Odessa hat geschrieben: 21. April 2025 18:40
Wenn das kein norddeutscher Spezialbegriff ist, meinst du Gley, oder - also den Bodentyp mit Grundwassereinfluss?
Broddhus hat geschrieben: 21. April 2025 17:16
Kleiboden (ähnlich Lehm wenn naß)
Kleiboden ist im Grunde entwässerter Schlick, ehemaliges feines Meeressediment und enthält höchstens 50 % Sand, der Rest besteht aus Schluff und Ton. Diesen Boden hast du in Ostfriesland überall dort, wo früher schon mal das Meer war und wenn naß, klebt er wie die Sau, ähnlich Lehm, an Füßen, Reifen etc.. Der Begriff Klei kommt aus dem Niederdeutschen und heißt kleben. Kleiboden und Lehm verhalten sich trocken ebenfalls ähnlich, hart wie Beton.
Hatte Lux mal auf trockenem Boden abgestellt, Holz drauf, zwei Tage geregnet und war dann praktisch bis zu den Achsen eingesackt.
Edit: Witzig, gerade noch mal nachgelesen; Kleiboden und Lehm IST dasselbe, nur daß "Lehm aus verwitterten Gesteinen" besteht, also an Land entsteht. OT Ende.
