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Atomkraft Nein Danke - und was jetzt    

Für alles, was sonst nirgends reinpaßt...

Re: Atomkraft Nein Danke - und was jetzt

Postby Olli16 » Fri 21. Feb 2020, 18:51

RobertL wrote:....
Die Smart-Meter kommen bei uns flächendeckend und ohne Zusatzkosten. :bulb:


Bei uns ebenfalls, meiner wird nächsten Monat eingebaut.

Gruß
Olli
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Re: Atomkraft Nein Danke - und was jetzt

Postby toyotamartin » Fri 21. Feb 2020, 19:07

kann man Einbauen lassen,muß man aber nicht...mir kommt das jedenfalls nicht ins Haus
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Re: Atomkraft Nein Danke - und was jetzt

Postby RobertL » Fri 21. Feb 2020, 19:13

toyotamartin wrote:kann man Einbauen lassen,muß man aber nicht...mir kommt das jedenfalls nicht ins Haus

Also in Wien ist das ganz sicher anders
https://www.wienernetze.at/wn/smartmeter/smartmeter_2/smartmeter_3/Zeitplan_und_Gebiete.html
https://www.wienernetze.at/wn/smartmeter/smartmeter_2/smartmeter_12/Optionen.html
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Re: Atomkraft Nein Danke - und was jetzt

Postby Olli16 » Fri 21. Feb 2020, 19:17

toyotamartin wrote:kann man Einbauen lassen,muß man aber nicht...


Im Anschreiben meines Netzbetreibers steht: "Im Rahmen der Energiewende sind wir verpflichtet, nach und nach alle Zähler auszutauschen"

Gruß
Olli

PS: Ich bin auch nicht gerade begeistert davon.... :roll:
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Re: Atomkraft Nein Danke - und was jetzt

Postby RobertL » Fri 21. Feb 2020, 19:18

Opt-out: Eingeschränkte Funktionen
Mit der Option Opt-out stehen Ihnen nur die Basisfunktionen des elektronischen Stromzählers zur Verfügung. Ihr Stromverbrauch wird wie bisher einmal im Jahr gemessen und an die Wiener Netze übermittelt. Die Speicherung der Zählerstände sowie die Abschaltefunktion und die Leistungsbegrenzungsfunktion sind deaktiviert.

Wenn Sie selbst Strom ins Netz einspeisen – zum Beispiel über eine Photovoltaik-Anlage – ist ein Opt-out nicht möglich. Denn damit verlieren Sie die intelligenten Funktionen des neuen Zählers. Dazu zählen die Abrechnung der Einspeiseleistung, aber auch spezielle Tarifmodelle (zum Beispiel Doppeltarif für Wärmepumpen) oder die Einbindung von Smart-Home-Systemen.
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Re: Atomkraft Nein Danke - und was jetzt

Postby Olli16 » Fri 21. Feb 2020, 19:27

Sorry, kleine Ergänzung. Da habe ich doch glatt ein Wort unterschlagen :oops:

Im Anschreiben meines Netzbetreibers steht: "Im Rahmen der Energiewende sind wir gesetzlich verpflichtet, nach und nach alle Zähler auszutauschen"

Gruß
Olli
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Re: Atomkraft Nein Danke - und was jetzt

Postby toyotamartin » Fri 21. Feb 2020, 23:06

Soweit ich weiß kann man der EVN (Niederösterreich) den Einbau verweigern.Da soll es ein Formular geben...ich bin bei denen sowieso schon als Schwerstrebell verschrieen weil ich den gesetzlich vorgeschriebenen Einbau eines Gasabschalthahns in der Fassade verweigert habe.Diese Ignoranten wollten eine extra hässliche Blechkiste in meine denkmalgeschützte Fassade einstemmen. Ging dann ohne ...aber eben nur mit Drohungen meinerseits..Bundesdenkmalamt einschreiten lassen und so...

Ausserdem kann dann jeder Halbidiot mit dem richtigen Schlüssel die Gaszufuhr abdrehen, :brokenbulb:bei mir nicht.
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Re: Atomkraft Nein Danke - und was jetzt

Postby RobertL » Fri 21. Feb 2020, 23:08

toyotamartin wrote:..ich bin bei denen sowieso schon als Schwerstrebell verschrieen...

Nur bei denen? :rofl: :rofl:
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Re: Atomkraft Nein Danke - und was jetzt

Postby Onkelchen » Sat 22. Feb 2020, 10:54

toyotamartin wrote:kann man Einbauen lassen,muß man aber nicht...mir kommt das jedenfalls nicht ins Haus



In Deustchland muss man.
Nach Ablauf der Eichfrist werden Zähler turnusmäßig ausgetauscht.
Im Zuge des Digitalpakts werden dann keine analogen Zähler mehr eingebaut sondern nur noch digitale Zähler.
Da der Zähler Eigentum des Energieversorgers ist, hast Du da kein Mitspracherecht.

Allerdings ...

Derzeit sind die turnusmäßig eingebauten Zähler zwar digital, aber nicht wirklich smart.
Sie können prinzipiell nicht mehr als die alten Zähler. Messen und anzeigen.
Daten übertragen und ähnliches können sie nicht.

Smarte Smartzähler werden nur eingebaut, wenn man eine Einspeise-PV-Anlage hat, Großabnehmer ist oder auf Wunsch mit dann erhöhter Zählergebühr.

Je nach Energieversorger kann dies ein wenig schwanken, im gros wird es aber derzeit so gehandhabt, weil 1. die nichtsmarten Digitalzähler billiger sind und 2. die Energieversorger gar nicht schnell genug Kapazitäten aufbauen können für Lieferung und Datenaustausch.

Analoge Zähler jedoch dürfen per Gesetz nicht mehr verbaut werden ... aufgrund des Digitalpakts.

Wie gesagt ... so die Lage in Deutschland.

Viele Grüße
Onkelchen
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Vertrau auf Allah!
Aber binde vorher Dein Kamel an. ;-)

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Re: Atomkraft Nein Danke - und was jetzt

Postby Peter_G » Sat 22. Feb 2020, 11:35

Es gibt aber zumindest Zähler, die der Ableser per Laptop
auslesen kann, muss also nicht mehr in die Wohnung.
Meine Langzeitautos:
Clio II 1.2 16V seit 2004, jetzt 145 tkm
Mondän MK3 V6 von 2002, jetzt 268 tkm

Mitglied im Verein der Bergaufbremser. :wink:
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Re: Atomkraft Nein Danke - und was jetzt

Postby Onkelchen » Sat 22. Feb 2020, 11:41

Peter_G wrote:Es gibt aber zumindest Zähler, die der Ableser per Laptop
auslesen kann, muss also nicht mehr in die Wohnung.



Es gibt sie schon.
Zumindest bei uns werden sie aber nicht standardmäßig verbaut.

Wir haben im Herbst so einen digitalen Zähler bekommen.
Der kann im Grunde nicht mehr als der alte Zähler.

Selbst zum Ablesen des Zählerstandes muss man an den Zähler ran. Keinerlei Datenübertragung oder Fernabfrage möglich.

Ergo: Digital ohne Zusatznutzen. Aber hauptsache digital. :hmmm: :hmmm:

Viele Grüße
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Re: Atomkraft Nein Danke - und was jetzt

Postby Cruisero » Sat 22. Feb 2020, 14:12

@RobertL
Sparsam und verantwortungsvoll mit dem Energieverbrauch umzugehen ist eine Tugend. Erziehung bringt da eine Menge und meinem Vater bin ich hierfür dankbar ;-).
Das aus Tugend jedoch (staatliche) Kontrolle und wohl auch Zwang wird ist ein anderer Level. Im Prinzip ja nicht schlecht aber als Baustein für eine nationale Energiestrategie eines Industrielandes doch wohl nicht der richtige Weg. Es ist ein Beitrag um mit einem zukünftigen (Energie-)Mangel umzugehen. Dieser wird durch das Ausknipsen von leistungsfähigen Kraftwerken verursacht, was auch noch mit extra (Steuer-)Geld bezahlt werden muss. Die Grafiken bzw. Links zu den Produktionsmengen verschiedener Stromerzeuger weiter oben in diesem Thread ist doch sehr eindrücklich. Die Frage ist einfach nicht beantwortet wo Deutschland zukünftig sicher, zuverlässig und sauber seinen Strom herbekommt.
Wie schonmal hier auch geschrieben: Hier im Ruhrgebiet ist eine Alu-Hütte schon mehrfach stundenweise vom Stromnetz genommen worden weil nicht genug Kapazität vorhanden war. Nach mehr als 5 Stunden Stillstand ist die ganz Alu-Hütte jedoch kaputt und Schrott.
Nicht nur deswegen sondern auch wegen den ziemlich wenigen Informationen zu einer nachhaltigen nationalen Energiestrategie bin ich mittlerweile doch recht besorgt.

Gruß
Frank
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Re: Atomkraft Nein Danke - und was jetzt

Postby Ticktack » Sat 22. Feb 2020, 17:19

Bin mal gespannt wie das hier weitergeht. Konnte mich wieder in Südafrika davon überzeugen wie es nicht geht. Stichwort Load Shedding. Da gibts dann mal da mal dort für ein paar Stunden lang keinen Strom weil fürs ganze Land nicht ausreichend Energie da ist. Lustig ist das dann abends wenn plötzlich die Lichter ausgehen. Da gibts dann verschiedene Stufen und das kommt dann auch bis zu 3-4 mal am Tag bzw. in der Nacht vor.
Die Südafrikaner haben sich mittlerweile dran gewöhnt und machen ihre Witze über den nationalen Stromversorger ESKOM. Wäre hier schlecht vorstellbar, oder?
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Re: Atomkraft Nein Danke - und was jetzt

Postby Sauerländer-Lux » Sat 22. Feb 2020, 19:22

In Schweden scheint man die Lösung gefunden zu haben. :ka: :hmmm:
Die ersetzen gerade 1720MW AKW Leistung im Süden durch 650MW Windkraftleistung im Norden und können weiterhin Strom exportieren. Auch die Stromtrassen bis zu Süden scheinen zu funktionieren.

Lest selbst:

https://www.en-former.com/windkraft-boom-in-schweden/

https://de.wikipedia.org/wiki/Kernkraftwerk_Ringhals
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Re: Atomkraft Nein Danke - und was jetzt

Postby Sauerländer-Lux » Sat 22. Feb 2020, 19:49

Cruisero wrote:Hallo in die Runde,

ich wage mal einen Beitrag mit einem Bogen zu den sog. UN-Nachhaltigkeitszielen (Sustainable Development Goals = SDG). DIes wird zur Zeit intensiv auch im Bereich von Stadt- und Umweltplanung (=mein Berufsfeld) diskutiert und verschiedene Maßnahmen und Projekte daran inhaltlich aufgehängt.

Wenn man sich nun mal das SDG 7 (https://www.un.org/sustainabledevelopment/energy/) anschaut also die Bereitstellung von sauberer, sicherer und kostengünstiger Energie sollte doch die Frage erlaubt sein ob Deutschland mit der unkoordinierten Energiewende-Politik und den höchsten Stromkosten in Europa da auf dem richtigen Weg ist.
Die Bundesregierung (und die ministerialen Technokraten) haben dazu natürlich eine Antwort, die hier nachzulesen ist: https://www.bundesregierung.de/breg-de/ ... le-1553514. Interessant ist hier die inhaltliche Verkürzung auf "sauber und bezahlbar". In den UN-Zielen ist jedoch die Rede von "affordable, reliable, sustainable and modern"

Die Technokraten wissen auch, dass die Energiewende nicht "reliable" ist. Darum werden wir auch zu zukünftig zum Energiesparen erzogen. Nachzulesen im "Nationalen Aktionsplan Energieeffizienz" (https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Dossie ... zienz.html). Damit das alles funktioniert werden dann schon mal neue Grenzwerte erfunden (nach denen keiner gefragt hat) und zwangsweise digitale Stromzähler installiert ab 6.000 KWh/Jahresverbrauch (https://www.achgut.com/artikel/der_ener ... er_im_haus).

Die Energiepolitik in Deutschland bleibt damit ein Stückwerk und ist aus meiner Sicht nicht nachhaltig ausgerichtet.

Beste Grüße
Frank




Deine Besorgnis ist schon berechtigt.

Die Alu-Hütte wird irgendwann auf die Idee kommen, die gebrauchte Energie komplett einzusparen.

Umzug in eines unserer östlichen Nachbarländer.


Infolge dessen, spart das Unternehmen nicht nur die Energie, auch Umsatzsteuer, Körperschaftssteuer und Gewerbesteuer werden eingespart.

Dazu kommen noch die eingesparten Löhne, Sozialabgaben und Sponsoring für Ortsansässige Sportvereine, Schulen usw.


Die eingesparte Gewerbesteuer kann die Kommune dann dazu nutzen,
öffentliche Einrichtungen wie z.B. Schwimmbäder, Kulturhäuser Museen usw. einzusparen.

Die ehemaligen Mitarbeiter fahren nicht mehr zum Job und sparen damit
auch noch CO2 ein.


Wenn weiterhin so verfahren wird, hat Deutschland seine CO2 Ziele für
2050 bereits im Jahr 2035 erreicht.

Das blöde an der Sache ist nur, das eine CO2 Senkung für Europa nicht
erreicht wurde. Die Alu-Hütte wird einfach nur im Nachbarland betrieben.
Und dort freuen sich die Menschen über den gewonnenen Lebensstandard

Gruß

HO
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