Bergegurt und Schäkel

Alles über Ausrüstung und Zubehör
Antworten
Benutzeravatar
jamescook62
Beiträge: 34
Registriert: 8. Juli 2008 16:12
Wohnort: Niederrhein

Bergegurt und Schäkel

Beitrag von jamescook62 »

Hallöchen,

möchte mir einen Bergegurt mit Schäkeln zulegen und hab da mal folgende Frage an Euch:

Welche Bruchlast bzw. auch Zugkraft müssen Gurt sowie auch Schäkel haben bei einem HZJ 79 mit Kabine und so ca. 3,5 t Gesamtgewicht.

Vielen Dank schon mal im Voraus.

Viele Grüße
vom Niederrhein
Dieter

Link:
BBcode:
HTML:
Hide post links
Show post links
Benutzeravatar
Romain
Spender
Beiträge: 13829
Registriert: 17. September 2005 09:52

Beitrag von Romain »

Kauf nichts unter annähernd 10 Tonnen
Gruss

Link:
BBcode:
HTML:
Hide post links
Show post links
Benutzeravatar
Onkelchen
Landfrau
Beiträge: 15774
Registriert: 21. September 2003 18:52
Wohnort: BaWü, ganz am Rand

Re: Bergegurt und Schäkel

Beitrag von Onkelchen »

Meiner hat 14 Tonnen und 10 m Länge.

Ist noch eine erträgliche Größe - gewichtsmäßig wie auch preislich.
Schäkel mit 3,2 Tonnen Hublast passen recht gut dazu.


Viele Grüße
Onkelchen
Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die der Leute, die die Welt nie angeschaut haben.
(Alexander von Humboldt)

Link:
BBcode:
HTML:
Hide post links
Show post links
Benutzeravatar
Bergler
Beiträge: 3274
Registriert: 19. Oktober 2007 17:05
Wohnort: Oberpfalz

Beitrag von Bergler »

Meiner hat 15 t und 10 m Länge. Schäkel sind auch ausreichend dimensioniert.

Kauf´ was ordentliches mit GS-Zeichen! Je nachdem, wie Du den Bergegurt benutzt kann sich die Bruchlast nämlich auch verringern!

Am besten Du machst beim nächsten BTT einen Berge-workshop mit!

HIER gibts ´ne nette Zugkraftberechnung. Aber ein LC im Schlamm ist da nicht aufgeführt und führt zu einem erheblich höheren Zugkraft-Faktor!
Grüße
Thomas


HZJ 76 - 6 Zylinder - 5 Sitzplätze - 4 Türen - 3 Sperren - 2 Starrachsen - 1 Traum

Link:
BBcode:
HTML:
Hide post links
Show post links
Benutzeravatar
jamescook62
Beiträge: 34
Registriert: 8. Juli 2008 16:12
Wohnort: Niederrhein

Beitrag von jamescook62 »

Hallöchen,

vielen Dank erst mal an Euch. Das bringt mich doch schon ein ganzes Stück weiter.

Gruß
Dieter

Link:
BBcode:
HTML:
Hide post links
Show post links
Benutzeravatar
DerAustralier
Beiträge: 12482
Registriert: 18. Juni 2002 19:21
Wohnort: Daheim

Beitrag von DerAustralier »

und überlegen, wo am auto angeschlagen wird !

u.u. ist es sinnvoll extra ösen oder haken, die stabil genug sind anzubringen.
Martin (HZJ75 + VW Iltis)
landcruising.net
Adventure Outdoors
Instagram: hzj75_aardvark
Founding member of:
Bild

Link:
BBcode:
HTML:
Hide post links
Show post links
Benutzeravatar
jamescook62
Beiträge: 34
Registriert: 8. Juli 2008 16:12
Wohnort: Niederrhein

Beitrag von jamescook62 »

...das mit dem Haken hatte ich mir auch schon überlegt.

Werde mir wohl einen Anschweißhaken auf den Windenträger setzten.

Gruß
Dieter

Link:
BBcode:
HTML:
Hide post links
Show post links
Benutzeravatar
04frank022
Beiträge: 805
Registriert: 1. März 2006 22:28
Wohnort: In der Nähe von Kassel

Beitrag von 04frank022 »

Hallo Dieter,

wir haben uns mal über Bergung, Anschlagmittel und Gurte etwas tiefer befasst, hier der Thread von damals:

http://forum.buschtaxi.org/viewtopic.ph ... ringmutter

Grüße Frank
Techniker machen alles ganz... oder ganz kaputt

Link:
BBcode:
HTML:
Hide post links
Show post links
Benutzeravatar
bandeirante
Beiträge: 4872
Registriert: 23. April 2002 14:46
Wohnort: Südhessen und Mbatovi

Beitrag von bandeirante »

Werde mir wohl einen Anschweißhaken auf den Windenträger setzten.


Schau dir genau an wie dein Windenträger befestigt ist!
(...und mach sie dann evtl. am Rahmen fest :wink: )

Grüsse Axel O.
Der Weg ist das Ziel

Link:
BBcode:
HTML:
Hide post links
Show post links
Benutzeravatar
jamescook62
Beiträge: 34
Registriert: 8. Juli 2008 16:12
Wohnort: Niederrhein

Beitrag von jamescook62 »

...ach du grüne neune, das scheint sich ja zu einer richtigen wissenschaftlichen Arbeit auszuweiten die Sache mit dem Haken und der Öse. :?:

Mein Windenträger ist genau an den Punkten angeschraubt an denen vorher die Stoßstange beim 2006er HZJ 79 befestigt war.

Kann ich denn in dem Fall den Windenträger (aus 6mm Stahlblech zusammengeschweißt) als Anschlagpunkt für einen Haken oder Öse her nehmen?

Gruß
Dieter

Link:
BBcode:
HTML:
Hide post links
Show post links
Benutzeravatar
Lemming
Beiträge: 6222
Registriert: 22. Februar 2006 12:47
Wohnort: am See

Beitrag von Lemming »

Versuche die selben Schrauben zu nehmen mit denen der Windenträger am Rahmen festgemacht ist, das sollte halten vorausgesetzt der Windenträger ist nicht im Weg. Beim Lux hats super gepasst.
Ihr seid doch von allen guten Tassen verlassen...

Link:
BBcode:
HTML:
Hide post links
Show post links
Benutzeravatar
J9 Andy
Beiträge: 3400
Registriert: 23. August 2003 23:24
Wohnort: DON

Beitrag von J9 Andy »

jamescook62 hat geschrieben:als Anschlagpunkt für einen Haken oder Öse her nehmen?
Bei einem Haken einhängen geht schneller, der Gurt könnte sich aber allein aushängen.
Bei einer Öse braucht man einen Schäkel, das dauert dann zwar länger, dafür löst sich der Gurt aber nicht ungewollt.
Gruss Andy
---------------------------------------------
Trabant 601 => LandCruiser KZJ 90
...ein Quantensprung...
________________________________
Was Du nicht willst das man Dir tu´, das füg´auch keinem andern zu.

Link:
BBcode:
HTML:
Hide post links
Show post links
Benutzeravatar
FJ40 GARAGE
Beiträge: 5298
Registriert: 16. Oktober 2002 19:51
Wohnort: Dorfweil im schönen Taunus ;-)

Beitrag von FJ40 GARAGE »

Wie schon von allen erwähnt sollte man beim Kauf von Bergeequipment auf die benötigten Lasten und Sicherheitsaspekte achten, gute Ware hat entsprechende Bändchen mit Lastangaben bzw eingeprägte Arbeitslasten.

Ob dein Seilwindenträger gut genug ist die komplette Last aufzunehmen kann ich schwerlich beurteilen ohne ihn gesehen zu haben, generell sollte man Anschlagpunkte direkt am Fahrzeugrahmen haben und diese auch verwenden,

Im Web gibt es ein sehr empfehlenswertes Video von 4xforum über die befestigung und verwendung von Bergegurten und das korrekte verbinden zweier Bergegurte falls einer mal nicht ausreicht.

Grobe Faustregel für Bergegurte: 1,5 faches zulässiges gesamt Gewicht des Fahrzeuges = Arbeitslast
Arbeitslast x 7 = Bruchlast.
Dann bist du immer auf der sicheren Seite.
Good Cruising, Peter

Das Leben erzählt die besten Geschichten............. Bild
Glück hat nur der Glückliche! ;-)

Link:
BBcode:
HTML:
Hide post links
Show post links
Antworten

Zurück zu „Ausrüstung / Equipment“