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Der nahe Osten    

Alles rund um die Reise

Re: Der nahe Osten

Postby thores » Sun 12. Jan 2020, 17:50

Jelonek wrote:jup ... polnische Wurst, ...


Da fallen mir spontan zwei (für mich) besondere Varianten ein!

Einmal diese, ich glaube hier nennt man sie „Krakauer“, eine Brühwurst, die ich ab und zu bei den Buffets in der Nähe der Rühreier fand, in mundgerechte Stückchen oder Scheiben geschnitten, etwas angebraten und mit Zwiebeln. Viel besser als die üblichen Wiener oder Frankfurter bei diesen Buffets!

Und zum anderen eine Mischung aus Blut- und Grützwurst, aber ohne diese Fettstückchen und meist warm ... lecker! Das erste mal habe ich sie in Kleinpolen kennengelernt.

Mit normaler Blutwurst, wie sie hierzulande üblich ist, kann man mich dagegen jagen!
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Re: Der nahe Osten

Postby Jelonek » Sun 12. Jan 2020, 20:43

:rofl: :rofl: :rofl:
Wir schätzen die Menschen, die frisch und offen ihre Meinung sagen - vorausgesetzt, sie meinen dasselbe wie wir :D

https://www.explorer-docs.de/
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Re: Der nahe Osten

Postby One fifty » Sun 12. Jan 2020, 22:33

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Re: Der nahe Osten

Postby thores » Mon 13. Jan 2020, 14:25

Nächste Station „Rügenwalde“ (Darlowo) - wer denkt da nicht an Teewurst?

Wegen einer Einbahnstraßenregelung kann man das Steintor aus dem 14.Jh. nicht für die Einfahrt zur Altstadt nutzen und man muss einen Schlenker machen.

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Das Städtchen soll relativ unzerstört die Kriegswirren überstanden haben, viel alte, allerdings nicht so oft restaurierte, Bausubstanz bestätigt das.

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Der Grundriss der Altstadt mit großem Marktplatz soll ganz typisch für die pommerschen Städte sein.

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Zwischendurch kamen ganz dicke, nasse Schneeflocken vom Himmel, es reichte gerade noch um das Rügenwalder Schloss der Pommerschen Herzöge wenigstens von außen anzuschauen.

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Am früheren Stadtrand gelegen, war der Baubeginn bereits im 14.Jh. - heute beherbergt es ein städtisches Museum.

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Es schneite weiter und verzauberte die Landschaft innerhalb einer guten Stunde.

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Re: Der nahe Osten

Postby thores » Mon 13. Jan 2020, 22:31

Um Köslin riet der Reiseführer einen Bogen zu machen. Nach Stettin sei es die zweitgrößte Stadt Pommerns, weitestgehend im Krieg zerstört worden und durch viel Verkehr belastet. So hangelte ich mich der Peripherie entlang Richtung Henkenhagen (Mielno), wo ich im Hotel Planeta gebucht habe.

Unterwegs war aber noch ein Stopp beim Hotel Verde geplant, weil es dort eine Oldtimer Ausstellung geben soll.

Es gab sie, in sehr schöner Räumlichkeit könnte ich mir für 12PLN geschätzt 25 Fahrzeuge, überwiegend Mercedes anschauen. Auf Vorrat standen dort auch noch Restaurationsobjekte.

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Wie ich dann erfahren habe, ist es eigentlich mehr eine Verkaufsausstellung als private Sammlung. Der Besitzer hat sich mit erfahrenen Werkstätten hauptsächlich die Restaurierung von 190 SL, sowie der „Pagoden“ SL auf die Fahne geschrieben. Restaurierte 190er liegen im Schnitt um die 180.000€ VK.

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Wenn man sich die mitunter sehr in Mitleidenschaft gezogene Basis ansieht, fragt man sich, wie das für 180.000€ zu schaffen sein soll. Immerhin spricht der Inhaber von anerkannt hochwertigster Wiederherstellung und auch die Basis wird einem ja nicht geschenkt! Fast wie bei LandCruisers! :)

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Ich habe den Besuch jedenfalls keinen Moment bereut.
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Re: Der nahe Osten

Postby thores » Tue 14. Jan 2020, 18:20

So, 5.1.2020

Henkenhagen ist kein aufregender Ort, viele Läden und fast alle Buden sind geschlossen. Man kann spazieren gehen, Ostseeluft schnuppern und auch für wärmende Speisen und/oder Getränke einkehren.

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... das sind umgerechnet knapp 13,50€ incl. 0,5l Bier (Zywiec vom Fass).
Neben, im allgemeinem recht teuren, Glühwein kann man oft auch „Piwa grzane“ (oder so ähnlich!) bekommen, das ist das gleiche, allerdings mit Bier - wesentlich billiger! Jedoch Geschmacksache ...

Ich habe meinen Aufenthalt im Hotel noch einen Tag verlängert, ...

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... denn heute ist Waschtag! Muss ja auch mal sein! :)

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Ansonsten faulenzen, Reiseführer lesen, essen, etc..
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Re: Der nahe Osten

Postby thores » Wed 15. Jan 2020, 19:00

Mo, 6.1.2020

Noch ein kleiner Spaziergang zur Promenade von Henkenhagen und weiter geht’s nach Kolberg, dem nächsten großen und bekannten Seebad.

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Empfangen wurde ich dort von „Plattenbauten“ in Hülle und Fülle. Überwiegend im „Originalzustand“, teilweise mit Farbe aufgehübscht, oder sogar durch neue Fassaden halbwegs ansehnlich. Industrie ist mir eigentlich gar nicht aufgefallen, ich frage mich, wo die ganzen Menschen ihr Geld verdienen!? Tourismus?
Auch Richtung Strand gibt es viele von diesen sozialistischen Einheitsbauten. Das sind wohl zum großen Teil Ferienwohnungen ... ob Miete oder Eigentum ... keine Ahnung!

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Ich kämpfte mich möglichst schnell zu Altstadt und Hafen durch, da ist es etwas netter!

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Aber dann: nichts wie weiter - ich hatte mir viel mehr von Kolberg versprochen, mehr so in Richtung der Kaiserbäder auf Usedom.

Ankunft auf der Insel Wollin und auch in dem Dörfchen Wollin , schon kurz vor Swinemünde.

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Die kommende Nacht will ich im Kurviertel Swinemündes, das schon auf Usedomer Boden liegt, verbringen. Davor kam aber noch das Hindernis Fähre. Das Navi brachte mich zwar zur Anlegestelle und ich wartete auch brav in der Schlange, aber ich durfte nachher nicht mitfahren. Diese citynahe Fährverbindung ist nur für Ortsansässige, 6km weiter südlich ist eine weitere Fähre, zu der musste ich nun fahren.

Das Positive: die Verbindung war kostenfrei. Allerdings fuhr nur ein Schiff und das ließ sich Zeit. Anscheinend gab es feste Abfahrzeiten, alle 30 Minuten oder so. Die Fährzeit betrug zwar nur gut 5 Minuten, aber da konnte die Warteschlange dann schon mal etwas länger werden ...
Das Problem sei auch bekannt, aber der ( :biggrin: ) oder das Stadtsäckel könnte nicht noch mehr Geld für die Fähre ausgeben.
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Re: Der nahe Osten

Postby thores » Thu 16. Jan 2020, 23:14

Di, 7.1.2020

Noch ein Foto zur (verbotenen) Fähre gestern:

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Gestern Abend gab’s noch eine kleine Stadtrundfahrt. Swinemünde wurde ebenfalls zum überwiegenden Teil zerstört. Es war ein stolzes Seebad, berühmt für seine weißen Häuserfluchten an der Ostsee, schon zu Kaisers Zeiten.

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Wahrzeichen der Stadt ist eine stilisierte Windmühle auf der westlichen Hafenmole. Es war jedoch so trüb und dunstig, das ich nichtmal gleich die Mühlenflügel erkennen konnte, so hab ich es mit einem Foto aus der Ferne gut sein lassen.

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Die Bebauung im Kurviertel bleibt im allgemeinen etwa auf Baumwipfelhöhe, so dass keine riesigen Betonfassaden das Bild verschandeln.

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Wie sich Swinemünde entwickeln wird kann ich schwer abschätzen. Was ich an Neubauten gesehen habe, ist meist recht gefällig und nicht störend.

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Ob man dann in der Altstadt auch weiter Häuserlücken „historisiert“ oder modern bebaut, bleibt abzuwarten.

Zum Schluß noch einen Blick auf Hafen und Fischereimuseum:

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Swinemünde lohnt auf jeden Fall einen weiteren Besuch in der nahen Zukunft.



Relikte der Vergangenheit findet man reichlich in den Kiefernwäldchen der Küste. Seien es Bunkerüberreste der jüngeren Zeit, als auch Forts des 19./20.Jh., teils sogar noch älter.

Nachdem ich mir letzten Sommer in Nordost-Frankreich erstmalig eine Abschussstellung für die V3 angesehen hatte, war ich erstaunt, dass sich hier auch eine befindet. Ein überirdischer Bunkerturm in Glockenform, damals Feuerleitstand einer Küstenbatterie, wurde inzwischen mit einer „dekorativen“ Spitze versehen und dient nun der Beobachtung von Waldbränden. Nicht weit weg ein weiterer Bunker, der auch noch im kalten Krieg genutzt wurde. Im Volksmund „unterirdische Stadt“ genannt, kann inzwischen besichtigt werden.

Aber das muss ich mir für den nächste Besuch aufheben - alles kann man nicht machen!
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Re: Der nahe Osten

Postby thores » Fri 17. Jan 2020, 13:47

In der Oldtimer-Ausstellung im Hotel Verde ist mir noch eine BMW R35 aufgefallen.

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Ich wollte noch den genauen Typ wissen und habe mir das Typschild angeschaut:

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Zu meiner Überraschung stand dort als Hersteller „Awtowelo“. Diese Firma war mir bisher nicht bekannt und so habe ich im Anschluss erstmal das Internet bemüht!

Als die BMW Werke Eisenach zum Ende des Krieges von Russland übernommen wurden, hat man eine kurze Zeit unter dem Russischen Label Awtowelo produziert, bevor es dann unter ostdeutscher Führung zu den Eisenacher Motorenwerken kam. Der westdeutsche Zweig von BMW hatte sich in den Nachkriegswirren den Namen „BMW“ mit dem weißblauen Propeller sichern können und deswegen hatten die „Eisenacher“ in der Folge dann auch den rotweißen Propeller.
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Re: Der nahe Osten

Postby Tellus » Fri 17. Jan 2020, 13:53

Ähemm...Du hast Swinemünde noch nicht in der Saison erlebt.
Da ist von dort bis in die polnische Schwesterstadt alles mit Buden verbarrikadiert. Billig, Billig, Billig... :evil:
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Re: Der nahe Osten

Postby thores » Fri 17. Jan 2020, 14:12

Tellus wrote:Ähemm...Du hast Swinemünde noch nicht in der Saison erlebt.
Da ist von dort bis in die polnische Schwesterstadt alles mit Buden verbarrikadiert. Billig, Billig, Billig... :evil:


Ohhh ... :shock:

Aus Neugier bin ich am Vortag noch über die Grenze nach Ahlbeck, in den deutschen Teil von Usedom gefahren.

Früher konnte man dort von Deutschland aus nur als Fußgänger passieren (Ende der 90er) und wurde direkt nach der Grenze vom vietnamesisch behaupteten „Polenmarkt“ empfangen. Eine Mischung zwischen Slum, Basar und den von Dir genannten Billigstwaren.

Der Polenmarkt ist inzwischen in ein paar große Industriezelte umgezogen, die jetzt weiter hinten, rechts der Straße zu finden sind.

Im Verlauf dieser Straße wird sehr viel gebaut, von Buden habe ich da im Moment gar nichts mitbekommen.

Welche polnische Schwesterstadt von Swinemünde meinst Du? Swinemünde bzw. Swinoujscie sind doch polnisch?
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Re: Der nahe Osten

Postby Flambeau » Fri 17. Jan 2020, 15:04

Hallo Thores,

habe erst jetzt Deinen Reisebericht
ausgemacht, klasse!

Vor Allem auf Seite 3 das Foto der :
https://de.wikipedia.org/wiki/Berijew_Be-12

Da gibt es eine Episode von den Steel Buddies,
in der Michael Manussakis versucht sich solch
ein Flugboot anzulegen...
Diese Systeme sind vollgestopft mit Elektronik und Mechanik.
Sind bei den Russen noch im Einsatz.
Ich bin darauf gekommen da auch die Be-12 eine mechanische
Cockpit- Uhr besitzt:
https://a.d-cd.net/71a4f5u-960.jpg
In der Mittekonsole, unten rechts, mit den roten und
silbernen Stellkronen, eine A4C-1 (kyrillisch), diese Uhr findet man
in etlichen russischen Flugmustern, so auch in der MiG 29.
Solch eine Uhr besitze ich, ein Chronometer.

Nochmals Danke für Deine aufwendigen Reiseberichte.

PS: Wohlmöglich habe ich da irgendwo was nicht gelesen,
mit welchem Auto bist Du denn unterwegs? Sehe nirgendwo
Deinen 78ziger.

Viele Liebe Grüße

Martin
"Die Technik entwickelt sich immer mehr vom Primitiven ?ber das Komplizierte zum Einfachen"

Antoine de Saint-Exup?ry
(1900-1944)
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Re: Der nahe Osten

Postby Tellus » Fri 17. Jan 2020, 15:51

Bin im Mai '18 auf Usedom gewesen. Mit dem Bulli von Heringsdorf rüber nach Swinemünde.
Von Ahlbeck rüber auf der Swinemünder Chaussee..Polenmarkt.
https://www.google.com/maps/place/Swine ... 14.2475775
War froh dass ich die Menschenmassen heil hinter mich brachte.
Dass Swinemünde ganz und gar polnisch ist, war mir gar nicht bewusst.
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Re: Der nahe Osten

Postby Elsadre » Fri 17. Jan 2020, 16:47

Schöne Tour von der du uns da berichtest. :)

Mit der Fähre in Swinemünde habe ich auch schon meine Erfahrungen gemacht, habe auch umsonst gewartet. Die schaffen es einfach nicht ein "Locals only" Schild aufzustellen. :lol: die Fähre weiter südlich habe ich hingegen just in time erwischt.

In Wollin bin ich auch ab und zu. Da In der Nähe gibt es ein paar nette Plätze wo man am Stettiner Haff stehen kann. Da mir die Ostseeküste zu voll ist, zieht es mich eher dort hin.
Hilux 2011 2.5 Extra Cab: Eigenbau Alukabine, Solar, Ebersbächer D2, OME, Schnorchel, 31x10,5x15, HA Sperre
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Re: Der nahe Osten

Postby thores » Fri 17. Jan 2020, 17:32

Ein interessantes Erlebnis war auch meine Unterkunft in Swinemünde!

Eine alte renovierte Villa, in erster Reihe, nur durch eine Einbahnstraße von der gerade neu im Bau befindlichen Promenade getrennt und im Kurviertel gelegen, war es ein Sahnestückchen!

Auch der Lift zu den Etagen war recht angenehm - alles bestens, sollte man meinen.

Die Herausforderungen kamen dann in Form von Frühstücks- bzw. Speiseraum und dem Durchschnittsalter der Gäste. Überwiegend deutsche Rentner, die sich hier die Preise für einen Winteraufenthalt gerade noch leisten konnten.
Ein relativ kleiner Raum um all die Menschen in Voll- oder Halbpension zu verköstigen und das gemischt mit Kantinencharme aus dem IKEA Katalog, praktisch, günstig und abwaschbar!

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Mittags und abends wurde in zwei Schichten gegessen, trotzdem eng zusammengedrängt, unterbrochen von Wortfetzen, wie „sie sitzen aber auf meinem Platz“ oder „sie kamen nach mir“ plus der nachfolgenden, erregten Diskussion im Kreis der Tischnachbarn. Alternativ gab es das „Fenster auf - Fenster zu“ Spiel. Die eine Mannschaft brauchte frische Luft, die andere vertrug keinen Zug! Zum Ende meines Frühstücks stand es 2:1! :)
Ja, und dann war da noch das Abendbuffet. Nichts besonderes, aber man wurde satt, so, wie man vielleicht zu Hause im Regelfall auch essen würde. Das zum „Milchbar“preis von 17,-PLN, etwa 4,25€. Und dafür war es wirklich in Ordnung. Abends gab es gefüllten Schweinebraten mit Reis oder alternativ Hähnchenfleisch nach chinesischer Art mit Reis. Dazu Suppe, Tee und ein kaltes Buffet mit Käse, Wurst, Schinken, Salat, Fisch, Ei u.s.w.
Problem war die nicht vorhandene Entscheidungsfähigkeit der Gäste. Sie standen erstmal direkt davor und rätselten, was sie denn nehmen sollten. Dadurch und durch die Enge war dann das Buffet blockiert ... nichts ging mehr.
Dieser Vorgang wiederholte sich beliebig bis zu den Besteckkästen: „was brauche ich denn? Löffel? Oder reicht doch eine Gabel! Oder vielleicht noch ein kleiner Löffel? Ah, ich habe ja Butter, da brauche ich ein Messer, aber die Gabel eigentlich doch nicht!

Solange ich noch halbwegs bei Verstand bin will ich nicht ins Altenheim! :P
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