ja,
wenn schon Dachzelt, dann würde ich gerade die größeren Formate wählen.

- kein Ahnung, warum das Baumwollgerücht immer noch weitergeplappert wird.
Die Dachzeltwände sind genauso Regenfest und schnelltrocknend wie die Airtex-Seitenwände der Klappdächer. In Punkto Regenfestigkeit sind sie eher sogar noch besser, da sie auch bei horizontalem Schlagregen nichts durchlassen.

- Windstabilität: Wir haben mit unserem Dachzelt schon 11 Windstärken mit zugehörigem horizontalem Starkregen erlebt ... absolut schadlos und trocken geblieben.

- Auch bei 5 Tagen Dauerregen bleibt das Dachzelt trocken, das Klappzeltformat hat den Vorteil, dass man gleich ein Dach über der Hecktür hat ... und somit einen trockenen Platz zum Kochen, Sitzen usw.

- Die familientaugliche Größe hat den Vorteil, dass man eben nicht die feuchten Klamotten neben sich stopfen muss, sondern sie auf einen Kleiderbügel an das Alugestänge hängen kann. So liegen sie nicht direkt an der Seitenwand an, bleiben warm und trocknen ab.
Ebenso kann man bequem im Dachzelt sitzen und knien, sich an- und ausziehen usw.

- Das rauf- und runterhuschen wenn es regnet, okay das bleibt. Aber der Moment ist sehr kurz, da man unten sofort wieder unter dem Dachzelt im Trockenen steht, von dort aus dann auch bequem ins Auto einsteigen kann, sich dort sicht- und wettergeschützt umziehen, nachts das Porta-Potti besuchen usw. usw.

Einzig die Temperaturen würden mich wohl vom Dachzelt für Island abhalten, aber diesbezüglich habe ich hier gelernt, dass Island wohl gar nicht soooo kalt ist, wie ich dachte.


Regenwetter haben wir mit unserem Dachzelt schon zur genüge erlebt. Deutschland gehört gerade im Frühjahr und im Herbst ja nicht unbedingt zu den sonnenverwöhnten Gegenden.
Gerade da ist ein großes Dachzelt vorteilhaft, weil es mehr trockenen Raum bietet.

Wenn Dachzelt für "nicht-nur-sonne" Gegenden, dann lieber größer als kleiner.

Viele Grüße
Onkelchen
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magicman666999
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Re: Dachzelt

Beitrag von magicman666999 »

Hallo Dundee,

anbei schon mal die selbst gebauten Dachträger auf das Alu-Cab. Nurnoch die Querprofile fehlen, hab da etwas Probleme mit dem Online-Shop, die Dödel haben ein Paket vergessen zu verschicken...

Habe mich für 4 Träger entschieden:
DSC_0617.JPG


...und nochmal im Detail. Die Querträger werden mit den beiden 90-Grad Winkeln mit nutensteinen fisiert.
DSC_0618.JPG
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magicman666999
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Re: Dachzelt

Beitrag von magicman666999 »

...soeben kam der nette Mann vom DPD und ich konnte den Zusammenbau beenden:
DSC_0621.JPG
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TomB
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Re: Dachzelt

Beitrag von TomB »

Nur so mal als Referenz. Mein 160x240 Dachzelt hat x Jahre lang und tausende Pistenkilometer auf 2 mikrigen Thuleträgern überlebt. Musste noch nicht mal die Klemmschrauben nachziehen.

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magicman666999
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Re: Dachzelt

Beitrag von magicman666999 »

Kann gut sein das ich Träger mit der Zeit reduziere, aber ich fang mal mit 4 Stück an. Des Weiteren wird auch von den Dachzeltherstellern die Nutzung von 3 Trägern empfohlen und bei Gelände 4.
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Willem Jan Markerink
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Re: Dachzelt

Beitrag von Willem Jan Markerink »

magicman666999 hat geschrieben:Kann gut sein das ich Träger mit der Zeit reduziere, aber ich fang mal mit 4 Stück an. Des Weiteren wird auch von den Dachzeltherstellern die Nutzung von 3 Trägern empfohlen und bei Gelände 4.

Vielleicht sollte man dabei auch unterscheiden zwischen (kinetische) Belastung(spitzen) waehrend der Fahrt, vs statisches durchbiegen waehrend des Gebrauches....fuer letzteres waere 3-4 vielleicht mehr angebracht als nur beim Fahren.
(je nach Fussabstuetzung....die Spannungspitzen in der Regenrinne sind bei schlechte Geometrie wohl schlimmer als nur die im Traeger)
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