nur mal so ein Beitrag zur Abschreckung von Gelegenheitsdieben, wenn das Auto irgendwo geparkt steht. Dazu noch alle Scheiben mit einer durchsichtigen bzw. leicht getönten Folie von innen beklebt und "MANN" muß schon mit der Axt die Scheibe zertrümmern.
Dies hat sich bei uns schon einige Male bewährt.
Aber letztendlich gibt es keine 100 prozentige Sicherheit. Niemals!
Reisende Grüsse
Miki
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DSCF0002_B-Turschloss.JPG (5.01 KiB) 2709 mal betrachtet
Die Kombination erwarteter (sichtbarer) und unerwarteter Diebstahlhindernisse dürfte der beste Schutz für den geparkten Wagen sein.
1) auf alle Türen gehören zusätzliche Schlösser (von Abus gibt es da schöne und gut montierbare für Gartenhäuser). Das erschwert nicht nur den Aufbruch, was beim Autoschloss ein Kinderspiel ist, der Dieb kann auch von innen keine Türe öffnen, womit er immer in der Falle sitzt.
2) die Scheiben müssen zusätzlich gesichert werden. Front: gegen das Herausschneiden des Gummis, Seite: Einschlagfolie, hinten und Heck: Bleche drüber
3) man darf nicht in den geparkten Wagen schauen dürfen. D.h. vorne stets Alufolien in die Front und die Seiten packen. Was man nicht sieht, macht einen nicht an zu kauen. Und wer weiss, vielleicht ist ja doch so ein hässlicher Köter drin.
4) Mechanische Hindernisse, die erst zu Tage treten, wenn man im Innenraum ist. Lenkradkrücke und Schaltheblschloss (toll, weil so schnell und bequem)
5) die versteckten Geschichten: Stromunterbrechung des Einspritzpumpenventils o.ä., optional eine Ultraschall Alarmanlage für den Innenraum (sehr praktisch, da man über die Fernbedienung und zusätzliche Fernlichter aussen, man über den Panikknopf von überall aus am Wagen Licht machen kann. Vom Lagerfeuer aus oder auch vom Bett aus.)
6) die umständlicheren Sachen, wenn der Wagen länger abgestellt wird. Zusätzlicher Abstellhahn in der Dieselleitung (z.B. am Vorfilter), Batterieklemmen mit Schnellverschluss, damit nur noch Strom via 10A Umgehung an den Wagen gelangt. Damit hat man Innenstrom, beim Anlassen fliegt aber die Sicherung raus.
7) Wer dann noch die Motorhaube verschlossen hat, nervt auch den letzten Autodieb.
P.S.
Für Afrika gibt es aber einen viel wirksameren Schutz:
In englisch, franz., suaheli und afrikaans auf die Türen schreiben:
PROTECTED BY MAGIC POWER
Da haben die Jungs echt Respekt vor!
P.S.II
Wir sind uns bewusst, dass nun Diebstahl nicht mehr das Hauptproblem ist, sondern Vandalismus durch frustrierte Diebe.
Das grösste Risiko ist aber beim Reisen nicht der Einbruch (man stellt den Wagen eh meist nur dahin, wo er ein wenig Schutz hat) sondern das Carjacking. Gegen einenRaubüberfall mit vorgehaltener Waffe kann man sich am wenigsten schützen, was in den Beiträgen vorher ja schon ausgiebig erläutert wurde.
Aus der Erfahrung an meinem Wohnort (Maroua, Kamerun):
Die Zeit der Abenddämmerung meiden (ab ca. 17 Uhr), da hier das Risiko für Carjacking am höchsten ist. So entwendete Fahrzeuge werden nämlich im letzten Tageslicht aus der Stadt gefahren, und dann über Nacht über die Grenze verschoben. Die Polizei kann erst am nächsten Morgen etwas unternehmen.
Auf Verfolger achten, wenn man abends vor einer Hofeinfahrt verlangsamt, oder sogar anhält (weil das Tor verschlossen ist, und der Wächter erst herbeikommen muss). Notfalls weiterfahren, und noch eine Runde um den Block drehen.
Meine Idee zur Wegfahrsperre: Ich schlage ein Relais vor, welches über Mobiltelefon angesteuert wird. Das kann man flexibel einsetzen, je nach Art der Gefährdung. Man braucht natürlich auch nach einem Überfall noch ein Telefon (notfalls leihen), und man braucht Netzabdeckung. Es wird also nicht überall und in jeder Situation funktionieren. Und falls der Netzbetreiber mitspielt, könnte man das Fahrzeug sogar grob lokalisieren.
Ein weiterer Vorschlag: Ein Fahrzeug mit Rechtslenkung verwenden. Dies sichert einen Überraschungsvorteil. Das Fahrzeug ist außerdem leicht wiederzuerkennen, auch nach Umlackierung etc. Und der Dieb kommt damit nicht so einfach klar, falls es sich um ein Land handelt, in dem ansonsten links gelenkt wird.
Ansonsten: Der Carjacker ist selbst sehr nervös, und zögert nicht, von seiner Waffe Gebrauch zu machen. Letzteres wurde hier schon bewiesen, und ersteres konnte ich bereits selbst beobachten.
Martin Pusch
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Dieses Fahrzeug ist nicht sehr diebstahlgefährdet, aber vielleicht auch nicht mehr zu einer Afrika-Durchquerung geeignet. Es hat 25 Jahre auf dem Buckel, und wird immer noch täglich im Stadtverkehr eingesetzt, um die Kinder zur Schule zu bringen.
Diebstahlschutz - noch ein Gedanke zu GPS-Trakking:
Die gängigen Lösungen (z.B. auch als Flottenmanagement genutzt) funktionieren in einer Kombination von GPS-Standortermittlung und GSM-Datenübertragung.
Und da fängt es schon an: GSM-Abdeckung in Afrika! Also insbesonders in den weiten Wüstenräumen wohl wenig geeignet. Und auch: wohin werden die Daten übertragen? Nach Hause oder zum Nachbarn in der europäischen Vorstadt?
Technisch müsste also zumindest eine andere Übertragungsform gewählt werden (Sat.-Tel.; Funk mit ausreichender Reichweite, ...). Ein Elektronik-Freak müsste eigentlich ein Thuraya-Handy umbauen können, da das Gerät ja bereits einen GPS-Empfänger integriert hat und die Menüführung schon das Senden der eigenen Position via SMS an eine noch einzugebende Rufnummer vorsieht. Das Ding müsste dann natürlich noch versteckt aber nach oben hin wellendurchgängig angebracht werden (inkl. Verbindung zum Bordnetz).
Aber da gibt es doch auch so Chips, die in der Wissenschaft z.B. Tieren implantiert werden, um Ihre teils weitläufigen Bewegungen über Satellit verfolgen zu können.
Ein weiterer Vorschlag: Ein Fahrzeug mit Rechtslenkung verwenden. Dies sichert einen Überraschungsvorteil. Das Fahrzeug ist außerdem leicht wiederzuerkennen, auch nach Umlackierung etc. Und der Dieb kommt damit nicht so einfach klar, falls es sich um ein Land handelt, in dem ansonsten links gelenkt wird.
hätte ich auch gedacht, aber die praxis lehrt uns eines besseren :
am vergangenen wochenenede wurde in deutschland (!) ein RECHTSGELENKTER J8 entwendet, siehe hier:
nach mehreren Fahrten durch unterschiedliche Regionen Afrikas kann ich mitteilen, daß ich als Alleinreisender eigentlich/anscheinend sehr viel Glück hatte niemals einer gefährlichen Attacke ausgesetzt gewesen zu sein.
Auch nach ausgiebigen Wanderungen in den Städten oder in der Natur blieb das zurückgelassene Fahrzeug unangetastet.
Die meisten vorgenannten unterschiedlichen Sicherungsmaßnahmen waren in den Fahrzeugen verbaut gewesen.
Nur einmal wurde 1986 in einer Touristenregion meine Seitenscheibe mit einem großen Stein eingeschlagen und alles in Griffweite entwendet.
Es konnte nur alles in Griffweite entwendet werden, weil alle Türen zusätzlich von innen mit Vorhängeschlössern gesichert waren.
Hier war ich aber eindeutig selber Schuld, weil die Vorhänge vor den Scheiben nicht zugezogen waren und im Innenraum einiges sichtbar rum lag.
Heute gibt es spezielle Sicherheitsfolien die nachträglich auf die ausgebauten Scheiben aufgebracht werden. (dabei denke ich nicht an die einfachen/normalen Tönungsfolien)
Während einem Sicherheitsseminar wurden solche Folien einmal vorgestellt.
Eine mit der Folie beschichtete ESG-Scheibe konnte von den Teilnehmern auch mit brachialer Gewalt (Brecheisen) nicht eingeschlagen werden. Die Folie hielt die Glassplitter zusammen.
Der Preis zur Sicherung aller Glasscheiben eines HZJ ist immens. Ab Euro 3.000,- incl. Aus- und Einbau aufwärts müsse man anlegen.
Da sind Aluplatten als Festverglasung in den Seitenscheiben bedeutend günstiger!!!
Oder die Sandbleche vor den Seitenscheiben befestigen, anstatt, ergonomisch günstiger, darunter an der Karosserie.
Hier ist sicher eine Kombination der Maßnahmen (Kosten/Nutzen) angebracht.
Meine Frage zu diesem Thema auf die Konstruktion des HZJ bezogen ist:
wie kann ich die Motorhaube zusätzlich mechanisch sichern???
Hier ist mir noch keine einfache aber ausgereifte Maßnahme auf- oder eingefallen.
Wer hat denn seine Motorhaube mit welcher Maßnahme zusätzlich gesichert???
Was haltet ihr von der Idee, eine normale Alarmanlage (Vibration, Bewegung, Türöffnung etc.) zu verbauen, die aber zusätzlich zum Horn auch ein PMR-Funkgerät ansteuert. Das Gegenstück habe ich in der Tasche. So kann ich beruhigt auf den Markt und werde per Funk alarmiert, falls sich jemand am Fahrzeug zu schaffen macht.
Leider habe ich noch kein entsprechendes System gesehen. Aber vielversprechend sind die PMR-Geräte für den "Export". Deren Reichweite lässt sich auf 20 km erhöhen. Das reicht dann auch in der Stadt um ein paar Ecken.
Das hat Land-Rover sehr pragmatich gelöst:
Die alten Serie 3 hatten ein Vorhängeschloß - wie normalerweise das üblicherweise beim Kellerabteil ist.
besonders hübsch ist es nicht, scheppern wirds auch auf den Pisten, aber den Engländern ist soetwas ohnehin egal...
Petzl hat geschrieben:Was haltet ihr von der Idee, eine normale Alarmanlage (Vibration, Bewegung, Türöffnung etc.) zu verbauen, die aber zusätzlich zum Horn auch ein PMR-Funkgerät ansteuert. Das Gegenstück habe ich in der Tasche. So kann ich beruhigt auf den Markt und werde per Funk alarmiert, falls sich jemand am Fahrzeug zu schaffen macht.
Leider habe ich noch kein entsprechendes System gesehen. Aber vielversprechend sind die PMR-Geräte für den "Export". Deren Reichweite lässt sich auf 20 km erhöhen. Das reicht dann auch in der Stadt um ein paar Ecken.
Was meint ihr dazu?
Gruss Andy
So ein System der Funkbenachrichtigung habe ich Ende der 70er Jahre bereits in Frankreich gesehen. Hat mir ein damaliger Fahrzeugausstatter, der zufällig im gleichen Hotel Urlaub machte, mal eingehend erklärt.
Sein Fazit zur Funkbenachrichtigung: Wenn man am Bahnhof steht und das Ding geht los, weiß man wenigstens, dass man sich gleich ein Bahnticket kaufen kann.
(Er wusste, dass er uns nichts verkaufen konnte, weil das System in Deutschland nicht zulässig war)
Ergo: Die Funkbenachrichtigung ist zwar nett, wird aber nicht mehr Schaden vermeiden als eine normale Alarmanlage.
Viele Grüße
Onkelchen
Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die der Leute, die die Welt nie angeschaut haben. (Alexander von Humboldt)
Michelin 153 hat geschrieben:Meine Frage zu diesem Thema auf die Konstruktion des HZJ bezogen ist:
wie kann ich die Motorhaube zusätzlich mechanisch sichern???
Hallo Günther!
Also mechanisch kann ich nicht weiterhelfen - das Einzige was mir sofort bei Deiner Frage in den Kopf kam waren Ralley- und StockCar-Autos. Die haben die Motorhauben oft durch so Spann(ver)riegel(ungen) gesichert - und soviel ich weiss gibt es die auch in abschließbarer Form.
Aber "schön" ist wahrscheinlich was anderes Oder man müsste sich irgendeine Konstruktion über ein Bolzenschloß anfertigen (aber das geht wohl nicht ohne "Einschnitte" in die Karosse).
Ansonsten würde mir nur noch einfallen den Öffnungsmechanismus von innen durch eine Blockade/Schloss zu sichern.
Warum willst Du denn die Motorhaube unbedingt noch zusätzlich sichern?
in meinem früheren Leben fuhr ich einen Serie 3 Landy, der die von Dir Herwig beschriebene Motorhaubensicherung verbaut hatte.
Der Fallen-Überwurf vom Landy wurde von der überstehenden Motorhaube verdeckt und hing nach unten. Das Klappern wurde durch die infernalische Geräuschkulisse überlagert. Konnte aber einfach mit einem Stückchen Tesa-Moll gedämpft werden.
Mein Gedanke ist halt, die Motorhaube zusätzlich manuell/mechanisch zu sichern, daß man die evtl. im Motorraum verbauten zusätzlichen Teile gegen Manipulation schützt.
Da der Toyo bedeutend ruhiger fährt, sollte die Vorrichtung im verschlossenen - und nichtverschlossenen Zustand weder klappern noch vibrieren.
Natürlich könnte man an der Fuge Kotflügel / Motorhaube je ein VA-Winkel mit einer großen Bohrung anschrauben durch die nur im notwendigen Fall ein Vorhängeschloß eingehängt wird.
Was aber einigermaßen umständlich ist, da dies meines Erachtens wegen den Vibrationen nur im Stillstand anwendbar ist.
Deine nichtrostende abschließbare Spann-Verriegelung, die dann nicht klappert, habe ich noch nicht gefunden.
Vielleicht kennen die Karosseriebauer weitere Möglichkeiten.
Klar, wäre es schön, die Motorhaube gegen unbefugtes Öffnen zu sichern - dann wären die elektrischen, selbstgemachten Wegfahrerschwernisseinbauten nett gesichert...
....aber: wenn ein Fahrzeug mal "zündelt", dann sitzt der Herd ganz sicher selten hinten - sprich, man sollte dann sehr sehr schnell die Haube öffnen können. Und kaum einer wird die Diziplin haben, seinen Motorhaubenverschluß vorher händisch zu entriegeln.
Was vielleicht ne Lösung wäre, wäre sowas wie bem klassischen Kofferraum. Zwei Bolzen links und rechts, die durch je einen Schließmotor gesteuert werden - und dann natürlich auch durch die Zentralverriegelung angesteuert werden - wenn man denn eine hat oder haben will. Problem ist halt nur, wenn die Motoren defekt sind. Dann ist es aus mit Lustig. Die Türen und Heckklappe bekommt man immer von innen geöffnet, aber ne Motorhaube???
Gruß
Andi
"Man braucht keinen vollen Tank, um vorwärts zu kommen!"
Land Cruiser HZJ79 + Toyota MR2 W3 + Mazda 6 MPS
Während der Fahrt muss die Motorhaube normalerweise ja nicht gesichert werden.
Selber habe ich eine Kette dabei, die wird beim Verschluss beidseitig gleiche Länge - eingezogen und unten mit einem Vorhängeschloss gesichert! Muss halt wieder vor Fahrtbeginn weggenommen werden!