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Mausefalle

Verfasst: 18. September 2006 04:14
von eberhard
Als ich vergangene Woche regungslos vor dem Kulturoszillographen saß, vernahm ich plötzlich ein kratzendes, mir zunächst nicht erklärbares, Geräusch aus Richtung Bücherwand. Als ich dann aufstand um nachzusehen, verstummte das Gekratze schlagartig. Am vermuteten Ort des Geschehens angekommen, sah ich eine ganz unverkennbar von kleinen Mäusezähnen schon reichlich angeknabberte Packung Ritter Sport Vollmilch Nuss am Boden hinterm Sofa liegen. Wie war die wohl da hin gekommen? Sollte unser vierbeiniger Hausgenosse, der alte Drecksack, unsere Abwesenheit mal wieder dazu benutzt haben, bei seiner Leckerli-Suche auf's Sofa zu steigen und nach unseren, auf dem Bücherregal deponierten, Schokoladevorräten zu angeln? Da war ihm wohl dummerweise eine hinters Sofa gefallen. Geschieht ihm Recht! Und die Maus hat sich vermutlich gefreut. Wie auch immer...
Zwei mit bester Bagette-Salami geladene Mausefallen (sog. Schlagfallen) waren schnell und Teddy-sicher (Teddy heisst unser Drecksack) hinterm Fernseher und im Bücherregal plaziert und ich konnte getrost der Dinge harren, die sich mir hoffentlich am nächsten Morgen offenbaren sollten...
...doch nichts von alle dem. Dieses Mistvieh hatte doch fein säuberlich aus beiden Fallen die Salami herausgelutscht ohne selbige zur Auslösung zu bringen.
Was hatte ich falsch gemacht bzw. wer kennt die finale Lösung dieses Problems???
Wikipedia empfiehlt Nuss-Schoklad oder Salami als Köder - daran lag's also nicht!
Oder sollte ich mal die folgende Methode ausprobieren:
"Eine andere Möglichkeit, Mäuse lebend zu fangen, besteht in einer am Rande eines Eimers angebrachten Wippe, an deren inneren Ende ein Köder befestigt ist. Die Mäuse gelangen über eine Klettergelegenheit zu dieser Wippe. Wenn sie sich auf der Wippe zum Köder vorwagen, bekommt sie Übergewicht zum Eimer hin und die Mäuse rutschen in den Eimer. Am Boden des Eimers können sich mehrere Mäuse ansammeln, ohne dass die Falle erneut aufgestellt werden muss. Da Hausmäuse bis zu 40 cm hoch springen können, muss der Eimer ausreichend tief sein."
Oder man füllt drei Finger breit Wasser rein - dann hat sich's wohl mit den Hochsprungkünsten?! :biggrin:

Re: Mausefalle

Verfasst: 18. September 2006 06:23
von ThomasC
eberhard hat geschrieben:Zwei mit bester Bagette-Salami geladene Mausefallen (sog. Schlagfallen) waren schnell und Teddy-sicher (Teddy heisst unser Drecksack) hinterm Fernseher und im Bücherregal plaziert und ich konnte getrost der Dinge harren, die sich mir hoffentlich am nächsten Morgen offenbaren sollten...
...doch nichts von alle dem. Dieses Mistvieh hatte doch fein säuberlich aus beiden Fallen die Salami herausgelutscht ohne selbige zur Auslösung zu bringen.


Hmmmmm.... Um den Auslösemechanismus der Schlagfalle zu tunen fette ich immer den kleinen Bügel an der Stelle wo er mit dem Köderklötzchen und dem gebogenen Ring eingehängt wird. Dies verlangt viel Gefühl. Das Auslösen wird dann sehr viel sensibler. Der Effekt ist zu vergleichen wie beim "Stecher" am Abzug einer Jagdwaffe. Dein "Drecksack" wird sich dann die Zunge einklemmen sollte er es erneut versuchen! :shock: Falls die Maus den Köder beschnüffelt werden wenig mehr Kräfte ihrer Schnauzhaare genügen um ihr eine flache Nase mit gebrochenem Genick zu bescheren.

Weidmannsgruss :redbiggrin:

Thomas

Verfasst: 18. September 2006 09:17
von Wolle
Hallo Eberhard !

Das mit dem Eimer funktioniert so lala. Die Viecher sind schlau!
Ich würde noch einen Versuch mit den klassischen Fallen machen:
Bei mir haben die Dr****viecher auch immer den Köder raus gefressen :hb:, bis ich dan Schokolade genommen habe. Die musst Du schmelzen und den kleinen Bügel richtig eingießen. Wenn die Viecher dann den Schokoklumpen abtragen kommen sie irgendwann an den Draht und lösen die Falle aus. Bei der Salami können Sie den kleinen Bügel wohl sehen und knabbern drum herum und ziehen dann den köder raus. Das geht mit der Schoggi nicht.
Hatte mit der Methode nach zwei Wochen Salamiköder ohne Ergebnis dann neunmal (!) Glück in zwei Tagen.

erfolgreiche Jagd wünscht
Wolfgang

Verfasst: 18. September 2006 09:55
von Onkelchen
Hi,

ich habe die besten Erfahrungen mit einem Stück Bauchspeck (gestreifter Speck) gemacht.

Der Speck ist deutlich zäher als Salami, sodaß die Maus kräftig daran ziehen muss, um ihn aus der Falle zu bekommen. (Klassische Schlagfalle)

Hat bisher immer geklappt.

Getreu dem Spruch: "Mit Speck fängt man Mäuse".

Viele Grüße
Onkelchen

Nutella...

Verfasst: 18. September 2006 10:18
von sammi
Ich habe einen Tip von einem "Kammerjäger" bekommen der bei meinen Mäusen hervorragend funktioniert und zwar: Nutella.
Ja Eberhard deine Lieblingsspeise und das ist durchaus kein Witz, einfach Nutella auf die Mausefalle streichen und abwarten. Das mögen die Viecher gerne und können es nicht wie zB feste Köder aus der Falle stehlen....

sammi;)

Verfasst: 18. September 2006 10:41
von kingoftf
Schmierkäse, Leberwurst oder Nutella auf die Falle, aber nix festes.

Die Viecher sind schlau.

In der Bäckerei, in der ich mal gearbeitet habe, wurden immer Klebefallen aufgestellt, ein dickes Stück Pappe, in der Mitte ein Leckerli und rundrum ein spezieller Kleber, ähnlich diesem fiesen Zeug in den Fliegenfangbändern.


Ist aber ziemlich ekelig, weil die Mäuse vom Kleber nicht gekillt werden, sondern sich in Panik nur richtig festkleistern auf der Pappe. :erm:

Verfasst: 18. September 2006 11:06
von eberhard
Richtigstellung! Sorry, mea culpa, es war meinerseits missverständlich formuliert. Der Salami-raus-Lutscher war in diesem Falle nicht unser geschätzter Teddy-"Drecksack"...
Bild
...sondern eindeutig der mausende Kandidat höchstselbst!!!

Verfasst: 18. September 2006 11:17
von ThomasC
Bei dieser Schnauze würde "Drecksack" wohl beim lecken die ganze Mausefalle verschlucken. :elk:

Toller Hund!! :thumbsup:

Thomas

Verfasst: 18. September 2006 11:45
von netzmeister
Nicht doch, Thomas...die Aufnahme wurde doch mit Makro gemacht...

Ich habe dereinst unfreiwillig eine höchst effektive, aber zutiefst widerwärtige Mausefalle entwickelt: Unter der PÖl-Zapfanlage stand ein Eimerchen mit ca. 5 cm des güldenen Saftes, tropfenderweise im Laufe des Jahres aufgefangen. Im Frühjahr war nicht nur das Pöl im Eimer, sondern auch 4-5 Mäuse und Ratten. Die armen Viecher sind in Erwartung des lecker Freßchens in den Eimer gehüpft, dann aber kläglich ersoffen. Allerdings waren sie gar unansehnlich aufgebläht...bäh...

Nicht schön, aber effektiv!

Verfasst: 18. September 2006 11:50
von Onkelchen
*schüttel*

Verfasst: 18. September 2006 14:13
von NiTo
Hi Eberhard,

wir haben unser Mäuseproblem mit Kunststoff-Schlagfallen mit sogenanntem "Permanentköder" in den Griff bekommen. Die Dinger sehen den klassischen Schlagfallen recht ähnlich, ist bloß alles aus Kunsstoff, und der Permanentköder hält tatsächlich einige Monate.
Die Dinger gibt's in Raiffeisen Genossenschaften und im Landhandel (vielleicht auch noch woanders) - Kosten ca. 3 Euro pro Stück, wenn ich mich richtig erinnere,

Viel Erfolg beim Fallen stellen,
liebe Grüße,
Thomas

Verfasst: 18. September 2006 14:35
von eberhard
Just als ich den finalen Vollzug vermelden wollte, war das Forum -Gott sei Dank nur vorübergehend- nicht erreichbar...nun denn:
Alea jacta!!!
Bild
Eine aus der angeknabberten Tafel Schokolade herausgepuhlte und trickreich in der Schlagfalle verankerte Haselnuss führte "high-noon" zu obigem Ergebnis..."schlammere sunft...äh...schlummere sanft!"

Allen unterstützenden Postern sei hiermit gedankt!!
Beim nächsten Mal werde ich's mal mit Nutella versuchen. Danke für diesen -in meinem speziellen Fall- selbstredend besonders naheliegenden Hinweis. Das war wohl Betriebsblindheit! :biggrin:

Verfasst: 18. September 2006 14:37
von MiWe
...die schaut so komisch...

Verfasst: 18. September 2006 14:42
von 04frank022
Hallo eberhard,

von der ganzen Fallenstellerei verspreche ich mir nicht wirklich etwas.
Die ganze Bude stinkt nach Nutella und Salami...hält ja kein Mensch aus. :wink:

Der Geruch lockt nur noch mehr "Kumpels" an und irgentwann erwischte mal mit Deinem großen Zeh die eigene Falle.
(wie bei "Michel aus Löneberga")

Wenn Dein "Opfer" nicht richtig erwischt wird schleppt es sich unter den schwersten Schrank und gibt nach ihrem Tod seltsame Düfte von sich......


Meiner Meinung hilft nur der Dialog.
Als Argumentverstärker die etwas ausgehungerte Nachbarkatze, das gibt dann was...sieht dann so aus:

Bild




Gruß Frank

Verfasst: 18. September 2006 14:46
von Onkelchen
KK-Schrot.

Hilft auch bei "größeren Mäusen" :biggrin:

Verfasst: 18. September 2006 14:54
von eberhard
Als Argumentverstärker die etwas ausgehungerte Nachbarkatze, das gibt dann was...

Hallo Frank,
das funzt in meinem Fall leider nicht, wenngleich es mir auch lieber gewesen wäre, aber...

...Dank "Drecksack" haben wir hier katzenfreie Zone...
(in den vergangenen 12 Jahren schlug in seinen Fängen für rund 40 Mitzis ihr letztes Stündlein)

Verfasst: 18. September 2006 14:59
von netzmeister
Onkelchen hat geschrieben:KK-Schrot.

Hilft auch bei "größeren Mäusen" :biggrin:

Das erinnert mich an den Texaner, der zu Besuch auf dem deutschen Bauernhof war.

Sieht des Bauern prächtigstes Kalb, sacht "Oh, bei uns in Texas die Kälber sind viel größer."

Der Bauer zeigt ihm seine dickste Sau, sacht der Texaner "Oh, bei uns in Texas die Schweine sind viiieeel größer!"

Als sie aus dem Stall kommen, steht ein Esel auf der Weide. Der Bauer holt das Gewehr, knallt das Grautier über den Haufen und murmelt "Scheiß Karnickelplage..."

Verfasst: 18. September 2006 18:01
von ThomasC
eberhard hat geschrieben:...Dank "Drecksack" haben wir hier katzenfreie Zone...
(in den vergangenen 12 Jahren schlug in seinen Fängen für rund 40 Mitzis ihr letztes Stündlein)


Sauber! Ich wusste doch dass ist ein ganz prächtiger Hund! :redbiggrin:

Der Höhepunkt der Katzenplage bei uns gipfelte in vollgeschissenen Fussabtretern, Pflanzenrabatten und ausgebuddelten Topfpflanzen. Die Viecher drangen sogar auf ihrer Suche nach fressbarem durch gekippte Fenster in fremde Wohnungen ein. Natürlich zur Freude der heimkehrenden Bewohner.

Dem "Drecksack" gebührt Steuerbefreiung wegen "besonderen Verdiensten". :bb:
(Und jetzt lass ich mich von den Katzenbesitzern lynchen)

Thomas

Verfasst: 18. September 2006 18:58
von eberhard
Lieber Thomas,
Teddy (alias Drecksack) hat sich sehr über Deine Anerkennung seiner bisher wenig gewürdigten, aber dennoch unermüdlichen, Tätigkeit in der Bekämpfung der seiner (un)massgeblichen Meinung nach zunehmenden Katzenplage Herr zu werden, gefreut.
Er sendet Dir daher dieses gerade "geschossene" Bildnis.
Bild

Verfasst: 18. September 2006 19:19
von j8 RR
Onkelchen hat geschrieben:KK-Schrot.

:biggrin:


Warum so vorsichtig?

Kal 12/70, 2mm Skeet mit Streukreuz ergibt eine einwandfreie "Zielballistik" :lol:

Der"colateral damage" ist dann zwar auch beachtlich aber die Maus ist in den ewigen Jagdgründen beim Heiligen Hubertus.

Grüße

Reinhold

Verfasst: 18. September 2006 19:49
von eberhard
j8 RR hat geschrieben:
Onkelchen hat geschrieben:KK-Schrot.

:biggrin:


Warum so vorsichtig?

Kal 12/70, 2mm Skeet mit Streukreuz ergibt eine einwandfreie "Zielballistik" :lol:

Der"colateral damage" ist dann zwar auch beachtlich aber die Maus ist in den ewigen Jagdgründen beim Heiligen Hubertus.

Grüße

Reinhold


...und genau um den "colateral damage" so gering wie möglich zu halten, kam mir gerade die Idee für eine -wie könnt's auch anders sein- elektrische Endlösung. Bei unten abgebildeter Lochrasterplatine jeweils die ungeraden Bahnen für den einen Pol galvanisch leitend miteinander verbinden und für den anderen Pol die geraden Bahnen. Dann 220 Volt angeklemmt, 'n Klecks Nutella mitten drauf und abwarten...
By the way: Kennt jemand die letale Mindestspannung bei Mäusen? - Vielleicht ging's ja auch schon mit einem 12 Volt Steckernetzteil?!
Um Schnecken am Erdbeer naschen zu hindern, reichen die 12 Volt vollauf...

Bild

Verfasst: 18. September 2006 20:17
von j8 RR
Eberhard,

da ich, wie Du oben umschwer erkennen kannst,
in manchen Fällen ein Anhänger der "Brachialmethoden" bin, würde ich vorschlagen :

Biete Ihnen "das volle Besteck", also: Steckdose!
16 A abgesichert!:)

Das Du den Nutella- Klecks isoliert aufbringst, setze ich einfach mal voraus :lol:

Ich weiß nicht, ob Mäuse gegrilltes Nutella mögen.

Und sperr bitte den "Teddy"Hund bei der Aktion weg...

Ein herzliches Mäuse-Waidmannsheil

Reinhold

Verfasst: 18. September 2006 21:12
von Wolle
Wo wir grad dabei sind….

Es gibt doch diese Röhrenfallen (Lebendfallen). Wenn man das ding geeignet mit ein par Abflussrohren verlängert und einem entsprechenden Auslöser verbindet….Ihr wisst alle was eine Kartoffelkanone ist, ja? So was schwebt mir gerade für den Marder vor, der ständig in meiner Halle an den Toyos rummacht…


HÄHÄHÄ :twisted:

Verfasst: 18. September 2006 21:25
von Matze
Einfach beim Bauern ein Elektroweidezaungerät klau... äh ausleihen.

tick....tick....tick

Bild

Verfasst: 18. September 2006 21:27
von Onkelchen
j8 RR hat geschrieben:
Onkelchen hat geschrieben:KK-Schrot.

:biggrin:


Warum so vorsichtig?

Kal 12/70, 2mm Skeet mit Streukreuz ergibt eine einwandfreie "Zielballistik" :lol:




Stimmt !

Freute sich einst der Schneider über 7 Fliegen, so ergötzen wir uns heut an 40 Mäusen ....... mit einem Streich. :biggrin:



Und ich dachte immer, ich wäre der einzige Verrückte auf dieser Welt :biggrin: :biggrin: :biggrin:

Viele Grüße
Onkelchen

Verfasst: 18. September 2006 21:52
von eberhard
Und meine Haselnussfalle hat schon wieder zugeschlagen...soeben hat's Maus Nommero 2 erwischt!
Was lernt uns das? - Eine Maus nascht selten allein...:biggrin:

Verfasst: 18. September 2006 21:59
von Batwichtel
...und sie wissen was gut ist!

Dieter

Verfasst: 18. September 2006 22:10
von j8 RR
Onkelchen


Und ich dachte immer, ich wäre der einzige Verrückte auf dieser Welt :biggrin: :biggrin: :biggrin:

Viele Grüße
Onkelchen


Nö, nö, da gibt es schon noch mehrere von unserer Sorte :lol:

Grüße

Reinhold

Verfasst: 18. September 2006 22:11
von MiWe
@Eberhard,
a propos Nutella: Dein Genick ist noch heil...?
MiWe

Verfasst: 18. September 2006 22:12
von j8 RR
eberhard hat geschrieben:Und meine Haselnussfalle hat schon wieder zugeschlagen...soeben hat's Maus Nommero 2 erwischt!..:biggrin:


Waidmannsheil!

Reinhold

Verfasst: 18. September 2006 22:25
von eberhard
Waidmanns Dank!

Verfasst: 18. September 2006 23:13
von Toyotobi
Die elektrische Lösung hab ich mal bei ner Ratte versucht. Ein richtig fettes Exemplar hatte sich in unserem Keller eingenistet. Also hab ich im Regal, in dem die Ratte öfters zu sehen war, Alufolie ausgelegt und ein paar cm darüber einen Draht gespannt. Beides mit Sicherung an die 220V Steckdose : ) Eines Nachts gabs nen Schlag im Keller und das Licht hat geflackert. Im Keller war die Alufolie zerrissen und der Draht verbogen. Von der Ratte war nix zu sehen. Die Ratte ist aber nach ein paar Wochen wiedergekommen. Warscheinlich war sie zur Kur zwecks Erholung.
Tipp: probierts gleich mit 380 V

Gruß Toyotobi

Verfasst: 19. September 2006 06:12
von ThomasC
eberhard hat geschrieben:
Bild


Lieber Eberhard

Hab Dank für dieses Bild eines prächtigen Katzenterminators alias
"Drecksack"! :redbiggrin:

Wenn ich mir vorstelle was einer Katze als letzter Gedanke durch den Kopf geht wenn sie in dieses Gesicht mit aufgerissener Schnauze blickt..... :shock: Wunderbar!



Die "electric mousetrap"! Wie auch immer das Ding funktionieren soll!?

Bild

Weidmanns heil!

Thomas

Verfasst: 19. September 2006 22:29
von eberhard
21:36 Uhr... Neues von der Mäusefront...soeben hat sich Nummero 3 mit einem unüberhörbaren "klack" zu ihren Ahnen versammelt...
So 'ne Frechheit! Noch dazu wo ich grad so schön am Dösen war während des "Tatorts" im HR3...
Aber die Technik hab' ich jetzt nochmal verfeinert:
Das Nussschokoladen-Stückchen wird jetzt einfach mit unter den Spannriegel geklemmt, die Schlagfalle parallel zu und an die Wand gestellt und die gegenüberliegende Längsseite der Falle durch einen Holzklotz blockiert, sodaß die Maus nur von der "brisanten" Schmalseite her an den Köder herankommen kann. Dazu muß sie zwangsläufig auf die schrägstehende Wippe klettern und....schnapp...und...tschüssssss....!!!!

Verfasst: 19. September 2006 22:57
von netzmeister
MiWe hat geschrieben:@Eberhard,
a propos Nutella: Dein Genick ist noch heil...?
MiWe

Hihihi...

Verfasst: 20. September 2006 06:28
von ThomasC
eberhard hat geschrieben:21:36 Uhr... Neues von der Mäusefront...soeben hat sich Nummero 3 mit einem unüberhörbaren "klack" zu ihren Ahnen versammelt...!


Du scheinst ein ganzes Harem Mäuse zu beherbergen. Das wiederum bestätigt die neusten Erkenntnisse aus der Wissenschaft. :bb:


Vielweiberei bei Mäusen trotz angeblichen "Treue-Gens"

Stuttgart. DPA/baz. Selbst ein angebliches "Treue-Gen" verhindert Vielweiberei bei Mäusen nicht. Das haben Populationsgenetiker der Universität Bern um Gerald Heckel festgestellt, wie die Zeitschrift "Bild der Wissenschaft" in ihrer Oktoberausgabe berichtet. Die Wissenschaftler widerlegten damit Vermutungen, dass ein einziges Gen das Sozialverhalten von Säugetieren grundlegend beeinflussen kann.

Frühere Studien hatten gezeigt, dass bei der Bindung an einen Partner der Rezeptor für das Hormon Arginin-Vasopressin im Gehirn von Säugetieren eine wichtige Rolle spielt. Monogam lebende Mäuse wiesen deutlich mehr solcher Rezeptoren auf als polygame. Für den Aufbau der Vasopressin-Rezeptoren ist ein bestimmtes Gen verantwortlich.

Zwar fanden die Berner Forscher bei ihrer Analyse des Erbgutes von 25 Mausarten - darunter Europäische Feldmaus und Erdmaus - in 23 Fällen die monogame Variante des "Treue-Gens". Dennoch lebten fast alle der untersuchten Arten polygam, hatten also mehrere Partner gleichzeitig. Die bereits in diesem Juli in den "Proceedings" der US- Akademie der Wissenschaften ("PNAS") veröffentlichte Studie konnte demnach keinen Zusammenhang zwischen sozialen Verhaltensmustern und dem Fehlen oder Vorhandensein des "Treue-Gens" nachweisen.


http://www.baz.ch/news/index.cfm?Object ... 08D44A832C

Hast Du nachgeschaut ob Männlein oder Weiblein? :shock:

Thomas

Verfasst: 23. September 2006 10:21
von eberhard
eberhard hat geschrieben:21:36 Uhr... Neues von der Mäusefront...soeben hat sich Nummero 3 mit einem unüberhörbaren "klack" zu ihren Ahnen versammelt...
So 'ne Frechheit! Noch dazu wo ich grad so schön am Dösen war während des "Tatorts" im HR3...
Aber die Technik hab' ich jetzt nochmal verfeinert:
Das Nussschokoladen-Stückchen wird jetzt einfach mit unter den Spannriegel geklemmt, die Schlagfalle parallel zu und an die Wand gestellt und die gegenüberliegende Längsseite der Falle durch einen Holzklotz blockiert, sodaß die Maus nur von der "brisanten" Schmalseite her an den Köder herankommen kann. Dazu muß sie zwangsläufig auf die schrägstehende Wippe klettern und....schnapp...und...tschüssssss....!!!!


Abschlussbericht - hoffentlich! ;)
Nachdem seit Donnerstag die Falle leer bleibt, denke ich, daß ich jetzt endlich alle Mäuse in die ewigen Jagdgründe verfrachtet habe. Als mit Abstand wirksamster Köder hat sich -wie könnt's auch anders sein- ein auf die Schnappfeder gestrichener Klecks Nutella "durchschlagend" bewährt. Mit dieser Methode traten in kurzer Folge noch drei weitere Probanten ihre letzte Reise an...vermutlich war dieser schnelle Erfolg auch auf die guten Schmiereigenschaften des solchermaßen auf den Auslösemechanismus applizierten Lockmittels zurückzuführen. :biggrin:

Verfasst: 23. September 2006 15:02
von beboe
Für den nächsten Mäuse-Überfall empfehle ich, der hier verlinkten Versuchsanordnung zu folgen. Die Nutella Falle müßte in der Mitte des Versuchsaufbaus plaziert werden:
http://www.cornelsen.de/physikextra/htd ... ktion.html

Gruß, Bernhard

Verfasst: 26. September 2006 17:46
von Frank 222
eberhard hat geschrieben:die Schlagfalle parallel zu und an die Wand gestellt und die gegenüberliegende Längsseite der Falle durch einen Holzklotz blockiert, sodaß die Maus nur von der "brisanten" Schmalseite her an den Köder herankommen kann. Dazu muß sie zwangsläufig auf die schrägstehende Wippe klettern und....[b]


Dazu sagt man auch "Zwangswechsel"

Wenn Du vier Fallen mit den Schmalseiten hintereinander stellst, und die Angelegenheit mittels zweier L-Förmig verschraubter Bretter gegen die Wand abdeckst brauchst Du die Fallen auch nicht mehr zu beködern.
Die Nager und auch Ihre großen Verwandten flitzen sehr gerne durch diese dunkelen Gänge.

Gruß
Frank

Verfasst: 27. September 2006 10:48
von Onkelchen
Apropos,

der Tipp mit der eingeklemmten Nuss ist gut !

Unser letzter Gast hat Speck verschmäht und Nutella rausgeschleckt.
Bis sie heute Nacht die Nuss entdeckte.

Jetzt verschmäht sie gar nichts mehr ... :biggrin:

Viele Grüße
Onkelchen

Verfasst: 27. September 2006 16:51
von Gerhard
Wir haben die Topfpalmen im Sommer immer draußen. Vor 2 Jahren waren wir spät dran mit dem Reinsiedeln, weshalb offenbar zwischenzeitig in paar Mäuse den Topf als ihr Winterquartier auserkoren haben.
2 Tage, nachdem die Palme ihren Winterplatz im Stiegenhaus bezogen hatte, kratzte es in der Schilfdämmung hinter der Wandheizung.

Resultat: 18 Mäuse mit Lebendfallen (Schlagfallen sind gegenüber Kindern schwierig zu argumentieren), und die letzten beiden Maus-Mc Guyvers nur mit Spezial-Abionova-Ködergiftstationen, da die Brains der Mauspopulation dem Braten nicht mehr getraut haben.

Am besten kam bei der s.g. Mausgesellschaft Cabanossi an. Und es gab auch echte Houdinis dabei: Cabanossistück weg, Lebendfalle zu, doch keine Maus drin.
Hab bis heut nicht verstanden, wie das verdammte Vieh das gemacht hat.
Gegen Abionova waren sie machtlos...
:asthanos: