Hallo,
ich nutze den Prado Beruflich im Wald. Das heißt das Auto läuft viel auf Schotterwegen. Deswegen war ein stabieler Reifen für mich Pflicht. Bei normalen Straßen oder (vorallem) bei Winterreifen drücken sich die Spitzen, kleinen Kieselsteine sehr schnell duch das Gummi des Reifen. Optimal wäre hier natürlich ein MT oder ein gröberer, stabilerer AT Reifen. Die Reifen sind auf der Straße halt nicht so toll, deswegen mussste ein Kompromiss her.
Es ist dann der Yokohama Geolander G015 geworden. Bis jetzt (Reifen wurde 2019 gekauft) bin damit echt zufrieden. Er kann Straße, nasse Straße ohne rutschen, bei angepasster Fahrweiße auch Schnee, er kann Schotterpisten ohne wie manche Kollegen mind. einen Platten pro Monat auf dem Ranger zu haben und man kann zumindest mal etwas auf erdigen Untergrund fahren.
Klar, der Reifen hat so viel positives Profil das er Schlamm nunmal nicht kann. Dafür fehlt die Selbstreinigung (die man nur mit viel negativem Profil ereicht) und über die Flanke gezogene Profilblöcke (Minimum wie beim Ko2). Das sind allerdings alles Eigenschaften die dann die anderen Eigenschaften zu nicht machen.
Für das was ich damit vorhabe, ist der Reifen gut- Ich kann ihn empfehlen. Die neueren Geolander Reifen haben nun aber auch eine Gröbere Flanke. Das hilft "zahmen" Reifen im Matsch doch auch gut weiter. Nur deshalb funktioniert der Ko2 so viel besser wie der Ko. Das Profil der Lauffläche ist ja gleich .. Ja, das Gummi ist auch anders gemischt, aber trotzdem.
Off-Topic
Wie habt ihr das mit dem größeren Reifenumfang gelöst?
Gibt es da Gutachten für die originalen Felgen und wenn ja wo bekommt man die her?
War schon bei meiner Tüv Stelle gewesen, Einzelabnahme wäre schwierig und von den Kosten vorher nicht kalkulierbar, mir wurde gesagt min 390 Euro nach oben hin offen.
Da gibt es Zwei Möglichkeiten. 1) Du kauft Zubehörfelgen wo die Reifengröße welche dir vorschwebt schon aufgeführt ist. Da werden, je nach Größe Auflagen drinne stehen wie Anpassung des Tachos. Da gibts Betriebe die Fahren dann mit dem Auto und einem GPS Gerät kurz Probe. Der Wert wird dann korrigiert. Teils muss nicht mal was korrigiert werden. Du brauchst aber trotzdem den Zettel das der Tacho stimmt.
Die Zweite Möglichkeit wäre sich mit einem TÜV Prüfer, welche den Lehrgang für solch Einzelabnahme hat und besprichst mit ihm was es braucht, damit er dir das Einträgt. Erfahrungsgemäß kann ich sagen das der Prüfer eine Freigabe vom Reifenhersteller möchte, der dir bestätigt das die Reifengröße XY auf einer (Serien)Felge in der Breite XY, gefahren werden darf.
Wenn du das hast, brauchst den Reifen, montierst ihn auf die Felge und fährst damit zum TÜV. Der wird den Lenkeinschlag prüfen. GGF musst du den Lenkeinschlag dann begrenzen. Außerdem wird er das Auto verschränken- Da darf auch nix schleifen.
Wenn die Reifen größer wie XY% (Wert muss ich nochmal Nachlesen) wirst du die Achsübersetzung anpasssen müssen. Das dient dazu das die Abgaswerte (theoretisch) wieder passen.
Der nächste Punkt währe die Abdeckung der Räder. Das kann sein das du breitere Kotflügel verbauen musst oder z.B. Schmutzfänger an der Hinterachse.
Wie gesagt: In der Regel sagt dir der Prüfer was du brauchst. Generell würde ich das immer Vorher durchsprechen. Manche Prüfer haben da keine Lust drauf. Da wird dir nichts anderes übrig bleiben als dir einen anderen Prüfer zu suchen. Manche tragen sowas nur mit Teilegutachten ein. Dann kommst du um Zubehörfelgen nicht drum rum. Oder du Zahlst mehr und lässt das alles einen Umbauer machen und sparst dir den Stress. Bei Umbauern/Werkstätten sind die Prüfer meist kulanter. Ach, je nach Bundesland ist es uch einfacher (Bayern) oder fast unmöglich (Hessen).
Das müsste es im Groben gewesen sein - Ich hoffe ich habe nix vergessen.
Grüße