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#hubdach oder was?
Verfasst: 7. November 2016 13:26
von Xavi
Hallo Zusammen
Ich möchte mit einen Eindruck verschaffen.
Wer hat Erfahrungen mit Hubdächern ( HZJ78)? Wer besitzt vielleicht eins? Mich interessiert die Grösse und der Komfort (Aufbau, Abbau, Schlafen, während der Fahrt). Bilder wären Super!
Was spricht dafür was dagegen?
Re: #hubdach oder was?
Verfasst: 7. November 2016 14:49
von icelux
Moin,
ich würde auch mal bei Desert-Tec auf die Homepage (
http://www.desert-tec.de/html/umbauten.html) schauen. Die bieten neben Hübdächern auch Hochdächer an. Vielleicht nicht unbedingt "wunderschön" - aber bestimmt sehr praktisch.
Weiterhin natürlich alle anderen übrigen Verdächtigen.
Vorteile Hubdach:
- Stehhöhe
- 90% wetterfest
- immer dabei
- Bett trockenen Fusses vom Innenraum aus zu erreichen
- evtl. Möglichkeit eine Wohnmobilzulassung zu erlangen
- Standheizung kann ggf. genutzt werden
- relativ hohe Sicherheit
Nachteile Hubdach:
- hohe Kosten von normalerweise über Euro 8.000,-
- Beeinträchtigung des Innenraumes durch Zeltinnenwände
- nicht für extremes Wetter geeignet
- man ist leicht als (Wild-)Camper zu identifizieren
- Fahrzeug-Gesamthöhe steigt normalerweise an
Gruß Jörg
Re: #hubdach oder was?
Verfasst: 7. November 2016 15:24
von spec
habe mir dir hochdächer von desert tec angeschaut, habe dann aber ein hubdach gekauft:
- niedrigere fahrzeughöhe ggü hochdach (bei geschlossenem dach natürlich)
- containertauglich
- breitere liegefläche und besseres Raumgefühl bei aufgeklappten dach (die hochdächer werden nach oben enger)
- dach begehbar (bei geschlossenem dach)
- bei heißen Temperaturen schläft man oben schön luftig (Vorteil der zeltwände)
war mit dem hubdach 4 Wochen in Island. starker wind, regen etc kein Problem. (fhzg am besten mit der front in den wind stellen)
habe das dach seit drei jahren, bei nur zwei nächten (extremer wind, 1x Island, 1x tarifa) habe ich es vorgezogen unten zu schlafen.
bei Temperaturen um die 0 grad nutzbar (mit standheizung beheizbar auf 17 grad, auslass derstandheizung muss so positioniert sein, dass die warme luft nach oben steigen kann)
ein festes dach ist natürlich besser beheizbar. Fahrzeug ist aber eh nicht für Wintercamping geeignet, Wassertank nicht frostsicher etc.
auf- und abbau jeweils 1 Minute
bin voll zufrieden und würde es wieder kaufen. ein hochdach beschränkt aufgrund der höhe schon wo man noch hinfahren kann.

Re: #hubdach oder was?
Verfasst: 7. November 2016 15:46
von Xavi
Danke!
Wie schaut es denn mit der Größe (cm) der Liegefläche aus , kann man zu zweit da oben schlafen? Beim Klappdach ist das Bett doch auch von innen zu erreichen? Stören die Zeltwände wirklich erwähnenswert? Wie steht es mit den Anschaffungspreis, wo geht's los und wo hört's auf (€)?
Re: #hubdach oder was?
Verfasst: 7. November 2016 16:11
von spec
liegefläche ist ca 130 breit, geht also zu zweit.
bett ist auch von innen erreichbar
bei wind machen die zeltwände tw Geräusche, meiner Erfahrung nach nicht so extrem wie z.t berichtet aber doch. das ist m.E. der einzig wesentliche Nachteil der zeltwände
Innovation camper hat mal ein hubdach mit festen wänden gebaut, vielleicht fragst du die mal?

habe das mal online gefunden, erst nachdem ich mein dach gekauft habe
Re: #hubdach oder was?
Verfasst: 7. November 2016 16:20
von spec
hier noch das Innovation camper dach von innen (nicht meins)

Re: #hubdach oder was?
Verfasst: 7. November 2016 17:11
von 12HT
Ich habe mein Selbstbaudach mit Airtex Top in den Wänden gemacht,
das ist geräuschlos, wobei ich noch keinen Orkan ausprobiert habe

Gruß Markus
Re: #hubdach oder was?
Verfasst: 7. November 2016 18:30
von Xavi
Gegen Geräusche ist nichts einzuwe(ä)nden. Das macht mein Dachzelt auch und ich finde das erhöht die Gemütlichkeit um Faktor x.
Ich weiss das durch die Schräge den Füssen etwas Platz fehlen könnte. Aber wie lang ist die Liegefläche effektiv? Ist Sie komplett geschlossen (ich glaube AluCab baut das so) oder bleibt der Einstieg frei?
Und was gibt es über die Kosten (auch Anschaffung) zu berichten, mein Dachzelt macht zb im Benzinverbrauch deutlich bemerkbar?!
Re: #hubdach oder was?
Verfasst: 7. November 2016 20:11
von AndreasHirsch
Hallo Xavi,
Ich fahre HZJ und Innovation-Hubdach seit `92 auf 2 Auto´s.
Der einzige Nachteil aus meiner Sicht :
Es ist nicht Winterfest
Bei Orkan ist es laut, aber da helfen Ohrstöpsel
Die Liegefläche ist 130x230cm aus 4 Einlegeböden,
geschlafen wird auf guten Thermarest-Matratzen.
Ist die Liegefläche nach vorne Zusammengeschoben, ergibt
sich Stehhöhe bis hinter die Sitze.
Zur Hecktüre hin ist der Aufstieg ca. 50cm breit.
Das Dach hat einen ca. 20cm hohen Deckel, damit die
Fußfreiheit etwas grösser ist und vorallem, kann man bei
geschlossenem Dach innen aufrecht sitzen.
Die Seitenwände lassen sich komplett aufzippen, wobei Moskitonetze
das Viehzeuch abhalten.
Eine Fotoluke ist aber zur weiteren Belüftung durchaus sinnvoll.
Das Dach ist auch mit 60 Kg Dachlast noch zu öffnen.
Wir haben die Alu-Riffel-Variante, weil es robuster gegen Äste und
Baumberührung ist.
Der Ausbau ist bis unterkante Fenster, und kann zusätzlich zur
Schlaffläche erweiter werden, sodaß Wir bei schlechtem Wetter `unten` schlafen können.
Das hat sich schon oft bewährt.
GRuß aus Berlin
Re: #hubdach oder was?
Verfasst: 8. November 2016 14:23
von Xavi
Vielen Dank.
Das sind ja alles sehr wertvolle Informationen. Nun habe ich recherchiert das es einige Anbieter für solche Dächer gibt, vom Preis nehmen die sich alle nicht viel.
Wie finde ich einen der auch eine vernünftige Qualität liefert? Was sind die Top3 Klappdachbauer?
Toms? Böhlen in Thun? Custom Campers? Innovation Campers? Oder gibt es einen Freelancer der in Qualität und Preis mithalten kann?
Re: #hubdach oder was?
Verfasst: 8. November 2016 14:43
von Ozymandias
Xavi hat geschrieben:Hallo Zusammen
Ich möchte mit einen Eindruck verschaffen.
Wer hat Erfahrungen mit Hubdächern ( HZJ78)? Wer besitzt vielleicht eins? Mich interessiert die Grösse und der Komfort (Aufbau, Abbau, Schlafen, während der Fahrt). Bilder wären Super!
Was spricht dafür was dagegen?
Es spricht dagegen dass dein Auto noch kleiner wird damit.
Bei einem Dachzelt kannst du im Parterre alles auffüllen mit Kisten und Krempel und sonstigen, bei einem Klappdach ist da plötzlich Raum nötig um sich darin zu bewegen. Da verlierst definitiv Stauraum damit.
Persönlich finde ich dass Preis/Leistung bei allen Klappdächern auf GW schlecht ist. Für 15K€ kann man sich bereits ne maßgeschneiderte Wohnkabine auf einen Pickup stellen deren Nutzwert wesentlich höher ist.
Gruss Ozy
Re: #hubdach oder was?
Verfasst: 8. November 2016 14:46
von 12HT
Hey Ozy,
ich steige auch von außen ins Klappdach, mein Innenraum wird weiterhin nur zum verstauen genutzt?
Oder wie meinst du das?
Gruß Markus
Re: #hubdach oder was?
Verfasst: 8. November 2016 14:48
von Ozymandias
12HT hat geschrieben:Hey Ozy,
ich steige auch von außen ins Klappdach, mein Innenraum wird weiterhin nur zum verstauen genutzt?
Oder wie meinst du das?
Gruß Markus
Hoi Markus da bist aber einer der wenigen.
Wozu macht man denn ein Klappdach wenn man nachher von Aussen einsteigt, da kann man ja gleich beim Dachzelt bleiben.
LG Ozy
Re: #hubdach oder was?
Verfasst: 8. November 2016 15:13
von 12HT
Hi Ozy,
der 61er ist für mich (1,98cm) mit 2,4m Dachlänge zu kurz für solche Späßchen.
Ich wollte was festes, stabiles haben, außerdem hatte mein Vorgänger ja schon glorreicherweise ein Loch ins Dach geschnitten um in sein DACHZELT zu kommen von innen

Gruß Markus
Re: #hubdach oder was?
Verfasst: 8. November 2016 15:20
von superXcruiser
Hi
wie alles, eine Glaubensfrage,oder? Meine Erfahrungen sind deutlich pro festem Dach. Warum? Weil ich eher selten im Hochsommer unterwegs bin und mir errst einmal die Luft nach "oben" fehlte.
Mit einem Klappdach ist es wie in einem Zelt, luftig, aber schnell feucht und vor allem LAUT. Egal ob du auf einem lauten Campigplatz stehst oder an einer Autobahn oder auf Island im Wind, ich habe schlechter geschlafen.
Ein Hochdach ist mehr ein kleines Haus und wenn du Belüftung benötigst machst du die Fenster auf.
Der ideale Kompromiss wäre für mich unten im Auto zu schlafen, dass ich nur wenn ich will das Zelt öffne um Stehhöhe zu bekommen und/oder um Belüftung, Platz und Licht zu haben.
Müsste ich mich entscheiden, dann festes Dach, ist einfach flexibler für mich. Übrigens, der Spritverbrauch bei meinem 80iger ist nicht höher als bei vergleichbaren Fahrzeugen ohne Dach.
Eins ist natürlich doof, Auf das Dach passt natürlich jetzt nichts mehr drauf
bis denn
Re: #hubdach oder was?
Verfasst: 8. November 2016 15:21
von xsteel
AndreasHirsch hat geschrieben:Hallo Xavi,
Der einzige Nachteil aus meiner Sicht :
Bei Orkan ist es laut, aber da helfen Ohrstöpsel
Ist doch gut dass du dann den Orkan hörst bevor der dein Auto umwirft
wieso also Nachteil
Gruß
Sigi
Re: #hubdach oder was?
Verfasst: 8. November 2016 15:51
von Xavi
Bei Orkan kann man das Zelt ja schliessen und im Auto schlafen. Aber wer baut mir ein Klappdach in vernünftiger Qualität zu einem bezahlbaren Preis?
Was sind die Top3 Klappdachbauer?
Toms? Böhlen in Thun? Custom Campers? Innovation Campers? Oder gibt es einen Freelancer der in Qualität und Preis mithalten kann?
Re: #hubdach oder was?
Verfasst: 8. November 2016 16:09
von apollo 13
Ciao Xavi
Ozymandias hat geschrieben:Bei einem Dachzelt kannst du im Parterre alles auffüllen mit Kisten und Krempel und sonstigen, bei einem Klappdach ist da plötzlich Raum nötig um sich darin zu bewegen. Da verlierst definitiv Stauraum damit.
Logisch. Wenn der Innenraum reiner Laderaum ist, ist ein Hubdach eine Fehlinvestition. Da kauft man ein Dachzelt.
Die meisten Hubdachbesitzer nutzen aber das Auto nicht nur als Stau- sondern auch als eine Art Wohnraum. Da öffnen sich mit dem Hubdach ganz neue Komfortwelten! Und darum gehts letztlich: Für mich ist das Hubdach reiner Komfortgewinn. Zwingend "brauchen" tut man das nun wirklich nicht.
Ozymandias hat geschrieben:Persönlich finde ich dass Preis/Leistung bei allen Klappdächern auf GW schlecht ist. Für 15K€ kann man sich bereits ne maßgeschneiderte Wohnkabine auf einen Pickup stellen deren Nutzwert wesentlich höher ist.
Ja, die Dinger sind schon sauteuer. Aber 15'000 Euro musst du nicht ausgeben. Als Schweizer hast du auf ein deutsches Dach nochmal ca. 10% MwSt - Vorteil. Eine einsatzbereite Basis-Lösung kriegst du so für unter 8000 Euro.
Qualitativ nehmen sich die etablierten Herstellern wohl nicht viel.
Das Riffelblechdach von Toms scheint mir eine Art Basisvariante zu sein, auch preislich. Wir haben das gekauft und sind von der Funktionalität und Qualität bestens bedient. Alles was teurer ist, unterscheidet sich meiner Meinung nach v.a. in Bezug auf Optik und Optionen.
Xavi hat geschrieben:Mich interessiert die Grösse und der Komfort
Komfort hat man ein bisschen selbst in der Hand. Ich persönlich habe nie ganz begriffen, wie man 8000 Euro für ein Klappdach (=Komfortgewinn) ausgeben kann, dann aber mit dem Schlafsack auf einer 15mm Campingmatte schläft...? Wir haben da nochmal 250 Euro unvestiert und uns 10cm dicke Schaumstoffmatratzen massanfertigen lassen. Massanfertigen heisst 2 unterschiedliche Schaumstoffe zu einer Matratze verklebt, oben weich und genoppt, unten härter und dichter, um ein Durchdrücken auf das Liegebrett zu verhindern. Dazu nordische Decken. All das bleibt, wo es ist und wird in max. 3 min auf- oder abgebaut.
Und jaaaa: Der Komfort ist beträchtlich
Gruss
Re: #hubdach oder was?
Verfasst: 8. November 2016 16:14
von jonas
Xavi hat geschrieben:Was sind die Top3 Klappdachbauer?
Toms? Böhlen in Thun? Custom Campers? Innovation Campers? Oder gibt es einen Freelancer der in Qualität und Preis mithalten kann?
Hoi zäme
Kennen tue ich eigentlich nur das ORB-Hubdach, von welchem ich behaupte, dass es in die Top3 gehört.
Von mir aus sicher in die Top3 gehört die Offroadschmiede von Marcus Haase.
Toms, Custom Campers und Innovation Campers sind wohl sehr ähnlich, wobei ich keine Details kenne.
All die anderen Anbieter wie Extrem, AluCab, 4x4camp, usw kenne ich zu wenig um darüber urteilen zu können...
Gruss
jonas
Re: #hubdach oder was?
Verfasst: 8. November 2016 21:13
von Guenter Stark
Jonas: All die anderen Anbieter wie Extrem, AluCab, 4x4camp, usw kenne ich zu wenig um darüber urteilen zu können...
Hi Xavi,
ich habe ein Aufstelldach von
http://www.4x4camp.eu seit August 2011, allerdings auf einem Mercedes G. Bin damit sehr zufrieden. Die Verarbeitung und Detaillösungen haben mich bewogen es dort machen zu lassen.
Re: #hubdach oder was?
Verfasst: 8. November 2016 21:57
von specibiker
Einfach selbst bauen . siehe hier:
winterprojekt-alkovenklappdach-t49403.htmlGruß aus Bayern
Re: #hubdach oder was?
Verfasst: 8. November 2016 23:17
von Landkind70
Shit text weg...
Nochmal in kurz.
Unsere Erfahrungen.
78er mit Hochdach, 285 hoch. Festes Dach ist einfach klasse und gibt ein sehr gutes Gefühl bei allen Wetterlagen gut aufgehoben zu sein.
Noch besser. Unser 80er mit Kabine und Aufstelldach. Dort schlafen wir unten haben bei geschlossenem.Dach Sitzhöhe. Dach offen Stehhöhe und für mehr Raumgefühl und besserer Lüftung. Perfekte Kombi.
Wenn ich sehe welche Klimmzüge die Kollegen mit Aufstelldach bei schlechtem Wetter machen. Nase in den Wind. Plane aussen anzippen etc. Dann denke ich jedesmal- alles richtig gemacht.
Vom Preis will ich erst gar nicht reden. Das man für 10k€ schon eine Kabine mit Aufstelldach bekommt habe ich schon einige Male erwähnt.
Re: #hubdach oder was?
Verfasst: 8. November 2016 23:17
von Landkind70
Doppelt
Re: #hubdach oder was?
Verfasst: 8. November 2016 23:38
von superXcruiser
Da jeder ja seine eigenen Erfahren machen soll/will, ist am Anfang sicherlich ein Klappdach genau das Richtige.
Später dann das Festdach und zum Schluss Kabine mit optionalem Klappdach.
Da hast du uns was voraus Landkind, die Kabine bei meinem 80iger ist erst in Planung.
Und die die weniger Erfahrungen machen wollen, die steigen eben mit einem festen Dach ein, die ie mehr Erfahrungen machen wollen kaufen ein Klappdach oder ein Dachzelt.
Viel Freude jedem, egal womit wünsche ich allen hier
bis denn
Re: #hubdach oder was?
Verfasst: 8. November 2016 23:44
von Ozymandias
superXcruiser hat geschrieben:Da jeder ja seine eigenen Erfahren machen soll/will, ist am Anfang sicherlich ein Klappdach genau das Richtige.
Später dann das Festdach und zum Schluss Kabine mit optionalem Klappdach.
bis denn
Sag sowas nicht, morgen schraubt er sich dann die gelbe Pest ans Auto.

Re: #hubdach oder was?
Verfasst: 9. November 2016 05:25
von superXcruiser
Ozy du machst meinen Tag.
Aber wenn du nur genau hin sehen würdest, dann spürst du es nicht nur, nein du fühlst es und glubst es am Ende. Sie wirkt leider wie ein Virus die gelbe Pest und hat schon viele Menschen auf den ganz besonderen Pfad gelockt
Aber hier geht es um Klappdächer die im Wind nicht wirklich halten und du Nachts das Auto mindestens zwei Mal umparken musst da du es sonst nicht aushällst.
Bis denn
PS: Leider gibt es wohl für Festdächer und Toyota nur einen Anbieter, das schränkt leider den Wettbeweb stark ein.
Re: #hubdach oder was?
Verfasst: 9. November 2016 10:42
von 12HT
Hi Burkhard,
hab mir jetzt extra nochmal deinen Umbauthread angeschaut, du hast doch genauso ein Klappdach wie ich, nur halt auf der Kabine. Was soll denn überhaupt das Problem damit sein im Wind`? Oder sind die "gekauften" Dächer so klapprig gebaut? Ich hab nicht mal ein durchgehendes Scharnier sondern die von euch "wacklig" genannten Reimoscharniere.
Ich würde, mit Zeit und Geld, den Rest von meinem 61er absägen und ne Integralkabine mit ParallelHubdach (mit 4 Hydraulikstempeln) bis zur Windschutzscheibe vor machen. Pläne sind schon lange gezeichnet im Kopf, nur nicht im Kalender und Konto

Gruß Markus
Re: #hubdach oder was?
Verfasst: 9. November 2016 20:30
von spec
apollo 13 hat geschrieben:Ich persönlich habe nie ganz begriffen, wie man 8000 Euro für ein Klappdach (=Komfortgewinn) ausgeben kann, dann aber mit dem Schlafsack auf einer 15mm Campingmatte schläft...?
Gruss
das habe ich auch nie verstanden.
ich schlafe auch mit komfortmatraze und Daunendecke

Re: #hubdach oder was?
Verfasst: 9. November 2016 22:44
von Landkind70
Markus, vielleicht hast du noch nie wirklich im Sturm gestanden oder hast einen seeligen Schlaf....um den ich dich dann beneide. Mir wird das irgendwann zu laut....dann Dach zu und Ruhe.
Ich erinnere mich da gerade an Jochens Scheinwerfer die mich Nachts in MA aus dem Tiefschlaf gerissen haben als er versuchte seinen Wagen in den Wind zu drehen da dieser zu sehr an seinem Austelldach zerrte.

er hat zum Schluss das Dach zumachen müssen und hat auf seinem Fussboden geschlafen...
Re: #hubdach oder was?
Verfasst: 9. November 2016 23:05
von Ozymandias
Landkind70 hat geschrieben:Markus, vielleicht hast du noch nie wirklich im Sturm gestanden oder hast einen seeligen Schlaf....um den ich dich dann beneide. Mir wird das irgendwann zu laut....dann Dach zu und Ruhe.
Ich erinnere mich da gerade an Jochens Scheinwerfer die mich Nachts in MA aus dem Tiefschlaf gerissen haben als er versuchte seinen Wagen in den Wind zu drehen da dieser zu sehr an seinem Austelldach zerrte.

er hat zum Schluss das Dach zumachen müssen und hat auf seinem Fussboden geschlafen...
Würde ich 1:1 so Unterschreiben.

Re: #hubdach oder was?
Verfasst: 9. November 2016 23:39
von beboe
Ich hatte die Luxusausführung von Innovation Campers: HZJ79 mit fest montierter Wohnkiste und Aufstelldach.
Vielleicht war es wegen der Größe, vielleicht wegen des Materials, aber die Seitenwände schlugen und knallten wie Segel bei jeder Windbö. Da half auch Ohropax nur bedingt.
Weil Wettervorhersagen nur bedingt zu glauben ist, kommt das mit dem Umparken oder Schlafen mit geschlossenem Dach öfter vor, als man vermutet, natürlich auch abhängig vom Reisegebiet und von der Jahreszeit.
Nachdem der HZJ 2011 zwangsweise abgeschafft wurde (Umweltzone) habe ich beschlossen, keinen Festaufbau mehr zu kaufen, sondern einen Pickup mit absetzbarer Wohnkabine, da dann der Wechsel eines Teils nicht gleich eine Neuanschaffung beider Komponenten erfordert.
Als PU gibt es für Heavy Duty Fans den 79, auch mit Ottomotor!!!!!, oder eben den Hilux in vielen Variationen.
Eine absetzbare Wohnkabine ist als Leerkabine ab rund 10000€ zu haben, also zum Preis eines Aufstelldaches für den 78. Man kann aber auch 50000€ ausgeben, wenn man das möchte.
Bei entsprechender Kabine (Breite, Höhe, Gewichtsverteilung, Qualität) und angemessener Befestigung ist die Offroad Tauglichkeit nicht wesentlich beeinträchtigt.
Wer erst Dachzelt, dann Aufstelldach, dann Hochdach kauft und dann das Auto aufschneidet, um eine feste Kabine zu montieren, wird dabei ziemlich viel Geld versenken.
Bernhard
Re: #hubdach oder was?
Verfasst: 10. November 2016 09:11
von 12HT
Landkind70 hat geschrieben:Markus, vielleicht hast du noch nie wirklich im Sturm gestanden oder hast einen seeligen Schlaf....um den ich dich dann beneide. Mir wird das irgendwann zu laut....dann Dach zu und Ruhe.
Ich erinnere mich da gerade an Jochens Scheinwerfer die mich Nachts in MA aus dem Tiefschlaf gerissen haben als er versuchte seinen Wagen in den Wind zu drehen da dieser zu sehr an seinem Austelldach zerrte.

er hat zum Schluss das Dach zumachen müssen und hat auf seinem Fussboden geschlafen...
Ich glaub ich hab dich dann missverstanden am Anfang, dachte dein Klappdach wäre leiser als eins auf nem normalen Buschtaxi.
Jo wahrscheinlich brauch ich mal n richtigen Sturm dann unterschreib ich auch 1:1

Gruß Markus
Re: #hubdach oder was?
Verfasst: 10. November 2016 09:35
von Onkelchen
beboe hat geschrieben:
Wer erst Dachzelt, dann Aufstelldach, dann Hochdach kauft und dann das Auto aufschneidet, um eine feste Kabine zu montieren, wird dabei ziemlich viel Geld versenken.
Wenn das jemand so macht, dann ja.
Allerdings ist der Weg ja noch nicht zuende. Man wird älter und irgendwann kommt das ganz normale Wohnmobil.
Sollte man also gleich ein ganz normales Wohnmobil kaufen ?
Und dann sollte man beachten, dass es viele eben nicht so machen.
Einige bleiben beim Dachzelt. Andere wechseln einmal von Dachzelt zum Klappdach und bleiben dabei. Das Dachzelt wird in dem Zuge recht lukrativ wieder verkauft.
Es gibt auch Leute, die haben einen 79er mit Wohnkabine gekauft und dann noch einen 74er mit Dachzelt dazu für die Touren bei denen der 79er zu mächtig ist.
Es ist schlichtweg eine Frage welche Touren man machen möchte.
Wir genießen es z.B: in den 2-3 Wochen unserer Touren möglichst ungezwungen bezüglich der spontanen Streckenwahl zu sein. Daher sind wir beim Dachzelt geblieben, weil es das "Da können wir mit unserem Großen Auto leider nicht hin"-Phänomen damit praktisch nicht gibt - was man bei Pickups mit großer Wohnkabine duchaus schon zu hören bekommt.
Nicht wegen der Geländegängigkeit sondern einfach wegen der schieren Größe.
Andererseits würde ich mit Dachzelt niemals im Winter nach Schweden, Norwegen usw. fahren. Viel zu wenig Rückzugsraum ins Warme.
Eine tolle Lösung kenne ich von Steffen. Ein 79er mit zwei Kabinen. Eine große komfortable für die Nordlandtouren, Touren bei schlechtem Wetter usw. und eine kleine leichte Kabine für die knackigeren Touren, die kaum größer ist als die Außenmaße eine 78ers mit Dachzelt bzw. Klappdach.
Solch eine Lösung ist natürlich nicht ganz billig, aber IMHO interessant wenn man ein sehr breit gefächertes Reiseziel- und -zeitspektrum hat.
Viele Grüße
Onkelchen
Re: #hubdach oder was?
Verfasst: 10. November 2016 10:39
von toyohannes
Es ist schlichtweg eine Frage welche Touren man machen möchte.
Genauso sehe ich das auch.
Jeder hat da seine vorlieben, wir haben uns dann für ein Aufstelldach von Desert-Tec entschieden (macht der Michi aber nicht mehr) und waren damit einige Jahre glücklich.
ABER: das Auto wird sowieso nicht mehr verkauft, also....warum nicht noch bequemer....?
So wie es aussieht wird nächstes Jahr das Alkovendach vom Michi draufgebaut.....war ein langer Überlegungsprozess......
UNSERE Argumente dafür:1) kein Auf- und zumachen mehr, wir sind faul geworden, ich fahre gerne bei unseren Reisen wegen dem Verkehr am Nachmittag weg und in die Nacht hinein....einfach stehen bleiben, rauf und schlafen....am nächsten morgen runter, Kaffeee und weiter....aber jeder wie er will.....
2) bei allen Wetterbedingungen außer 40 Grad und kein Wind ist ein festes Dach im Vorteil (entsprechende Luken eh klar) (zumindest sehe ich das so) und bei extremer Hitze ist es im Dachzelt und aufstelldach auch nicht kühl....
3) enormer Raumgewinn ( den haben wir heuer natürlich schon ausprobiert)
4) man sieht nicht ob da jetzt jemand drinnen schläft oder nicht
es gibt noch einige, aber das waren für uns die wichtigsten
UNSERE Argumente dagegen: IMMER die fixe Höhe von ca. 2,85 m, damit einhergehend die eventuelle Einschränkung bezüglich Containertransport-da hat spec natürlich recht.....
Eventuelle höhere Autobahngebühren und Fährkosten sehe ich (für mich) nicht da da wo wir hinfahren die Kosten gleich sind (wir sind jetzt schon bei 2,25 Meter) die meisten Autobahngebühren in Europa sind bis 2 Meter oder eben darüber und Parkhäuser sind sowieso noch nie gegangen....
und man sollte nicht vergessen, dass ein 78er mit 285/75-16ern und einem Aufstelldach mit Zwischenrahmen sicher auf 2,40 Meter (wenn nicht höher) kommt.....
ich habe auf meinen bisherigen Touren, ob Pyrenäen oder Griechenland noch keine Situation gehabt, in der ich, wenn ich 2,85 Höhe gehabt hätte mit einem 2,50 Auto hätte fahren können......
Aber wie schon geschrieben....jeder hat da seine Vorlieben........
Gruß vom Hanens
Re: #hubdach oder was?
Verfasst: 10. November 2016 13:56
von lightandy
Wenn ich das hier so lese, wundere ich mich schon , wie schlecht oder labbrig die Toyota klappdächer gebaut sein müssen, ich fahre ja seit 20 jahren Defender, davon knapp 15 jahre auch mit klappdach, aber bei mir flattert oder schlägt da nichts, dass es mir den schlaf rauben würde. und ich war schon mehrfach damit in Island , an der see oder sonstwo im sturm. bei mir sind hinten ausser den telekopdämpfern noch 2 aufstellstangen vorgesehen, die man in das hochgestellte dach schieben kann, dass die planenseitenwände aber so was von stramm stehen, dass da gar nichts mehr flattert oder schlägt. ok, man muss auch nicht quer im wind stehen, aber von vorne geht immer!!! selbst bei meiner frau die einen nicht ganz so festen schlaf wie ich habe.
da muss ich ja mal sehen , was ich da mit meinem Toyota machen werde

Re: #hubdach oder was?
Verfasst: 10. November 2016 14:21
von Onkelchen
Die Klappdächer sind doch gar nicht von Toyota ...

Re: #hubdach oder was?
Verfasst: 10. November 2016 14:35
von lightandy
Onkelchen hat geschrieben:Die Klappdächer sind doch gar nicht von Toyota ...

...

ich korrigiere, klappdächer die für Toyota Fahrzeuge gebaut werden...

Re: #hubdach oder was?
Verfasst: 10. November 2016 14:38
von Johannes M
Ich hatte das Dach von Tom's Fahrzeugtechnik auf meinem HZJ. Das hat über viele Jahre bis ich ihn verkauft habe
keinerlei Probleme gemacht und geflattert hat da auch nicht wirklich was. Die Dämpfer haben irgendwann das Quietschen angefangen.
LG
Johannes
Re: #hubdach oder was?
Verfasst: 10. November 2016 16:38
von apollo 13
Ja, da diese Dinge liegen offenbar ganz stark im Auge (in den Ohren?) des Betrachters...
Aufgrund der hier geschilderten Horrorszenarien habe ich lange mit einem festen Hochdach geliebäugelt. Ich wurde dann von meiner besseren Hälfte zugunsten des Hubdachs überstimmt...
Nach anfänglicher Skepsis bin ich positiv überrascht. Ich habe richtig stürmische Gewitter in dem Dach erlebt und bestens geschlafen...
Was bei dem Dach von Tom wohl vorkommen kann, ist, dass der Airtex-Stoff und das davor angebrachte Mückennetz bei Wind gegeneinanderschlagen und Geräusche machen. Wenn man da einen Abwasch-Schwamm dazwischenklemmt, sollte die Sache geregelt sein.
Aber ein festes Hochdach ist bestimmt auch toll. Die Nachteile davon sind genauso bekannt wie die Vorteile. Nach meinen ersten, positiven Erfahrungen mit dem Klappdach verblassen für mich die offensichtlichen Vorteile des festen Hochdachs ein wenig.
Aber vielleicht wird mich da Patagonien wieder umstimmen...
LG
Re: #hubdach oder was?
Verfasst: 10. November 2016 18:42
von Bondgirl
Wir haben für eiskalte Händchen Momente für unser Aufstelldach innen Isolatormatten aus o.8 PU Matte zum Reinklemmen.
Das erzeugt fast Festwand Feeling.
Kostenpunkt: 35€.
Re: #hubdach oder was?
Verfasst: 10. November 2016 19:16
von quadman
Onkelchen hat geschrieben:
Eine tolle Lösung kenne ich von Steffen. Ein 79er mit zwei Kabinen. Eine große komfortable für die Nordlandtouren, Touren bei schlechtem Wetter usw. und eine kleine leichte Kabine für die knackigeren Touren, die kaum größer ist als die Außenmaße eine 78ers mit Dachzelt bzw. Klappdach.
Solch eine Lösung ist natürlich nicht ganz billig, aber IMHO interessant wenn man ein sehr breit gefächertes Reiseziel- und -zeitspektrum hat.
...und wenn man arm ist dann bleibt man halt bei einer kleinen Kabine. Nicht länger und höher als ein Auto mit Dachzelt, aber man kann auch Wintercamping damit zelebrieren oder die knackigen Strecken fahren.
Ja, es gibt also schon einige Möglichkeiten...
Gruß Stefan
Re: #hubdach oder was?
Verfasst: 10. November 2016 21:12
von beboe
Ergänzung:
Auf meinem Pickup habe ich jetzt eine Four Wheel Campers Kabine, die hat ein Parallel-Hubdach mit Wänden aus robuster LKW Plane. In kälteren Regionen kann man noch ein sogenanntes Arctic Pack als Isolierung von innen mit Klettverschlüssen montieren.
Die viel dickere und stabilere LKW Plane stört mich nachts nicht. Kein Schlagen und Knallen. Die ist erheblich leiser bei Wind als das Airtex Gewebe beim Innovation Camper aus 2001/02.
Vielleicht hat sich da in den letzten 15 Jahren auch eine Weiterentwicklung bei den Aufstelldächern ergeben?
Mit der FWC haben wir jedenfalls schon im Orkan mit Windstärken von 100 bis 120km gestanden. Der Sturm kam von vorne, der Winddruck wurde vom Aufstellmechanismus abgefangen. Plane und Kabine haben gehalten, aber an Schlaf war trotzdem nicht zu denken, weil das komplette Fahrzeug extrem geschaukelt hat und der Sturm um uns ziemlich laut herum heulte. Das Dach konnte aber oben bleiben, das wäre mit der Innovation Campers Kabine nicht möglich gewesen, denn der Winddruck hätte das Aufstelldach einfach zugeklappt, ohne zusätzliche Abstützung von innen.
Bernhard
Re: #hubdach oder was?
Verfasst: 10. November 2016 23:03
von Onkelchen
quadman hat geschrieben:...und wenn man arm ist ...
Wenn man arm ist hat man wichtigeres zu tun als sich mit solchen Luxusproblemen zu beschäftigen.
Viele Grüße
Onkelchen
Re: #hubdach oder was?
Verfasst: 11. November 2016 07:33
von JWD
Bondgirl hat geschrieben:Wir haben für eiskalte Händchen Momente für unser Aufstelldach innen Isolatormatten aus o.8 PU Matte zum Reinklemmen.
Das erzeugt fast Festwand Feeling.
Kostenpunkt: 35€.
Das ist doch viel zu einfach. Gibts die Dinger wenigstens mit Goldkante?

Re: #hubdach oder was?
Verfasst: 11. November 2016 09:24
von Harald KJ70
JWD hat geschrieben:Bondgirl hat geschrieben:Wir haben für eiskalte Händchen Momente für unser Aufstelldach innen Isolatormatten aus o.8 PU Matte zum Reinklemmen.
Das erzeugt fast Festwand Feeling.
Kostenpunkt: 35€.
Das ist doch viel zu einfach. Gibts die Dinger wenigstens mit Goldkante?

Für dich ganz in Gold ....

Re: #hubdach oder was?
Verfasst: 11. November 2016 12:13
von JWD
Harald KJ70 hat geschrieben:Für dich ganz in Gold ....

Jo - ich spiele ja auch in einer ganz anderen Liga.
Gewichtsmäßig

Re: #hubdach oder was?
Verfasst: 11. November 2016 17:08
von Cruisero
Hallo in die Runde,
das hier genannte Schlackern oder Schlagen der Zelthaut beim Klappdach ist auch sehr davon abhängig wie die Zeithaut herstellt wurde. Wenn der Zuschnitt und die Befestigung einen straffen Sitz bei aufgeklapptem Dach ermöglichen ist der Windschlag der Zeltaut auch schon deutlich eingeschränkt.
Im letzten Bild dieses Threads ist m. E. deutlich zu sehen was ich meine:
casemaker-ausbau-update-t45776.html.
Ich nutze als zusätzlichen Regen- umd Kälteschutz teilweise eine extra Außenplane, die an Kederschienen eingeführt wird. Hier ist leider (noch) keine straffe Verspannung möglich und die Plane macht deshalb schon bei wenig Wind laute Geräusche. Die CC-Zelthaut bleibt davon in der Regel unberührt.
Gruß
Frank
Re: #hubdach oder was?
Verfasst: 11. November 2016 19:42
von LukasO
Wenn beim Klappdach der Stoff zu stark schlägt, kann es helfen mal die Gasfedern zu erneuern oder neu zu befüllen damit der stoff wieder straff sitzt. Habe ich vor ein paar Monaten gemacht. Danach war wieder Ruhe nachts.
Lg
Lukas
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Re: #hubdach oder was?
Verfasst: 11. November 2016 22:56
von quadman
...oder einfach einen Aufstellbügel sowie bei den legendären Explorer Kabinen verwenden.
Gruss Stefan
Re: #hubdach oder was?
Verfasst: 12. November 2016 09:22
von hakim
Cruisero hat geschrieben:...eine extra Außenplane, die an Kederschienen eingeführt wird. Hier ist leider (noch) keine straffe Verspannung möglich und die Plane macht deshalb schon bei wenig Wind laute Geräusche...
Hallo Frank,
an meinem Minicamp auf Hilux hängt die 3-teilige Wetterschutzplane lediglich oben am Aufstelldach in Kederschienen. Nach Aufstellen des Dachs wird der untere Saum mit ca.12cm langen Gummiseilschlaufen in entsprechende Halteknöpfe am Minicamp-Gehäuse eingehängt. Da schlägt nichts mehr im Wind. Voraussetzung ist, daß man an den äußeren Ecken die Schlaufen etwas schräg abspannt, sowie daß die für´s Dach gewählen Gasdruckfedern etwas stärker gewählt werden, damit die zusätzliche Abspannkraft an der Wetterschutzplane gut kompensiert wird. Auf diese Art bleiben beide Planen straff gespannt.
Hakim

Re: #hubdach oder was?
Verfasst: 14. November 2016 10:05
von 12HT
Vielleicht ist mein Dach deswegen lautlos,
ich nutze Klett oben und unten, den Stoff mach ich so fest daß die Gasfeder diesen komplett spannt.
War mir am einfachsten zu realisieren und in 20s ist alles rausgerissen wenn ich will.
Reinkletten dauert 2 Minuten.
Gruß Markus
Re: #hubdach oder was?
Verfasst: 19. November 2016 13:36
von AchtungHuPe
Onkelchen hat geschrieben:beboe hat geschrieben:Wer erst Dachzelt, dann Aufstelldach, dann Hochdach kauft und dann das Auto aufschneidet, um eine feste Kabine zu montieren, wird dabei ziemlich viel Geld versenken.
Wenn das jemand so macht, dann ja.
Allerdings ist der Weg ja noch nicht zuende. Man wird älter und irgendwann kommt das ganz normale Wohnmobil.
Sollte man also gleich ein ganz normales Wohnmobil kaufen ?
Das ist jetzt zwar ziemlich OT: Aber warum keinen (kleinen) Wohnwagen?
Mit dem passenden Zugfahrzeug kann man klasse Touren fahren, kommt weiter ins Gelände als mit Wohnmobil und großer Kabine oder Hochdach. Und keine Höhenbeschränkungen an Parkplätzen oder Stadteinfahrten die einen draußen halten. Mir fängt die Idee grad an zu gefallen
LG Peter
Re: #hubdach oder was?
Verfasst: 21. November 2016 13:17
von RainerPhilipp
@Peter:
Wohnwagen kannst Du vergessen. Ist eine ganz andere Liga. Du kannst ja nicht mal irgendeinen Waldweg guten Gewissens fahren weil Du nicht weißt ob du jemals drehen kannst. Unabhängig davon sind Wohnwagen in aller Regel lausig aufgebaut. Wenn du annähernd das fährst was du bei einem HZJ78 als "etwas rupfig" bezeichnen würdest dann hat sich das Interieur des Wohnwagens schon halb zerlegt.
Das ist also wirklich keine Alternative.
Ich spreche da aus Erfahung.
Grüße
Re: #hubdach oder was?
Verfasst: 21. November 2016 15:21
von TomB
Ich hab da keine Bedenken mit meinem Zeltklappanhänger. Fast alles was ein HZJ78 macht, schafft der auch
https://www.youtube.com/watch?v=6ENnPz1TZI4
Re: #hubdach oder was?
Verfasst: 21. November 2016 15:29
von Reiti
Z. B. eine unbefestigte, aber geschobenen Straße zu befahren? Öhh..?
Re: #hubdach oder was?
Verfasst: 21. November 2016 15:31
von toyohannes
Tom, das was du zeigst, da passt der Hänger auch (Island).
Aber jeder hat da andere Ziele, ich für meinen Einsatzzweck (Rumänien z.B.) könnte einen Anhänger aber sowas von vergessen (hat da auch niemand)
Für deinen Zweck wirds passen.
Feines Teil übrigens.
Gruß vom Hannes
Re: #hubdach oder was?
Verfasst: 26. November 2016 17:19
von spec
so spanne ich den Stoff beim klappdach:
1x bandschlinge mit eingenähten magneten. das ziehgt das Zeltdach zu den gasdruckdämpfern
das habe ich seit einem jahr im einsatz, einfach gemacht und bringt viel

heute habe ich mit universal fiberghlas zeltsangen experimentiert, gummikappe auf beide enden und auf die richtige länge abgelängt. Damit lässt der Stoff gut spannen. werde das einmal testen, es kann sein dass man noch an der Zeltbahn eine Schlaufe einnähen muss durch die man die Stangen steckt um ein verdrehen zu verhindern

Re: #hubdach oder was?
Verfasst: 26. November 2016 23:42
von TomB
Warum nehmt ihr nicht einfach Gasstangen mit Arretierung? Spannen die zu wenig?
Re: #hubdach oder was?
Verfasst: 26. November 2016 23:59
von RobertL
Ich könnte mir vorstellen, dass diese Zeltstangen eine gute Lösung und sehr effektiv sind. Die drücken den Zeltstoff nach aussen und spannen ihn dadurch. Mit Gasstangen kannst du nur den Druck nach oben erhöhen.
Re: #hubdach oder was?
Verfasst: 27. November 2016 09:02
von TomB
Vielleicht unglücklich ausgedrückt. Warum nehmt ich nicht Gasdruckdämpfer mit Arretierung. Gasdruckdämpfer habt ihr ja schon verbaut?
Re: #hubdach oder was?
Verfasst: 27. November 2016 11:49
von spec
RobertL hat geschrieben:Ich könnte mir vorstellen, dass diese Zeltstangen eine gute Lösung und sehr effektiv sind. Die drücken den Zeltstoff nach aussen und spannen ihn dadurch. Mit Gasstangen kannst du nur den Druck nach oben erhöhen.
genau darum geht's, leichter druck nach außen.
die gasdruckdämpfer drücken das dach nach oben, begrenzt wird dies durch die zwei nähte an der hinteren linken und rechten kante. diese sind bei aufgestellten dach auch straff gespannt, es bringt somit nichts den druck der dämpfer zu erhöhen bzw diese zu arretieren.
Re: #hubdach oder was?
Verfasst: 24. April 2018 15:26
von Xavi
finally
Re: #hubdach oder was?
Verfasst: 24. April 2018 19:21
von asphaltspalter
Ich habe mich auch schon ein wenig mit dem Umbau beschäftigt und mir Angebote für das Alucab Klappdach am 78er machen lassen. Mit Abstand das günstigste inkl. Montage war Fernab von Deutschland direkt in Südafrika für knapp 6000€ und damit 3000 weniger als hier
Hatte jemand schon Mal eine ähnliche Idee und hat diese auch schon umgesetzt? Wie wäre das dann mit Fahrzeugzulassung und Eintragung beim TÜV
a) während der Reise durch Afrika?
b) bei Ankunft zurück in Deutschland?
Danke
Re: #hubdach oder was?
Verfasst: 24. April 2018 21:45
von Colt
asphaltspalter hat geschrieben:a) während der Reise durch Afrika?
b) bei Ankunft zurück in Deutschland?
Danke
Meine Herangehensweise wäre:
a) interessiert m.M. nach keinen
b) irgendwann wenn du wieder da bist kannst das immer noch eintragen lassen

Re: #hubdach oder was?
Verfasst: 25. April 2018 07:35
von TomB
Was machst du, wenn das Dach 3 Monate nach deiner Ankunft hier defekt wird? Oder auch ein Jahr danach? Sagen wir noch, dass die ein hier nicht erhältliches Scharnier oder nicht erhältliche Verriegelungen benützt haben.
Re: #hubdach oder was?
Verfasst: 25. April 2018 07:47
von Colt
Tom, für 3.000 Euro kannst du viel ändern lassen FALLS was kaputt geht was es hier nicht gibt. Zur Not läßt man sich das Ersatzteil schicken.