2035 - ein Blick in die Kristallkugel. Ein Versuch!

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holefire
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Re: 2035 - ein Blick in die Kristallkugel. Ein Versuch!

Beitrag von holefire »

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J9 Andy hat geschrieben: 19. Oktober 2025 09:50
Wenn man sich mal anschaut, wie viele Fortbewegungsmittel (emotionslos von A nach B) 80% des Tages nutzlos rumstehen, sehe ich auch dort die Zukunft.
Nach dieser Logik kommt zweimal am Tag ein Güllelaster vor die Türen der Einwohnenden und alle dürfen ihre Notdurft dort hinterlassen, damit dein privates Örtchen, nicht 99% des Tages nutz- und emotionslos rumsteht..
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RobertL
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Re: 2035 - ein Blick in die Kristallkugel. Ein Versuch!

Beitrag von RobertL »

Wie Eingangs erwähnt, die Themen rund um e-Autos haben wir schon in anderen Thread ausführlich diskutiert und können das auch weiterhin. Auch die schönen Visionen der autonomen Fahrzeuge. Daher würde ich mich hier gerne auf die Verbrenner-Perspektiven / Alternativen konzentrieren.
lg Robert

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GRJ78
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Re: 2035 - ein Blick in die Kristallkugel. Ein Versuch!

Beitrag von GRJ78 »

In Hamburg kann man das jetzt live verfolgen 😉
Am Ende ist es Charakter, der die Neuroplastizität geschehen lassen kann. Mit Hoffnungsfähigkeit und Erwartung eines sinnhaften guten Ergebnisses. Und diese wird gestaltet von Erfahrungen. Machen Menschen wenige gute Erfahrungen, werden sie das auch für die Zukunft nicht tun.

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RobertL
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Re: 2035 - ein Blick in die Kristallkugel. Ein Versuch!

Beitrag von RobertL »

GRJ78 hat geschrieben: 19. Oktober 2025 10:45
In Hamburg kann man das jetzt live verfolgen 😉
Schön - was passiert in Hamburg? Hab keine Ahnung als Wiener.
lg Robert

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Laertes
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Re: 2035 - ein Blick in die Kristallkugel. Ein Versuch!

Beitrag von Laertes »

Kristallkugel oder Hühnerknochen werfen? :)

Lange Jahre dümpelte das Thema so vor sich hin - zu Unrecht! Verbrenner, Hybrid und E schienen eine allseits akzeptierte Koexistenz zu haben. Jeder ging wohl davon aus, dass die endgültige E-Dominanz weder schnell noch überhaupt kommen würde. Die sich rasant beschleunigende Klimaproblematik zwang aber Politiker zu Entscheidungen, die nun möglichst kraftvoll und “zielführend” (was für ein potemkinscher Begriff! :D ) klingen sollen und noch vor etwa drei Jahren schien deshalb die Entwicklung zu E linear und unaufhaltsam. Zumal der E-Schwachpunkt Reichweite durch neue Techniken zunehmend eliminiert wird.
Dass man nun aber auch Verbrenner technisch recht effektiv verbessert, wird im Thread schon angesprochen.

Mir scheint jedoch ein ganz wesentlicher Aspekt zu unbeachtet: die politische Weltlage hat sich seit wenigen Jahren in dramatischer Weise verändert (Einzelheiten sind bekannt und müssen hier nicht aufgezählt werden), die keine Delle ist, sondern einen - wie man so schön sagt - Paradigmenwechsel darstellt. Die nächsten Jahrzehnte werden keine Rückkehr zur Zeit davor bringen, die zumindest Europa ohne Krieg erleben durfte. Zwar gibt es (noch) keine faktische Umstellung auf Kriegswirtschaft, aber doch Investitionen in Höhe hunderter Milliarden in die Verteidigung. Und die hat viele Facetten!

Unsere Abhängigkeit von Energie ist unausweichlich, wird aber erst in Krisenzeiten zum akuten Problem. Und das betrifft ja nicht nur Warentransporte usw., sondern auch den Individualverkehr. Wenn der total auf E-Versorgung umgestellt werden sollte, ergäbe sich daraus eine erhebliche Schwächung der Verteidigungsfähigkeit! Wer könnte sich denn z.B. einen Generator in die Wohnung stellen, um das Auto fahrfähig zu halten, wenn die zentrale Versorgung unterbrochen wird? :wink:
Treibstoff ist - schon wegen militärischer Geräte - strategisch leichter zu “lagern” und transportieren als Elektrizität.

Fazit: Auch wenn jetzt politisch medienwirksam um 2035 gestritten wird, ist schon aus der Situation heraus (siehe oben), ein Verbrenner-Aus zu diesem Zeitpunkt kaum denkbar. Diese präzisen Daten sind politische Ad-hoc-Vorgaben, die mit den Folgen der diffusen “Zeitenwende” (ach Olaf! 8) ) kollidieren!

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RobertL
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Re: 2035 - ein Blick in die Kristallkugel. Ein Versuch!

Beitrag von RobertL »

Es ist doch auch Fakt, daß es 2035 und danach einen nicht unerheblichen Bestand an Verbrennern in der EU geben wird. Der verschwindet ja nicht von selbst und wird noch viele Jahre bleiben. Komplett zu verbieten wird auch nicht gehen, da man da ja einen nicht unerheblichen Teil der Bevölkerung der Mobilität berauben würde.
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_Malte_
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Re: 2035 - ein Blick in die Kristallkugel. Ein Versuch!

Beitrag von _Malte_ »

RobertL hat geschrieben: 19. Oktober 2025 10:50
GRJ78 hat geschrieben: 19. Oktober 2025 10:45
In Hamburg kann man das jetzt live verfolgen 😉
Schön - was passiert in Hamburg? Hab keine Ahnung als Wiener.
Hamburg als Seehafenstadt und größter Warenumschlagplatz Deutschlands hat beschlossen, in den kommenden 20 Jahren
emissionsfrei (klimaneutral) zu werden. Bzw. das haben die Ökos dank einer Wahlbeteiligung von nur 44 % in einem
Volksentscheid so bestimmt.
Zuletzt geändert von _Malte_ am 19. Oktober 2025 11:05, insgesamt 1-mal geändert.
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holefire
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Re: 2035 - ein Blick in die Kristallkugel. Ein Versuch!

Beitrag von holefire »

_Malte_ hat geschrieben: 19. Oktober 2025 10:55
Hamburg als Seehafenstadt und größter Warenumschlagplatz
Häfen und Flughäfen sind meines Wissens von CO2 Vorgaben ausgenommen. Also ist China quasi fein raus. Nur der Hamburger Bürger muss es schaffen das physikalische Setting dieses Planeten, auf einem flüssigen Eisenkern, mit Haltung und ordentlich pressen zu ändern. Und zwar noch ein paar Jahre, eher als usprünglich vorgeschrieben.
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_Malte_
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Re: 2035 - ein Blick in die Kristallkugel. Ein Versuch!

Beitrag von _Malte_ »

Leider kommt der Hamburger nicht an den Kern als Energiequelle ran. Das hat ja auch nicht in Russland mit dem
Deep Hole Projekt geklappt. Man hat in dem Loch nur jede Menge Stimmen aus dem Jenseits gefunden.
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J9 Andy
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Re: 2035 - ein Blick in die Kristallkugel. Ein Versuch!

Beitrag von J9 Andy »

holefire hat geschrieben: 19. Oktober 2025 10:04
Nach dieser Logik kommt zweimal am Tag ein Güllelaster vor die Türen der Einwohnenden und alle dürfen ihre Notdurft dort hinterlassen, damit dein privates Örtchen, nicht 99% des Tages nutz- und emotionslos rumsteht..
Wir haben hier schon Kanalanschluss, quasi steht der Laster permanent vor der Tür, ihr nicht? :wink:

Das Eine ist ne Keramik, die, einmal hergestellt, keine Energie mehr benötigt und Jahrzehnte funktioniert.
Das Andere ein KFZ, welches aufwändig produziert, ständig Energie verbraucht und wohl nur 10 Jahre funktionieren wird.

Man könnte es auch mit den früheren Ofenheizungen vergleichen.
Jeder hatte eine, brauchte eine, es gab keine Alternative.
Heute hat man sowas weil es schön aussieht, nicht weil es gebraucht wird.
Nebenbei wurde es sparsamer, bequemer, sauberer.
Gruss Andy
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AlpenCruiser
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Re: 2035 - ein Blick in die Kristallkugel. Ein Versuch!

Beitrag von AlpenCruiser »

RobertL hat geschrieben: 19. Oktober 2025 10:44
Wie Eingangs erwähnt, die Themen rund um e-Autos haben wir schon in anderen Thread ausführlich diskutiert und können das auch weiterhin. Auch die schönen Visionen der autonomen Fahrzeuge. Daher würde ich mich hier gerne auf die Verbrenner-Perspektiven / Alternativen konzentrieren.
Ich glaube, Robert möchte sein Thema recht konkret auf seine Eingangsfragen beziehen und hierzu unsere Meinungen abholen. Ich versuch's mal bei ein paar Fragen :

- wie werden sich im näheren Vorfeld von 2035 die Preise der Verbrenner-Neufahrzeuge entwickeln?
Ich glaube, dass das Verbrenner-Verbot entweder wieder gekippt oder deutlich entschärft wird. Damit wird das vermutlich kaum die Preise beeinflussen.

- welche neuen Verbrenner sollte man in der nahen/mittler Zukunft kaufen um möglichst lange ein Fahrzeug mit guter Ersatzteilversorgung zu haben?
Ich teile die hier geschriebenen Einschätzungen im militärischen Bereich. Lasst uns bitte nicht vergessen, dass der Land Cruiser ebenfalls militärischen Ursprung hat. Anforderungen aus dem militärischen Bereich bezüglich Wartbarkeit, einfacher Technik und Ersatzteilbevorratung werden vermutlich dann auch von Privatpersonen hoch bewertet.

- wird sich in der EU eine Ersatzteilindustrie etablieren, die sich um eine gute Versorgung der im Markt befindlichen Fahrzeuge kümmert?
- soll man sich echt alte Kisten kaufen, bei denen es jetzt schon Probleme mit der Ersatzteilversorgung gibt?

Kristallisieren sich Modelle heraus, die wie oben geschrieben, präferiert werden, werden ziemlich sicher dafür auch die Ersatzteile von Drittanbietern nachproduziert werden.

- wie werden sich die Treibstoffpreise entwickeln?
Vielleicht wird der Staat weniger streng kontrollieren, wenn jemand seinen Treibstoff alternativ besorgt (z.B. Pflanzenöl oder Alkohol).

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J9 Andy
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Re: 2035 - ein Blick in die Kristallkugel. Ein Versuch!

Beitrag von J9 Andy »

AlpenCruiser hat geschrieben: 19. Oktober 2025 11:29
Lasst uns bitte nicht vergessen, dass der Land Cruiser ebenfalls militärischen Ursprung hat.
Das ist aber schon eine Weile her, bis auf die 7er Reihe ist das eher PKW Technik, wenn auch stabiler.
Gruss Andy
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holefire
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Re: 2035 - ein Blick in die Kristallkugel. Ein Versuch!

Beitrag von holefire »

RobertL hat geschrieben: 19. Oktober 2025 10:54
Es ist doch auch Fakt, daß es 2035 und danach einen nicht unerheblichen Bestand an Verbrennern in der EU geben wird. Der verschwindet ja nicht von selbst und wird noch viele Jahre bleiben. Komplett zu verbieten wird auch nicht gehen, da man da ja einen nicht unerheblichen Teil der Bevölkerung der Mobilität berauben würde.
Ein Blick in die Kristallkugel? Wozu? Das Verfassungsgericht hat dazu ein konkretes Papier angefertigt.
Die meißten werden Achim Winter vom ZDF kennen. Hier gibt er eine (mögliche) Antwort, auf Grundlage der Rechtssprechung des Verfassungsgericht. Damit ist die Fahrtrichtung klar. Das war allerdings schon länger abzusehen und zu erkennen, wohin die Reise mit den ganzen Energie- Mobilitäts- Ernährungs- Heizungs- Finanz- und Bildungswenden geht. Wurde auch hier öfters angesprochen, aber man weiß wie der Gesprächsverlauf verlief.

Damit ist eigentlich jede Annahme das "irgendwas" einfach so gekippt oder entschärft wird obsolet. Werden wir spätestens ab Januar 2027 an den Tankstellen und an der Heizrechnung spüren
J9 Andy hat geschrieben: 19. Oktober 2025 11:24
Heute hat man sowas weil es schön aussieht, nicht weil es gebraucht wird.
Nebenbei wurde es sparsamer, bequemer, sauberer.
Nee.. also ich habe vier offizielle Feuerstellen im Haus und heize ausschließlich mit Holz. Das ist nicht nur schöner, sondern auch noch sparsamer und um Längen kostengünstiger.
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J9 Andy
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Re: 2035 - ein Blick in die Kristallkugel. Ein Versuch!

Beitrag von J9 Andy »

holefire hat geschrieben: 19. Oktober 2025 16:11
Nee.. also ich habe vier offizielle Feuerstellen im Haus und heize ausschließlich mit Holz. Das ist nicht nur schöner, sondern auch noch sparsamer und um Längen kostengünstiger.
Kenn ich vom Haus meiner Eltern.
Eigener Wald, die Braunkohlebriketts vom Einzug Anfang der 90er zerbröseln eher als sie verheizt werden.
Brenneinsätze musste kürzlich neu, weil Vorschriften und so.
Ist jetzt noch sparsamer.
Vater jammert schon, das Holz im Schuppen wird nicht leer und der Wald liefert zuverlässig trockenes Holz.

Aber das sind letztlich Nischenlösungen und nichts für 80 Mio. Deutsche.
Im Winter bei schlechtem Wetter und die ganze Stadt heizt mit Holz oder Kohle,
da "sieht" es sprichwörtlich gar nicht gut aus.
Gruss Andy
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Hardy3
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Re: 2035 - ein Blick in die Kristallkugel. Ein Versuch!

Beitrag von Hardy3 »

Moin

Wir sind doch noch immer in einem großen Experiment. Siehe alleine den Bürgerentscheid in Hamburg.
Die Politik entscheidet, Gesetze werden erlassen aber die Physik interessiert das nicht
Es wird daher der Moment kommen wo sich die Bevölkerung in Deutschland erneut entscheiden muß: Klimaneutralität oder wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit?
Alleine die Umstellung des öffentlichen Sektors auf Elektro bzw. "alternative" Energien wird in der Praxis an zeitliche, technische und vor allem finanzielle Grenzen stoßen.
Große Wirtschaftsräume wie USA, China, Indien treffen Entscheidungen denen auch die deutsche bzw europäische Politik nicht ausweichen kann.
Die aktuellen Entscheidungen bzw. Misserfolge z.B. bei der Vermarktung von "grünem Stahl", Wasserstoff aus Namibia, Rentabilität von Offshore Windparks (oersted DK Aktienkurs), etc zeigen dass die Wette nicht aufgegangen ist.

Es traut sich leider noch keiner in der Öffentlichkeit zu sagen: Aber die Energiewende ist gescheitert.

Der "Selbstmord" der deutschen Automobilindustrie wird daher sicherlich früher oder später abgebrochen...hoffentlich

Technischer Fortschritt wird dennoch stattfinden...gute E-Autos, sparsame Verbrenner und E-Bagger werden auch kommen - aber weil der Kunde sie zum regulären Preis kaufen will und nicht weil die Politik sie mit Ideologie reindrückt
Beste Grüße und allzeit gute Fahrt
Hardy
Hilux, XtraCab, KUN25, 2,5 mit 102 PS, 2KD-FTV ohne Ladeluftkühler

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AlpenCruiser
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Re: 2035 - ein Blick in die Kristallkugel. Ein Versuch!

Beitrag von AlpenCruiser »

J9 Andy hat geschrieben: 19. Oktober 2025 12:52
AlpenCruiser hat geschrieben: 19. Oktober 2025 11:29
Lasst uns bitte nicht vergessen, dass der Land Cruiser ebenfalls militärischen Ursprung hat.
Das ist aber schon eine Weile her, bis auf die 7er Reihe ist das eher PKW Technik, wenn auch stabiler.
Ja, korrekt. Ich habe Roberts Frage so verstanden, dass ihn unterschiedliche Meinungen interessieren, welche Fahrzeuge präferiert werden könnten, wenn es kaum noch Verbrenner gibt.

Für die letzten Verbrenner könnten dann Fahrzeuge mit langen Produktionszeiten, hoher Robustheit, möglichst einfacher Wartung und einheitlichen Ersatzteilen an Bedeutung gewinnen. Mit dem Hinweis auf den militärischen Ursprung möchte ich ansprechen, dass 70'er LandCruiser gar nicht so weit von diesem Bedarf entfernt wären. Ältere Modelle ohne komplizierter Dieseltechnik sowieso. Aber auch bei neueren könnte der GRJ eine relevante Position einnehmen. Wenn sich die Vielfalt an verschiedenen Modellen reduziert, aber auf jeden Fall Modelle benötigt werden, die von Organisationen, wie z.B. Feuerwehr, Polizei, Landwirtschaft, Transport, usw. verwendet werden können, könnte der GRJ stärker wahrgenommen werden.
Wenn solche Modelle ohnehin benötigt werden, könnte das auch für Privatpersonen entscheidungsrelevant werden.

Aber wie oben geschrieben, sehe ich noch ungeklärte Fragen beim Verbrenneraus. Es ist nur eine Sichtweise auf Roberts Wunsch, die alternative (Verbrenner)Welt zu erahnen.

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