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Winterdiesel    

Spritsparen, Additive, Alternative Kraftstoffe usw.

Winterdiesel

Beitragvon ALI » Do 3. Mär 2005, 15:33

Hallole.

Der Eine oder Andere hat während der letzten saukalten Tage feststellen müssen, dass sich sein Diesel in Pudding verwandelt hat, obwohl er glaubt Winterdiesel bis -22°C getankt zu haben. Dass dem nicht so sein muss, zeigt die nachfolgende Info von  Aral.

Wenn man vorzugsweise bei den billigeren "Freien" tankt, könnte es sein, dass man nur Diesel nach DIN EN 590 erhält, der bereits bei -20°C versulzt.
Und noch mal Achtung. Laut Aral wird ab 1.3. nur noch Diesel bis -13°C / -10°C verkauft, was nochmal Probleme geben könnte, wenn es die nächsten Nächte so kalt bleibt.

Aral:
Der wesentliche Unterschied zwischen Sommer- und Winterdieselkraftstoff liegt in dem jeweiligen Kälteverhalten der Kraftstoffe. Hierbei wird der sogenannte CFPP (Cloud Filter Plugging Point - d.h. ab dieser Temperatur ist die Filtrierbarkeit des DK nicht mehr uneingeschränkt gegeben) als Kenngröße herangezogen und für die jeweilige Jahreszeit in der DIN EN 590 wie folgt festgelegt:

+ 15.04.-30.09. CFPP max. 0 °C (Sommerware)

+ 01.10.- 15.11. CFPP max. -10 °C (Übergangsware)

+ 16.11.-28.(29) 2.CFPP max. -20 °C (Kernwinterware)

+ 01.03.-14.04. CFPP max. -10 °C (Übergangsware)


Die Aral-Spezifikation fasst diese Anforderungen noch schärfer:

+ 15.04.-30.09. CFPP max. -2 °C (Sommerware)

+ 01.10.- 15.11. CFPP max. -13 °C (Übergangsware)

+ 16.11.-28.(29.)2. CFPP max. -22 °C (Kernwinterware)

+ 01.03.-14.04. CFPP max. -13 °C (Übergangsware)




Grüßle Ali
Zuletzt geändert von ALI am So 11. Jan 2009, 15:10, insgesamt 2-mal geändert.
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Winterdiesel

Beitragvon HiluxMichael » Do 3. Mär 2005, 16:51

Hallo ALI!

Mein Lux läuft gut, auch nach einer Nacht mit -20 °C, nur seine "Beine" sind dann etwas rheumatisch   :biggrin:

Danke für den Link -
die OMV hat ähnliches auf ihren Seiten stehn, ein wenig Ausführlicher und mit Diagrammen recht anschaulich erklärt.

http://ehsweb.omv.com/ehswww/ext/e/result/getReport.jsp?P_LANGU=D&P_SYS=1&P_SSN=9999&C001=IBD_INFB&C002=REG_WORLD&C003=D&C009=ZPROD&C010=300012

Gruß

Michael
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Beitragvon Ostfriese » Mo 12. Jan 2009, 12:59

Moin ALI,

entsulzt der Diesel denn wieder, wenn es wärmer wird?
Es grüßt der Ostfriese
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Beitragvon ALI » Mo 12. Jan 2009, 14:04

Ja.

Der Grund für das Versulzen sind wachsähnliche Paraffine im Diesel, die bei Temperaturen unter 0°C, bei Winterdiesel unter -22°C zum Ausflocken neigen. Man kann das sehen, der Diesel wird trüb.
In dem Fall heißt es warten und das Diesel evtl. in einer beheizten Garage wieder "auftauen" lassen.

Grüßle Ali
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Beitragvon lehencountry » So 18. Jan 2009, 07:02

In dem Fall heißt es warten...

und nicht vergessen dem Chef zu sagen, dass man erst ab April wieder kommt. :)
Servus - Werner
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Beitragvon Lavendel » So 18. Jan 2009, 14:27

Hi miteinander,

um das gelieren des Diesels bei Kälte zu verhindern, kenne ich von früher noch den Trick einfach Benzin, so ca. 10%, zumischen.

Ich habe jetzt aber gehöhrt, dass die modernen Einspritzpumpen von Common-Rail u. Co. das angeblich gar nicht mögen.

Welche Möglichkeiten hat man denn dann, um unter 22°C noch fahren zu können? Für den Fall, dass es mal ein paar Tage länger kalt wird.

Gruß Peter
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Beitragvon PeterM » So 18. Jan 2009, 18:29

Petroleum/Kerosin wird in geringen Mengen nichts zerstöen und ein wenig helfen. Wenn es noch kälter wird: hoffen, dass irgendwer Arctic Diesel anbietet.

Grüsse,
Peter
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Beitragvon fordfahrer » Do 22. Jan 2009, 15:17

Spassigerweise ging mein T4 (2.4 Sauger) mit Winterdiesel bei -26 nicht mehr an - es drehte zwar aber an Zündung war nicht zu denken am nächsten Tag bei -18 gings dann wieder - wir haben noch einen TDI, der sprang nach dem 5. Versuch an!!
der J6 ruht sich lieber in der Garage aus ...
Gruss
Christian
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