Was geht schief mit Brunox?

Farben, Lacke, Beschichtungen, Unterbodenschutz, Fette, Wachse usw.
Kieler Sprotte
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Re: Was geht schief mit Brunox?

Beitrag von Kieler Sprotte »

Letzter Beitrag der vorhergehenden Seite:

Es gibt Nylon Bürstenaufsätze, die man anstelle von Draht verwenden kann….

Ich habe schon öfter von einer Behandlung mit Owantrol gehört bevor man mit Farbe streicht, aber keine eigene Erfahrung…

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JakobP
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Re: Was geht schief mit Brunox?

Beitrag von JakobP »

JollyJumper hat geschrieben: 31. Mai 2025 22:37
HZJ75_David hat geschrieben: 31. Mai 2025 21:58
Ich habs oben schon mal erwähnt das man dafür Negerkekse verwendet, aktuell nur noch CSD Scheibe genannt in unserer verdrehten Welt. Warum wird immer noch auf den kack Drahtbürsten rum geritten hier?
In der sogenannten "verdrehten Welt", mein Lieber David, nimmt man Rücksicht aufeinander.
Die Bezeichnung "N...." wird von vielen Menschen als beleidigend und diskriminierend empfunden.
Ich gebe zu, auch ich habe den Schokokuss früher anders genannt und mich anfangs etwas geziert.

Die Welt dreht sich weiter (in diesem Sinne ist sie natürlich "verdreht") und die Erkenntnis des Menschen nimmt dabei (hoffentlich) zu.

Im Sinne eines friedvollen Miteinanders wünsche ich noch ein schönes Wochenende.

LG
Hagen
Ich kann Hagen da nur zustimmen! Wie man solch diskriminierende Bezeichnungen verwenden kann, kann ich einfach nicht nachvollziehen! Für mich hat das auch nichts mit verdrehter Welt zu tun, sondern schlicht mit Diskriminierung und Respektlosigkeit!

Was ist an CSD-Scheibe so schlimm? Lässt sich sogar schneller schreiben... Wirklich, ich verstehs nicht!
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JollyJumper
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Re: Was geht schief mit Brunox?

Beitrag von JollyJumper »

Kieler Sprotte hat geschrieben: 31. Mai 2025 22:47
Es gibt Nylon Bürstenaufsätze, die man anstelle von Draht verwenden kann….

Ich habe schon öfter von einer Behandlung mit Owantrol gehört bevor man mit Brantho streicht, aber keine eigene Erfahrung…
Ich hätte so meine Zweifel, ob ne Nylonbürste besser ist.
Schleifen per Hand oder mit ner Fächerscheibe langsam drehend, Dreikantschaber, alter Stechbeitel, Riffelfeilen... die Liste ist lang.
Am Ende wird man aber die Rostporen nicht wegbekommen, ohne (zu) viel Blech wegzuschleifen.
Deswegen finde ich Owatrol ne gute Lösung, das dringt tief in den Rost ein und versiegelt ihn, anschließend aber nicht gleich mit Bratho drauf gehen, sondern erst eine Schicht mit Ovagrundol - empfielt zumindest KSD, dann Branto Korrux - das hat bei mir gut funktioniert.

Zurück zum Beispiel des Threadstarters:
Hier sind die Rostporen nun erstens mit der Drahtbürste "verschmiert" und dann noch mit Bratho expoxy und Lack versiegelt, was ja leider nicht verhindert, dass der Rost dahinter lustig weiter blüht
Um den Porenrost zu stoppen, muss das alles runter, um da Owatrol rein zu bekommen, das verdängt vorhandenes Restwasser und Luftsauerstoff. Wenn man die Poren mit Schleifen etc. nicht frei bekommt, weil das Blech dann zu dünn wird, hilft leider nur die Blechschere.

Viel Erfolg!

LG
Hagen
Gruß
Hagen

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Thaiguy
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Re: Was geht schief mit Brunox?

Beitrag von Thaiguy »

Was bitte sind denn diese N****kekse?
Das hab ich noch nie gehört.

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J9 Andy
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Re: Was geht schief mit Brunox?

Beitrag von J9 Andy »

Thaiguy hat geschrieben: 1. Juni 2025 01:39
Was bitte sind denn diese N****kekse?
Das hab ich noch nie gehört.
Google findet die sogar immer noch.
Gruss Andy
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HZJ75_David
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Re: Was geht schief mit Brunox?

Beitrag von HZJ75_David »


JakobP hat geschrieben:
JollyJumper hat geschrieben: 31. Mai 2025 22:37
HZJ75_David hat geschrieben: 31. Mai 2025 21:58
Ich habs oben schon mal erwähnt das man dafür Negerkekse verwendet, aktuell nur noch CSD Scheibe genannt in unserer verdrehten Welt. Warum wird immer noch auf den kack Drahtbürsten rum geritten hier?
In der sogenannten "verdrehten Welt", mein Lieber David, nimmt man Rücksicht aufeinander.
Die Bezeichnung "N...." wird von vielen Menschen als beleidigend und diskriminierend empfunden.
Ich gebe zu, auch ich habe den Schokokuss früher anders genannt und mich anfangs etwas geziert.

Die Welt dreht sich weiter (in diesem Sinne ist sie natürlich "verdreht") und die Erkenntnis des Menschen nimmt dabei (hoffentlich) zu.

Im Sinne eines friedvollen Miteinanders wünsche ich noch ein schönes Wochenende.

LG
Hagen
Ich kann Hagen da nur zustimmen! Wie man solch diskriminierende Bezeichnungen verwenden kann, kann ich einfach nicht nachvollziehen! Für mich hat das auch nichts mit verdrehter Welt zu tun, sondern schlicht mit Diskriminierung und Respektlosigkeit!

Was ist an CSD-Scheibe so schlimm? Lässt sich sogar schneller schreiben... Wirklich, ich verstehs nicht!
Für die meisten Leute die damit schon immer arbeiten ist das keine Diskriminierung, sondern der gängige Ausdruck. Deshalb werden viele der älteren User hier mit dem originalen Begriff mehr anfangen können als mit CSD Scheibe.
Bitte zieht doch hier nicht JEDES Thema vom eigentlichen Thema weg. Es geht doch ums entrosten.

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Thaiguy
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Re: Was geht schief mit Brunox?

Beitrag von Thaiguy »

J9 Andy hat geschrieben: 1. Juni 2025 05:59
Thaiguy hat geschrieben: 1. Juni 2025 01:39
Was bitte sind denn diese N****kekse?
Das hab ich noch nie gehört.
Google findet die sogar immer noch.
Ach du shice!

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toyota_bastler
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Re: Was geht schief mit Brunox?

Beitrag von toyota_bastler »

Hallo,
ich nehme für sowas einen kleinen Nadelentroster. Der macht das Blech nicht kaputt und man kommt in "fast" jede Ecke.
Drahtscheiben sind Blödsinn, die Polieren die Oberfläche und nichts haltet auf einer polierten Oberfläche!
Gruß

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_Malte_
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Re: Was geht schief mit Brunox?

Beitrag von _Malte_ »

Ich nehme so etwas und einen Sack Quarzsand aus dem Baumarkt:

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HJBJ
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Re: Was geht schief mit Brunox?

Beitrag von HJBJ »

Hallo Leute,

vielen Dank an alle, die sich zum Thema Rostbehandlung beteiligt haben. Die CSD-Scheiben sind wohl am besten für den Zweck geeignet, wenn es um glatte Flächen geht. Bei Kannten, so wie von euch beschrieben, wird der Abtrag an der Schleifscheibe wohl nicht unerheblich sein. Meine Heckklappe ist da ein gutes Beispiel. Fürs entrosten hatte ich ja u.a. die beiden Nummernschildbeleuchtungen ausgebaut, was zwei scharfkantige Ausschnitte hinterlässt. Hier muss man dann sehr vorsichtig mit der CSD-Scheibe arbeiten. Es wird wohl eine Kombination aus allen von euch vorgeschlagenen Rostabtragungsmethoden sein, wobei Sandstrahlen bei mir nicht so leicht umsetzbar ist.
Zur Rostumwandlung/Grundierung habe ich das beschriebene Brunox epoxy gewählt, weil es u.a. in verschiedenen Beiträgen gelobt wurde. Wenn ich euch jetzt frage, was nun die beste Methode ist eine rostige Fläche zu behandeln, trete ich hier bestimmt einen Glaubenskrieg los.
Vielleicht funktioniert das ja in einer Art kurzen Umfrage ohne weitere gegenseitige Wertung.

bei mir würde das dann so aussehen:

Rostabtrag mit Drahtbürste
Rostumwandlung mit Brunox epoxy nach Anleitung
Decklack aus Sprühdose
Fazit: Mist, bitte nicht nachmachen

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J9 Andy
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Re: Was geht schief mit Brunox?

Beitrag von J9 Andy »

HJBJ hat geschrieben: 1. Juni 2025 10:03
Rostabtrag mit Drahtbürste
Rostumwandlung mit Brunox epoxy nach Anleitung
Decklack aus Sprühdose
Fazit: Mist, bitte nicht nachmachen
Meiner Meinung nach hast du es mit dem Entrosten zu gut gemeint.
Lockeren Rost entfernen und dann den Umwandler drauf hätte wahrscheinlich besser funktioniert.

Kannst ja mal nen Test machen, Blech mit Rostporen und Brunox drauf.


Den oftmals erwähnten Test der Oldtimer Praxis hast du sicherlich schon durch, oder.
Gruss Andy
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AlpenCruiser
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Re: Was geht schief mit Brunox?

Beitrag von AlpenCruiser »

Glaubenskrieg :

Überall, wo ich nicht hinsehe, verwende ich Mike Sanders, Fluid Film oder ein Hohlraumwachs.

Wo ich hinsehe, kratze ich konventionell ab. Sehr grob mit Schraubenzieher und Drahtbürste. Danach mit billigem Schleifpapier (ich brauche viel Schleifpapier, da ich immer gleich wieder wechsle, bevor ich den Rost nur verteile). Wenn ich dann optisch keinen Rost mehr sehe, kommt Fertan oder Owatrol drauf. Da aber Fertan eigentlich für eine Anwendung auf Rost vorgesehen ist, und auf glatter Fläche nicht hält, ist es bei Fertan eher ein "benetzen / tränken", als streichen. Nach 1-3 Tagen schleife ich das Blech nochmal ab, damit auch wirklich alles vom Fertan wieder wegkommt. Meine Hoffnung ist dann, dass der nicht sichtbare Rost in den Poren umgewandelt ist. Wenn ich Owatrol genommen hatte, schleife ich nicht ab. Danach kommt sofort ein klassischer Lackaufbau drauf. Manchmal auch mit Brantho Korrux 3in1. Ich erwarte mir keine Wunder von Brantho Korrux 3in1. Es ist in meinen Augen einfach nur eine Grundierung, die manche loben und die sehr sehr langsam trocknet.

Ich erwarte auch nicht, dass es optimal wird. Aber ich mache das nur an den Stellen, die ich auch sehe. Und damit sehe ich auch, wenn die Rostschutzwirkung nachlässt und könnte alles wiederholen.

Ob Fertan oder Owatrol für die Porenversiegelung besser ist, weiss ich nicht, da mir bei Owatrol die Langzeiterfahrung fehlt. Frag mich in 20 Jahren nochmal ;-)

Wo ich nicht hinsehe, stört mich auch die Optik von Mike Sanders oder Fluid Film nicht. Damit hat das Priorität.

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privatier
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Re: Was geht schief mit Brunox?

Beitrag von privatier »

Ich mach,s wie Malte - mit einer kleinen Sandstrahlpisttole und aller Rost ist weg.
Dann Umwandler , Grundierung und Farbe und Ruhe ist.
Good , better , best
never let it rest
till your good is better
and your better is best.

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Dimi69
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Re: Was geht schief mit Brunox?

Beitrag von Dimi69 »

Der bronux und die anderen phosphat rostumwandler gehen nur ein paar hunderstel in die oberflächen ein und keine zehntel... wen der rost dicker ist und das darunter unter dem behandelten mit weiss ich was für zaubermittel nicht durchtränkt ist (somit auch sauerstoffeinschluss) drückt der rost halt wieder durch, die frage ist nur wann.... meist ist dann noch schlimmer bzw. Natürlich mehr gerostet da der prozess im grunde nicht gestopt worden war.
Allso rausschneiden.... und neu.
Oder immer feuchthalten durchtränken mit öl oder wass.
Oder Sandstrahlen und dann mit phosphat umwandler behandeln und neuer lackaufbau. - unter dem mikroskop sieht ein gestrahltes blech wie ein ementaler käse aus und die löcher müssen behandelt werden eben sauerstoff weg.
Rost ist ein leidiges thema...
So long
Einer ist keiner......

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Moosi
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Re: Was geht schief mit Brunox?

Beitrag von Moosi »

Kieler Sprotte hat geschrieben: 31. Mai 2025 22:47
Es gibt Nylon Bürstenaufsätze, die man anstelle von Draht verwenden kann….

Ich habe schon öfter von einer Behandlung mit Owantrol gehört bevor man mit Farbe streicht, aber keine eigene Erfahrung…
Es gibt leider nicht das eine richtige Mittel für alles.

Owatrol ist für viele Stellen richtig gut. Dann mich geeignetem Lack überstreichen.
Beim Korrosionsschutzdepot in Nürnberg oder Erlangen gibt es online hervoragende Beschreibungen und Anleitungen.

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Moosi
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Re: Was geht schief mit Brunox?

Beitrag von Moosi »

_Malte_ hat geschrieben: 1. Juni 2025 09:32
Ich nehme so etwas und einen Sack Quarzsand aus dem Baumarkt:

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Quarzsand sollte man aus gesundheitlichen Gründen eher nicht verwenden!

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