Bremscheiben Hinten wechseln beim J95?
Bremscheiben Hinten wechseln beim J95?
Hallo,
ne kurze frage, sind die Bremscheiben Hinten beim J9 noch irgendwie befestigt/justiert?
o. kann man sie nachdem man das Rad herunter hat, u. den Bremssattel abgebaut mit ein paar leichten Hammerschlägen entfernen?(natürlich auf die Trommel der Handbremse!)
ne kurze frage, sind die Bremscheiben Hinten beim J9 noch irgendwie befestigt/justiert?
o. kann man sie nachdem man das Rad herunter hat, u. den Bremssattel abgebaut mit ein paar leichten Hammerschlägen entfernen?(natürlich auf die Trommel der Handbremse!)
Gruß Maik
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- ReiThoKZJ95
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- Registriert: 10. Mai 2005 07:09
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normal sind Scheiben noch irgendwo mit einem Inbus angeschraubt.
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alo Imbus sind definitiv keine drin!
werd dann mal mein Glück mit nem paar Hammerschlägen versuchen!
werd dann mal mein Glück mit nem paar Hammerschlägen versuchen!
Gruß Maik
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Stop, Halt, keine rohe Gewalt!!
Nicht vergessen die Bremsbacken der Handbremse zurückzustellen.
Die Bremsscheibe/-trommel hat ein Loch auf der Vorderseite.
Dieses Loch nach ganz unten drehen, und dann mit einem Schraubendreher die Bremsbacken zurückdrehen.
Wer das Innenleben bisher noch nicht gesehen hat, am besten mit einer kleinen Lampe in das Loch leuchten und reinschauen. Dort sieht man dann auch den Versteller für die Bremsbacken. (Zackenrad)
Den Versteller solange nach (ich glaube) unten drehen, bis es nicht mehr weiter geht.
Die Bremsscheibe/-trommel sollte sich von Hand leicht ein Stück weit drehen lassen (spiel auf den Radbolzen), wenn nicht, hat man wahrscheinlich den Versteller in die falsche Richtung gedreht.
Jetzt kann man die Bremsscheibe/-trommel abziehen. Dazu findet man zwei M8 Gewinde auf der Vorderseite, dort "leicht" eingefettete Schrauben reindrehen und abwechselnd anziehen. Unterstützt mit ein paar Hammerschlägen auf die Seite kommt einem dann das Teil entgegen.
Nicht vergessen die Bremsbacken der Handbremse zurückzustellen.
Die Bremsscheibe/-trommel hat ein Loch auf der Vorderseite.
Dieses Loch nach ganz unten drehen, und dann mit einem Schraubendreher die Bremsbacken zurückdrehen.
Wer das Innenleben bisher noch nicht gesehen hat, am besten mit einer kleinen Lampe in das Loch leuchten und reinschauen. Dort sieht man dann auch den Versteller für die Bremsbacken. (Zackenrad)
Den Versteller solange nach (ich glaube) unten drehen, bis es nicht mehr weiter geht.
Die Bremsscheibe/-trommel sollte sich von Hand leicht ein Stück weit drehen lassen (spiel auf den Radbolzen), wenn nicht, hat man wahrscheinlich den Versteller in die falsche Richtung gedreht.
Jetzt kann man die Bremsscheibe/-trommel abziehen. Dazu findet man zwei M8 Gewinde auf der Vorderseite, dort "leicht" eingefettete Schrauben reindrehen und abwechselnd anziehen. Unterstützt mit ein paar Hammerschlägen auf die Seite kommt einem dann das Teil entgegen.
Gruss Andy
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Trabant 601 => LandCruiser KZJ 90
...ein Quantensprung...
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Was Du nicht willst das man Dir tu´, das füg´auch keinem andern zu.
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Jo, so hab ichs auch gemacht nur ich hal die schrauben weggelassen u. nur nen paar Hammerschläge ausgeübt!
habs auch wieder zusammen!
Danke nochmal!
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Gruß Maik
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ja, genau so macht man das!
freundliche Grüße
Andy
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Andy
Der Mensch, Herr oder Sklave der Technik?
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Bei mir gingen kürzlich die Scheiben von Hand ab ohne Mühe. Wozu die Handbremsbacken verstellen, die greifen bei gelöster Handbremse ja gar nicht?
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@ Andy95
dann hast Du wohl Glück gehabt.
Bei mir ging ohne das Abdrücken mit den M8-er Schrauben garnichts, es gab auch einen trockenen Knall, als sich die Bremsscheibe dann gelöst hat. Vor 2 Jahren war ich öfter in der Handbremsmechanik drinnen, da konnte ich die Scheibe auch ohne Probleme mit der blossen Hand abnehmen.
Im letzten Sommer habe ich die Handbremse das letzte Mal offen gehabt, dabei aber die Handbremsbacken nicht ganz zurückgestellt. Beim anschließenden Abdrücken der Bremsscheibe habe ich die Handbremsbeläge mit nach vorn gezogen und die Befestigungsblechlein ruiniert.
Ich sollte vielleicht noch erwähnen, daß ich mir die Handbremse gerne recht scharf einstelle, d.h. nur wenige Rasten bis zum Blockieren.
dann hast Du wohl Glück gehabt.
Bei mir ging ohne das Abdrücken mit den M8-er Schrauben garnichts, es gab auch einen trockenen Knall, als sich die Bremsscheibe dann gelöst hat. Vor 2 Jahren war ich öfter in der Handbremsmechanik drinnen, da konnte ich die Scheibe auch ohne Probleme mit der blossen Hand abnehmen.
Im letzten Sommer habe ich die Handbremse das letzte Mal offen gehabt, dabei aber die Handbremsbacken nicht ganz zurückgestellt. Beim anschließenden Abdrücken der Bremsscheibe habe ich die Handbremsbeläge mit nach vorn gezogen und die Befestigungsblechlein ruiniert.
Ich sollte vielleicht noch erwähnen, daß ich mir die Handbremse gerne recht scharf einstelle, d.h. nur wenige Rasten bis zum Blockieren.
Gruss Andy
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@j9 andy: OK, das ist gut zu wissen.
Was mir noch einfällt zu erwähnen: Bei mir war die Wirkung der Handbremse sehr asymmetrisch, wenn ich die beiden Einstellräder nach Vorschrift des Werkstatthandbuches zuerst anzog und dann 8 Zacken löste. Ich musste die eine Seite ca. 3 oder 4 Zacken loser einstellen als die andere, um eine einigermassen symmetrische Wirkung zu erhalten.
Was mir noch einfällt zu erwähnen: Bei mir war die Wirkung der Handbremse sehr asymmetrisch, wenn ich die beiden Einstellräder nach Vorschrift des Werkstatthandbuches zuerst anzog und dann 8 Zacken löste. Ich musste die eine Seite ca. 3 oder 4 Zacken loser einstellen als die andere, um eine einigermassen symmetrische Wirkung zu erhalten.
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Ja, das mit der ungleichmäßigen Bremswirkung ist glaube ich bei allen Cruisern gleich, da ja die Kraft erst noch umgelenkt wird. War bei mir genauso.
Wie prüfst Du denn die Wirkung der Handbremse, hast Du einen Bremsenprüfstand zur Verfügung?
Wie prüfst Du denn die Wirkung der Handbremse, hast Du einen Bremsenprüfstand zur Verfügung?
Gruss Andy
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Ich schraubte die Radmuttern auf die Bolzen, um die Gewinde nicht zu versauen. Dann konnte ich mit einem Stahlrohr quer in die Radmuttern eingreifen, um die jeweilige Scheibe zu drehen. i Handschuhe tragen, denn das Rohr rutscht öfter mal ab wenn man es nicht mit nem Zurrband o.ä. an die Scheibe zu halten versuchen würde. Dann zog ich den Bremshebel leicht an, so dass die eine Seite leicht bremste. Dann stellte ich die andere Seite ein, bis sie ungefähr gleich stark bremste.
Dabei steht zum Fühlen der Bremswirkung nur das Spiel des Differentials zur Verfügung. Sobald man über das Spiel des Diffs hinausdreht, geht es schon recht streng und man weiss nicht ob man jetzt die Bremse spürt oder das Diff.
Besonders genau ist es nicht aber besser als dass einfach das linke Rad sofort blockiert und das rechte nie.
PS: Vielleicht könnte man einfach den Bremshebel eine oder zwei Zacken anziehen und danach die beiden Backen so weit aufdrehen, wie es geht. Somit müsste die Wirkung dann symmetrisch sein aber ich habs so nicht versucht.
Dabei steht zum Fühlen der Bremswirkung nur das Spiel des Differentials zur Verfügung. Sobald man über das Spiel des Diffs hinausdreht, geht es schon recht streng und man weiss nicht ob man jetzt die Bremse spürt oder das Diff.
Besonders genau ist es nicht aber besser als dass einfach das linke Rad sofort blockiert und das rechte nie.
PS: Vielleicht könnte man einfach den Bremshebel eine oder zwei Zacken anziehen und danach die beiden Backen so weit aufdrehen, wie es geht. Somit müsste die Wirkung dann symmetrisch sein aber ich habs so nicht versucht.
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Also auch nur geschätzt, so wie ich auch.
Das mit dem anziehen des Handbremshebels und danach einstellen habe ich auch schon probiert,
bringt nichts, ist immer noch ungleichmäßig.
Laut den Belegen vom TÜV zieht immer die rechte Seite schwächer als die linke (wegen der Umlenkung).
Ich mache es im Moment so:
Hinterachse ist komplett aufgebockt,
Handbremshebel 2 Rasten anziehen,
Bremsbacken grade soweit nachstellen, daß sich die Bremstrommel nicht mehr von Hand bewegen lässt (ohne Hebel),
andere Seite ebenso,
zum Schluß die rechte Seite noch etwas nachstellen.
Nach Möglichkeit fahre ich dann noch auf einen unbefestigten Weg und ziehe bei etwa 50 Km/h langsam und gleichmäßig die Handbremse. An den Bremsspuren sehe ich dann in etwa ob die Bremse ungleichmäßig zieht.
Das mit dem anziehen des Handbremshebels und danach einstellen habe ich auch schon probiert,
Laut den Belegen vom TÜV zieht immer die rechte Seite schwächer als die linke (wegen der Umlenkung).
Ich mache es im Moment so:
Hinterachse ist komplett aufgebockt,
Handbremshebel 2 Rasten anziehen,
Bremsbacken grade soweit nachstellen, daß sich die Bremstrommel nicht mehr von Hand bewegen lässt (ohne Hebel),
andere Seite ebenso,
zum Schluß die rechte Seite noch etwas nachstellen.
Nach Möglichkeit fahre ich dann noch auf einen unbefestigten Weg und ziehe bei etwa 50 Km/h langsam und gleichmäßig die Handbremse. An den Bremsspuren sehe ich dann in etwa ob die Bremse ungleichmäßig zieht.
Gruss Andy
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da hier ja das Thema Handbremse einstellen behandelt wird mal ne frage!
weiß jemand ob man die Handbremse auch oben am Hebel nachstellen kann?
hab heute neue Hebel u. Umlenkhebel eingebaute wieder alles gängig
jetzt wollte ich die Handbremse einstellen ,Zahnrad solange verstellt bis die Trommel fest ist u. dann wieder soweit zurückgedreht bis beim drehen der Trommel ein leichtes Schleifgeräusch entsteht!
kann jetzt den Hebel ungefähr 9 zähne ziehen ist das i.o o. muß der noch kürzer sein?
achja bei mir ist die Bremswirkung auf dem rechten Rad auch geringer trotz neuer Mechanik liegt aber wie gesagt an der Umlenkrolle!
weiß jemand ob man die Handbremse auch oben am Hebel nachstellen kann?
hab heute neue Hebel u. Umlenkhebel eingebaute wieder alles gängig
jetzt wollte ich die Handbremse einstellen ,Zahnrad solange verstellt bis die Trommel fest ist u. dann wieder soweit zurückgedreht bis beim drehen der Trommel ein leichtes Schleifgeräusch entsteht!
kann jetzt den Hebel ungefähr 9 zähne ziehen ist das i.o o. muß der noch kürzer sein?
achja bei mir ist die Bremswirkung auf dem rechten Rad auch geringer trotz neuer Mechanik liegt aber wie gesagt an der Umlenkrolle!
Gruß Maik
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Ich hab hier ein Einstellwerte-Blatt von Toyota für den J9. Es schreibt 6-8 Klicks bei 196 N (20 kg) Zugkraft vor.
Am Hebel oben kann man auch nachstellen. Ich nehme an, diese Einstellmöglichkeit dient zum Ausgleich der Dehnung der Stahlkabel. Im Gegensatz zur Einstellung mit den Zahnrädern, die wohl vor allem zum Ausgleich des Bremsbackenverschleisses dient. Bei mir war der Einstellbereich oben schon weitgehend erschöpft. Es sind zwei gekonterte Muttern auf einer Gewindestange. Ich musste zum Ansetzen eines Gabelschlüssels für die untere Mutter die Mittelkonsole lösen. Drei Schrauben im Boden der Mittelkonsole.
Am Hebel oben kann man auch nachstellen. Ich nehme an, diese Einstellmöglichkeit dient zum Ausgleich der Dehnung der Stahlkabel. Im Gegensatz zur Einstellung mit den Zahnrädern, die wohl vor allem zum Ausgleich des Bremsbackenverschleisses dient. Bei mir war der Einstellbereich oben schon weitgehend erschöpft. Es sind zwei gekonterte Muttern auf einer Gewindestange. Ich musste zum Ansetzen eines Gabelschlüssels für die untere Mutter die Mittelkonsole lösen. Drei Schrauben im Boden der Mittelkonsole.
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Hier mal ein Bild vom Handbremshebel.


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