Vorstellung und rausfinden, ob ich auf dem Holzweg bin

Light Duty (Bundera/Prado): 1984 - 1996
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Phyllo
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Vorstellung und rausfinden, ob ich auf dem Holzweg bin

Beitrag von Phyllo »

Moin,
ich bin Sascha und komme aus dem LK Hildesheim. Bisher sind wir (meine Frau, unser Magyar Vizsla und ich) seit ein paar Jahren mit unserem Subaru Forester in Europa meist für 2-8 Wochen unterwegs gewesen. Der Forry ist etwas höher, hat größere Reifen und einen Unterfahrschutz für Motor, Getriebe und hinteres Differential, hat ein Hartschalendachzelt und einen minimalen Ausbau im Kofferraum. Lediglich einen Auszug für Herd und Kühlschrank, da es im Kofferraum so eng ist, daß man da drin die Kühlbox nicht ordentlich aufmachen kann. Die Rückbank flog raus und es kam auf ein Gestell die Hundebox, unter der Box Stühle, Tisch und 45 Liter Wasser. Standheizung/Heizkiste haben wir nicht, sind aber trotzdem das ganze Jahr damit unterwegs. Uns hat das bisher so völlig gereicht. Als Student war ich gern zu Fuß unterwegs, da ist der Forry schon wie ein Hotel :wink:

Bisher macht der Forry schon fast 100 tkm die Tortur auf unseren Reisen mit, auch wenn wir am Anfang unserer "Karriere" so einiges kaputt gemacht haben (Plastikgeraffel zählt nicht :lol: ). Aber der Hunger nach mehr ist groß und mittlerweile fällt es stellenweise unter Materialmord, was wir mit dem Auto machen. Außerdem soll es nun auch weiter weg gehen und der Turboboxer soll sehr anspruchsvoll im Bezug auf Spritqualität sein (wurde mir gesagt :ka: ). Dazu die Temperaturprobleme des Motors, wenn es bei 40 Grad sehr steil wird, des Getriebes im Sand und bei zu niedrieger Geschwindigkeit und die miserable Reichweite im Gelände haben uns bisher abgehalten, nach Nordafrika zu fahren. Da war dann wieder der Gedanke, einen Land Cruiser zu kaufen.

Aber bevor wir soviel Geld ausgeben, will ich ein paar Meinungen von Leuten, die ihre LC schon länger haben.

Wofür wird ein evtl. LC bei uns genutzt?
- Hauptsächlich reisen
- Holz machen in unserem Wald
- Zugfahrzeug
- Im Winter längere Strecken (selten)

Wird er nicht benutzt, steht er in der Scheune.

Wir haben noch ein Alltagsauto, was den maximalen Kontrast zu einem LC darstellt: ein E-Smart Cabrio :biggrin: Der reicht uns, Kinder sind ausgezogen, im Alltag für fast alles. Außer lange Strecken (zB Verwandte besuchen). Im Sommer haben wir dafür unser Asphaltspielzeug (der ist im Winter nicht mehr fahrbar, Regen ist schon unangenehm).

Da die braune Pest aka Rost für mich der Endgegner ist, mache ich mir Gedanken um die Nutzung im Winter. Kann man dem 78er das Rosten abgewöhnen? Ich kann halt nicht schweißen :cries:

Beim Ausbau für Reisen habe ich mir nun soviel angeschaut. Immer wenn ich Kabinen von innen sehe, denke wie geil. Für mich das Hilton auf Rädern, sehe ich dann ein Bild von außen, stelle ich mir das nicht so toll im Gelände vor. Unser Forester ist schon übel zerkratzt, wie soll das dann mit einer Kabine werden? Mir wäre das wohl viel zu groß. Außerdem waren unsere Autos bisher immer so klein wie möglich.
Die Klappdächer sagen mir von außen sehr zu, wo die Motorhaube durch passt, passt auch der Rest durch. Aber kann man da bei geschlossenem Dach halbwegs gescheit drin sitzen? In kalten Regionen mache ich mir dann noch um Feuchtigkeit Gedanken oder lässt sich das mit Standheizung gut in den Griff bekommen? Sturm/Gewitter im Dachzelt kennen wir, da schlafen wir trotzdem gut.

Bisherige Vorstellung:
Ein GRJ78 mit Klappdach und Innenausbau, um damit jetzt unsere üblichen 2-8 Wochenreisen zu machen und wenn das Arbeitsleben rum ist, auch Monate oder mehr unterwegs zu sein.

Abstruse Vorhaben einen 78er im Winter zu nutzen, alternative Autos, sonst was...Haut es raus, nichts ist in Stein gemeißelt. Zum BTT kann ich wohl leider nicht kommen, dass ist das erste frei Wochenende seit Mitte Juli und meine Frau hat mir zu verstehen gegeben, dass ich einen Kopf kürzer bin, wenn ich da irgendetwas Plane. Sie hat 4 Tage campen im Wald angeordnet :rofl:

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wüstenfreund
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Re: Vorstellung und rausfinden, ob ich auf dem Holzweg bin

Beitrag von wüstenfreund »

Hallo,

der Forester ist ein zäher Geselle, der als Benziner viele Freunde hat.
Vom Rost her spielt er mit dem Land Cruiser in einer Liga.
Ein aktueller GRJ 78 ist ein fabrikneuer Oldtimer mit vielen Verbesserungen an Motor, Sicherheit und Umweltauflagen.
Die Karosserie dagegen, wird so gebaut, wie seit 1984 (Optisch modifiziert).
Sie bekommt ein KTL Tauchbad und wird dann lackiert.
Daher haben die meisten J7HD keinen Lack innen am Dach, in den Karosseriespitzen und in den Traversen die, die Karosserie mit dem Leiterrahmen verbinden.
Das ist für die Hauptkunden Minen, NGOs, Privatkunden in Afrika, Australien, Mittlerer Osten kein Problem, wegen der trockenen klimatischen Bedingungen.

Eigentlich müßte man für unsere Breiten beim J7HD alle Innenverkleidungen abbauen entfetten, nachlackieren und dann penibelst mit Dinitrol Produkten oder Timemax/Mike Sanders alle Hohlräume behandeln.
Den Rahmen und die Achsen muß man auch nachbehandeln.
Es gibt Forumskollegen, die so den Rost in Schach halten
Beim Händler geht das Richtung unbezahlbar.
Jeder kann das für sich entscheiden ob er konserviert oder nicht im Winter fährt.
Wenn dich einmal der Charme dieser Fahrzeuge ereilt hat ist es eigentlich vorbei, du willst nichts mehr anderes haben.

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onkel
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Re: Vorstellung und rausfinden, ob ich auf dem Holzweg bin

Beitrag von onkel »

Wenn du sowieso ein Hartschalenzelt gewohnt bist, warum Klappdach ? Du sparst ca 15000 Euro .
Simpler Innenausbau so dass du zur Not auch unten schlafen kannst .
Rost ist beherrschbar wenn man ein paar Stunden im Jahr investiert .
Wald auch kein Problem, vor meiner Pelletsheizung habe ich jahrelang Holz gemacht .
Gruß Onkel

https://youtu.be/6kP-xraRWOk?si=KNt9yUve_ZrCcgao

HZJ 78 Crocodile Face
Auf 2 Rädern bevorzuge ich auch Stahl statt Plastik :
http://www.bmw-r35.de

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Phyllo
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Re: Vorstellung und rausfinden, ob ich auf dem Holzweg bin

Beitrag von Phyllo »

Zäh ist er, das stimmt. Wir haben ihn in fast neuwertigem Zustand gekauft mit minimalem Rostansatz an der Reserveradmulde. Das haben wir sofort gemacht und dann bei jemandem der Nivas das Rosten abgewöhnt komplett mit Sanders konservieren lassen. Dazu habe ich bis auf das Armaturenbrett und den Fahrersitz, war 200 km entfernt, auch alles ausgebaut und auch drunter alles abgebaut was geht um dennoch fahren zu können. Seit dem weiß ich was laut ist :shock:

Bisher nur Stellen nachgearbeitet, wo wir aufgesetzt haben. Der TÜV Onkel vor ein paar Wochen hat erst rumgescherzt, ob wir wetten wollen wieviel Roststellen er findet, denn der Lack beschreibt die Nutzung in Großbuchstaben...nix :biggrin: Wenn du nun sagst, dass der Forester SJ (Bj 2013) mit dem 78er in einer Rostliga spielt, bist du Schuld, dass es nun teuer wird :rofl: Das bekomme ich hin. Bleibt nur das Problem einen "rostfreien" zu finden. Neu müsste der erstmal original bleiben und nach und nach mit Sperre, Klappdach usw. ausgerüstet werden. Wir haben zwar eine Autoklatsche, aber das wird dann zuviel.

Ach ja, sehr haltbar sind die Sauger. Da fällt die Karosse auseinander bevor der Motor tot ist, aber der Turbo ist da anfälliger. 241 PS aus 2 Liter sind auch eine Hausnummer. Aber als wir den Sauger Probegefahren sind, hat mir meine Frau nach 5 Min die Schlüssel gegeben und gedroht, dass sie nicht mehr fährt, wenn ich den kaufe. Zugegeben, der war wirklich lahm und durchzugschwach für so ein kleines Auto. Unser hatte mit 110 tkm einen Pleuellagerschaden und der Motor war Altmetall :cries: Aber Subaru hat es als Materialfehler eingeordnet und den Großteil der Rechnung übernommen.

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Phyllo
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Re: Vorstellung und rausfinden, ob ich auf dem Holzweg bin

Beitrag von Phyllo »

@onkel Das würde auch erstmal vom Subaru auf einen 78er kommen. Aber das wird nicht ewig halten. Nach dem Herbsturlaub muss ich es "überholen". Zuviel Feindkontakt in Wäldern. Außerdem finde ich die Möglichkeit "drinnen" stehen zu können sehr schön.

Innenausbau soll wie im Subaru nur praktisch sein. Also im Falle von Weltuntergang drinnen sitzen können. Das war bisher mit Markiese und Seitenwänden ab einer gewissen Windgeschwindigkeit halt nur auf den Vordersitzen möglich. Da fiel das Kochen auch schon mal aus.

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se7en6
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Re: Vorstellung und rausfinden, ob ich auf dem Holzweg bin

Beitrag von se7en6 »

Hi @Phyllo
Von dem was du schreibst ist ein 78er mit Aufstelldach der logische und natürliche nächste Schritt. Also alles andere als Holzweg!
Kauft euch einen gepflegten gut gehaltenen Reise 78er von Liebhabern, mit Dach, gebraucht.
Alternativ auch einen 76er mit Aufstelldach, ist deutlich seltener.
Viel Spaß!
"Es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur schlechte Ausrüstung."
(Λ) LEON-ΙΔΑΣ オフロード سعودي spec J76

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lightandy
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Re: Vorstellung und rausfinden, ob ich auf dem Holzweg bin

Beitrag von lightandy »

Du hast schon verloren :rofl:
Andy aus Teltow-Fläming
-----------------
zu Tode gefürchtet ist auch gestorben

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wüstenfreund
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Re: Vorstellung und rausfinden, ob ich auf dem Holzweg bin

Beitrag von wüstenfreund »

Wenn du wegen deiner Frau einen Forester Turbo gekauft hast wird die Auswahl relativ eng.
Von TRD gibt es einen Supercharger Kit für den GRJ, theoretisch könnte der Motor vom Lotus Evora passen.
Ansonsten mußt du dich auch beim GRJ 78 auf Gemütlichkeit einstellen.

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Phyllo
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Re: Vorstellung und rausfinden, ob ich auf dem Holzweg bin

Beitrag von Phyllo »

So ein Eisenklumpen werde ich ihr auch ohne Vmax 200+ und mehr als 7 Sek 0-100 verkaufen können :lol:

Der Forester war unsere erste Allradkiste. Im Gelände haben wir schnell gemerkt, dass es nicht so wichtig ist, so viel Leistung zu haben. Auch wenn das manchmal sehr viel Spaß macht. In einem YT Video mit einem HZJ den man durchs Gelände gescheucht hat, hat sie zumindest aufgeguckt mit dem Kommentar "klingt gut". Ich habe nicht gesagt, dass der die Agilität eines Öltankers hat :biggrin: Außerdem hat sie immer noch den "leicht" veränderten M140i, soll sie damit spielen gehen :wink:

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Odessa
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Re: Vorstellung und rausfinden, ob ich auf dem Holzweg bin

Beitrag von Odessa »

wüstenfreund hat geschrieben: 27. August 2025 16:26
Von TRD gibt es einen Supercharger Kit für den GRJ
Hat das schonmal einer verbaut?

Wenn das Dachzelt wegen Feindkontakt bereits überholt werden muss:
Wie hoch ist denn ein 78er mit Fahrwerk und Aufstelldach? Und wie hoch ist ein Forester mit Fahrwerk und Dachzelt?
Gruß Florian

---------
2019er GRJ76 auf 255/85 R16 mit hydraulischer Seilwinde, ARB Bullbar + Side Rails, two tone, Parabelfahrwerk und Toughdog adjustable - auch unter DO2FL unterwegs.

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Erik Wikinger
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Re: Vorstellung und rausfinden, ob ich auf dem Holzweg bin

Beitrag von Erik Wikinger »

Der J7 wir dich faszinieren, keine Frage.
Du kannst ihn natürlich auch im Winter fahren, allerdings nicht in Mitteleuropa, wo auf eine Schneeflocke 1kg Salz kommt.....
Ich habe das das drei Winter gemacht und bereut, seit dem steht er im Winter unterm Dach .

Grüße Erik
'20 GRJ78
'85 W126 280 SE
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F250
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Re: Vorstellung und rausfinden, ob ich auf dem Holzweg bin

Beitrag von F250 »

Odessa hat geschrieben: 27. August 2025 20:22
wüstenfreund hat geschrieben: 27. August 2025 16:26
Von TRD gibt es einen Supercharger Kit für den GRJ
Hat das schonmal einer verbaut?
Hier, bei uns fahren viele damit. Ein Video, leider aber in Afrikaans.



Minute 4.40.
Gruß Adolf
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Phyllo
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Re: Vorstellung und rausfinden, ob ich auf dem Holzweg bin

Beitrag von Phyllo »

@Odessa Subi plus Dachzelt sind knapp 2,15 m hoch. Die Schale ist aus GFK, da sind tiefe Kratzer drin. Den Verschluss hinten rechts haben wir ordentlich verbogen, der muss neu. Die Kederschiene für den Einstiegstunnel haben wir abgerissen, die war nur geklebt.
Bei einem Aludach erwarte ich da deutlich mehr Widerstandskraft. Auf jedenfall sind Verschlüsse an der Seite nicht so optimal.

@Erik Wikinger Das ist meine große Befürchtung. Was hast du den alles gemacht, um dem Rost gar nicht erst aufkommen zu lassen?

@F250 Wir haben schon so etwas für Asphalt, der ist schon teuer. Erst recht wenn man was kaputt spielt. Noch so ein Ding und ich bin insolvent :rofl: Außerdem soll das kein Trophytruck werden, sondern ein Reisewagen.

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ChristianF
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Re: Vorstellung und rausfinden, ob ich auf dem Holzweg bin

Beitrag von ChristianF »

IMG-20250717-WA0004.jpg
Ich hab einen GRJ78 EZ 22 mit Standheizung, AluCab Dach und Innenausbau. Also genau das Auto, auf das sich deine Frage bezieht. Ich war letztes Jahr 3,5 Monate am Balkan unterwegs und aktuell bin ich seit 5 Monaten in Kanada und Alaska. Von daher hab ich schon verschiedene Temperaturen und Windgeschwindigkeiten erlebt.

Zu deinen Fragen:
Drin sitzen bei geschlossenem Dach geht nicht (außer du sitzt am Boden). Das Dach ist aber sehr schnell geöffnet und geschlossen. Dann kann man bequem zu zweit drin sitzen und natürlich auch stehen.
Vor einigen Wochen in Alaska hatte ich ca 80 kmh Sturm und das Dach hat es geöffnet ohne Schäden überstanden. Allerdings ist die Geräuschkulisse nicht angenehm.
Feuchtigkeit ist kein Problem mit Standheizung, fa ist alles trocken innen. Wenn sie aus ist, werden die Zeltwände innen natürlich feucht, bei kühleren Temperaturen.. Wenn das aber nicht mehrere Tage feucht ist und das Dach zu bleibt, kein Problem.
Beim nächsten trocknen Wetter Dach auf, lüften und trocknen. Dann entsteht kein Schimmel.
Das Dach und der Stoff ist übrigens 100% wasserdicht
IMG-20250717-WA0004.jpg
.

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Erik Wikinger
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Re: Vorstellung und rausfinden, ob ich auf dem Holzweg bin

Beitrag von Erik Wikinger »

Phyllo hat geschrieben: 27. August 2025 20:57


@Erik Wikinger Das ist meine große Befürchtung. Was hast du den alles gemacht, um dem Rost gar nicht erst aufkommen zu lassen?

Bei Tom hat er Hohlraum- und Unterbodenschutz bekommen, das ist auch ziemlich gut.
Von mir wird er alle paar Monate mit Koro-Öl eingesaut
(mit Kompressor).
Trotzdem fingen schon nach dem ersten Salzwinter die Hecktüren an zu rosten, nach dem dritten Winter kamen leichte braune Streifen unter dem Scheibengummi der Frontscheibe zum Vorschein.
Hab da ordentlich Konservierung drunter gesprüht.
Die Konsequenz ist, das ich Ihn im Winter stehen lasse.
Wie hier schon gesagt, du müsstest die ganze Karre auseinander nehmen und neu lackieren, die 7er sind nicht für unsere Breiten gebaut.
'20 GRJ78
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