@Oidamo
Servus Peter, ein HZJ78 ?
wenn ja, wie läuft der 255/85er mit dem HZJ..?
Danke
Servus,
ja, ein HZJ 78 ohne Turbo etc. - aber einer von denen, die wirklich gut gehen. Da ist die Bandbreite bekanntlich groß.
Ich hab`s schon mal geschrieben, dass ich erst einmal überrascht war vom Größenunterschied zum 235-iger. Und schwer sind sie auch die Dinger, also:
Es ist ein Leistungsverlust spürbar und auch der Verbrauch hat sich erhöht.
Mein Fazit nach den ersten 5000 km: Ich würde ihn wieder aufziehen. Der Reifen läuft sehr schön und auf Pisten scheint er mir "eleganter" abzurollen als der Vorgänger.
Aber - das ist wirklich alles sehr, sehr individuell und da muss wohl jeder seine eigenen Erfahrungen machen.
Und - ich gebe es zu, dass das auch eine Rolle spielt - er steht dem Auto wirklich gut.
bin jetzt gut 5000 km mit den 255-igern unterwegs gewesen und sehr zufrieden.
Alles was mir gesagt worden war ist eingetreten. Die großen Reifen fressen Power und auch der Verbrauch hat sich etwas erhöht.
Im Vergleich zu den 235-igern ein neues Fahrgefühl - läßt sich schwer beschreiben und muss wohl jeder selbst ausprobieren.
Mir gefällt`s.
Im Jeep Bereich ist es üblich die Achsübersetzung dann ggf. anzupassen. Ich glaube bei den Defendern machen die das übers Verteilergetriebe. Als ich von den Serien 31" (245/75 R17) am Wrangler auf 40x13.5 R17 gewechselt habe, musste ich in der Achse das Teller und Kegelrad auch entsprechend von Serie 3,73 auf 4,56 (manche nehmen auch 4,88) ändern.
Das sollte bei den Landcruisern auch möglich sein. Grade bei Schaltfahrzeugen ist es noch wichtiger wie bei Automatikgetrieben. Der Wandler kann zumindest minimal was kompensieren. Immer drann denken: Es muss nicht nur die Größe/Abrollumfang sondern auch das Gewicht des Reifen ausgeglichen werden.
Bspw: Wenn ich einen schweren Maxxis Trepador in 40x13.5R17 habe, sollte ich besser 4,88 nehmen. Bei einem leichten BF Goodrich Reifen kommt das Auto mit 4,10 auch noch gut zurecht.
Bedenkt aber immer: Je kürzer ihr die Übersetzung wählt, um so instabiler wird das ganze weil weniger Zähne ineinander Greifen. Das ist mit ein Grund warum man bei größeren Rädern auch Achsen mit größeren Differentialen verbauen sollte.
Ich weiß jetzt nicht was die J7 Serie Serienmäßig als Reifengröße hat und wie ausgereizt die Übersetzung ab Werk schon ist und wie groß das Differential ausfällt. Da der J7 eh nicht so viel Platz im Radkasten bietet um mal so easy 37" oder 40" Räder verbauen zu können, wird man vermutlich mit 1" oder 2" mehr Reifendurchmesser schon davon kommen. Wenn ich es richtig rauslese gehts lediglich von 235/80 R16 auf 255/80 R16 - Das kann man noch recht einfach ohne die Achsübersetzung zu ändern machen. Jedenfalls je nach Euronorm. Ab einer gewissen Euronorm spielt nämlich auch sowas mit rein...
Wer mehr zu dem Thema wissen will: Auf Youtube gibt es sehr gute Videos die das ganze am Beispiel vom Jeep Wrangler erklären. Klar, der Korbaufbau der Achse ist minimal anders - das Grundprinzip von Teller und Kegelrad ist aber gleich. Daher kann man das ruhig nehmen um sich in das Thema einzuarbeiten.
Grüße
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