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Reisevorbereitung: 6 Monate in die Mongolei    

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Re: Reisevorbereitung: 6 Monate in die Mongolei

Postby JWD » Sun 13. Jan 2019, 17:10

2017 war es schwierig in Usbekistan Diesel zu bekommen.
An Tankstellen nur im Westen, ansonsten auf Hinterhöfen aus dem Fass.
Die Visafreiheit sollte 2017 eigentlich schon kommen, aber das ist vermutlich ein Projekt wie der BER 8)
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Re: Reisevorbereitung: 6 Monate in die Mongolei

Postby quattro » Sun 13. Jan 2019, 17:19

Mich würde mal interessieren, wie ihr das mit dem rus. Visum macht.Das bekommt man ja nur in D und muss nach 4 Wochen einreisen. Das geht meines Wissens anders nur mit Businessvisum.Das war bei uns 2018 so.
Ansonsten Bullbar weg, Vorderaçhse machen, das wird sonst unterwegs schwierig.Plexiglas vor die Scheinwerfer wegen Steinschlag, Keilriemen, Diesel- Ölfilter, ein Reserverad ein Reservereifen einpacken und losfahren.
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Re: Reisevorbereitung: 6 Monate in die Mongolei

Postby Cheldon » Sun 13. Jan 2019, 22:31

Das Visum incl Einladung haben wir uns von Spomer in Bad Honnef besorgen lassen, drei Einreisen, 90 Tage. https://www.visum.net/
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Re: Reisevorbereitung: 6 Monate in die Mongolei

Postby marcushs » Mon 14. Jan 2019, 01:56

Reiti wrote:Ich würde dann losfahren und das Leben geniessen.
Es wird mit Sicherheit etwas kaputt gehen, zu 99% wird es sich unterwegs reparieren lassen.

Das wollten wir hören, klingt sehr nach unserem bisherigen Reisestil - wird schon irgendwie werden :biggrin: ist halt unsere erste Reise mit fahrbarem Untersatz, da gibts schon einiges mehr zu beachten aber wird schon passen^^ Bei Problemen gibts ja das Forum für zündende Ideen :bulb:

walter1961 wrote:schraubbare Federklammern

coole Idee, werden wir uns definitiv überlegen!

Cheldon wrote:Für Uzbekistan (Mai 2015) empfehle ich Diesel in Reservekanistern mitzunehmen

Haben wir auf jeden Fall vor, was empfehlt ihr an Tankkapazität? Reichen 3x 20l zusätzlich? haben auch überlegt dieselsäcke mitzunehmen, hat da jemand nen heißen tipp wo wir die her bekommen könnten?? Sind diese schweizer Wassersäcke zufälig dieselbeständig? :-D

quattro wrote:Mich würde mal interessieren, wie ihr das mit dem rus. Visum macht

Ja das ist so ne Sache, wird wahrscheinlich deutlich teurer werden als gedacht.. Die sache mit der Gültigkeit bis Einreise lässt viele Visa rausfallen.. Business Visum Russland sind wir dann bei ca 250 Euro :cries: . Selbiges beim Iran, 3 Monate Gültigkeit ab Ausstellung ca 50 Euro, halbes Jahr Gültigkeit kostet direkt 100Euro mehr :angryfire: Rufen morgen direkt mal bei Spomer an, danke für den Tip! Da hätten wir uns eindeutig genauer informieren sollen.
Laut der Website der Konsularabteilung der Uzbekischen Botschaft in Deutschland ist die Visumspflicht für deutsche Staatsangehörige übrigens ab dem 15.1.2019 abgeschafft. Mal schauen ob die Grenzbeamten das bis dahin auch mitbekommen haben, für das Transitvisum für Turkmenistan braucht man ja ein Visum von Uzbekistan (was jetzt nicht mehr ausgestellt wird) :rofl:

Danke an alle für die Ratschläge etc!
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Re: Reisevorbereitung: 6 Monate in die Mongolei

Postby HJ60Vienna » Mon 14. Jan 2019, 07:26

Macht euch keine Kopf wegen Diesel in Usbekistan.
Gibt es hier mittlerweile ganz guten, sogar eine LUK Oil Tankstelle in Tashkent, weiss ich weil ich wohne nicht weit entfertn von der :wink:
Ansonsten wegen Visum bin ich auch gespannt wie das weitergeht...
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Re: Reisevorbereitung: 6 Monate in die Mongolei

Postby yallahyimshi » Mon 14. Jan 2019, 09:09

Servus! Wir wollen auch mit Ende April 3 Monate über Russland in die Mongolei und über Kasachstan und Russland wieder zurück. Ebenfalls mit HJ60 aber mit OFFROAD Trailer.

Ich möcht auch noch die Achsen/Diffs/Kardangelenke überholt haben vorher.

Was ich mitnehmen würde bzw. werde an Ersatzteilen und "Pannenhilfe":

eine 54MM Nuss für die Radlager, die Radlager natürlich, Flüßigkeiten (Kühler, Getriebe/Motor/Diff Öl, Fett und Fettpresse, Bremsflüssigkeit, Servoflüssigkeit) jeweils soviel das man zumindest einmal komplett tauschen bzw. auffüllen kann zur Not. Filter (ÖL und Diesel),
Draht, Kabel (für Kabelbaum flicken oder andere Elektrik), Voltmeter (mit Batterien), Kabelbinder (UV beständig), Gorillatape, Schläuche oder dieses ResQTape, Schlauchklemmen, Hammer, Gummihammer, Werkzeug das zum Auto passt. Ihr braucht nicht 50 unterschiedliche Schlüssel.. nur die größen die am Auto drauf sind :) und die am besten in div Ausführungen damit man überall dran kommt. Ein Eisenrohr als Hebelverlängerung. So eine Klemmzange (zb. zum Abklemmen von gerissener Bremsleitung), Wagenheber, Radbolzen und Muttern zum tauschen (6 stk jeweils)
Und ein Werkstatthandbuch schadet auch nicht...

Wenn ihr löten könnt, Gas Lötkolben und Lötzinn (meistens nur für zusätzlich eingebaute Elektrik wie Batterieumschaltungen, Kühlboxen, Funkgeräte usw usf.).

Ich hab sicher was vergessen und vielleicht übertreib ich auch mit dem ein oder anderen. Man hat eh grad das nicht mit was kaputt ist. Aber mit der obigen Liste kann man vieles zumindest behelfsmäßig flicken bis man jemanden erreicht der vielleicht mehr Ahnung hat als man selbst :) Und wenn man es für sich selber gar nicht braucht - umso besser!

Man kann ja auch anderen helfen wenn nötig :D
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Re: Reisevorbereitung: 6 Monate in die Mongolei

Postby quattro » Mon 14. Jan 2019, 10:41

Ja, Radbolzen von beiden Sorten würde ich auch min. Je 3 mitnehmen. Die reißen gerne ab. Spätestens wenn ihr alles im Auto habt schraubt ihr den Kuhfänger ab!
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Re: Reisevorbereitung: 6 Monate in die Mongolei

Postby yallahyimshi » Mon 14. Jan 2019, 10:49

Kuhfänger nur mit Winde :) Sonst seh ich auch keinen Sinn in dem Ding! Ist zu schwer für einen Wäscheständer :D
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Re: Reisevorbereitung: 6 Monate in die Mongolei

Postby HJ61-Freak » Mon 14. Jan 2019, 11:27

Ersatzteile/Werkzeug:

- Universaldichtungsmasse (z.B. DIRKO und Hylomar; ich habe in Südamerika so eine hochtemperaturfeste Silikondichtmasse gekauft, damit kann man am Diesel sogar eine Abgasanlage dichten)

- WaPu mit Dichtung

- Keilriemen (neue drauf und alte als Ersatz mitnehmen; nicht das ihr mit den neuen, nicht passenden in der Pampa steht)

- 1x Kreuzgelenk für Kardanwelle

- wenn Werkzeugsortiment: Immer schön darauf achten, dass die SW 14 dabei ist!

- Stehbolzen: Die zur Befestigung der Räder sowie die zur Befestigung der Antriebswellen (bei Euch nur an der VA, weil hinten SF) würde ich konsequent gegen Neuteile austauschen. An den Stehbolzen für die Antriebswellen würde ich anstatt der Originalmuttern handelsübliche Stoppmuttern verwenden, dabei die originalen Federringe aber weiter verwenden (braucht es für die richtige Höhe der Muttern über dem Schaft der Stehbolzen). Wichtig bei den Stehbolzen für die Antriebswelle: Die konischen Keilstücke müssen einwandfrei und ohne Rost und Grat sein, um ihre entscheidende Funktion zu erfüllen. Deswegen alle ausgebauten Konen schön mit der Feile richten!

- Federwaage bis 5 kg

- Drehmomentschlüssel bis 200 Nm (hauptsächlich für Radmuttern)

Gruß

Florian
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Re: Reisevorbereitung: 6 Monate in die Mongolei

Postby JWD » Mon 14. Jan 2019, 12:17

marcushs wrote: Mal schauen ob die Grenzbeamten das bis dahin auch mitbekommen haben, für das Transitvisum für Turkmenistan braucht man ja ein Visum von Uzbekistan (was jetzt nicht mehr ausgestellt wird) :rofl:

Danke an alle für die Ratschläge etc!


Kümmert euch so früh wie möglich um das Turkmenistan Transitvisum.
Es gibt nur ein gewisses Kontingent und wenn weg dann weg.

Mussten wir 2017 feststellen. Selbst unsere Visaagentur wurde davon überrascht.
Wir haben dann von unterwegs, mit Hilfe unserer Agentur ein normales Visum beantragt. Dazu gehört dann ein staatlicher Reisebegleiter und ein Programm samt Hotelaufenthalt zu entsprechenden Preisen :-(
Braucht kein Mensch, aber in Nordkorea - sry - Turkmenistan ticken die Uhren anders. Ganz anders :baeh:

Und der "gute Vater" wacht dort immer über euch :roll:

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Re: Reisevorbereitung: 6 Monate in die Mongolei

Postby Rumpelstielzchen » Mon 14. Jan 2019, 12:41

Kondome nicht vergessen!
:D
--
Gruß Alex!
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Re: Reisevorbereitung: 6 Monate in die Mongolei

Postby Cheldon » Mon 14. Jan 2019, 13:15

Mit eurer ungefähr geplanten Route mit Terminen durch die jeweiligen Länder ist die Beschaffung incl. Einladung für die Visa über eine Agentur möglich.
Im Januar 2015 haben wir unsere Pässe an Spomer geschickt incl. Fotos, Verdienstbescheinigung/Kontoauszug, Bestätigung der Auslandsreisekrankenversicherung für Russland. Ende März hatten wir die Visa für Belarus, Russland, Uzbekistan, Tadjikistan in unseren Pässen und sind dann im April direkt gestartet.
Das müsste doch auch für Iran, Turkmenistan usw. zu bewerkstelligen sein.
Turkmenistan ist 2015 der Grund für unsere Umplanung gewesen.
Wir werden unsere Russland-Visa 3Monate, 3 Einreisen für die Sommerreise ebenfalls wieder dort bestellen. Unsere Daten haben sie dort im System...Image


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Mit freundlichen Grüßen
Rolf
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Re: Reisevorbereitung: 6 Monate in die Mongolei

Postby quattro » Mon 14. Jan 2019, 18:44

Unsere Agentur hieß Königtours, und diese Auslandskrankenversicherung war sehr wichtig. ADAC-Auslandsk. reicht da nicht aus. Braucht alles viel Vorlauf.Ich habe die Gesellschaft aber gerade nicht parat. Sind in Wuppertal mit unserer Azawakhhündin zum decken....
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Re: Reisevorbereitung: 6 Monate in die Mongolei

Postby walter1961 » Mon 14. Jan 2019, 18:57

Hallo
Wegen Diesel:
Ich hatte sowohl im BJ40 wie im HJ60 einen LKW Tank auf der Ladefläche verbaut, glaube so um die 120l.
Hatte den niedergeschraubt. Gibts für kleines Geld bei LKW Schrottern
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Re: Reisevorbereitung: 6 Monate in die Mongolei

Postby Mucharenko » Mon 14. Jan 2019, 19:02

http://wrecktrek.blogspot.com/2010/ hier noch ein etwas älterer Bericht, der ganz gut aufzeigt, wenn die Dinge nicht so glatt laufen.. http://wrecktrek.blogspot.com/2010/08/t ... urgab.html
Fazit: Nicht übermäßig Werkzeug und Ersatzteile, aber halt ausgewählte Teile sollten mitgenommen werden, wie schon vorgeschlagen wurde.
In diesem Fall beendete ein nicht vorhandener Torx- bzw. Vielzahnschlüssel die Tour.
Auf jeden Fall recht lesenswert, falls noch nicht bekannt.

Viel Glück bei der Reise
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