Umkehrosmose

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Rico1
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Umkehrosmose

Beitrag von Rico1 »

Hallo Leute,
heute mal was ganz anderes.
Ich habe einen 19m tiefen Brunnen, dessen Wasserqualität durch Pestiziede (unsere Bauern.....) belastet ist.
Nun möchte ich der Schließung des Brunnens durch das Landratsamt entgehen und eine Wasseraufbereitungsanlage verbauen (wenigstens für den Trinkwasserhahn).
Kennt sich jemand mit Osmoseanlagen aus??
Würde das für meinen gebrauch reichen? Wasserentnahme ist äußerst gering.

vielen dank
Rico

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HZJ syttini
Beiträge: 9635
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Wohnort: Haigerloch

Beitrag von HZJ syttini »

Wenn Dir unter Umständen nichts und niemand weiterhelfen kann, versuche es mal beim jeweiligen Landesverband von www.bioland.de und www.demeter.de

Die haben Erfahrungen mit dem artgerechten Umgang von Pestizidverseuchtem und dessen Umwandlung in Biogut (überspitzt formuliert jetzt natürlich) und wissen wie dem LRA argumentiert wird.

Liebe Grüße

Andi
"Man braucht keinen vollen Tank, um vorwärts zu kommen!"
Land Cruiser HZJ79 + Toyota MR2 W3 + Mazda 6 MPS

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Theo
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Registriert: 16. Juli 2001 19:59
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Beitrag von Theo »

Hallo Rico,

Umkehrosmosefilter werden meines Wissens in erster Linie zur Entsalzung von Meerwasser verwendet um daraus Trinkwasser zu gewinnen.
Pestizide werden auch mit Keramikfiltern mit Silberionenkern (zB Katadyn) herausgefiltert.

Es kommt natürlich ganz auf die Verunreinigung und die erwartete Qualität des Trinkwassers an.

Die Menge kann mit entsprechendem Druck und Parallelschaltung mehrerer Filter leicht erhöht werden.

Wenn du ein paar Daten hast könnte man sowas konzipieren.

Viele Grüße
Theo
www.4buy4.de

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Angela
Beiträge: 14458
Registriert: 14. November 2003 00:16

Beitrag von Angela »

Hi Rico,

son ähnliches Problem hatten wir letztes Jahr mit dem Brunnen auf einer Pferdekoppel......um einer kompletten Schließung zuvor zukommen, haben wir erstmal übers Landratsamt die Genehmigung eingeholt, das der Brunnen kein Trinkwasser, aber Brauchwasserbeschaffenheit hat. Mußten an dem Hahn dann dieses Schild "kein Trinkwasser" anbringen.

War aber nicht so schlimm belastet lt. Fresenius. Stillegung als Trinkwasserbrunnen geht recht einfach. Und diesen Sommer darf er sicher wieder voll genutzt werden.....

bei

http://www.lawa.de/

bekommst du gute Tips rund ums Wasser!!!!!Waren sehr hilfreich!!!!


ha, gefunden.....bei denen waren wir fast drauf und dran, was zu kaufen:

http://www.ozomat.de/show.php?pn=7

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landcruiser
Beiträge: 16734
Registriert: 17. Mai 2001 23:14

Beitrag von landcruiser »

Hallo Rico,

schon Nitrat/Nitrit getestet?

Dürfte in dem Fall (Landwirtschaft und Überdüngung) auch erschreckend ausfallen.

Grüsse

uwe

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turboturtle
Beiträge: 320
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Wohnort: Rheinhessen

Beitrag von turboturtle »

Hallo Rico,


UO-Anlagen sind häufig in der Chemie und Lebensmittelindustrie. Kraftwerke haben ebenfalls solche Dinger.

Was willst du mit dem Wasser veranstalten?

UO-Anlagen erzeugen Wasser mit einer Leitfähigkeit von ca 30 müS/cm . Das Zeug ist nicht mehr als Trinkwasser zu gebrauchen, auch nicht für Tiere! Es entzieht dem Körper sämtliche Salze und Mineralien. Ist halt so, als würdest du destiliertes Wasser trinken.

Außerdem, wenn die UO-Anlage direkt und kommentarlos an einen Brunnen angeschlossen wird, verdreckt sie sehr schnell. Dann ist eine neue Membran fällig. Üblich ist eine Vorbehandlung durch eine Teilentsalzung.

Beim Betrieb der UO muß permanent Wasser in den Gully laufen. Ca. 85% des eintretenden Wassers wird gereinigt und ist nutzbar, der Rest ist der aufkonzentrierte "Sud / Sole" der in den Gully muß. Dabei wist du locker die zulässigen Sulfatwerte der örtlichen Abwasserleute überschreiten.

Nebenbei ist so eine UO-Membran schweineteuer.

Um Pestiziede und Nitrat zu Filtern sind m.W. die konventionellen Wasseraufbereitungen nicht die richtige Wahl, da muß es was anderes geben.


Gruß

Arnd
the sense of balance

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turboturtle
Beiträge: 320
Registriert: 10. Oktober 2003 20:34
Wohnort: Rheinhessen

Beitrag von turboturtle »

@ Angela

wenn ich das richtig interpretiere neutralisiert der Ozomat durch Ozon Bakterien und Keime - also lebende Organismen.

Chemikalien wie Pestiziede und Nitrate werden dadurch nicht ausgeschaltet.
the sense of balance

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Angela
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Registriert: 14. November 2003 00:16

Beitrag von Angela »

turboturtel hat geschrieben:@ Angela

wenn ich das richtig interpretiere neutralisiert der Ozomat durch Ozon Bakterien und Keime - also lebende Organismen.

Chemikalien wie Pestiziede und Nitrate werden dadurch nicht ausgeschaltet.



neeee, wir hatten einen erhöhen Nitratwert und die sagten uns damals, es sei mit dieser Anlage möglich. Irgendwo muß da was stehen von Metallen oder so, die an Nitrat gebunden sind.....iss lang her, aber so irgendwie hab ich es so in Erinnerung.

Auf alle Fälle muß man vorher ne Wasseranalyse machen lassen, dann erst ist eine Anfrage sinnvoll bei solchen Firmen, denn es gibt eben diverse Möglichkeiten um explizit einen Stoff herauszufiltern.

aha,ich hab mal nachgeschaut:

"Vorteile der Apel Ozomat-Technik:

* Wertvolles Trinkwasser wird erzeugt – Keimfrei - Schadstoffrei.
* Niedrige Energiekosten.
* Vollautomatischer Betrieb durch Mikroprozessor mit Qualitätsnachweis.
* Kompl.Technik oberirdisch, in einem Technikraum angeordnet.
* Ohne aufwendige Betonarbeiten u. Kosten.
* Die OZOMAT - Anlage benötigt wenig Standfläche.
* Die Angepaßte Modulbauweise wird anschlußfertig geliefert. "

SCHADSTOFFREI.........da isses doch!!!!!!!

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Enno
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Wohnort: Hamburg

Umkehrosmose

Beitrag von Enno »

Moin Moin Rico!

Mit Teilentsalzung kannst Du den Pestiziden leider nicht begegnen. Pestizide sind aus chemischer Sicht Chlorkohlenwasserstoffverbindungen. Und die sind an der Luft flüchtig, im Wasser aber leider äußerst stabil. Du müsstest das Trinwasser schon tagelang rühren oder kochen, um die Pestizide zu verflüchtigen.

Wichtig bei Nitrit (Abbauprodukt von Ammonium, also Eiweissverbindungen) - es ist insbesondere für Kinder, in hoher Konzentration gefährlich, da giftig!

Nitrat ist das Abbauprodukt des Nitrit. Seine gesundheitliche Wirkung ist umstritten, förderlich ist es ganz sicher nicht - außer für das Pflanzenwachstum deines Gartens. Denn Nitrat ist die Vorstufe des Stickstoffs.

Viele Grüße.
Ich habe ein ausgeprägtes, womöglich ansteckendes psychisches Syndrom -TOYOTismus !

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Rico1
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Wohnort: Bayern

Beitrag von Rico1 »

@ all

erst mal vielen Dank für die vielen Antworten.

Ich werde jetzt dann mal eine genaue Analyse in Auftrag geben, um zu wissen, womit das Wasser alles belastet ist und dann werden wir weiter sehen.

@ Theo

daran hatte ich auch schon gedacht.... könnte ja dann meinen LC neben den Brunnen stellen und alles über meinen Filter laufen lassen.....

Nein im ernst: wenn ich die Werte habe, dann werde ich mich mal bei Dri melden - Danke erst mal

Gruß
Rico

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