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Der nahe Osten    

Alles rund um die Reise

Der nahe Osten

Postby thores » Sat 21. Dec 2019, 22:09

Besteht noch Bedarf an weiterem (täglichem) Geschreibsel meinerseits ... :ka:
Grüße aus der Wetterau........................................
Thomas

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Re: Der nahe Osten

Postby holefire » Sat 21. Dec 2019, 22:57

?
Aberglaube bringt Unglück

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Re: Der nahe Osten

Postby Tellus » Mon 23. Dec 2019, 13:49

..wie nah..Rente in Polen ? :confused:
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Re: Der nahe Osten

Postby thores » Mon 23. Dec 2019, 15:01

Tellus wrote:..wie nah..Rente in Polen ? :confused:

:lol: ... da liegst Du gar nicht soooo verkehrt!
Optional wäre mein tagesaktuelles Foto-und-Story-Angebot, ähnlich den Vorjahren in der Weihnachtszeit, gewissermaßen:

Poland & more

:aetsch:
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Re: Der nahe Osten

Postby Dünenhüpfer » Mon 23. Dec 2019, 16:02

Oh ja Thomas. Wir sind schließlich wegen eines Bericht von dir im Frühling nach Portugal gefahren und haben es nicht bereut und im Osten waren wir auch noch nie. Wünschen Dir frohe Festtage und eine wunderschöne Reise. Liebe Grüsse aus der Schweiz
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Re: Der nahe Osten

Postby Tellus » Mon 23. Dec 2019, 16:30

thores wrote:
Tellus wrote:..wie nah..Rente in Polen ? :confused:

:lol: ... da liegst Du gar nicht soooo verkehrt!
Optional wäre mein tagesaktuelles Foto-und-Story-Angebot, ähnlich den Vorjahren in der Weihnachtszeit, gewissermaßen:

Poland & more

:aetsch:

Sosoooo, hast Du vielleicht auch den Drang etwas mehr über Masuren und Pommern zu erfahren.
Aus Satellitensicht gäbe es für mich da schon ein paar interessante Plätze mit Wasser drumrum.

Schöne Festtage und einen guten Rutsch
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Re: Der nahe Osten

Postby Hiasl » Mon 23. Dec 2019, 17:10

thores wrote:Besteht noch Bedarf an weiterem (täglichem) Geschreibsel meinerseits ... :ka:


Melde Bedarf an :D 8)
und wünsche schöne Feiertage.
Gruß Matthias
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Re: Der nahe Osten

Postby thores » Mon 23. Dec 2019, 23:33

... mal schauen, ob die „Klicks“ mehr als zwei Mitleser entlarven!? :wink:

Es startet nun halt mittendrin, ich bin in Schweidnitz, etwas südwestlich von Breslau:


Mo, 23.12.2019

Das Frühstück bestärkte mich wieder einmal in der Annahme, dass irgendwo in meine Gene ein schlesisches Körnchen geraten sein muss! :wink:
Käse, Schinken, Braten, Würste - Käse, Tomaten, Salate, und so weiter und so fort ... aber geschmacklich eben doch etwas anders, als bei den international üblichen Buffets!
Würde ich in Schlesien leben, wäre ich nicht nur dick und fett, sondern dicker und fetter!!! :biggrin:

Nach dem Frühstück ging es dann auf „Best Wechselkurssuche in Town“, interessanterweise fand ich ein Kantory, bei dem auf Nachfrage der Kurs noch ein Stückchen günstiger wurde!
Im Anschluss stand nun der Besuch der Friedenskirche an. Die Erwartungen waren zugegebenermaßen schon recht hoch ... und sie wurden noch übertroffen!
Ich hatte die Kirche ganz für mich allein und war begeistert.
Eine Fachwerkkonstruktion aus der Zeit nach dem Dreißigjährigen Krieg, mit der Auflage, nur vergängliche Baustoffe zu benutzen. Also ganz im Sinn unserer heutigen Zeit!
Auf Grund der zweigeschossigen Emporen fasste die Kirche bis zu 7000 Personen, davon knapp die Hälfte auf vererbbaren Sitzplätzen.
Insgesamt ein unaufdringlicher Prunk, der für eine evangelische Kirche selten zum Tragen kommt.
Jedem Interessierten kann ich den Besuch nur empfehlen!

Damit wäre das Highlight des Tages abgehakt, im Anschluss war nur noch „Kilometerfresserei“!
Tages- oder besser Abendziel war Sudauen (Suwalki). Ich bin im Hotel Lagos (für die „Portugiesen“ unter uns ... :P ) abgestiegen und weil das Restaurant geschlossen war, wurde mir die Bar empfohlen.
Nun gut, da ist „Mann“ ja flexibel!
Blöderweise war die Bardame gerade dabei Feierabend zu machen, als ich den Tresen schon vor mir sah!
Der Rezeptionist muss das Unglück wohl geahnt haben und war sofort zur Stelle! Eiligst wurde das Mädel dienstverpflichtet und ich gab meine Bestellung auf. Um niemandem den Feierabend zu versauen orderte ich gleich zwei Mojito und sagte, dass ich dann auch sofort zahlen würde und die Barfrau von mir aus gehen könne.
Das mit den Mojitos war allerdings blöd, denn man fand keine Limonen!
Um die Situation zu verbessern, schlug ich einen Daiquiri vor. Das hat auch nahezu geklappt und Gott-sei-Dank wurde nur einer auf den Tresen gestellt.
Ich beäugte das Gelieferte und auf meine misstrauischen Blicke würde ich gefragt, ob ich denn gerne Eis dazu hätte. Ja, Eis wollte ich! Es wanderten drei Eiswürfel in das Glas ... nun fing meine Stirn an sich zu kräuseln! Ich erklärte dem noch anwesenden und englischsprechenden Rezeptionisten, dass ich, wenn möglich, gerne crushed Ice hätte, und das fast bis zum Rand.
„crushed Ice“ war auch wieder blöd und ich bestellte dann gegen den Durst noch ein Flaschenbier. Das hat einwandfrei geklappt!
Von der Barfrau und der „Leo-App“ als Dolmetscher erfuhr ich, dass Sie nur Russisch als Fremdsprache in der Schule hatte. Aber in Russland wäre sie noch nie gewesen ... Gottbewahre!
Das war zumindest eine Basis und wir tranken dann gemeinsam jeder noch einen Wodka auf Kosten des Hauses! Alles gut ... ich bin ja im Urlaub!
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Re: Der nahe Osten

Postby Reiti » Mon 23. Dec 2019, 23:53

Meine Klicks sind dir sicher!

LG und Frohe Weihnachten!
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Re: Der nahe Osten

Postby karrizek » Tue 24. Dec 2019, 00:18

Reiti wrote:Meine Klicks sind dir sicher!
LG und Frohe Weihnachten!


Meine auch.

so long
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Re: Der nahe Osten

Postby Tellus » Tue 24. Dec 2019, 13:08

Moin, ja nach Schweidnitz muss ich nochmal zurück. im Sommer war ich nebenan in Kreisau auf dem ehem. Gut der Moltkes, heute int. Jugendzentrum. Leider war die App für die Texte der Ausstellung nicht brauchbar. Aber die Bilder sprechen für sich.
Es war so heiss dass ich froh war wieder im AC bestückten Bulli zu sitzen. Schweidnitz also ausgefallen.

Viel Spass noch weiterhin...und dass Du auf dem Sender bleibst.
Schöne Feiertage und einen guten Rutsch
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Re: Der nahe Osten

Postby HZJ79 » Tue 24. Dec 2019, 13:24

Hallo Thomas,
unsere Klicks sind dir auch sicher.

Wir wünschen dir ein schönes Weihnachtsfest und eine pannenfreie sowie spannende Reise. [CHRISTMAS TREE][WRAPPED PRESENT][GLOWING STAR][WHITE MEDIUM STAR][DIZZY SYMBOL][SPARKLES]

Grüße auch von Ali

Gesendet von meinem SM-N950F mit Tapatalk
Gruß Uschi :D ::smileht

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Re: Der nahe Osten

Postby HeinzD » Tue 24. Dec 2019, 14:41

Servus Thomas,

ich klicke auch mit. Vielen Dank für deinen Bericht mit Bildern.
Schöne geruhsame Feiertage und weiterhin ein gute Zeit.
HeinzD

 
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Re: Der nahe Osten

Postby GRJ78 » Tue 24. Dec 2019, 15:19

Eine frohe Weihnacht Thomas,

bin an Bord!

LG Flo
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Re: Der nahe Osten

Postby thores » Tue 24. Dec 2019, 18:08

Di, 24.12.2019

Heute war es, ist es und bleibt es ein Faulenzertag ... aber mit weihnachtlicher „Bescherung“ für euch! :wink:

In Suwalki gab es nichts was ich mir noch ansehen wollte und auch der Reiseführer pries hauptsächlich die Naturparks rundherum an. Also ging es nach dem Frühstück los, Richtung litauische Grenze.
Die Grenze war allerdings keine Grenze im herkömmlichen Sinn, anscheinend hat Litauen auch die Schengen-Verträge unterzeichnet, sodass keinerlei Kontrollen für den Reiseverkehr stattgefunden haben.
Ich fuhr auf der wenig einladenden Hauptroute nach Kaunas, die ich aber gleich an der ersten sinnvollen Abbiegemöglichkeit verließ.
Es ist ein wenig besiedeltes, von Landwirtschaft geprägtes Gebiet mit vielen einzeln stehenden Gehöften. Von der baufälligen Kate mit Blechdach, über mittelgroße Höfe mit einzelnen Maschinen, bis zur „LPG“ und Warengenossenschaft (das ist aber nur eine Vermutung, es kann natürlich auch privates Eigentum gewesen sein) war alles dabei.
Dörfer mit kleinem Lädchen und Kirche waren dagegen rar.
Gemütlich fuhr ich dann entlang der russischen Grenze, die wohl hauptsächlich videoüberwacht wurde. Ansonsten waren es vielleicht 2,50m Drahtzaun mit einer Stacheldrahtkrone, nicht anders als auch bei vielen militärischen Objekten bei uns.
Schließlich erreichte ich die von Vilkaviskis kommende E28 und folgte der Beschilderung nach Kaliningrad, was sich später als ziemlich unsinnig herausstellte. Man wurde lediglich über einen großen kostenpflichtigen LKW-Parkplatz geleitet, den man nach einer gut viertelstündigen Wartezeit passieren durfte, um dann wieder auf die gleiche Straße geführt zu werden.

Ja, nun kommt für euch vielleicht, im Sinne der angekündigten „Bescherung“, ein interessanterer Teil meines Berichts.

Seit Sommer 2019 gibt es unter anderem für die Oblast Kaliningrad auch ein sogenanntes elektronisches Visum, bei dem allerdings ein paar Einschränkungen vorhanden sind, aber auch deutliche Erleichterungen.
Es berechtigt nur zur einmaligen Einreise für einen Zeitraum bis zu 8 Tagen. Wie diese Tage berechnet werden ist im online Formular erklärt.
Der Antrag kann frühestens 4 Wochen vor Einreise gestellt werden, die Bearbeitungszeit war bei mir 3 Tage, dann hatte ich eine E-Mail zum Abrufen des Visums im Postfach.

Ein paar Tücken gab es allerdings doch: die erste war das Passbild! Es muss digital vorliegen und diverse Anforderungen erfüllen.
Das von mir eingescannte Fotografenwerk wurde jedenfalls nicht akzeptiert, weil irgendwelche Proportionen nicht passten. Ich habe ewig hin und her gewurschtelt bis ich dann entschied, ein Handyfoto vom ausgestreckten Arm sollte es richten. Das war dann mal zu seitlich, mal zu dunkel, mal verschwommen, oder mit dem verkehrten Hintergrund. Auch die akzeptierte Dateigröße hat feste Regeln!
Kurz bevor ich aufgeben wollte, hat die Software nichts mehr angemeckert!

Ein weiterer Knackpunkt war die Angabe der Unterkunft. Ich hatte mir zwar etwas im Internet rausgesucht, aber nach schlechten Erfahrungen buche ich nur höchst ungern „blind“. So fehlte mir für das Pflichtfeld die Telefonnummer der Unterkunft. Schlussendlich beschränkte ich mich auf die Vorwahl und das Visum wurde trotzdem ausgestellt.
Weder über die sogenannte Auslandsauskunft noch über das Internet war die Rufnummer ohne Russischkenntnisse zu ermitteln.

Nun stand ich also an der Grenze zu Putins Reich! Erst die litauische Kontrolle mit Identifizierung der Fahrgestellnummer und der Personendaten, kurz darauf bekam ich von russischer Seite eine Art Laufpass, der Form und dem Aussehen nach ein Magnetstreifen.
Es folgte eine zweistufige Kontrolle, direkt hintereinander mit Spiegelkontrolle von außen und Sichtprüfung nach Öffnung von Türen, Heckklappe und Motorhaube. Dann der Papierkram ... ich bekam letztendlich ein paar Blätter in die Hand gedrückt, die ich weder lesen noch verstehen konnte, aber auf Anweisung unterschrieb! :lol:

Die Schranke wurde geöffnet ... das war‘s! - ca 25 Minuten.

Es gab auch keine Warteschlange, zusammen mit einem Fahrzeug waren wir die einzigen. Das kann eventuell auch an dem Grenzübergang am östlichen Zipfel gelegen haben, vermutlich ist in Nord/Süd-Richtung viel mehr Verkehr.

Im Internet gelesene Berichte, das man selber Formulare ausfüllen muss und die Abfertigungszeit bei mindestens 2 1/2 Stunden liegen soll kann ich (bis jetzt) nicht bestätigen.

Die Russinnen an der Grenze waren freundlich und versuchten einem auch sprachlich so gut wie möglich entgegen zu kommen. Es war also beileibe keine Horrorveranstaltung ... da habe ich schon andere Sachen erlebt.

Euch wünsche ich ein frohes Fest - bei mir fällt Weihnachten dieses Jahr aus, weil es in Russland erst am siebenten Januar gefeiert wird und da bin ich schon wieder auf der Rückreise, oder sogar schon zu Hause.

P.S.: Fotos sind heute etwas kurz gekommen; es wurde den ganzen Tag, wie auch gestern, gar nicht richtig hell, dafür mehr oder weniger heftiger Dauer-Nieselregen mit Sichtweiten kaum mehr als 500m.


Nachtrag: derzeitiger Diesel-/Benzinpreis in Litauen ca. 1,15/1,12€
Grüße aus der Wetterau........................................
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