Komisches Verhalten nach Glühkerzentausch

...und natürlich auch BJ, J2 und J3...also 1951 - 1986
BJChriss
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Re: Komisches Verhalten nach Glühkerzentausch

Beitrag von BJChriss »

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@RinaMat

das...

ist eine gute Idee mit dem Draht. Ich werdemich morgen mal dransetzen. Leider ist bei meinem die Lötfahne im eimer, so dass nur noch der Widerstandsdraht absteht. Aber da kann man ja was bauen aus Messingblech oder so.

Den Austausch gegen einen anderen Widerstand ähnlicher Bauform wäre dann "stepp 2" wenn die Reparatur nicht funktionieren sollte. Allerdings habe ich gehört, dass sich Widerstandsdraht nicht löten lässt?

Ich habe im übrigen auch mal den Wert gemessen, ich komme auf 2,5 Ohm.

Gruß aus dem Dreckswetter

der Chris

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RinaMat
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Re: Komisches Verhalten nach Glühkerzentausch

Beitrag von RinaMat »

BJChriss hat geschrieben: 10. Juni 2024 22:20
Allerdings habe ich gehört, dass sich Widerstandsdraht nicht löten lässt?
Sieh dir das erste Bild genau an, ich musste meinen auch anschleifen, dann geht das gut!
Mat
"LandCruiser" FJ40 12H-T Bj.78 fürs Gelände (2009 - ?)
"CarinaE" AT191 7A-FEL Bj. 96 für die Straße (2018 - ?)
OBSOLET: CarinaE T19U 7A-FE '95 (2001-2012), LandCruiser LJ70 2L-T '89 (2003-2009), Avensis T25 1AD-FTV '08 (2012-2018)

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BJChriss
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Re: Komisches Verhalten nach Glühkerzentausch

Beitrag von BJChriss »

@RinaMat

danke dir...


für die Tipps. Habe gestern Abend den Widerstand gefixt, gelötet und mit 2K-Kleber schöne versiegelt, ist jetzt ausgehärtet. Muss nur noch geschliffen werden, bisschen Lack drüber und dann kann er wieder eingebaut werden. Hoffentlich zerdepper ich den nicht noch einmal......

Gruß aus Remscheid


der Chriss

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BJChriss
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Re: Komisches Verhalten nach Glühkerzentausch

Beitrag von BJChriss »

So.....

....Heizungswiderstand ist wieder Schwarz, sieht gut aus und das Beste: Funktioniert sogar. Also da wieder alles gut.

Aber:

neue Geschichte.

Ich habe mir noch rein prophylaktisch bei Allrad K..a einen neuen Regler gekauft. Der ist von new Era, hat die Bezeichnung AVR 573 und ist laut Beschreibung passend für mein Auto. Aber: Als erstes fehlt ein dickeres weißes (?) Kabel ()Anschluß B lt. Handbuch), das dünnere weiß/gelbe geht an einen Anschluß am Kabelbaum, der dort nicht belegt ist (L). Trotzdem funktioniert er und regelt vor sich hin. Aber kann ich den trotzdem bedenkenlos einbauen, auch wenn diverse Kabel nicht angeschlossen sind?

Grübelnd

der Chris

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BJChriss
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Re: Komisches Verhalten nach Glühkerzentausch

Beitrag von BJChriss »

Ich mal wieder.

Ich habe heute mal den Anlasser meines BJ40 zerlegt. Er hat beim Starten immer öfter so "Strommäßige" Geräusche gemacht und auch so gerochen.
Kupferwinkel und dieser Anker mit der Kupferscheibe hin. Nun gut, nicht schlimm.

Beim Zerlegen ist irgendwo so ein kleines, viereckiges Teilchen aus dem Anlasser gefallen. Ich habe es im Foto mal markiert. Vielleicht hat jemand eine Idee.
20260601_191810-1.jpg

Mit freundlichem Gruß

der Chriss

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Flambeau
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Re: Komisches Verhalten nach Glühkerzentausch

Beitrag von Flambeau »

Hallo Chriss,

evt. Bruchstücke aus dem Aluminium- Druckgusskopf?
Kannst Du das mal als Makro- Aufnahme senden.
Sind da Bruchkannten dran? Auch mal den Kopf untersuchen.
Oder ein ganz Schlauer hat eine Kohlen- Anpressfeder mit eben diesem Teilchen unterfüttert, weil die Kohle schon zu abgenutzt war, wohlmöglich sogar beide Kohlen?
Nur das Zweite hat sich geopfert?

Was da so Geräusche gemacht hat und nach Strom gerochen hat, sind die Kohlen( Bürsten) die auf dem Kollektor (Kommutator) gefeuert haben. Dieser ist ja schon blau angelaufen. Der müsste mal ertüchtigt werden. Abziehen, abdrehen, aber ganz, ganz sachte, 10tel mm, dann die Nuten freistechen und entgraten.
Neue Kohlen spendieren und schauen ob die schon die korrekte konkave Anlaufform haben.
Vorsichtshalber die Wicklungen des Rotors durchmessen
und die des Ankers. Gleichstromreihenschluss- Maschine.
Aber Achtung, nicht ohne Last laufen lassen, die Maschine geht durch! Die dreht so lange hoch, bis sie sich selbst zerstört!! Das passiert, wenn die keinen formschlüssigen Kontakt zur Schwungscheibe aufbauen kann. Ritzel spurt nicht ein, bzw. wird nicht herausgetrieben.

Evt. ist es ratsam einen AT- Starter sich zu besorgen und den Alten als Reserve vorzuhalten, wenn der nicht eingetauscht werden muss, kann, soll !

Viel Erfolg

Martin
"Die Technik entwickelt sich immer mehr vom Primitiven ?ber das Komplizierte zum Einfachen"

Antoine de Saint-Exup?ry
(1900-1944)

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Günter HZJ
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Re: Komisches Verhalten nach Glühkerzentausch

Beitrag von Günter HZJ »

Falls du keine Drehbank hast um den Kollektor zu überdrehen, reicht auch 180er Schmiergelleinen um den Kollektor wieder zu ertüchtigen. Schmirgelleinen um den Kollektor legen und vorsichtig mit der Hand den Läufer drehen, nicht wie gewohnt schmirgeln, sondern in Laufrichtung drehen bis er blank ist.
Gruß Günter
HZJ79 mit Alpha-CAB Kabine

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Innova87
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Re: Komisches Verhalten nach Glühkerzentausch

Beitrag von Innova87 »

Moin,

Dieses kleine Teil gehört in den Deckel als Verdrehsicherung oder positionierung.
Es kommt seitlich dran. Das hatte ich auch, als ich meinen Anlasser auseinander hatte, nur meinen musste ich im Auto auseinanderschrauben, der kam am Stück nicht raus.

Kann man mit etwas Fett (kleben) dazu bringen, dass er bleibt wo er soll.
Schau dir mal den schwarzen Deckel an, da müsste eine Vierkant Aussparung sein.

Mal schauen ob ich noch Fotos finde davon
Mit freundlichen Grüßen
Andy

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BJChriss
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Re: Komisches Verhalten nach Glühkerzentausch

Beitrag von BJChriss »

Hui....

mit so viel Resonanz habe ich nicht gerechnet.

@Flambeau

Danke dir für deine Ausführungen. Das "Stromgeräusch kommt definitif vom Kontaktschluss der Kupferscheibe auf die Kontaktwinkel im Magnetschalter. Die sind beide komplett verbrannt, die Kupfersceibe ist auch komplett hinüber. habe ich aber beides neu liegen. Einen der Winkel habe ich vor dem letzten Urlaub mal neu gebaut. Da hatte der Anlasser zwar eingerückt, jedoch nicht schnell genug wieder ausgerückt. So hat er ein bis zwei Sekunden mitgedreht, bevor er ausgerückt hat. Die Laufflächen der Kohlen (die im Übrigen noch sehr gut sind) werden natürlich gereinigt, inspiziert.

Nach einem Bruchstück sieht es nicht aus. Dafür ist es zu regelmäßig, hat keine Bruchkante und ist nicht aus Alu.

Vermessen wird der Anlasser sowieso lt. Handbuch. Wäre Quatsch, die neuen Teile in den kaputten anlasser zu bauen. Dann wirklich neu kaufen, also den Starter.

@Günter HZJ

Ja, so hatte ich mit das ausgedacht. Eine Drehbank habe ich leider nicht. Aber den Wischermotor habe ich damals auch so retten können, der funktioniert auch immernoch sehr gut. Sollte als auch da funktionieren.

@Innova87

Ah Okay. Da muss ich dann gleich mal gucken. Werde natürlich im Vorfeld das ganze gedönst reinigen , inspizieren und nach diesem Teil suchen. Macht aber Sinn, was du sagst.

Mit welchem Fett baut man sowas zusammen? Geht da dieses schwarze LMirgendwas von Liquimoly? Oder reicht normales Wälzlagerfett?


Gruß aus RS

der Chris

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Innova87
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Re: Komisches Verhalten nach Glühkerzentausch

Beitrag von Innova87 »

Wälzlager habe ich mit normalem Fett geschmiert.
Bei mir war da noch ein Filzring drin, der das Vordere "Wälzlager" abgedichtet hatte.
Bei mir war auch ein Kugel verbaut, da wo der Kontaktstift ist (blöd zu beschreiben, also dort vo die Kupferscheibe dran ist, müsste am Ende eine kleine Mulde sein, da sich dieses Teil wohl dreht)

Ich vermisse also bei dir die Kugel und den Filzring.
Ich hatte den 3B Motor, ggf. gibt es ja verschiedene Anlasser, aber deine Bauteile kommen mir bekannt vor.
mfg
Andy

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BJChriss
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Re: Komisches Verhalten nach Glühkerzentausch

Beitrag von BJChriss »

Huhu @Innova87

Also den Filzring habe ich wieder auf das Kugellager "gepappt", damit er nicht wegkommt. Die Kugel......jaaa....kann sein, das die noch in der Nabe steckt. Werde ich aber gleich finden, da ich jetzt mal hochgehe um mich um das Ding zu kümmern.

Ich werde berichten :-)=


der Chris

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BJChriss
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Re: Komisches Verhalten nach Glühkerzentausch

Beitrag von BJChriss »

Soderle....

da war ich mal wieder bei dem Anlasser.

Bisschen gemessen, geschmirgelt, Lackiert, etc.
Anbei ein paar Bilder
20260602_184703.jpg
Da kommt.....
20260602_184642.jpg
das viereckige Plättchen hin. Danke da noch mal für die Info.

Ansonsten:

20260602_184635.jpg
Fein gereinigt und sortiert.

Und noch eine Frage:
wie bekomme ich die Spule vom Magnetschalter raus. Nur so zur Info für mich.
20260602_184721.jpg
20260602_184731.jpg

Ich freue mich über Antworten.

Mit freundlichem Gruß

der Chriss

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Flambeau
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Re: Komisches Verhalten nach Glühkerzentausch

Beitrag von Flambeau »

Hallo Chriss,

der Kommutator sieht zumind. viel besser aus als vorher!
Hast Du die Nuten sauber abgezogen und die Spulen durchgemessen.Auch mal kontrolliert ob die Bürsten
(Kohlen) schön anliegen, Krümmungsradius? Besser jetzt alles kontrollieren, als nochmal alles wieder demontieren. Neu lackiert hilft dazu nicht allzuviel. Sorry, ich möchte Dich ja nicht neg. kritisieren, aber leider ist das Forum voll von Hilferufen. Und so ein Starter zieht solange einen extrem hohen Anlaufstrom, bis Du ihn wieder ausschaltest oder er das Triebwerk auf Anlassdrehzahl gebracht hat. Es ist halt sehr wichtig, dass der Magnetschalter auch wieder eine genügend grosse Öffnungsstrecke ermöglicht, um den Lichtbogen zu löschen!
Da die elektr. Maschine quasi elektrisch betrachtet einen fast Kurzschluss den Akkus gegenüberstellt, ist der Lichtbogen der kritische Faktor.

Gutes Gelingen
Martin
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Antoine de Saint-Exup?ry
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BJChriss
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Re: Komisches Verhalten nach Glühkerzentausch

Beitrag von BJChriss »

@Flambeau

Hallo und danke auch dir für deinen Beitrag.

Geprüft und inspiziert habe ich alles bisher nur optisch und auf Beweglichkeit. Gemessen habe ich gestern aufgrund eines TÜV-Termins mit dem Motorrad und den dabei einsetzenden starken Regenfällen nichts mehr. War nur noch froh wieder trocken zu sein.

Das Lackieren der Funktion nicht zuträglich ist, leuchtet mir ein. Da aber der Starter wieder zum Gesammtbild passen soll, habe ich gweisse Teile eben wieder Lackiert.

Das Anliegen und die Beweglichkeit der Kohlen habe ich beim Zerlegen schon geprüft, das passt. Das Reinigen der Kupferflächen ging ultra leicht. Keine tiefen Einbrände.

Das Vermessen der ganzen Anlassermimik werde ich die nächste Woche mal machen. Da ich im Dienst eingebunden bin lässt es der die nächsten Tage nicht zu.

Danke schon einmal im Vorfeld an alle, die Konstruktiv mit Rat zur Seite gestanden haben

Mit freundlichem Gruß

der Chriss

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