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J12: Toyota Dachgepäckbügel
Verfasst: 20. Dezember 2006 16:20
von Tequila
Ich habe mir die original Bügel für den J12 gekauft um meinen Dachkoffer zu montieren.
Die Montage der Bügel ist einfach und sicher und die Qualität der Bügel ist hervorragend.
Eins jedoch stört: Die Schrauben sollen mit 5Nm angezogen werden - wer hat denn so einen Drehmomentschlüssel und dann noch als Gabelschlüssel

?
Also die Schrauben nach Gefühl mit `nem 10er Maulschlüssel angezogen - OK , aber dann drückt man die Gummiauflagen dermaßen zusammen, dass anschließend die Plastikkappen nicht mehr auf die Seite draufpassen bzw nicht mehr einrasten und während der Fahrt verloren gehen können.
Mein Tipp :
Eine 10 er Stecknuss (lang) auf einen Schraubendrehergriff stecken, damit die Bundmutter der Gepäckträgers anziehen - das dürften etwa 5 - 10 Nm sein und dann die Bundmutter mit einer M6 Mutter kontern oder noch besser eine Keilstoffmutter verwenden. Dann passen die Kappen wieder und man muß keine Angst haben, dass sich was löst.
Grüße
Heinz
Verfasst: 20. Dezember 2006 18:34
von wolli
Schonmal sorry für meinen "Ausfall", Heinz, bist ja echt ein Netter...
DER Brüller!
Dachboymontage mit'm Drehmomentschlüssel!
Ich schmeiß mich wech...
Ihr habt ECHTE Probleme!
Verfasst: 20. Dezember 2006 18:45
von landcruiser
5 Nm so einfach in den Raum stellen geht auch nicht.
Da gehören bei Teilen, die der Witterung ausgesezt sind auch Angaben zum Fetten/Ölen dazu und der Temperaturkoeffizient und eine Angabe wann nachgezogen/kontrolliert werden muss.
Verfasst: 20. Dezember 2006 19:00
von Oelprinz
und noch genauer:
kleineres Drehmoment und geeigneten Drehwinkel definieren. (natürlich nur wenn Montage-Temp., Fett/Öl, und Reibwerte bekannt sind, nicht zu vergessen genaues Schrauben-Layout und Material)
Über die Tage haben wir alle reichlich Zeit, oder?

euch allen ein frohes Fest und guten Rutsch.
PS: Da könnt man einen prima Schrauben-Fred draus machen über die nächsten 2 Wochen....
Verfasst: 20. Dezember 2006 19:45
von Tequila
hey, kommt mal langsam wieder runter

die 5 Nm sind keine Erfindung von mir sondern es steht wirklich so in der Bedienungsanleitung und da liegt ein Ringschlüssel aus 0,8 er Stahlblech dabei der etwa 50 mm lang ist
Was ich wirklich ausdrücken wollte ist: wenn man die Schrauben so anzieht wie man es als normaler Mensch gewohnt ist, dann passen anschließend die Plastik Kappen nicht mehr.
Wenn man wirklich mit "etwa" 5 Nm anzieht, dann hat man (ich zumindest) ein mieses Gefühl dabei - daher der Tipp mit dem Kontern
Grüße

Heinz
Verfasst: 20. Dezember 2006 20:54
von landcruiser
Tequila hat geschrieben:...es steht wirklich so in der Bedienungsanleitung und da liegt ein Ringschlüssel aus 0,8 er Stahlblech dabei der etwa 50 mm lang ist
...
Dann haste doch definierte Bedingungen und kannst mittels Federwaage auch so das Drehmoment berechnen und ermitteln.
Verfasst: 20. Dezember 2006 21:05
von Tequila
.... oder ich könnte einen Fisch ins Knie pitschen .....
Nee im Ernst, das ist schon wirklich eine schräge Geschichte. Ich habe den Träger mit einem Ratschenringschlüssel handfest gezogen und dann versucht die Kunststoffkappe draufzustecken und das fehlten etwa 5mm (!) Wenn Der Hersteller unter den Gummifuß einen Distanzblock angespritzt hätte, wär` das kein Problem aber so ist es eine Frage der Zeit wann die Kappen auf der Straße liegen.
Und bei einem Anzugsmoment von 5 Nm werden sich ganz sicher die Muttern durch die Schwingungen des Träges in der Gummiauflage lösen.
Also Du siehst - ganz so witzig wie sich das im ersten Moment anhört ist es nicht.
Grüße
Heinz
PS - ICH habe elektrische, pneumatische und hydraulische Drehmomentschrauber von 0,75 - 90.000 (!) Nm im Keller liegen

- habe jahrelang meine Brötchen damit verdient.
Verfasst: 20. Dezember 2006 21:49
von netzmeister
Also, irgendwas stimmt da nicht...5 Nm sind ein trockener Furz gegen den Schraubenschlüssel, das hat ja noch nichtmal im Entferntesten was mit "Handfest" zu tun...
Verfasst: 20. Dezember 2006 22:08
von Tequila
EBEN ! Aber es steht wirklich auf seite 5 der Montageanleitung - in sechs Sprachen - ist also kein Druckfehler
"handfest" mit einem Schraubendreher entspricht etwa 10 Nm und selbst DAS wäre mir ohne Kontermutter zu windig.
Grüße
Heinz
Verfasst: 20. Dezember 2006 23:06
von netzmeister
Tequila hat geschrieben:EBEN ! Aber es steht wirklich auf seite 5 der Montageanleitung - in sechs Sprachen - ist also kein Druckfehler
Und es ist nicht zufällig die Seitenzahl? *grins*
Verfasst: 21. Dezember 2006 15:17
von KHD
Hallo Heinz,
habe auch die Dachbügel seit fast drei Jahren an meinem J12.
Ich finde die Dinger echt besch.... aus folgenden Gründen:
starke Windgeräusche, umständliche Montage, Kappen fallen
ab, keine Diebstahlssicherung, Preis, Schrauben bereits
stark korrodiert. Ein Freund von mir ist mit den Bügeln an
seinem J12 genauso wenig begeistert wie ich.
Da ich die Bügel nach den Urlauben wegen den Windgeräuschen
abmontiere, sind die Plastikabdeckung am Dach wegen der miesen Qualität kaputt.
Wenn ich das vorher gewusst hätte, hätte ich die Dachreling
nachgerüstet und meinen alten Dachträger verwandt.
Gruss
Karlheinz
Verfasst: 21. Dezember 2006 18:32
von Cruiser2
... und bekommst Du einen kleinen Drehmomentschlüssel bei HAZET. Ich habe so ein Mickelding, reicht von 5 Nm bis 50 Nm und ist schön handlich.
Cruiser2
Verfasst: 21. Dezember 2006 18:47
von Friesen-Cruiser
oder Du nimmst einen mit 1 Nm und setzt ihn 5 mal an

Verfasst: 21. Dezember 2006 21:07
von Tequila
Windgeräuche kann ich nicht bestätigen - bis 130 höre ich nichts davon, schneller bin ich noch nicht gefahren damit.
Die Verarbeitung finde ich wirklich sehr gut und die Plastikkappen halten sauber wenn sie eingerastet sind.
Die Diebstahsicherung ist doch durch die Steckschlüssel an den Kappen gegeben und reicht zumindest für Gelegenheitsdiebe.
Die Montage finde ich Super einfach und durchdacht - Karlheinz hast Du andere Bügel als ich ?
Eric, kein Kommentar
Grüße
Heinz
Verfasst: 12. Januar 2007 17:29
von Tequila
wollte nur mal sagen, dass meine "Konter-Lösung" drei Wochen Winterurlaub mit Dachgepäckbox gut überstanden hat.
Habe gestern die Träger runtergenommen und habe trotz reichlich Streusalzeinwirkung keine Korrosion entdecken können.
Grüße
Heinz