Die Frage geht an die Reisenden in Südamerika (wir wollen alle Länder dort bereisen):
Ich stehe vor der Frage, wie ich den Raum hinter dem zweiten Tank sinnvoll nutzen kann:
1. Ich baue einen größeren Benzintank ein, so dass ich insgesamt 250 Liter statt 180 Liter tanken kann. Da ich die Tankstellendichte in Südamerika nur erahnen kann, ist das die größte Unbekannte. Definitiv will ich keine Kanister mit Benzin irgendwo transportieren müssen. Der Nachteil wäre halt nur, dass ich einen Wassertank irgendwo innen unterbringen müsste.
2. Ich baue einen Wassertank an diese Stelle, das sind dann irgendwas zwischen 45 und 65 Liter und sollte eigentlich für unsere Zwecke genug sein. Vorteil ist offensichtlich, dass man den Innenraum frei hält. Meine Sorge ist da nur die beschränkte Reichweite des Autos.
In Australien hatte ich Option 2. und 2 Zusatzkanister mit je 20l Diesel (nicht Benzin!) auf dem Klappdach. Das war ziemlich unkomfortabel, weil man das Dach kaum noch hoch bekommen hat.
Danke schonmal für eure Erfahrungen...
Unterflur Wassertank oder größerer Benzintank für Südamerika
Unterflur Wassertank oder größerer Benzintank für Südamerika
Aktuelle Projekte: LC GRJ78 von 2025 ausbauen und vorbereiten für eine Südamerika-Reise
Vergangene Highlights: Europa-Orient-Rallye mit Audi A6, Australien-Reisen mit einem LC VDJ78, Ausbau eines Hilux Invincible Doka 2021
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- F250
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Re: Unterflur Wassertank oder größerer Benzintank für Südamerika
Ich habe den hinteren 90L getauscht gegen einen 180L von Long Ranger, und vorne unten links einen 45l Wasertank, musste aber den Auspuff verlegen. Dies bei einem 1HDT Diesel. Wird schön warm bei langer fahrt. Innen hinter den Vordersitzen, vom Ausbau verdeckt dann noch einen 100L Wassertank.
Nicht sicher ob man am GRJ den Auspuff so einfach vorne verlegen kann um Platz zu machen.
Nicht sicher ob man am GRJ den Auspuff so einfach vorne verlegen kann um Platz zu machen.
Gruß Adolf
FJ40 2F 1982 / FJ43 V8 1973
3 x FJ45 F 1969 & 2F 1976 & 1980 / HJ45 H 1971
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- bandeirante
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Re: Unterflur Wassertank oder größerer Benzintank für Südamerika
Mit 180 l Diesel solltest du keine Probleme mit dem Tankstellennetz haben. Schau dir auf einer Onlinekarte die abgelegensten Gegenden an, die du bereisen möchtest, da sind die Tankstellen oft eingezeichnet. Mit 180 l solltest du 1000 km weit kommen, so weit fahren die Einheimischen nicht zum Tanken. Zumindest in den Mercosurstaaten finden die meisten Transporte über die Strasse statt und die LKWs brauchen ja auch Kraftstoff.
Gute Reise, Axel O.
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Re: Unterflur Wassertank oder größerer Benzintank für Südamerika
Reichweitenprobleme dürfte es eigentlich nur in Venezuela und Bolivien geben. Und in Bolivien dann auch nur auf der Lagunenroute. Da könnte man temporär einen Zusatzkanister nehmen. In Bolivien ist die Treibstoffsituation sowieso ein Glücksspiel. Immer je nach politischer Lage.
Überall sonst gibt es nach unserer Erfahrung ausreichend Tankstellen (wir waren in jedem Land inkl. der Guyanas).
Unsere persönliche Komfortreichweite liegt bei 1500km, aber mit 1000km sollte man auch ganz gut klarkommen.
Für uns war der limitierende Faktor immer das Wasser, nie der Diesel. Nur ein Mal mussten wir in Venezuela 20l Diesel von einem LKW Fahrer kaufen, weil es an den Tankstellen nichts mehr gab. Benzin ist da aber einfacher zu bekommen.
Also meine persönliche Empfehlung nach unseren Erfahrungen: lieber großer Wassertank. Der bringt einem die Möglichkeit, länger autark irgendwo in der Pampa zu stehen. Es kann aber ein, zwei Strecken geben, die ihr dann gerne fahren wollt, auf denen ihr vielleicht doch einmal zur Sicherheit einen Kanister mitnehmen müsst. Das werden aber nur eine handvoll Strecken sein. Wasser hingegen braucht ihr jeden Tag.
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Unsere persönliche Komfortreichweite liegt bei 1500km, aber mit 1000km sollte man auch ganz gut klarkommen.
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Also meine persönliche Empfehlung nach unseren Erfahrungen: lieber großer Wassertank. Der bringt einem die Möglichkeit, länger autark irgendwo in der Pampa zu stehen. Es kann aber ein, zwei Strecken geben, die ihr dann gerne fahren wollt, auf denen ihr vielleicht doch einmal zur Sicherheit einen Kanister mitnehmen müsst. Das werden aber nur eine handvoll Strecken sein. Wasser hingegen braucht ihr jeden Tag.
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Re: Unterflur Wassertank oder größerer Benzintank für Südamerika
Soissesfhagem hat geschrieben: 20. Juni 2026 12:29Reichweitenprobleme dürfte es eigentlich nur in Venezuela und Bolivien geben. Und in Bolivien dann auch nur auf der Lagunenroute. Da könnte man temporär einen Zusatzkanister nehmen. In Bolivien ist die Treibstoffsituation sowieso ein Glücksspiel. Immer je nach politischer Lage.
Überall sonst gibt es nach unserer Erfahrung ausreichend Tankstellen (wir waren in jedem Land inkl. der Guyanas).
Unsere persönliche Komfortreichweite liegt bei 1500km, aber mit 1000km sollte man auch ganz gut klarkommen.
Für uns war der limitierende Faktor immer das Wasser, nie der Diesel. Nur ein Mal mussten wir in Venezuela 20l Diesel von einem LKW Fahrer kaufen, weil es an den Tankstellen nichts mehr gab. Benzin ist da aber einfacher zu bekommen.
Also meine persönliche Empfehlung nach unseren Erfahrungen: lieber großer Wassertank. Der bringt einem die Möglichkeit, länger autark irgendwo in der Pampa zu stehen. Es kann aber ein, zwei Strecken geben, die ihr dann gerne fahren wollt, auf denen ihr vielleicht doch einmal zur Sicherheit einen Kanister mitnehmen müsst. Das werden aber nur eine handvoll Strecken sein. Wasser hingegen braucht ihr jeden Tag.
Gruß Rainer
GRJ 79 SC
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Re: Unterflur Wassertank oder größerer Benzintank für Südamerika
Wo den in Brasilien?
Ein (kleiner) Vorteil koennte noch sein, dass man ein weniger "hedgen" kann. Ich kenne das aus Brasilien, sobald es minimal abgelegener wird, sind die Spritpreise gleich 20-30% teurer. Unterschiede nach Bundesstaat gibt es dann auch noch. Und 200km sollte man immer im Tank haben, denn selbst in eigentlich bewohnten gebieten kann es gut sein, dass man sich auf 100km Strada de Terra wiederfindet und die Tanke im Dorf auch keinen Sprit hat.
Ich habs aber bisher auch mit Kanister geloest, wobei ich aber auch nur 53L habe. Plus 3 Kanister sind dann 115L oder so. Damit komme ich aber auch 1000km + (easy).
Hands up, Wasser habe ich immer paar Liter dabei, aber ich penne unterwegs in Pensionen.
Ein (kleiner) Vorteil koennte noch sein, dass man ein weniger "hedgen" kann. Ich kenne das aus Brasilien, sobald es minimal abgelegener wird, sind die Spritpreise gleich 20-30% teurer. Unterschiede nach Bundesstaat gibt es dann auch noch. Und 200km sollte man immer im Tank haben, denn selbst in eigentlich bewohnten gebieten kann es gut sein, dass man sich auf 100km Strada de Terra wiederfindet und die Tanke im Dorf auch keinen Sprit hat.
Ich habs aber bisher auch mit Kanister geloest, wobei ich aber auch nur 53L habe. Plus 3 Kanister sind dann 115L oder so. Damit komme ich aber auch 1000km + (easy).
Hands up, Wasser habe ich immer paar Liter dabei, aber ich penne unterwegs in Pensionen.
Living in Brazil, near Sao Paulo
Mitsubishi ASX 4x4 2015
Toyota Bandeirante 4x4 1989
BYD PHEV (1.5)
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Re: Unterflur Wassertank oder größerer Benzintank für Südamerika
Beim GRJ würde ich keinesfalls zusätzliche Kilos hinter der Hinter-Achse verstecken. Zusatzwassertank innen hinter die Sitze!
Wo nötig, Kanister nutzen. Die kann man nach Gebrauch verschenken….
Der GRJ hat bei Ausbauten mit Klappdach und Innenausbau eine sehr bescheidene Achslastverteilung und fährt sich damit nicht so souverän bei Wind und Offroad wie ein HZJ oder VDJ. Ich würde immer versuchen, vorne noch Kontergewicht unterzubringen und Zusatzgewicht immer zwischen die Achsen.
PS Klappdach mit 8 vollen Kanistern ging bei mir immer noch auf… natürlich müssen die ganz vorne untergebracht werden….
Wo nötig, Kanister nutzen. Die kann man nach Gebrauch verschenken….
Der GRJ hat bei Ausbauten mit Klappdach und Innenausbau eine sehr bescheidene Achslastverteilung und fährt sich damit nicht so souverän bei Wind und Offroad wie ein HZJ oder VDJ. Ich würde immer versuchen, vorne noch Kontergewicht unterzubringen und Zusatzgewicht immer zwischen die Achsen.
PS Klappdach mit 8 vollen Kanistern ging bei mir immer noch auf… natürlich müssen die ganz vorne untergebracht werden….
Am Ende ist es Charakter, der die Neuroplastizität geschehen lassen kann. Mit Hoffnungsfähigkeit und Erwartung eines sinnhaften guten Ergebnisses. Und diese wird gestaltet von Erfahrungen. Machen Menschen wenige gute Erfahrungen, werden sie das auch für die Zukunft nicht tun.
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Günter HZJ
- Beiträge: 284
- Registriert: 15. April 2017 20:33
- Wohnort: Bonndorf, Südschwarzwald
Re: Unterflur Wassertank oder größerer Benzintank für Südamerika
Wir waren mit dem HZJ79 in SA.
180l reichen absolut aus. Falls du etwas abseits der Zivilisation Dich länger aufhalten möchtest, würde ich eher Wert drauf legen 80 bis 100l Wasser mitzunehmen.
Gruß Günter
180l reichen absolut aus. Falls du etwas abseits der Zivilisation Dich länger aufhalten möchtest, würde ich eher Wert drauf legen 80 bis 100l Wasser mitzunehmen.
Gruß Günter
HZJ79 mit Alpha-CAB Kabine
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