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Bis der Rußeintrag im Öl auf die Viskosität und somit die Dichte Einfluss hat (dieser erhöht die Viscosität), müsste an dem Motor bereits ein Vorschaden beim AGR oder den Einspritzdüsen vorliegen, damit der Rußanteil so orbitant wäre (das Motoröl müsste wesentlich länger im Motor verbleiben als 15tkm). Wenn beim Ölwechsel das Öl dickflüssig herauskommen würde, wäre dies der Fall.robert23 hat geschrieben: 16. Februar 2026 20:39Und zum Rußeintrag im Öl wurde hier noch gar nix gesagt.
Der kann den Bauteilen viel mehr schaden zufügen als der Unterschied 40er zu 30er Motoröl.
Komplett gegen den Rußeintrag im Öl und somit dessen Dicht arbeitet die Ölverdünnung mit Treibstoff und im aktuellen Diesel der Biodieselanteil von 7% (bald 10%), welche die Viscosität reduziert.
Die Ölverdünnung tritt auf, wenn ein Teil des zur Regeneration des Dieselpartikelfilters nacheingespritzten Kraftstoffs durch die Kolbenringe ins Motoröl gestreift wird oder bei viel Kurzstreckenbetrieb. Durch die Beimischung von Biodiesel wird dies zusätzlich verschärft. Biodiesel hat einen höheren Siedepunkt als herkömmlicher Diesel und wird deshalb auch bei hohen Öltemperaturen nicht aus dem Motoröl ausgedampft. Zudem zeigt Biodiesel starke Wechselwirkungen mit verschiedenen Additiven im Motoröl auf und behindert so beispielsweise die Reinigungswirkung des Öls.
Beide Punkte haben jedoch den gleichen Einfluss auf das Motoröl egal von welcher Viscosität man ausgeht. Umso wichtiger ist es daher nicht ein zu dünnes Öl zu verwenden, da bei der Ölverdünnung durch Treibstoff eben nicht nur die Additive sich schneller zersetzen sondern auch die Viscosität fällt, was eigentlich ebenfalls darauf hindeutet lieber ein 40 öl zu fahren, da wenn die Viscosität fällt dann wohlmöglich auf ein 30 hinabfällt - ein 30 wohlmöglich auf ein 20 usw.



