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Welchen LandCruiser und worauf achten?

Verfasst: 30. März 2016 22:29
von G&M Media-Design
Nabend ;)

Vorweg: Falls ich das hier jetzt im falschen Bereich gepostet habe, bitte seid gnädig mit mir und schiebts dahin, wo es hin gehört.

Kurz zu mir:
Ich bin 19 und mache gerade mein Abi. Mich hat die Reiselust gepackt und ich plane, in etwa 1-2 Jahren (je nachdem, wie das Geschäft läuft) eine 2-3 monatige Reise. Ich will mit einem Geländewagen los und die unwegsameren Teile von Spanien, Frankreich und Italien "erkunden". Als Filmemacher und Fotograf werde ich dort zweifelsohne eine Menge Spaß haben.

Mein "Problem" momentan ist der fahrbare Untersatz (und die Finanzen, aber daran arbeite ich).
Mir wurde von einem Bekannten (der gerade eine Tour mit dem Jeep hinter sich hat) zu einem Toyota LandCruiser geraten, Bj. etwa ab 1990. Außerdem hat er mir Automatikschaltung empfohlen.

Ich habe mich daraufhin natürlich schon kräftig umgeschaut, und auch einiges gefunden. Die Vielfalt ist überwältigend, aber Dank der Seite hier hab ich wenigstens einen kleinen Überblick bekommen, was mir die ganzen Kürzel zu sagen haben. Ich habe mir jetzt bei [url]mobile.de[/url] die KJ9/KJ95er angeschaut. Preislich gehts da von ~5000 bis schnell über 10.000€, abhängig von Kilometerstand, Alter, Benzin/Diesel, Manuell/Automatik usw...
Ich hab von der Technik in den Autos leider nicht allzuviel Ahnung, daher bräuchte ich hier euren Rat:
-Welches Modell empfiehlt sich für meine Zwecke?
-Benzin oder Diesel?
-Welcher Kilometerstand ist zu verkraften?
-Worauf genau sollte ich noch achten?
-->Ich habe schon einen Blick in die Kaufberatung für Gebrauchtwagen geworfen, aber das hilft mir bei den grundsätzlichen Fragen nicht wirklich)

Verwendungszweck:
(Zusammengefasst)
-"Europareise" 2-3 Monate
-Spanien/Frankreich/Italien
-2 Personen
-Möglichst viel Offroad
-So günstig wie möglich (ohne unbrauchbaren/kurzlebigen Schrott zu kaufen)
-Offroad-Erfahrung praktisch nicht vorhanden (Ich werde selbstverständlich nicht sofort mit dem Auto los ins Ausland, sondern vorher üben, die Besonderheiten vom Fahrzeug finden und Erfahrung sammeln)
-"Beladung": Dachzelt (vermutlich Gordigear), Kameraequipment, sonstige Gebrauchsgegenstände (?)

(Auch wäre interessant zu wissen, wie das mit Beladung/Gewicht aussieht. Wieviel Luft hätte man in etwa?
Ist ein Zusatztank vonnöten? Was ist mit Höherlegung, Ersatzteilen, Seilwinde, Werkzeug etc.?
)
Primär geht es jedoch erstmal um das Fahrzeug an sich, welches Modell mit welcher Ausstattung und worauf besonders zu achten ist.

Das ganze hier ist ein ziemlicher Rundumschlag geworden, da ich in dem Bereich noch keinerlei Erfahrungen habe, aber ich hoffe, ihr könnt mir weiterhelfen ;) Und falls die Frage schonmal genauso gestellt wurde und ich das nicht gefunden habe, tuts mir Leid.

MFG,
Finn

Re: Welchen LandCruiser und worauf achten?

Verfasst: 30. März 2016 23:04
von HJ61-Freak
G&M Media-Design hat geschrieben:Nabend ;)

Moin! :-)

G&M Media-Design hat geschrieben:Außerdem hat er mir Automatikschaltung empfohlen.

Ist eine Glaubensfrage, ich würde es auf gar keinen Fall nehmen.

G&M Media-Design hat geschrieben:Ich hab von der Technik in den Autos leider nicht allzuviel Ahnung,

Das ist ein schwieriger, aber kein unlösbarer Zielkonflikt. Die Lösungen heißen Fortbildung durch Eigenstudium sowie praxisbezogene Handwerkstätigkeit und/oder Engagierung von Beratungspersonal.

G&M Media-Design hat geschrieben:daher bräuchte ich hier euren Rat:
-Welches Modell empfiehlt sich für meine Zwecke?

Möglichst groß, willst ja wahrscheinlich auch drin wohnen/leben, um Geld zu sparen.

G&M Media-Design hat geschrieben:-Benzin oder Diesel?

Benzin! Säuft zwar deutlich mehr, ist aber technisch einfacher zu händeln.

G&M Media-Design hat geschrieben:-Welcher Kilometerstand ist zu verkraften?

Ist egal, hauptsache der Rahmen und die Karosse sind noch tauglich.

G&M Media-Design hat geschrieben:-Worauf genau sollte ich noch achten?

Anzahl der Vorhalter, Pflegezustand, Auffälligkeiten bei der Probefahrt?!

G&M Media-Design hat geschrieben:-So günstig wie möglich (ohne unbrauchbaren/kurzlebigen Schrott zu kaufen)

Schon wieder ein Zielkonflikt, der dieses mal nicht lösbar ist (abgesehen vom Gewinn mit sechs Richtigen, sprich den Garagenfund beim Deppen, der nicht weiß, was er da gerade verkauft)

G&M Media-Design hat geschrieben:Ist ein Zusatztank vonnöten?

In Europa definitv nein!

G&M Media-Design hat geschrieben:Seilwinde,

M. E. ein völlig überschätztes Untensil.

G&M Media-Design hat geschrieben:Werkzeug etc.?

Jetzt wird es interessant: Du bist bekennender Technik-Nichtkenner, fragst aber nach Werkzeug.

G&M Media-Design hat geschrieben:Primär geht es jedoch erstmal um das Fahrzeug an sich, welches Modell mit welcher Ausstattung und worauf besonders zu achten ist.

Ich weiß nicht, wie es um Deine finanzielle Basis bestellt sein wird, aber ganz ehrlich: Versuch einen günstigen ISUZU Galopper o. ä mit zwei Jahren TÜV abzugreifen, da gehst Du weniger Risiko ein als mit einem alten, teuren und im Zweifel nicht besser daherkommenden LandCruiser. Bitte nicht vergessen: Der LandCruiser ist zusammen mit dem Mercedes G so etwas wie der Porsche unter den Geländewagen. Man bezahlt ziemlich viel Aufpreis für eine Marke und einen - m. E. durchaus fragwürdigen - Mythos.

Gruß

Florian

Re: Welchen LandCruiser und worauf achten?

Verfasst: 30. März 2016 23:19
von Reiti
Inhaltlich wollte ich gerade das gleiche schreiben :D .

Empfohlen hätte ich einen Mitsubishi Pajero. Oder sein Geschwisterchen aus Korea, den Galloper. Isuzu ist auch nicht schlecht, hat aber mit dem Galloper nichts zu tun. So einen Isuzu gab es baugleich auch von Opel, hier Monterey. Säuft als Benziner, kostet aber fast nichts in der Anschaffung.
Dann gibt es noch japanische Pickups und deren Ableger.

Bei Toyota greifst du bei deinem Limit daneben.

Für die Reiseziele langt auch ein Bus mit 2WD und etwas Bodenfreiheit oder jeder SUV.

Re: Welchen LandCruiser und worauf achten?

Verfasst: 30. März 2016 23:26
von HJ61-Freak
Reiti hat geschrieben:Isuzu ist auch nicht schlecht, hat aber mit dem Galloper nichts zu tun.

Jaja, die liebe Interpunktion. In meinem Beitrag fehlte an der entscheidenden Stelle schlicht ein Komma...

Gruß

Florian

Re: Welchen LandCruiser und worauf achten?

Verfasst: 30. März 2016 23:29
von G&M Media-Design
HJ61-Freak hat geschrieben:Ist eine Glaubensfrage, ich würde es auf gar keinen Fall nehmen.

Da hast du wohl Recht. Mal sehen, wie ich das löse.

HJ61-Freak hat geschrieben:Das ist ein schwieriger, aber kein unlösbarer Zielkonflikt. Die Lösungen heißen Fortbildung durch Eigenstudium sowie praxisbezogene Handwerkstätigkeit und/oder Engagierung von Beratungspersonal.

Das sollte auch zu schaffen sein. Ich hab ein paar Kollegen hier in der Nähe, die viel an Autos basteln, und mein Opa war KFZ-Mechaniker, an Beratungspersonal sollte es also nicht mangeln. Und wie im Nachtrag erwähnt, schrauben und basteln ist immer gut ;)

HJ61-Freak hat geschrieben:Möglichst groß, willst ja wahrscheinlich auch drin wohnen/leben, um Geld zu sparen.

Ich hatte an ein Dachzelt gedacht. Also kann der freie Innenraum als Stauraum genutzt werden.

HJ61-Freak hat geschrieben:Benzin! Säuft zwar deutlich mehr, ist aber technisch einfacher zu händeln.

Inwiefern einfacher zu handlen?

HJ61-Freak hat geschrieben:Ist egal, hauptsache der Rahmen und die Karosse sind noch tauglich.

Woran erkennt man das? Rost? (Hier fehlt mir beispielsweise das Fachwissen)

HJ61-Freak hat geschrieben:Schon wieder ein Zielkonflikt, der dieses mal nicht lösbar ist (abgesehen vom Gewinn mit sechs Richtigen, sprich den Garagenfund beim Deppen, der nicht weiß, was er da gerade verkauft)

Das finde ich nicht. Wenn ich jetzt ein Fahrzeug finde, was meinen Anforderungen nachkommt, und günstiger nunmal nicht brauchbar wäre (wegen technischer Mängel/Defekte), ist es so günstig wie möglich, aber kein Mist ;)

HJ61-Freak hat geschrieben:Jetzt wird es interessant: Du bist bekennender Technik-Nichtkenner, fragst aber nach Werkzeug.

AUTOTechnik-Nichtkenner, bitte :D
Es fehlt mir nur an Fachwissen, aber darüber steht ja oben schon was. Aber ich nehme mal an, wenn ich mir dieses Fachwissen aneigne, werde ich auch wissen, welches Werkzeug vonnöten ist, womit sich dieser Punkt erübrigt.

HJ61-Freak hat geschrieben:Ich weiß nicht, wie es um Deine finanzielle Basis bestellt sein wird, aber ganz ehrlich: Versuch einen günstigen ISUZU Galopper o. ä mit zwei Jahren TÜV abzugreifen, da gehst Du weniger Risiko ein als mit einem alten, teuren und im Zweifel nicht besser daherkommenden LandCruiser.

Der sieht interessant aus (und relativ günstig zu haben; der Mitsubishi).

Reiti hat geschrieben:Empfohlen hätte ich einen Mitsubishi Pajero.

Da gibts ja auch wieder eine riesige Auswahl :D
Irgendein spezielles Modell/Baujahr das du im Kopf hattest?

Reiti hat geschrieben:Isuzu ist auch nicht schlecht, hat aber mit dem Galloper nichts zu tun.

Isuzu ist dann eine eigene Marke?

Reiti hat geschrieben:Bei Toyota greifst du bei deinem Limit daneben.

Preislich? Zumal ich da ja vorerst kein Limit gesetzt habe.

Danke euch beiden für die schnellen Antworten ;)

//Nachtrag:
Reiti hat geschrieben:Für die Reiseziele langt auch ein Bus mit 2WD und etwas Bodenfreiheit oder jeder SUV.

Für diese Ziele wirst du wohl Recht haben, aber wenn ich hier so stöbere, wo die Leute alle hinfahren, wirds wohl nicht bei der einen Tour bleiben ^^
Und "jeder SUV" ist ja nicht wirklich hilfreich, deswegen habe ich ja meinen Bekannten gefragt, der mit zu Toyota geraten hat. Und deshalb bin ich jetzt hier gelandet. Wenn eine andere Marke besser zu meinen Anforderungen/Limitierungen passt, warum nicht.

Re: Welchen LandCruiser und worauf achten?

Verfasst: 30. März 2016 23:55
von pedrito
@ Finn

Ja, höre auf die "alten " LC Owner.
Ein LAND CRUISER ist schon nahezu ein Statussymbol.
Ohne Zweifel sind sie die geilsten Geländewagen am Markt
aber dafür, wenn sie in gutem Zustand sind, musst Du auch löhnen.
Für eine 2 bis 3 monatige Tour mußt Du keinen LC haben, da tun es auch andere,
wesentlich preiswertere, welche so schlecht auch nicht sind.
Du bist Neuling, sagst Du, das ist keine Schande, aber fang klein an und steigere Dich
mit Deiner hinzugekommenen Erfahrung vielleicht später zu einem teuren LandCruiser.
Glaube einem alten Fahrensmann, welcher nicht Dein Schulmeister sein will.

Alles Glück wünsche ich Dir.

Re: Welchen LandCruiser und worauf achten?

Verfasst: 30. März 2016 23:57
von G&M Media-Design
@pedrito

Wie gesagt, ich hab keine Ahnung.
Aber dazu gibts ja die ganzen netten Leute hier ;)

Und mein Sparschwein wird sich garantiert bedanken, wenn ich was günstigeres finde :D

Ich bin jedenfalls gespannt, woraufs am Ende hinauslaufen wird.
Danke ;)

Re: Welchen LandCruiser und worauf achten?

Verfasst: 31. März 2016 00:27
von pedrito
FINN, so wie Du sagst, hier gibts sehr nette Leute und immer werden sie Dir helfen.
Hör auf sie, dann machst Du auch nix falsch.
Hyundai Gallopper, Suzuki, wurden schon genannt
ich hänge noch einen Nissan Patrol dazu, diese alle in gleicher Größe
(Platzbedarf) kosten nur die Hälfte eines LC's.
Mit der Differenz zum LC fährst Du 2 bis 3 Monate in Urlaub.

Re: Welchen LandCruiser und worauf achten?

Verfasst: 31. März 2016 00:34
von G&M Media-Design
pedrito hat geschrieben:kosten nur die Hälfte eines LC's.

Von welchem Preis gehst du da jetzt in etwa aus?

Die Galloper [Benziner] gehen (bei mobile.de, vielleicht suche ich auch an der falschen Stelle) in einem vom Laien beurteilten "akzeptablen Zustand" für 5-6t€ weg, Patrols find ich in der Preisklasse nur Defekte/Rostlauben [Benziner].

Re: Welchen LandCruiser und worauf achten?

Verfasst: 31. März 2016 01:26
von Reiti
Fast alle genannten Fahrzeuge haben hier ein gemeinsames Problem: Rost, Ersatzteilpreise und Rost.

Von Toyota hält man viel, (manchmal zu Recht) deshalb sind viele überteuert.

Nissan, kann viel, rostet noch mehr als die anderen, vor allem am Rahmen. Achsen und Getriebe der vorletzten beiden Patrol Generationen (die aktuelle gab es in Europa nicht) mit 4,2 oder 4,5 l Motoren sind erheblich stabiler als die von Toyota. Leider sind die mit diesen Motoren hier nie vom offiziellen Importeur verkauft worden. Die wenigen hier auf dem Markt haben in der Regel das Lenkrad rechts (was mir egal wäre), gute liegen aber bei 10 Mille. Verkaufsbezeichnung hier Patrol 60 oder 61, in OZ GQ und GU.

Den 4,2l Saugdiesel habe ich ein Jahr fahren dürfen, der hält vermutlich ewig, ist aber erheblich zäher in der Leistungsentfaltung als ein Toyota 2H oder 1HZ.

Mitsubishi Pajero, hierzulande preislich unterbewertet. Kann im Gelände viel, bis auf richtig Hard Core. Also immer noch viel mehr, als 90% aller Besitzer sich oder ihrem Fahrzeug zumuten würden :biggrin: . Dazu ein Satz MT Reifen und du hast ein perfektes Auto zum üben und reisen.
Schwächen der einzelnen Modelle und Generationen bitte ich woanders nachzulesen. Hier würde ich einfach nach dem besten suchen, den ich für ca. 5000 € bekommen kann.
Hyundai hat mit dem Galloper eine alte Pajero Generation weitergebaut.

Isuzu/Opel Monterey, in Australien Holden), negativ sind Ersatzteilpreise und kaum einer hierzulande hat richtig Ahnung, ganz vorne die Opel Händler. Englisch sollte man können und Internet haben.
Reifen siehe Pajero.

Suzuki gab es auch noch, kompakter, aber nicht schlecht.

So ein Pajero (der in Spanien Montero heisst, weil der Name anderweitig belastet ist), wäre für Europa mit deinem Budget meine Wahl.

Nichts übereilen, einlesen und mit Bedacht suchen. Bei den Rostmodellen durchaus auch bei unseren südlichen Nachbarn.

Re: Welchen LandCruiser und worauf achten?

Verfasst: 31. März 2016 02:12
von pedrito
@ Finn

Von einem Preis gehe ich nicht aus, sondern ich meine damit,
wenn Du einem LC einen anderen Geländewagen gegenüberstellst
(z.B. Galloper, oder wie sie halt alle heißen) mit gleichem Baujahr,
Zustand, Ausstattung etc. eben mit gleichen Kriterien, dann bist bei
den Konkurrenzmodellen ca. am halben Preis, gegenüber eines LC.
Beispiel:
Wenn Du meinen 75er, Bj. 1987 in sehr gutem Zustand, technisch komplett überholt, neue Alu Felgen
und neue Reifen, neu lackiert, kaufen würdest,
bekommst Du ihn von mir nicht unter 12 K Euro.
Einen Galloper oder Nissan bekommst Du im gleichen Baujahr ungefähr für die Hälfte Geld.
Das meinte ich damit.

Re: Welchen LandCruiser und worauf achten?

Verfasst: 31. März 2016 06:27
von Muddy
Ich habe vor einiger Zeit fuerveinen Freund einen Opel Monterey/isuzu Tropen 3,5 Liter v6 Benziner, rostfrei topzustand, scheckheft für 4000 € gekauft.

Der neue Besitzer ist sehr gluecklich mit dem Auto , genug Platz und Reisekoffern sowie Off Road tauglich.

Lediglich der Spritverbrauch von 12- unendlich Liter ist das Manko aber bei 10.000 km im Jahr zu Händeln.

Gruß
Ralph

Re: Welchen LandCruiser und worauf achten?

Verfasst: 31. März 2016 06:59
von M_F
Moin

Ich gebe meinen Vorrednern recht.

Wenn man nicht Markengebunden sucht landet man , unter anderen, beim Galloper.

Die haben auch ihre Macken, kosten aber erheblich weniger als die Toyo's.
Zudem sterben die meisten Diesel an früher Motortod.
Bedeutet aber auch, das es haufenweise Schlachtfahrzeuge gibt
und man gut und günstig an Ersatzteile kommt.

Ich fahre meinen Galloper aus Kostengründen und Überzeugung.

Ich wollte bei der Technick von Mitsubishi bleiben, der Galloper ist ja ein 1:1 Nachbau eines 91er Pajero.

Vorher hatte ich einen 96er Pajero.

Doch auch bei den Pajero's muß man lange suchen um einen sehr guten zu finden,
und der kostete mir dann auch zuviel.

Die Galloper gab' von 99-2001 in D.

Die Technik ist bewährt und gerade der Benziner ist recht unkompliziert.

Der Monterey ist aber auch eine super Alternative,
nur IMHO nicht so weit verbreitet.

Gruß Mario

Re: Welchen LandCruiser und worauf achten?

Verfasst: 31. März 2016 07:23
von voodoo
Steinigt mich, aber T4 Synchro? Reifen drauf und gut is. An Ersatzteilen gibt's überall alles, auch in allen Preisklassen. Auch nicht der aller billigste Kandidat aber für Europa? Mehr als ausreichend, und das Platzangebot ist unschlagbar.
Dazu unendlich viele Versionen (Türen, Fenster, Heck, Radstand), etc.

Ich bin garantiert kein VW Fan, aber für vieles ist das Fahrzeug sehr gut zu gebrauchen!

Grüße Wolfi

Re: Welchen LandCruiser und worauf achten?

Verfasst: 31. März 2016 07:34
von Landkind70
T4 syncro würde ich auch empfehlen. Nur in gitem Zustand auch wieder Teuer.
Falls es dir nichts ausmacht auf der falschen Seite...relativ gesehen...zu sitzen und zu lenken, dann bekommst du ab 4 t€ einen guten HDJ 80 in England. Meiner war gar völlig rostfrei um das Geld...ok da hatte ich viel Glück.

Re: Welchen LandCruiser und worauf achten?

Verfasst: 31. März 2016 07:46
von Braunschweiger
Ich werfe mal den Nissan Terrano II / Ford Maverick als völlig unterschätzte Alternative mit rein. Kostet einen Bruchteil der vorgenannten Fahrzeuge und ist mir auch als sehr haltbar bekannt. (Auch als 2.7 Diesel)

Soweit ich weiß wurden die Dinger auch in Spanien gebaut, da sind Ersatzteile auf deiner Reise jedenfalls kein Thema.. ;)

Viel Spaß und Erfolg!

Re: Welchen LandCruiser und worauf achten?

Verfasst: 31. März 2016 07:51
von TimHilux
Mal zum Thema Dachzelt.
Wenn Du die Möglichkeit dazu hast mach Dir den Schlafplatz unten rein- zumindest eine Notschlafmöglichkeit.
Es gibt Situationen, da würde (und habe) ich das Dachzelt nicht aufbauen wollen. Sei es Sturm mit waagerechtem Regen oder einfach das Pennen im Dorf neben der Kneipe :wink:
Ansonten ist ein Dachzelt eine Fantastische Sache und gibt einem das Gefühl von Abenteuer. Nur bei Dauerregen nervt es, da du für alles erstmal aus dem Zelt raus musst. Selbst wenn Du "unten" den Tee kochen kannst.
Die Variante mit dem Bus ist mir auch gekommen beim lesen der Anforderungen. Vielleicht kommste ja gebraucht an einen guten Hiace ran?
Tim

Re: Welchen LandCruiser und worauf achten?

Verfasst: 31. März 2016 08:46
von HJ61-Freak
G&M Media-Design hat geschrieben:Inwiefern einfacher zu handlen?

Wenn ein Diesel nicht läuft, dann wird es regelmäßig teuer, weil als Ursache außer gravierenden mechanischen Problemen mit den Innereien des Motors eigentlich nur noch Probleme mit der Einspritzanlage übrig bleiben. Die Einspritzanlage eines Diesels, auch eines sehr alten Diesels, ist eine hochkomplexe und extrem präzise konstruierte technische Einheit. Die Reparaturen solcher Anlagen setzen regelmäßig fundiertes Fachwissen, Spezialapparaturen und sehr, sehr sorgfältiges und vor allem extrem sauberes Arbeiten voraus. Hinzu kommt, dass die Ersatzteile im Bereich der Einspritzanlage bei Dieseln wegen der erforderlichen Präzision meistens sehr teuer sind. Dagegen sind selbst elektronische Einspritzanlage bei Benzinern jüngerer Baujahre quasi Steinzeitapparaturen.

G&M Media-Design hat geschrieben:Woran erkennt man das? Rost? (Hier fehlt mir beispielsweise das Fachwissen)

Entweder an braunen, porösen, lösbaren Bestandteilen der Metallteile von Karosse und Rahmen oder das an den entsprechenden Teilen Löcher sind, wo keine hingehören. :wink:

G&M Media-Design hat geschrieben:Das finde ich nicht. Wenn ich jetzt ein Fahrzeug finde, was meinen Anforderungen nachkommt, und günstiger nunmal nicht brauchbar wäre (wegen technischer Mängel/Defekte), ist es so günstig wie möglich, aber kein Mist ;)

Es gibt keinen günstigen LC! Wenn Dir ein entsprechendes LC-Angebot günstig erscheinen sollte, solltest Du unbedingt nochmals genauer hinsehen. Denn Du wirst mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit einen gravierenden Mangel übersehen haben, dessen Vorliegen den aufgerufenen Preis garantiert unangemessen werden lässt.

G&M Media-Design hat geschrieben:Es fehlt mir nur an Fachwissen, aber darüber steht ja oben schon was. Aber ich nehme mal an, wenn ich mir dieses Fachwissen aneigne, werde ich auch wissen, welches Werkzeug vonnöten ist, womit sich dieser Punkt erübrigt.

Das ist die richtige Einstellung bzw. der richtige Weg!

Gruß

Florian

Re: Welchen LandCruiser und worauf achten?

Verfasst: 31. März 2016 09:17
von islandcruiser
Hallo Finn,

der Vorschlag mit dem Terrano (II) ist sehr gut, da sollte es brauchbare Exemplare für ca. 5000,- geben (ich würde den kräftigen 3.0 Di oder evtl. auch den 2.4 Benziner als 5-Türer näher ansehen). Als weitere Option werfe ich noch den Mitsubishi Pajero Sport in die Runde, der ist hierzulande wenig bekannt und daher auch gering bewertet (einziger Nachteil ist die etwas geringere Innenraumhöhe, falls man im Fahrzeug schlafen will).

Da gibt es bei mobile.de sogar aktuell ein preislich recht interessantes Gesamtpaket, wo sicher auch noch etwas Luft ist (ID 220423958) -- kenne Fahrzeug und Anbieter nicht, nur gerade entdeckt.

Bei den Landcruisern muss man schon etwas differenzieren -- während die Heavy Duties (J6/J7/J8) nach normalen Maßstäben auf dem Gebrauchtmarkt überwiegend extrem teuer gehandelt wird, gilt das für die J9 nach meiner Einschätzung nicht in vergleichbarem Maße. Ich habe selber einen leicht optimierten J95, das ist schon eine hervorragende Kombination aus Alltagstauglichkeit und Reisefahrzeug. Bei einer Westalpentour vor einiger Zeit konnte man schön sehen, wie viel handlicher das Fahrzeug gegenüber HZJ78 und diversen Pickups auf engen Serpentinen ist. Man kann mit geringem Aufwand einen Einbau realisieren, mit dem zwei Personen im Fahrzeug schlafen (wenn auch nicht wohnen) können. Mit etwas Suchen müsse es m. E. möglich sein, ein gutes Exemplar für deutlich unter 10 T€ zu bekommen.

Ich habe mal einige Jahre in Island gelebt, dort waren damals (Anfang der 2000er Jahre) J9, Patrol, Pajero, Pajero Sport, Terrano II alle sehr beliebt, was einiges über die Geländetauglichkeit aussagt. Auch J8 waren sehr beliebt, HZJ7... interessanterweise aber sehr rar.

Viele Grüße

- Björn

Re: Welchen LandCruiser und worauf achten?

Verfasst: 31. März 2016 09:24
von islandcruiser
Noch etwas: T4 Syncro würde ich persönlich nicht nehmen -- ohne erheblichen Umbauaufwand hat man doch eher ein schlechtwegetaugliches als geländegängiges Fahrzeug. Das Platzangebot ist natürlich unvergleichlich größer als bei einem Geländewagen.
Wir waren mal mit einem T4 Syncro aus Island, und ich habe die normalerweise straßenorientierten Reifen/Fahrwerk, den sehr langen Radstand und die geringe Bauchfreiheit doch als erhebliches Handicap empfunden, außerdem drang zumindest bei unserem Exemplar auf Schotterpisten sehr viel Staub durch die Dichtung der Schiebetür ein und dementsprechend schien mir die Furttauglichkeit auch nicht wirklich gegeben.

Es ist mir allerdings klar, dass ein guter Fahrer mit einem stark Seikel-optimierten T4 eine Menge erreichen kann, aber das ist dann auch nicht ganz billig zu haben.

- Björn

Re: Welchen LandCruiser und worauf achten?

Verfasst: 31. März 2016 09:43
von holefire
Habe selber einen seikel T4 in der Scheune stehen. Mit kurzen Radstand und 100% Sperre. Mit den richtigen Reifen kommt man damit eigentlich so gut wie in jedes Gelände und wieder raus.. Habe selber schon einige heftige Trips damit durch. Mit zwei Handgriffen hat man Abends eine kleine Stube und ein sehr großes, bequemes Bett. Alles Dinge sind die syncro t4 sehr teuer, vorallem im Unterhalt. Einen Seikel t4 in guten Zustand unter 10.000 Euro halte ich für illusorisch. Die Reparaturkosten sind ebenfalls exorbitant. Ich vermute das ein Seikel T4 nicht ins Budget passt, vorallem langfristig. Terrano II mit 3.0 ist sehr gut. Motor aus dem patrol zT mit Euro IV und das bei weniger Gewicht. Gruß holefire

Re: Welchen LandCruiser und worauf achten?

Verfasst: 31. März 2016 10:06
von JWD
Moinsen Finn,

es klang durch, dass Du auch über die geplante Tour hinweg ein Reisefahrzeug haben möchtest.
Nur für die Tour würde ich auch die Terrano / Galopper etc. Schiene fahren.
Was übrigens noch nicht genannt wurde, ist der Cherokee/Grand Cherokee.
Ersatzteile sind spottbillig, die Technik ist extrem überschaubar und als Benziner mit ner Gasanlage in Anschaffung und Unterhalt Lichtjahre vom LC entfernt. Must halt zusehen einen zu bekommen, der nur moderat umgebaut wurde.
Extreme Höherlegungen sind materialmordend bei den Dingern - es sei denn, der Vorbesitzer hat sehr viel investiert.
Längerfristig sähe das aber anders aus.
Ich kann Burkhard nur zustimmen - wenn Du keine Probleme mit RHD hast kauf Dir in England nen schicken 80er und bring ihn technisch auf Vordermann. Die neuralgischen Punkte findest Du hier im Forum.
Dann kannst Du unter Umständen ein geniales Reisefahrzeug für unter 10tsd EUR hinbekommen, das Dir bei entsprechender Pflege die nächsten Jahre (Jahrzehnte :biggrin: ) zur Verfügung steht.
Ein Punkt wäre natürlich noch die Nummer mit den Dummweltzonen. Ist das für Dich ein Thema?

Re: Welchen LandCruiser und worauf achten?

Verfasst: 31. März 2016 10:51
von GooSe_1977
Den Jeep hätte ich jetzt auch noch ins rennen geworfen, günstig, überschaubar von der Technik, unschlagbar viel dokumentiert im Internet. NUR ist das eher ein Kombi was das Platzangebot angeht ....

Dachzelt ist super, drinnen sitzen können mit einer Standheizung wenn man auf den Sonnenaufgang wartet ist einfach toll :biggrin:

Re: Welchen LandCruiser und worauf achten?

Verfasst: 31. März 2016 13:19
von peter_rookie
oder ein Hyundai Starex, sehr geräumig und potent im Gelände.

Re: Welchen LandCruiser und worauf achten?

Verfasst: 31. März 2016 13:28
von Giraffe
Hallo Finn,
da Du den Wagen ja erst in 1-2 Jahren benötigst, würde ich Dir den Rat geben, bis dahin fleißig zu sparen und Dir dann ein gutes Fahrzeug für gutes Geld zu kaufen.

Momentan sind im Landcruiserbereich entweder billiger Schrott auf dem Markt, oder (auf den ersten Blick) sehr teure Fahrzeuge.
Wenn Du handwerklich gut drauf wärst, und Spaß daran hättest an einem Auto zu schrauben und Dir eine Möhre wieder herrichten möchtest, dann kannst Du das Risiko Billig-Landcruiser eingehen.

Wenn Du ein vernünftiges Fahrzeug haben möchtest, bei dem Du einfach einsteigst und losfahren kannst, weil alles daran gemacht, verbessert und optimiert wurde, dann kostet das natürlich mehr.

Geiz ist nicht immer geil, und der Schuss kann bei einem billigen Landcruiser sehr schnell nach hinten losgehen.

Die Frage ist, was ist für Dich letztendlich günstiger/besser ?

Du kannst natürlich auch tiefenentspannt an die Sache heran gehen indem Du sagst, okay, eine ADAC PLUS - Mitgliedschaft kostet nicht viel, und solange Du innerhalb des Zustängigkeitsbereiches des ADAC unterwegs bist, kann sowieso nix passieren.
Reparatur des Fahrzeuges, Hotelaufenthalt, evtl. Fahrzeugrücktransport, Leihfahrzeug, usw.usw....
Alles abgedeckt.
Dann kannst Du auch mit einem weniger zuverlässigen Fahrzeug aufbrechen.

Zum Thema Seilwinde, kann ich nur aus eigener Erfahrung sagen, dass ich sie mehr als einmal gebraucht habe.
Eine Seilwinde ist deutlich weniger wichtig, wenn Du in einer Gruppe oder zumindest zu zweit unterwegs bist.
Dann kann immer noch in den meisten Fällen der eine den anderen rausziehen.
Bist Du allerdings überwiegend alleine unterwegs- mit nur einem Fahrzeug - dann ist es sehr beruhigend zu wissen, dass einem im Falle des 'Nicht-mehr-vorwärts- Kommens' die Winde wieder rausziehen kann.
Habe ich in Griechenland und in Lettland mehr als einmal gebraucht.
Und bedenke, wo Du mit einem Landcruiser stecken bleibst, kommt in den meisten Fällen kein Abschleppwagen mehr hin.

Weiterhin solltest Du bedenken, dass es in den von Dir genannten Ländern stellenweise offiziell streng verboten ist offroad zu fahren, was mit teils drakonischen Strafen geahndet werden kann.
In Spanien waren auch immer wieder Polizeistreifen mitten in der tiefsten Pampa, die kontrolliert haben.
Wir hatten einen einheimischen Guide dabei, der zudem noch Sondergenehmigungen hatte, bestimmte Gegenden befahren zu dürfen. Von daher gings gut aus.

Bedenken musst Du auch die exorbitanten Unterhaltskosten.
Steuer, Versicherung - gerade in Deinem Alter.

Der langen Schreibe kurzer Sinn:
Jetzt warte einfach mal ab, was mit Dir in 1-2 Jahren los ist, und wonach Dir dann der Sinn steht.
In dieser Zeit ordentlich sparen, und wenn es dann soweit ist, kaufst Du Dir was entsprechendes.
Oder Du machst dann sonstwas mit dem Ersparten.

Auf jeden Fall alles Gute für Deine Zukunft.

Stephan

Re: Welchen LandCruiser und worauf achten?

Verfasst: 31. März 2016 13:36
von Onkelchen
G&M Media-Design hat geschrieben:Ich will mit einem Geländewagen los und die unwegsameren Teile von Spanien, Frankreich und Italien "erkunden". Als Filmemacher und Fotograf werde ich dort zweifelsohne eine Menge Spaß haben.

[..]

-"Beladung": Dachzelt (vermutlich Gordigear), Kameraequipment, sonstige Gebrauchsgegenstände (?)




Hi,

dass es verschiedene Fahrzeugmöglichkeiten gibt, wurde ja schon gut beschrieben.

Eine Frage würde ich jedoch trotzdem nicht außer acht lassen:
Woraus besteht Dein Kameraequipment, das Du für die Reise geplant hast ?

Ich schaue jetzt einfach mal wie das bei mir so ist.
Wenn ich hier normal zu einem Dreh fahre, ist das Auto mit Equipment recht gut beladen.
Jenachdem was gerade geplant ist, Stative, Jib, Dollybahn, Licht, Reflektoren, Kabel, Kamerakran, Steadycam, Kamera mit Objektiven und Strom usw. usw.
Das nimmt mächtig Platz ein und bringt ganz schön Gewicht. Für Geländetouren muss es auch noch gut verstaut bzw. verzurrt werden.


Wenn ich dagegen in den Urlaub fahre habe ich meist nur eine normale Consumer-Kamera dabei, dazu eine Spiegelreflex und ein kleines Stativ. Da fällt das Equipment platz- und gewichtsmäßig nicht auf.


Für eine filmlastige Tour - wo also der Film im Vordergrund steht und man sich auch die Zeit dafür nehmen kann - wiederum würde ich ein Mittel aus den beiden Packzuständen planen und damit auch den Platz- und Gewichtsbedarf.


Da die Spanne zwischen Vollequipment und Urlaubsequipment erfahrungsgemäß sehr groß ist, würde ich diese Frage bei der Suche nach dem geeigneten Fahrzeug durchaus mit berücksichtigen.

Viele Grüße
Onkelchen

Re: Welchen LandCruiser und worauf achten?

Verfasst: 31. März 2016 13:42
von Tanki
Hallo, ich werfe mal einen Hilux ins Rennen, mit einem 75/80 PS 2,4l Motor (2L) die sind eigentlich sehr robust. Als Single Cab, sollte er als Lkw auch steuerlich bezahlbar sein. Ein Dachzelt auf die Ladefläche, und das Gepäck darunter. Rost wird der sicherlich auch haben, aber ich denke, das die einfache Technik i.O. wichtiger ist, als ein Loch in der Karosserie.Der Rahmen sollte aber i.O. sein. Preislich sollte er im Budget liegen.
Viel Erfolg Jörg

Re: Welchen LandCruiser und worauf achten?

Verfasst: 31. März 2016 13:47
von bandeirante
Patschero und Galopper sollte man nicht in einen Topf werfen. Hab mal einen Automechaniker in Paraguay (dort werden die Fahrzeuge artgerecht genutzt), der Alles repariert und den ich auch an den 60er lasse, interviewt und der hat mir erzählt, dass der Koreaner gegenüber dem Japaner Schrott ist; viel anfälliger, schlechteres Material, schlechtere Verarbeitung.
Ich kenne auch mindestens ein Forumsmitglied, das auch über sein Leid mit dem Galopper klagen kann.

Grüsse Axel O.

Re: Welchen LandCruiser und worauf achten?

Verfasst: 1. April 2016 07:17
von 12HT
Hab ich auch gehört es.passen auch dauernd ersatzeile nicht weil die verwendet haben was grad übrig war....

Gruss Markus

Re: Welchen LandCruiser und worauf achten?

Verfasst: 1. April 2016 07:25
von Ozymandias
Der Galloper kam ja auch aus der Zeit als Hyundai noch ein Preisbrecher war, der war buchstäblich spottbillig.
Da frage ich mich dann wer da eine Qualität erwartet die im Premiumbereich angesiedelt ist, you get what you pay for. Ganz einfach.

Ein Fahrzeug aus der Kategorie; Fahren, Pressen und Vergessen. :bulb: :biggrin:

Re: Welchen LandCruiser und worauf achten?

Verfasst: 1. April 2016 08:12
von Grobi
Also ich finde die Bullis auch absolut klasse.
Die können im Gelände mehr als mancher ihnen zutraut.
Wobei die T3 besser sind als die T4/T5.
Gute T3 werden aber mittlerweile sehr rar und dann mit Gold aufgewogen. :shock:

Die T4 gibt es für relativ wenig Geld und es gibt jede Menge im Netz (teilweise natürlich mit Km weit über dem Erträglichen)
Schau dich diesbezüglich einfach mal um. Das Raumangebot ist in der Klasse kaum zu überbieten, und die Motoren vom T4 (nicht die Sauger) sind spitze.

Z.B http://suchen.mobile.de/fahrzeuge/detai ... eNumber=2#

Re: Welchen LandCruiser und worauf achten?

Verfasst: 1. April 2016 08:28
von Peter_G
T4 Syncro Beziner gibt es in recht gutem Zustand immer wieder mal. Ex Behörde.

Re: Welchen LandCruiser und worauf achten?

Verfasst: 1. April 2016 12:44
von pedrito
Gibts als T3 auch, sind aber doppelt so teuer (Behördenfahrzeuge).
Für meinen Geschmack ist der T3 einer der schönsten Transporter,
wenn nicht der leidige Rost überall wäre, und ordentlichliche Motoren
verbaut wären ohne die langen Wasserleitungen bis nach vornehin
und die damit auftretenden thermischen Probleme.

Re: Welchen LandCruiser und worauf achten?

Verfasst: 1. April 2016 13:10
von Giraffe
Fahre einen T3 Syncro mit 2 Sperren und Zuschaltallrad.
2,1l Wasserboxer (ich liebe diesen Motor) mit 95 PS und laaaangen Wasserleitungen bis zum Kühler.
Keinerlei thermische Probleme, nada, null, nix.
Vielleicht macht's der Ölkühler, keine Ahnung, die Kiste fährt einfach genial.
Allerdings musste ich fast ein dreiviertel Jahr nach einem mit rostfreier Substanz suchen.
Habe ich dann auch gefunden, und der war nicht gerade günstig.
Tja, und dann ging das Optimieren, Verbessern und Verstärken los...
Teile teilweise schwer zu bekommen, fähige Mechaniker (also so solche mit schwarzen Fingern) für T3 schwierig zu finden.
Ein supergeiles Auto, aber es hat viel Zeit, Nerven und Geduld erfordert ihn so hinzubekommen.
Vom Kapitaleinsatz will ich garnicht erst reden.
Von daher, wenn's ein Bus werden soll, guck nach T4 oder T5.
Die kommen zwar von der Geländegängigkeit und vom Größe / Raumverhältnis nicht an den T3 heran, sind aber keine schlechten Autos.

Stephan

Re: Welchen LandCruiser und worauf achten?

Verfasst: 1. April 2016 15:01
von bandeirante
Von thermischen Problemen beim wassergekühlten T3 ist mir auch nichts bekannt und wir haben jetzt den 4.(kein Synchro). Dafür kann man gegenüber den Luftgekühlten von Heizung sprechen. Allerdings sind die Metallrohre der Älteren gerne durchgerostet; das war aufwändig. Die Neueren haben Kunststoffrohre. An den "störenden Motor im Wohnraum" gewöhnt man sich, an die Geräusche der Schiebetür müssen sich die Anderen gewöhnen :biggrin: . Apropos Schiebetür: Immer schön pflegen, sonst hat man sie irgendwann mal in der Hand.
Und ob ein T3 noch ein Bulli ist, darüber streiten sich die Gelehrten; ein T4 auf jeden Fall nicht mehr, hab da mal was von Schlafgolf gelesen :wink: .
T3 sind halt meistens abgenudelte Nutzfahrzeuge aus x-ter Hand. Da wurde nicht mehr viel gepflegt und sie sind dem Rost verfallen. Generell waren die gut rostgeschützt und haben auch ohne Pflege sehr lange wiederstanden.
Das merkt man auch bei den Syncros: Ungenügende Instandhaltung des Antriebstranges erfordert teuere Instandsetzung; Teile sind teuer/schwer zu beschaffen. Daher eher nur für Liebhaber und Masochisten. Wohl dem der ein gutes Exemplar ergattern konnte. Letztes Jahr ist bei der Vebeg einer (der letzten von Y-Tours) mit 2 Sperren und augenscheinlich gutem Allgemeinzustand für ~8k€ weggegangen. Hatte leider zu wenig geboten.

Hier im Forum gibts ein paar Spezis die sich mit Synchros auskennen, falls da Expertenwissen gefragt ist.

Schöne Grüsse Axel O.

Re: Welchen LandCruiser und worauf achten?

Verfasst: 20. Juli 2016 13:25
von Ungarnfreund
Mach es nicht so kompliziert, kauf die ein PickUp.

Ich habe ein Mahindra Double Cab (PickUp), 1,8 t Leergewicht mit 73 PS (XD3-Motor).

Kauf ein billiges Zelt (Dachzelt ist teuer), kaufe Kanister (Zusatztank ist teuer), Gasflasche, Hockerkocher, alles passt auf die Ladefläche, dazu eine LKW-Plane damit es nicht nass wird.

Du brauchst kein teures Besteck, ultraleicht und teuer. Das aussortierte Besteck tut es auch.

:rofl:

Ob du bei der Anreise 3 Stunden mehr oder weniger brauchst ist egal, offroad ist eh die Geschwindigkeit begrenzt.

In Albanien bist du mit 35 km/h gut!

Wichtiger ist Robustheit und reparierbarkeit.

Und ein LKW ist von der Steuer billiger, achte darauf.

https://www.flickr.com/photos/110112386 ... 5260996120

Denke bitte einfach, nicht so kompliziert.

Gruß

Michael

Re: Welchen LandCruiser und worauf achten?

Verfasst: 20. Juli 2016 14:31
von TomB
Hätte auch noch einen Exoten zu bieten: RAV4 der ersten Generation. Kommt im Gelände erstaunlich weit, vom Preis her kaum zu schlagen und ist mit etwas vom zuverlässigsten was es gibt.