Gebaut wurde der J7 ja wohl, um unter "widrigen Umständen" zu funktionieren. Wie die genau aussehen, wo die auftreten, etc. - alles zweitrangig.
Wie viele der Forumsmitglieder fahren ihre J7 in der Mine oder im NGO Einsatz? Das werden wohl die allerwenigsten sein, denn wer einen J7 in derartigen Einsätzen bewegt, tut das nicht mit dem eigenen Fahrzeug und hat anderes zu tun, als sich mit dem Transportmittel auseinander zu setzen.
Wir reden hier also von privatem Einsatz von Fahrzeugen, die zunächst mal fürs Gewerbe entwickelt wurden, die per Grauimport und Einzelzulassung hier her geschafft werden und zu horrenden Kosten in einem Markt verkauft werden, für den sie überhaupt nicht entwickelt wurden. Und dann fährt man unter Abwesenheit möglichst jeden Komforts unter Einsatz von viel Zeit und Geld zum Vergnügen damit dorthin, wo die Fahrzeuge eigentlich verkauft werden, und das ist dann der "artgerechte Einsatz". Alles klar
Man kann durchaus die eigene Art, ein Fahrzeug zu nutzen oder auch sonst alles möglich zu tun oder zu lassen, als die für sich sinnvollste halten. Aber "richtig" ist da der völlig falsche Begriff. Gilt auch für richtige und falsche Biersorten, Schnitzel, Lagerfeuer, Toiletten, Umbauten, Fahrt- und Reiseziele und so weiter.
Wenn man das anders sieht, kann man das tun, mit der auch hier gerne bemühten Weltoffenheit der Weitgereisten hat das dann nur nicht viel zu tun.
