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Dämpfung Alkoven
Verfasst: 6. Oktober 2017 14:40
von nekaaBB
Hallo zusammen,
anderes Thema: Der Alkoven meines Minicamp schwingt ganz schön, v.a., wenn das Bett drin ist. Steht vorne einen Meter über, Alu Riffelblech, wiegt schätzungsweise 60-80kg.
Jetzt überlege ich mir gerade, ob und wie ich das dämpfe. Ich fahre täglich ein Stück BAB mit Betonplatten, das hat führt zu einer sehr schöne Eigenschwingung zwischen 80-110 km/h, nun mal der Geschwindigkeitsbereich, in dem man sich bewegt.
Plan 1: Schaumstoffdämpfer aufs Dach, befestigt mit einem Aluband (eingefasst in Schaumstoff) an den originalen Dachträgeraufnahmen. Dachte da z.B. an Reststücke meines X-Trem-Isolators. Zerkratzt den Lack?
Plan 2: Verstärken der inneren Ecke, also direkt hinter/über dem Fahrerhaus, mit angenieteten Aluwinkeln. Die hinteren Türen müssen natürlich frei bleiben
Plan 3: Stahlbänder, die über das Dach gehen bis ganz nach hinten und den Alkoven "vorne hochziehen".
Plan 4, ganz blöd: Fahrwerksdämpfer anbringen, wahrscheinlich reicht schon einer, ebenfalls an der inneren Ecke.
Wie habt ihr das gelöst bzw. bleibt das bei euch einfach so?
Viele Grüße
Re: Dämpfung Alkoven
Verfasst: 6. Oktober 2017 14:53
von Bayerwaldlux
Servus,
Was Du mit Eigenschwingung bezeichnest ist die Verwindung vom LuxRahmen und die wirst Du nicht
verändern wennst den Alkofen an die Karosse bindest.
Ist doch bei allen PickupKabinen das gleiche, also mein Rat, lass es einfach so
Luxige Grüsse, Andi
Re: Dämpfung Alkoven
Verfasst: 6. Oktober 2017 15:53
von hakim
Hallo,
ich fahre jetzt meinen Hilux-Doka seit 130tsd km mit dem Minicamp, im langen Alkoven liegt das Bett mitsamt Schlafsäcken. Das unangenehme Aufschwingen des Hilux über regelmäßige Trennfugen oder Bodenwellen kenne ich natürlich auch - es ist vor allem der hinteren Starrachse an Blattfedern geschuldet. Bisher beobachte ich aber keinerlei Probleme am Aufbau und sehe demnach keinen Bedarf, was zu dämpfen oder zu verstärken. Ich würde mir da keine Sorgen machen. Man bekommt das Phänomen auch mit in der Zugstufe strafferen Dämpfern - ich hatte schon die sehr straffen KONI heavytrack RAID drin - nicht vollständig in den Griff. Wie von Andi erwähnt, würde ich auf jeden Fall davon abraten, das Hardtop mit dem Fahrerhaus fix zu verbinden. Die Verwindungen zwischen Pritschenbereich und Fahrerhaus sind zwar selbst im Gelände nicht sehr groß - dennoch würde eine starre, punktuelle Verbindung wohl bald reißen. Meine Tipps:
1.Nicht mehr als das Bett in den Alkoven packen, nicht noch schwere Scheinwerfer vorne dranhängen,...
2.Überlegen, ob Deine Stoßdämpfer nicht doch etwas zu weich gewählt bzw. schon verschlissen sind. Einen Satz "ToughDog Adjustable" kriegst Du nicht allzu teuer und Du kannst die Zugstufe per Handrad extern einstellen.
3.Mal probeweise für den Alltagsbetrieb den Reifenfülldruck senken - vor allem an der Hinterachse. Dann dämpft der Reifen die Fahrbahnimpulse besser ab und das Aufschwingen wird weniger.
Hakim
Re: Dämpfung Alkoven
Verfasst: 6. Oktober 2017 17:46
von quadman
...ich habe das so gelöst, dass ich den Alkoven bei meiner 2ten Kabine wegrationalisiert habe
Eine drastische Maßnahme, die wirkt.
Gruß Stefan
PS: alles raus aus dem Alkoven, das hilft ein Stück weit! Die Bett-Platten am besten auch aus dem Alkoven schieben.
Re: Dämpfung Alkoven
Verfasst: 6. Oktober 2017 19:40
von TimHilux
Ich habe mein Bett zB nie komplett im Alkoven. Hat nur Vorteile.
Das "freie Ende" des Bettes bleibt immer in der Schiene, damit brauche ich keine geteilte Matratze und muss auch die Schlafsäcke nicht aufräumen.
Wenn ich mich bei angehobenen Dach in der Kabine bewegen möchte, dann wird die Platte einfach mit einem Seil nach oben an die Decke gezogen. Dmait hab ich dann auch Stehhöhe bis vorne.
Grad kein Bild zur Hand.
Tim
Re: Dämpfung Alkoven
Verfasst: 6. Oktober 2017 20:42
von Toyobruder
Natürlich kann man die Schwingung dämpfen! Hatte ich aber bei meiner Kabine zuerst auch nicht geglaubt!
Geholfen hat mir dir Firma Tourfactory mit einem Neoprengummi zwischen Kabine/Fahrerhaus und Alkoven/Fahrerhaus. Da ich einen Durchgang habe, konnte ich den Unterschied absolut spüren: Erst öffnete sich periodisch beim Aufschwingen ein Spalt von etwa 1 cm oben am Durchgang. Nach der Dämpfung spürt man noch, dass der Rahmen arbeitet, aber im Milimeterbereich. Wichtig ist, dass das Gummi großflächig aufliegt - an Stellen, die sich nicht langsam verformen!
Falls du lieber mit Stoßdämpfern experimentieren willst - ich hab noch ein paar kleine aus meiner Experimentierphase! Lass es mich wissen!
Toyobruder
Re: Dämpfung Alkoven
Verfasst: 6. Oktober 2017 23:52
von TimHilux
Nachtrag:
hab ein Bild gefunden, vom Ausbau mit hochgeklappten Bett

Toyobruder:
Kannst Du mal Bilder von Deiner Dämpfung machen?
Re: Dämpfung Alkoven
Verfasst: 7. Oktober 2017 08:54
von Calimero4512
Guten Morgen
Habe zwar so was nicht aber silentblöcke dämpfen zb Kühler, Maschinen, Rahmen vom Aufbau usw vielleicht eine Überlegung wert Gruß Sigi
PS habe seid dem Besitz meines hdj80 gelernt über den tellerrand hinaus zu schauen....
Re: Dämpfung Alkoven
Verfasst: 7. Oktober 2017 10:19
von guebac
Hallo Allerseits,
wir haben unser Minicamp seit dem Frühsommer.
Gleich nach der Abholung auf dem Rückweg nach Österreich war ich ziemlich verzweifelt, da das vom Threadersteller beschriebene Aufschaukeln auch bei uns drastisch war. Abschnittsweise waren wir mit 80km/h unterwegs. Über 100 km/h ging fast nirgends, ohne "Reitfeeling".
Vorweg: Kommen gerade aus Griechenland retour. 5000km. Aufschaukeln ist gar kein Thema gewesen! Reisegeschwindigkeit auf Autobahnen war meistens 110-120 km/h. Zwischendurch auch höher.
Wie habe ich das Aufschaukeln weg bekommen:
Bei meinen vielen Tests hat sich als die wichtigste Maßnahme die Gewichtsreduzierung HINTER der Hinterachse
herauskristallisiert. So habe ich eine massive Verbesserung gespürt, als ich den schweren Unterfahrschutz samt Chromstossstange und AHK demontiert hatte. Mittlerweile haben wir auch Sachen wie Wasser, Werkzeug oder andere schwere Kisten nach weiter vorne "umorganisiert".
Zwischendurch musste ich den UFS samt Stossstange und AKH für 2 Wochen wieder montieren um den Hänger nutzen zu können. Eindeutig: Querrillen auf der Autobahn bringen den Hinterwagen wieder so zum Schwingen, sodass man sofort vom Gas geht.
Weiters spielt der Reifendruck eine wichtige Rolle. Früher - in der Zeit vor dem Minicamp - bin ich auf Langstrecken mit bis zu 3 bar gefahren. Reduziert den Komfort aber auch extrem den Dieselverbrauch.
Seit dem das Minicamp drauf ist fahre ich mit max. 2,5 bar (kalt). Aber optimal "gleitet" der Hilux für mich mit 2,0 bar rundum. Da rollt er echt sanft über alles drüber - fast schon Oberklassenkomfort. ABER: Von den frühreren Dieselverbräuchen von nie über 10l musste ich mich verabschieden. Selbst mit normalen Sommerreifen gehen 12l durch. (Einerseits der niedrigere Reifendruck und andererseits das Minicamp mit einem CW-Wert wie Schloss Schönbrunn...).
Noch eine Info: Ich habe auch versucht die Windgeräusche des Minicamp zu reduzieren, da ich auch bei 120km/h Musik oder Hörbücher hören will.
Eine deutliche Reduktion - vor allem bei höheren Geschwindigkeiten - hat ein 70mm hohes Kompriband gebracht, dass ich zwischen Alkoven und Dach umlaufend angebracht habe. Wieder erwarten hat es auch bei 150km/h gut gehalten. Allerdings werde ich es jetzt genau beobachten (Nässe/Frost...). Wahrscheinlich muss es runter.
(Falls jetzt jemand jetzt den Verdacht hat, das Das Kompriband könnte auch dabei helfen das Nicken zu dämpfen.... Sorry, nicht im Geringsten. Mit der AHK hüpft der Gaul trotz Kompriband).
Mein FAZIT zum Nicken: Wenn zuviel Gewicht hoch-über, und/oder weit-hinter der Achse platziert ist, dann ist der Rahmen einfach zuwenig massiv, um diesen "langen Hebeln" ausreichend entgegen zu wirken. Und wenn diese Gewichte und der Rahnen in Resonanz geraten, dann spüren wir das....
LG
Günter
Re: Dämpfung Alkoven
Verfasst: 7. Oktober 2017 14:56
von hakim
Hallo,
sehr einverstanden mit Dir, was das Gewicht hinter der Hinterachse angeht. Ich habe ja gelegentlich 160kg Enduro auf meinem Heckträger - angeflanscht an den Serienunterfahrschutz samt AHK. Prompt schaukelt die Fuhre sich auch stärker über solch regelmäßigen Querfugen und Verwerfungen auf. Infrage stellen möchte ich allerdings, ob es tatsächlich so sehr die Pritsche mitsamt Alkovenaufbau ist, welcher sich gegenüber dem Fahrerhaus - also in Längsrichtung des Rahmens - verwindet. Sicherlich in geringem Umfang, meinem Fahreindruck nach ist es aber mehr das ganze Fahrzeug, was rhythmisch hinten angehoben wird und schwingt. Nach meiner Überzeugung kein Grund, hier speziell beim leicht und stabil gebauten ORTEC-Minicamp was zu verstärken oder zu dämpfen. Kein Vergleich zum Nicken des Alkovens, so wie es bei überdimensionierten Absetzkabinen gerne auftritt und auch - meist in Verbindung mit einem zu langen hinteren Überhang - zu enormen Hebelkräften und zu Schäden bis hin zum Rahmenbruch führt. Mittlerweile sind hier im Forum viele Minicamps,Excabs und andere kleine Alkovenkabinen vertreten, aber ich habe noch kein Einziges mal von einem Schaden gehört, gegen den man sich per Alkovendämpfung oder -abstützung wappnen müßte. Also: lieber obigen Tipps von Günter folgen. Und mal hinterfragen, ob die Küche wirklich hinten im Überhang eingeplant werden muß! Wenn schon anders nicht lösbar, dann wenigstens leicht halten und Reservegasflasche, Wasserkanister und Konservendosen zwischen die Achsen verpflanzen.
Hakim
Re: Dämpfung Alkoven
Verfasst: 7. Oktober 2017 16:56
von quadman
....ist ja auch blöd beim DoKa. Da sitzt die HA irgendwie ganz schön weit vorn....
Gruß Stefan
PS: schön, wenn das so funktioniert

Re: Dämpfung Alkoven
Verfasst: 8. Oktober 2017 09:01
von Toyobruder
TimHilux hat geschrieben:
Toyobruder:
Kannst Du mal Bilder von Deiner Dämpfung machen?
Mit Genehmigung von Tourfactory, von dene habe ich auch das Neoprengummi erhalten.
Dort, wo die Dämpfung auf dem Dach/der Rückwand aufliegt kann es leicht schmirgeln. Hab hier einfach ein paar mal drüberlackiert, dann muss es tiefer schmirgeln
Aber, wie gesagt, ich bin äußerst zufrieden!
Re: Dämpfung Alkoven
Verfasst: 8. Oktober 2017 10:48
von Cruisero
Hallo in die Runde,
interessanter Faden!
@toyobruder: auf welchem Fahrzeug steht denn die Kabine? Auch ein HiLux oder ein HZJ79?
@hakim, @guebac: Für den Fall, dass man den UFS nicht demontieren will, ist denn durch ordentliches Verlagern der schweren Gewichte vor die HA eine Kompensation möglich? Ich denke da beim ExtraCab an die hintere Sitzbank bzw. an die Luken darunter und den Fußraum. Da kann ja Werkzeug, Ersatzteile, Wasser(-säcke, -flaschen), Campingstühle etc seinen Platz finden.
Gruß
Frank
Re: Dämpfung Alkoven
Verfasst: 8. Oktober 2017 10:51
von Toyobruder
Cruisero hat geschrieben:Hallo in die Runde,
interessanter Faden!
@toyobruder: auf welchem Fahrzeug steht denn die Kabine? Auch ein HiLux oder ein HZJ79?
Gruß
Frank
Ist ein HZJ 79
Re: Dämpfung Alkoven
Verfasst: 8. Oktober 2017 12:41
von Theo
@Toyobruder
Wie breit ist der Neoprenegummi?
3cm?
Mit was hast Du den Gummi verklebt?
Sikaflex o.ä.?
Danke und
viele Grüße
Re: Dämpfung Alkoven
Verfasst: 8. Oktober 2017 13:53
von hakim
Cruisero hat geschrieben:...@hakim, @guebac: Für den Fall, dass man den UFS nicht demontieren will, ist denn durch ordentliches Verlagern der schweren Gewichte vor die HA eine Kompensation möglich? Ich denke da beim ExtraCab an die hintere Sitzbank bzw. an die Luken darunter und den Fußraum. Da kann ja Werkzeug, Ersatzteile, Wasser(-säcke, -flaschen), Campingstühle etc seinen Platz finden...
Hallo Frank,
kompensieren i.e.S. eigentlich nicht - Gewicht weit hinter der Hinterachse oder auch weit oben macht sich immer negativ bemerkbar. Aber natürlich deutlich entschärfen und insbesondere der damit ja einhergehenden Entlastung der Vorderachse entgegenwirken. Meine Wahl war: Serienchromstosstange weg, Innenausbau sehr reduziert halten ohne Verzicht auf Komfort, Staumöglichkeiten im Fahrerhaus schaffen. OK, meine Küche ist auch hinten, beinhaltet aber nur 15Ltr.Wasser und eine 2kg-Campinggasflasche. Alle "Möbel" nur halbhoch, drin nur Kleidung. Alles Schwere - zusätzliches Wasser, Bergemittel, Werkzeug, alle Lebensmittel, Bücher, Wanderschuhe usw. in und vor meinem Rack für 4 Staukisten im Fahrerhaus. Ich will diesen Alkoventhread nicht sprengen, nur zwei Fotos zur Illustration. Für weitere Infos mal nach "Minicamp" suchen und dort weiterstricken...
Hakim


Re: Dämpfung Alkoven
Verfasst: 8. Oktober 2017 17:51
von UNTERWEGS
Hallo an alle Toyos
Bin seit etwa 10 Monaten mit meinem Hz 79 in Südamerika unterwegs.Habe eine sicherlich nicht leichte Alkovenkabiene drauf mit allem zip und Zapp.schwere Matratze ,Bettzeug ,auch sonst ist mein Fahrzeug
kein leichtgewicht.Ich habe den Neoprenartigen "Dämpfer" von TF verbaut und das aufschaukeln hat sich
arg reduziert.Bei Nässe quietscht es etwas,aber einen Tod muss man sterben.
Gruss die PROBERENTNER
Re: Dämpfung Alkoven
Verfasst: 8. Oktober 2017 21:33
von Toyobruder
Theo hat geschrieben:@Toyobruder
Wie breit ist der Neoprenegummi?
3cm?
Mit was hast Du den Gummi verklebt?
Sikaflex o.ä.?
Danke und
viele Grüße
4 cm, Sikaflex, ca 1cm dicker als der Spalt -> Anpressdruck!!
Re: Dämpfung Alkoven
Verfasst: 8. Oktober 2017 23:09
von UNTERWEGS
Der "Dämpfer" ist aus 40mm Neopren und ist mit Sika 252 verklebt. Natürlich an der Kabiene und nicht auf dem Fahrzeugdach. Schau dir mal weiter oben die sehr guten Bilder an. Ich weiss natürlich nicht wie gross bei dir der
Abstand zwischen Fahrerhaus und Kabiene ist oder welche Form deine Kabiene,aber es sollte schon gehen.Bei mir ist der Abstand etwa 60mm habe eine TF Kabiene und wie gesagt die Sache funzt.
Re: Dämpfung Alkoven
Verfasst: 9. Oktober 2017 09:23
von Theo
@Toyobruder
@unterwegs
Vielen Dank für die Infos, dann werde ich meiner Selbstbaukabine auf HZJ79 nachträglich auch so einen Nickverhinderer gönnen.
Viele Grüße
Re: Dämpfung Alkoven
Verfasst: 9. Oktober 2017 11:15
von nekaaBB
Vielen Dank für die ganzen Anregungen!
Wo bekommt man denn so einen Neoprenstreifen wohl her, ich finde nur Platten in der Stärke 40mm, aber die kosten dann gleich EUR 200,00. Mit einer Platte 200x100x4 könnten wir wohl mehrere Forumsmitglieder ausstatten, aber ideal wäre natürlich eine Quelle, die auch Zuschnitte anbietet.
By the way: Scheuert nicht auch das Neopren auf Dauer?
Viele Grüße
Felix
Re: Dämpfung Alkoven
Verfasst: 9. Oktober 2017 11:17
von nekaaBB
Ach so: Selbst mit komplett leerer Kabine nickt der Alkoven extrem auf der Strecke, die ich meinte. Ich hatte ihn im letzten Winter komplett leer und habe auch keine anderen Anbauteile hinter der Hinterachse. Und dauerhaft mit 2 Bar zu fahren klingt zwar komfortabel, aber auch recht teuer ...
Re: Dämpfung Alkoven
Verfasst: 9. Oktober 2017 11:46
von xsteel
Re: Dämpfung Alkoven
Verfasst: 9. Oktober 2017 12:08
von xsteel
Re: Dämpfung Alkoven
Verfasst: 9. Oktober 2017 13:43
von nekaaBB
Sehr geil, danke dir, super Fund!
Wer wäre denn dabei? Ich brauche nur ca. 2m, gibt noch 8m zu vergeben (von dem 40x40-Block)
Re: Dämpfung Alkoven
Verfasst: 9. Oktober 2017 14:55
von Cruisero
So, dann klebt doch auf das Autodach noch einen Streifen Steinschlagschutzfolie damit der Lack da nicht so unschön abgeht.
Hatte mal soetwas geniales bei dem Folienexperten auf dem BTT (der dieses Jahr nicht da war und dessen Name ich nicht weiß und der ein netter Kerl ist) mitgenommen. Das ist superrobustes Zeugs und wäre eine gute Ergänzung für die Alkoven-Stütze...
Beste Grüße
Frank
Re: Dämpfung Alkoven
Verfasst: 9. Oktober 2017 18:20
von Theo
Hallo und vielen Dank für die guten Tips,
ich bin dabei - aber erst wieder Mitte November nach unserem Südafrika/Mosambik Trip.
Viele Grüße
Re: Dämpfung Alkoven
Verfasst: 11. Oktober 2017 13:47
von Toyobruder
Ich muss euch vor einer überschnellen Reaktion warnen!
Neoprengummi soll 1 cm Stärker sein als der Spalt!!!
Bei meinem Fahrzeug Liegt das zwischen 30 und 12mm an der Kabinenrückseite und 15 bis 7 mm am Dach.
Zudem habe ich auch schon mit den 4-Kant-Neopren-Blocks experimentiert und zugeschnitten. Die sind zu weich! Nach vielen Fehlversuchen hab ich mich an Tourfactory gewandt, die mir das Richtige (zum Selberschneiden) geschickt haben.
Nicht ganz billig, aber billiger als meine vorherigen Versuche - und ich hätte mir brutal viel nutzlose Zeit gespart....
gruß
Toyobruder
Re: Dämpfung Alkoven
Verfasst: 11. Oktober 2017 15:03
von xsteel
Servus miteinander,
Mal meine Überlegungen.....
Letztlich ist des sowieso nur eine "Hilfskonstruktion", egal ob HZJ79 oder Hilux.
Ausschlaggebend für die Nick-Bewegung ist immer erst mal des Auto selbst.
Ohne Aufbau bemerkt man die nur wenig.
Kommt jetzt ein hoher Aufbau drauf, auch noch mit höherem Schwerpunkt,
passiert doch folgendes: (Also in Längsrichtung Fahrzeug mal betrachtet)
Abstand der Auflagerpunkte des Aufbaus am Rahmen und dann etwaigen (geschätzten)
vertikalen Abstand von der Ebene der Auflagerpunkte.
Des gibt ein nettes Dreieck
Je näher die Auflagerpunkte am Rahmen zueinander liegen und je höher der angenommene Schwerpunkt des Aufbaus liegt, um so mehr erhöht sich die Neigung zum "Nicken".
- Mal schauen wie der Aufbau am Rahmen befestigt ist (auch hier Gummi? welche Shore-Härte?)
- Aber... Je fester am Rahmen, desto mehr Lasteintragung in dies Befestigung bei Verwindung im Gelände.
Absoluter Lösungsansatz:
3-Punktauflagerung Aufbau am Rahmen ohne "Gummi-Dämpfelemente"
Gruß Sigi
Ich bin auf Eure Überlegungen gespannt

Re: Dämpfung Alkoven
Verfasst: 13. Oktober 2017 14:42
von dunrai
Passend zur Frage: "Dämpfung" Alkoven
Gruß Rainer
Re: Dämpfung Alkoven
Verfasst: 13. Oktober 2017 14:54
von quadman
Moin.
vom Thema Dämpfung Alkoven weicht man nun ja ab, soll es um die Lagerung der Kabine gehen.
Das Thema ist doch schon so etwas von ausgelutscht und ein Jeder hat seine Erfahrungen gemacht. Der eine mit Gummielement (diese wurden sogar Mithilfe eine Seilwinde deformiert als Test, einfach mal suchen hier im Forum), der Nächste fährt schon 300.000km mit starrer Verbindung...
Gruß Stefan
Re: Dämpfung Alkoven
Verfasst: 14. Oktober 2017 08:48
von Toyobruder
xsteel hat geschrieben:
Absoluter Lösungsansatz:
3-Punktauflagerung Aufbau am Rahmen ohne "Gummi-Dämpfelemente"
Hallo Sigi, theoretisch klar, aaaber der Rahmen schwingt in längsrichtung. Bei der Dreipunktlagerung schwinhen dann die Punkte mit. Der große Vorteil dieser Lagerung ist, dass sich der Rahmen verwinden kann, ohne die Kabine zu belasten, oder: die Kabine den Rahmen nicht in seiner Bewegung einschränkt. Die Nickbewegungen aber bleiben leider...
Toyobruder
Re: Dämpfung Alkoven
Verfasst: 14. Oktober 2017 10:10
von Toyobruder
UNTERWEGS hat geschrieben:Hallo an alle Toyos
Bin seit etwa 10 Monaten mit meinem Hz 79 in Südamerika unterwegs.Habe eine sicherlich nicht leichte Alkovenkabiene drauf mit allem zip und Zapp.schwere Matratze ,Bettzeug ,auch sonst ist mein Fahrzeug
kein leichtgewicht.Ich habe den Neoprenartigen "Dämpfer" von TF verbaut und das aufschaukeln hat sich
arg reduziert.Bei Nässe quietscht es etwas,aber einen Tod muss man sterben.
Gruss die PROBERENTNER
Hallo Proberentner,
ich will euch nur mal vor einem potentiellen Herzinfarkt bewahren:
Nach einem Monat auf dem südamerikanischen Altiplano sind wir ans Meer gefahren. Plötzlich zum ersten Mal auf dieser Reise ein Aufschaukeln der Kabine. Was ist los? ...und dann dieser Schock: 1 cm Spalt! Rahmenbruch oder Kabine verschoben, oder.....????
Nachdem mein T-Shirt vollends mit Angstschweiß getränkt war, meinte meine Frau: "Kann das auch vom Höhenunterschied kommen?"
Und sie hatte recht: in den Höhen von 5000m war die Luft aus dem Neoprengummi langsam entwichen und auf Meereshöhe hatte sich das Teil so stark, wie auf dem Bild zu sehen, zusammengezogen.
2 Wochen später lag das Gummi wieder auf, aaaber erreichte seine 1cm Vorspannung nicht mehr: Wieder zuhause dann die Kabine abgehoben und Wochen später war die Luft wieder drin - und alles wieder gut.
Ich wünsche euch noch eine erlebnisreiche Reise!!!!
Toyobruder
Re: Dämpfung Alkoven
Verfasst: 16. Oktober 2017 05:04
von UNTERWEGS
HalloToyobruder
War auch längere Zeit in grossen Höhen unterwegs,habe ähnliches aber nicht feststellen können.
Werde das nächste mal besonderen Blick dafür haben. Man weiß ja nie wo einem zuerst die Luft
raus geht. Danke für den Hinweis.
Gruss die Proberentner
Re: Dämpfung Alkoven
Verfasst: 16. Oktober 2017 12:06
von xsteel
Toyobruder hat geschrieben:xsteel hat geschrieben:
Absoluter Lösungsansatz:
3-Punktauflagerung Aufbau am Rahmen ohne "Gummi-Dämpfelemente"
Hallo Sigi, theoretisch klar, aaaber der Rahmen schwingt in längsrichtung. Bei der Dreipunktlagerung schwinhen dann die Punkte mit. Der große Vorteil dieser Lagerung ist, dass sich der Rahmen verwinden kann, ohne die Kabine zu belasten, oder: die Kabine den Rahmen nicht in seiner Bewegung einschränkt. Die Nickbewegungen aber bleiben leider...
Toyobruder
Das ist schon klar mit den Schwingungen in Längsrichtung. Auch dass der Rahmen "evtl. mitschwingt", verstärkt wird des aber eben durch die Gummielemente auf denen Pritsche/Aufbau aufgelagert sind.
Was mit Pritsche und Last (niedrigem Schwerpunkt) noch gut funktioniert schaukelt sich halt bei hohem Schwerpunkt schneller auf.
Also wir haben
vier Elemente die man da in Betracht ziehen müsste.
Beginnen wir "unten"
- Reifen: Luftdruck und Reifenquerschnitt beeinflussen das "Federn"
- Blattfedern: Orginal 3,5to Toyo oder OME etc. mit weniger und weicheren Lagen?
- Rahmen: (ist aber des stabilste Element) Schwingungsfrequenz des Rahmens
- Gummielement zwischen Rahmen und Aufbau
Insgesamt viele Ansätze für die Suche nach der Ursache.
Ein Gummielement, welches auch immer zum Dach der Fahrerkabine kann die Schwingungen sicher reduzieren.
Ob Neopren hierfür das optimale ist
Gruß
Sigi
PS:
Ich kann die Nickbewegungen auch reproduzieren bei meinem HZJ79.
- bei 30-50% Last auf der Pritsche und die richtige Autobahn mit paar Querrillen und nicht angepasstem Luftdruck auf der Hinterachse. ...Hoppelt dann wie ein Karnickel
