Hundeschlächter in meinem Heimatort!

Für alles, was sonst nirgends reinpaßt...
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Plastic Bertrand

Beitrag von Plastic Bertrand »

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Zu dem ursprünglichen Fall möchte ich nur ein kleines Zitat aus dem Vater unser beisteuern: Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.

Dann noch eine Anekdote zum Thema Hundebesitzer. Vor einiger Zeit wohnte ich in einem Dorf in Württemberg, dort hatte ich einen Schäferhund. Am Ortsausgang wohnte der Besitzer von zwei Briards, er hatte die nette Angewohnheit, einfach die Haustüre zu öffnen und seine beiden Hunde aus den Haus stürmen zu lassen. Es kam zu Vollbremsungen von Autofahrern, andere Hunde wurden von den beiden Tieren angegriffen und teils schwer gebissen, so auch meiner. Mir wurde vom Besitzer - am Rande erwähnt ein Lehrer - mitgeteilt, wenn mir was nicht passt kann ich ja wo anders langgehen. Tierarztkosten von 400 Euro waren meine Sache. Einige Monate später auf dem freien Feld: Beide Hunde kommen über mehrere 100 Meter auf uns zugerannt und einer fällt sofort übe rmeinen her. Ich habe, nachdem mein Hund bereits auf dem Rücken Lag eingegriffen und den anderen entfernt und mit Schlägen und Fusstritten verjagt. Worauf mich sein Besitzer empört anschrie was das soll und ich sei ja ein gefährlicher Irrer. Daraufhin habe ich ihm nur noch eines gesagt: Wenn nochmal einer Ihrer Hunde über meinen herfällt töte ich Ihren Köter.
Was geschah: der Mensch hat künftig seine Hunde sofort an die Leine genommen, wenn er nur aus der Ferne einen Schäferhund sah. Ansonsten kam es leider immer wieder zu Zwischenfällen mit anderen Hunden, denn in diesm Fall war er so Rücksichtslos wie vorher. Einer der beiden Hunde wurde dann später überfahren weil ein Autofahrer am Ortsausgang nicht mehr bremsen konnte als die Hunde aus dem Haus stürmten.

Diese Geschichte hat vielleicht einen Bezug zur o.g. Geschichte vielleicht auch nicht. Zeigt jedoch sicher den Facettenreichtum menschlichen Verhaltens, wie er auch in vielen Beitragen in diesem Thread sichtbar wurde.

Allen Lesern und Mitmenschen wünsche ich einen friedlichen, erfolgreichen Tag mit schönen und bereichernden Begegnungen.

Peter aus Jena.

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Greenhorn2
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Beitrag von Greenhorn2 »

Morgen

Also nochmal ganz langsam, da sind einige Sachen in die falschen Hälse gekommen denke ich. Es ist beileibe nicht so, dass ich in Rambomanier jede störende Kleinigkeit des Alltags mit Maximalgewalt und am besten Einsatz von schwerer Artillerie aus meinem Sichtbereich tilge.

Meine erste Aussage in dem threat bezog sich auf die Situation im Moment des Geschehens, nicht als Recheakt hinterher. (wobei der Besitzer hier das Pech hatte, dass diese wohl in der Garage und so außerhalb seines Einflusses geschah, ich weiss allerdings nicht wie ich reagiert hätte in dem Moment al klar war, dass der Nachbar zu solchen Falen greift.
Und in einer solchen Situation, da bin ich einfach ehrlich, wüsste ich das die Sicherung durchflöge, eben unabhängig davon ob ein Hund dermaßen misshandelt wird oder eine Vergewaltigung stattfindet, da würde ich ohne Rücksicht hinlangen und das kann immer schwere Folgeschäden haben, damit muss man rechnen und da gebrichts mir dann an Mitleid.

Ist der Affekt nicht gegeben, also in der genannten Rachesituation, sieht das wieder anders aus, aber auch da würde ich vermutlich vermuten den Typ aus der Nachbarschaft zu mobben, gesellschaftlich unmöglich dürfte er auch so sein, ich muss sowas nicht in meiner direkten Umgebung haben, schon garnicht wenn Kinder im Spiel sind. Und auch da bin ich einfach nur ehrlich, ich wette die Mehrheit hat solche Gedanken und wie's in der Realität aussieht ist immer nochmal anders. Ich erinnere an einen Professor für Politikwissenschaft, überzeugter Grüner, der alle seine Kontakte spielen ließ um ein geplantes Asylantenheim zu verhindern, dass in seiner Nachbarschaft gebaut werden sollte.

@Bertrand

Kann deine Reaktion vollkommen nachvollziehen, natürlich gehören große Hunde unter Kontrolle, was blieb dir in der Situation anderes übrig.

Grüße
Chuck Norris geht niemals jagen, denn das Wort jagen beinhaltet die Möglichkeit des Versagen, Chuck Norris geht töten!

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FJ40 GARAGE
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Beitrag von FJ40 GARAGE »

Nicht das ich hier das Sommerloch füllen will aber mittlerweile hat sich in der Angelegenheit etwas getan.

Der Jäger, in dessen Garage Ende Januar dieses Jahres ein Rhodesian Ridgeback starb, geht straffrei aus. Ihm droht jetzt höchstens noch ein Bußgeld.

Bad Homburg. Die Staatsanwaltschaft in Frankfurt hat das Verfahren gegen einen 63 Jahre Bad Homburger, auf dessen Grundstück ein Rhodesian Ridgeback in einer Waschbärfalle qualvoll verendet ist, eingestellt. Dem Mann war keine vorsätzliche Straftat nachzuweisen.

Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft hatten ergeben, dass der Jäger die Schnappfallen in seiner Garage aufgestellt hatte. «Er wollte die Fallen am nächsten Tag für die Jagd verwenden», erklärt Sprecherin Doris Möller-Scheu. Nach eigenen Angaben habe der 63-Jährige vergessen, die Garage zu verschließen ? so sei der Hund in die Garage und letztlich in die Falle geraten. «Diese Aussage war nicht zu widerlegen», so Möller-Scheu weiter.

Ob es sich es bei den Vorkommnissen vom 31. Januar um eine Ordnungswidrigkeit gehandelt habe, müsse jetzt die Kreisverwaltung als zuständige Behörde ermitteln.col


Quelle: FNP


Dazu kann sich jeder seine eigene Meinung bilden....
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Chrommann
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Registriert: 3. Februar 2009 11:44

Beitrag von Chrommann »

Mir als gesellschaftlich geächtetem Hundehalter, der keine 25.000 Dollar für einen makellosen DSH mit allen Papieren, Prüfungen, Stammbaum, perfekter Anatomie und makellosem Gebiß bezahlen will und kann, und der kein Problem damit hat, einem weniger "perfekten" Hund aus dem Tierheim eine Chance oder ein Gnadenbrot zum Lebensabend zu geben, ist seinerzeit diese Stellungnahme von Michael unheimlich zu Herzen gegangen, abgesehen von Uwe´s sehr sachlichen und m.E. zutreffenden Bemerkungen, die ich rein inhaltlich zu 100% unterschreiben würde:

kingoftf hat geschrieben:Ich hatte 12 Jahre lang einen Schäferhund-Rottweiler-Mischling, das war für mich im wahrsten Sinne des Wortes Familienersatz und ist mir in den dunkelsten Zeiten hier auf TF wirklich ein grosser Halt gewesen.
Wir haben zusammen Silvester am Strand gesessen und uns ein Grillhuhn geteilt und ich verbrachte mit ihm die bis dahin schönste Zeit hier auf TF.

Als der dann gestorben ist, habe ich geschlagene 2 Wochen nur rumgeheult.
Ich möchte mir lieber nicht ausmalen, wie ich in dem geschilderten Fall gehandelt hätte, obwohl ich eine sehr hohe Reizschwelle habe, aber da wäre echt was passiert mit dem Typen......

In ein dunkles Zimmer einsperren und auf dem Boden Schlagfallen aufstellen......


In diesem Kontext "Vermenschlichung" von "Tieren" zu unterstellen, halte ich aus meiner zugegebenermaßen nicht wirklich objektiven Perspektive für etwas weit her geholt. Gar keine Frage, dass wir auch ganz andere Probleme auf der Welt haben!

Was war im Endergebnis außer diesem "Freispruch" auf Raten mangels Beweisen zu erwarten???

Genau, auch hier gilt die Unschuldsvermutung :evil: :!:

Ohne weiteres Öl in´s Feuer gießen zu wollen, habe ich die Aktualisierung mit einer gewissen Bitterkeit zur Kenntnis genommen.

LG

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FJ40 GARAGE
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Beitrag von FJ40 GARAGE »

Update aus der Tagespresse.

http://www.fnp.de/fnp/region/lokales/rm ... 424.de.htm

Frank Kullmann, der den Hund seinerzeit mit der zugeschnappten Falle am Hals in der Hecke gesehen hat, fragt sich, warum er von der Staatsanwaltschaft nicht einmal als Zeuge befragt wurde. Lediglich bei der Polizei habe er seine Beobachtungen zu Protokoll gegeben. Kullmann hält es für ausgeschlossen, dass Richi, wie der 63-Jährige behauptet, in der Garage in die Falle getappt und damit bis zur Hecke gelaufen ist, um in die Garage zurück zu laufen und dort blutüberströmt zu sterben. «Draußen wurde überhaupt kein Blut gefunden», sagte er
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