hatte mal wieder die Möglichkeit einen kleinen Ausflug in die Wüste unternehmen zu können.
Der 1. Tag führte von NKC über die RN2 bis kurz vor Boulenoir um dann wieder an der Bahn entlang Richtung Choûm zu fahren. Bei Inal ging’s Richtung Süden auf der Suche nach einem ehem. Fort. Leider habe ich das Fort nicht gefunden, dafür bin ich auf Goldgräber gestoßen. Wahnsinn unter welchen Verhältnissen die Menschen arbeiten und leben. Nahe des Brunnens Ahmeyim habe ich einen schönen Übernachtungsplatz bei schönstem Wetter gefunden, abends wurde der Grill angefeuert und die Thüringer aufgelegt.
Tag zwei begann sehr diesig, was sich auch den ganzen Tag nicht ändern sollte. Ein Abstecher bei Ben Amira und Ben Aisha durfte nicht fehlen. Ein riesiger See hat sich vor Ben Aisha gebildet. In den Bergen vor Choûm suchte ich einen Ü-platz. Abends kühlte es sich nur unmerklich ab. Die Temperatur sank nachts nicht unter 30°, es war heiß.
Der dritte Tag bescherte regen und das mauretanische Militär griff mich auf. Nach einer freundlichen Kontrolle und Erklärung warum ich alleine Unterwegs bin trennten sich unsere Wege wieder. Im Regen ging es über die RN1 nach Fdérick zum volltanken, von meinem ursprünglichen Plan über den Dünenkamm des El Hammâmi nach Tourîne zu fahren sah ich ab. Bei schlechtem Wetter und kaum Sicht führte mich der Weg über die alte RN1 (Plateau) zu den Forts bei der Oase Châr. Von hier sollte es weiter bis Ksar Torchane gehen, doch das Wetter und die Sicht wurde immer schlechter. Nach einer weiteren heißen Nacht kehrte ich um und fuhr vom Plateau herunter durch die Oase Châr zur neuen RN1. Zwischen Choûm und Atar waren durch den regen rechts und links der Straße riesige Wasserflächen entstanden. Von Atar ging‘s zum Mt. Zarga Richtung Tidjikja (alte Piste), hier wollte ich am Meteoritenkrater Gleib Aouellol vorbei bis zur bekannten Rippert-Rippe und dann zurück durch den Sand Richtung Chinguetti. Durch die ergiebigen Regenfälle in diesem Jahr war die gesamte Strecke mit hohen Gräsern zugewachsen, so das man die unzähligen Steine nicht sehen konnte und die Gefahr die Reifen zu beschädigen einfach zu groß war, brach ich das Vorhaben ab. Abends und nachts wieder Sandwind und unerträgliche Hitze.
Morgens immer noch sehr viel Sand in der Luft und kaum Sicht d.h. Abbruch der Reise. Zurück nach Atar ging‘s wieder Richtung Choûm und an der Eisenbahn entlang. Kurz hinter Choûm kam der erste Sandsturm. Bei schlechtester Sicht ging’s über die Dünen bis kurz vor Inâl. Den Platz für die Übernachtung musste ich schnell wieder verlassen, wir wurden von Sandmücken attackiert und suchten die Flucht. Etwas später fanden wir noch einen guten Mückenfreien Platz, Temperaturen nachts nicht unter 30°.
Nun am letzten Tag schlug ich grob Richtung Süd-west ein und erreichte, begleitet vom ständigen Sandwind Châmi an der RN2. Von hier waren es noch lockere 230 Kilometer und wir erreichten nach 2.304 Kilometer Nouakchott.
Eine sehr heiße, sandige Tour ist damit wieder vorbei.


















































