Frage zum H55F - Getriebe

Light Duty (Bundera/Prado): 1984 - 1996
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Hase Productions
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Beitrag von Hase Productions »

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landcruiser hat geschrieben:...
Du bist doch sowieso nur neidisch weil Du ein Sparmodell ohne Naben hast. :bb: :bb: :bb:


Nein Uwe.
Ich hab nach meinen Erfahrungen mit meinen bisherigen Geländewagen bewust auf den Kauf der Naben verzichtet.

@ cruisermaddin

Du bist der erste der von einer so hohen Verbrauchsdifferenz zwischen der Fahrt mit offenen und geschlossenen Naben berichtet.
Bist du sicher das du den selben Fahrstil hast wenn die Naben offen sind?

Bei meinem kann ich es ja nicht mehr probieren. Aber bei meinen beiden Nissan sowie beim Pickup meines Bruders und ein paar Bekannten aus der Nissanzeit bewegten wir uns immer im Bereich von max. 0,1 Liter. Und das konnte man genausogut auf die normale Streuung schieben.

@ wolli

Was den Verschleiß angeht, in 140.000 km sind wir schlauer. Da sind dann die 200.000 km voll.
Viel mehr Gedanken mache ich mir, weil ich nicht weiss ob ich die einteilige oder die zweiteilige Getriebeausgangswelle drin habe.

@ all

Fällt euch eigentlich auf über was wir hier diskutieren?
Ist die Achsüberholung schon nach 150 tkm oder erst nach 250 tkm fällig - usw.
Bei anderen Marken ist da die erste Komplettüberholung des Autos schon längst vergessen. :biggrin:

Gruß Hase
Der Dampfer und des Schnauferl, HZJ78 und BJ42 - Heavy Metal auf japanisch
http://www.Hase-Productions.de

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hannesbj
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Beitrag von hannesbj »

Hallo Jungs,

ich kann die Verbrauchsreduzierung von bis zu 25 Litern mit offnen Naben nur bestätigen. :aetsch:

Das komische ist, jedesmal wenn ich die Naben zumach, geht der Verbrauch so locker mal zwischen 1em und 25 Litern hoch.

Könnt schon sein, dass die Fahrweise da mit eine Rolle spielt :D

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cruisermaddin
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Beitrag von cruisermaddin »

@ Hase:

Du bist der erste der von einer so hohen Verbrauchsdifferenz zwischen der Fahrt mit offenen und geschlossenen Naben berichtet.
Bist du sicher das du den selben Fahrstil hast wenn die Naben offen sind?


Fahre immer nach der Drehzahl. Versuche die Drehzahl bei 2500min-1 konstant zu halten. Die Geschwindigkeit stellt sich dann ein, ja nach dem, ob es bergauf oder bergab geht.
Fahre auf der BAB meistens die gleiche (Test)-Strecke.

Nahezu konstante Drehzahl heißt für mich, daß die Einstritzpumpe auch nahezu konstant (Menge) fördert.
Vorausgesetzt, daß die "Bedingungen" , also Rollwiederstand, Belagsbeschaffenheit, Fahrzeuggewicht - oder "die in Schwung zu bringende Masse" gleich sind.


z.B.
Dünen = Mehrverbrauch, wie Hannes das sagt...........da nimmt ein BJ schon mal 28-30l/100km zu sich. Ein Kumpel von mir hat im der Namib auch von 29,5l Verbrauch bei einem HZJ berichtet.......

z.B.
Hänger = Mehrverbrauch (Gesamt-Masse)

Bei der gesperrten VA ist der Unterschied sehr klein, aber es gibt ihn. Wie gesagt 0,5 - 1,0 L/100km.

Wieso nimmt einem eine Servolenkung etwas Motorleistung?
Sie muss angetrieben werden und die Kraft, die dafür benötigt wird, fehlt halt dann am Antriebsstrang.

Grüße

Martin

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Driver
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Beitrag von Driver »

Also Spritverbrauch hin oder her (ich rechne auch mit einer Ersparnis von ca 0,5-1 L mit offenen Naben) wird jeder, der Freilaufnaben hat bestätigen können, dass es sich bei der Fahrt auf Asphalt mit offenen Naben völlig "anders" anfühlt. Der Wagen läuft ruhiger und irgendwie leichter. Das erscheint ja auch logisch.
Und nicht zu vergessen: Der Bauch spürt das und ist auch beruhigter ob der Laufruhe :wink:

Der Verschleiß mag durchaus mit geschlossenen Naben (bzw. ohne) etwas höher sein, denn wo sich was bewegt, verschleisst auch irgendwas - aber ist das - wie hase schon sagt - wirklich so maßgeblich bei den genannten Laufleistungen? Fällt das wirklich ins Gewicht?
Übrigens fahr ich den ganzen Winter über mit geschlossenen Naben - man weiß ja nie... und ich brauch eigentlich auch fast täglich den Allrad.


Ich war beim PZJ jedenfalls heilfroh über die Freilaufnaben, denn hier konnte man mit offenen Naben und Untersetzung nicht nur einen schweren Hänger ordentlich rangieren, wie schon gesagt wurde - sondern ich brauchte den tatsächlich auch um mit schweren Lasten steile Berge raufzukommen. Es ist ein ganz schöner Unterschied, ob sich der Wagen im 1. Gang grad so raufquält oder ob man in der Untersetzung im 2. oder gar 3. noch bei ordentlicher Drehzahl fahren kann.

Apropos Patrol W260 und Freilaufnaben. An dem von meiner Frau durfte ich bei rund 300.000 km die automatischen Naben wechseln, die waren nämlich hinüber. Der Zahnkranz in der Nabe war abgenudelt. Jetzt die guten manuellen AVM drauf - für deutlich unter 100 Euro das Paar - nur um mal einen Preis zu nennen.

Gruß
Jürgen
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Flambeau
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Beitrag von Flambeau »

Hallo,

habe da aber noch einen Vorsichtshinweis, speziell
zu dem was Driver ausführt.

Wenn man in der Untersetzung nur auf der HA fährt, muß der hintere Antriebsstrang dann auch das komplette untersetzte
höhere Drehmoment verkraften!
Dazu hat Toyota das aber nicht ausgelegt.
Wenn die VA über die FWHs gesperrt ist, teilt sich das Drehmoment 50/50 % auf!
Bei offenen FWHs muß man dann schon wissen was man da tut und sachte zu Werke gehen!
Beim PZJ mit dem geringern Drehmoment, seitens der Maschine
mag das wohl noch gut gehen, aber bei der 1HZ, oder wohlmöglich einem konvertierten mit Turbo oder einem mit 1HD-T,
dann doch lieber die VA dazu und evt mal einen Reifen drehen lassen.

Gruß

Flambeau
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Driver
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Beitrag von Driver »

Das mit dem Drehmoment mag stimmen, genaue Werte konnte mir dazu aber noch niemand sagen - vielleicht hier?
Meist wird nur spekuliert...
Aber stimmt schon - vorsichtig sein schadet nix.

"mal ein Rad drehen lassen" geht mit einem schweren Fahrzeug oder mit 2-3 to. Anhängelast auf Teer nicht. Dann ruinierst Du Dir garantiert irgendwas am Antriebsstrang.
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Onkelchen
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Beitrag von Onkelchen »

Flambeau hat geschrieben:Wenn man in der Untersetzung nur auf der HA fährt, muß der hintere Antriebsstrang dann auch das komplette untersetzte
höhere Drehmoment verkraften!



Das muss er übrigens auch, wenn die Hinterachse auf griffigem Grund steht und die Vorderachse auf sehr rutzschigem.

50% Kraftverteilung ergibt sich nur, wenn auch der Boden unter Vorderachse und Hinterachse exakt die gleiche Gegenkraft bieten kann.

Viele Grüße
Onkelchen
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Flambeau
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Beitrag von Flambeau »

Hallo Driver,

Berechnung des Drehmomentes:
1)Wissen des max. Drehmomentes als Zahlenwert und der dann anstehenden Drehzahl der Maschine
2)Division der Ausgangsdrehzahl der Maschine, so erhält man die Eingangsdrehzal ins VTG. dann multiplikation des Drehmomentes
der Maschine mit dem eingelegten Gang. dazu muß man die Übersetzungs- Faktoren des 5(4)Gang- Getriebes wissen.
Nun ist man quasi aus dem Schaltgertiebe raus und betrachtet
das was im VTG passiert in eben der Gleichen Weise wie soeben vom Schaltgetriebe beschrieben.
Jetzt bitte den Untersetzungsfaktor des VTG einfließen lassen.
Meistens so um die 2:1 (75ziger lagen glaube ich bei 1,955:1
und die 78ziger bei 2,25:1 ? Lasse mich da gerne korrigieren.
3) Das was nun aus dem VTG herauskommt geht hälftig auf die VA und HA! Also Ergebnis vom VTG durch 2 div.
4) Nun sind wir aus dem VTG heraus und gehen in das Diff.
Hier wieder so wie vorab beim SG & VTG berechnen. i Diff= 4,11:1

Sodele jetzt sind wir quasi schon in den Halbachsen, also den rotierenden Wellen die nach links und rechts die Naben und damit die Räder antrieben.
Das sich aus dem Diff. heraus ergebende Drehmoment nun durch
2 dividieren, da sich das hälftig eben nach links und rechts aufteilt, unter optimalen Reibpaarungsbedingungen an der Reifen.
5)Nun hat man 2 Werte: Das max. Drehmoment was an der Nabe des jeweiligen Rades ansteht und die Drehzahl mit der dann die Halbwelle rotiert.
Leider steht aber das an der Nabe anstehende Drehmoment nicht an der Aufstandsfläche des Reifens an, das sich das wiederum um den Radius (dyn. Halbmesser) des Reifens minimiert.

Das "mit dem Rad drehen lassen" meinte ich nur auf entspr. rutschigem Untergrund! Auf Asphalt nur mit offenen FWHs rangieren, sonst verbockt sich aber der Antriebsstrang ganz heftig beim 78ziger oder ähnlich langen Autos. Bitte nie die FWHs sperren! Und beim Rangieren hält man ja auch nicht den Motor auf
der Drehzahl des max Drehmomentes. Beim 1HZ, lt. Techniktabelle, 2000RPM
Das "Verbocken" kann so heftig werden, das Du den Motor Abwürgst! Aber wer so etwas tut der sollte sich einmal auf seinen
Geisteszustand hin untersuchen lassen. Das geht mächtig aufs VTG! Nicht der Geisteszustand, sondern die Verspannungen im Antriebsstrang, oder wohlmöglich doch? :wink:

Gruß

Flambeau
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Driver
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Beitrag von Driver »

Hallo Flambeau,

das ist eine gute Beschreibung für die Berechnungen des Drehmoments, bzw. wo die Kräfte wirken.
Allerdings meinte ich mit den "genauen Werten" eher die tatsächlichen Belastbarkeiten der verbauten Teile.

Wie Onkelchen schon sagt, kommen auch bei Allradantrieb die vollen Kräfte auf nur einer Achse zum tragen, wenn ein Rad der anderen Achse durchdreht. Die 50:50-Kraftverteilung ist daher wohl wirklich nur der Optimalzustand.

Gruß
Jürgen
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Flambeau
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Beitrag von Flambeau »

Hallo,

Onkelchen, Du hast natürlich Recht mit Deinem Hinweis!

Driver, die tatsächlichen aufzunemmenden Drehmomente der Baugruppen eines Fahrzeugs, wird man wohl so einfach mal nicht von den Herstellern erfahren. Die werden sich nicht so easy in die Karten schauen lassen. Das einzige , was ich schon einmal gehört habe, sind die max Drehmomente auf die das HZJ78- 5- Gang- Schaltgetriebe und das des HDJ80 ausgelegt wurden, wenn mich nicht alles täuscht von Aisin, 78ziger m.E. 350Nm, 80ziger 450Nm.
Aber als Sollbruchstelle zw. Maschine und Getriebe dient häufig die Kupplung und zwar dort die Nabe der Mitnehmerscheibe.
Das habe ich selber einmal bei meinem Patrol mit RD28T Maschine erlebt. Die Kupplung war aber von Valeo. :shock:

Grüße

Flambeau
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Ozymandias
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Beitrag von Ozymandias »

Driver hat geschrieben:Das mit dem Drehmoment mag stimmen, genaue Werte konnte mir dazu aber noch niemand sagen - vielleicht hier?
Meist wird nur spekuliert...
Aber stimmt schon - vorsichtig sein schadet nix.

"mal ein Rad drehen lassen" geht mit einem schweren Fahrzeug oder mit 2-3 to. Anhängelast auf Teer nicht. Dann ruinierst Du Dir garantiert irgendwas am Antriebsstrang.


Was muss man denn da sagen; Motordrehmoment x Gang x Untersetzung x Achsübersetzung = Drehmoment an den Achswellen.

Jetzt rechne mal zusammen, das gibt ganz phantastische Zahlen.

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Ozymandias
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Beitrag von Ozymandias »

Driver hat geschrieben:
Wie Onkelchen schon sagt, kommen auch bei Allradantrieb die vollen Kräfte auf nur einer Achse zum tragen, wenn ein Rad der anderen Achse durchdreht. Die 50:50-Kraftverteilung ist daher wohl wirklich nur der Optimalzustand.

Gruß
Jürgen


Onkelchen ist etwas gar optimistisch.

Schau dir mal eine Hinterachse eines 7,5 Tonners an, dessen Differential ist für die Abnahme des Drehmomentes geeignet das du in der Untersetzung beim PZJ auf den Antriebsstrang loslässt.
Da hängt dann ein ganz anderer Klumpen Stahl unter dem Chassis als bei einer Taxe.

Grüessle Ozy

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Onkelchen
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Beitrag von Onkelchen »

Hi,

das hat mit Optimismus nichts zu tun, sondern nur mit der Tatsache, dass die hohen Belastungen auch bei geschlossenen Naben auftreten können, die geschlossenen Naben also kein Schutz vor Überlastung sind.

Viele Grüße
Onkelchen
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Ozymandias
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Beitrag von Ozymandias »

Onkelchen hat geschrieben:Hi,

das hat mit Optimismus nichts zu tun, sondern nur mit der Tatsache, dass die hohen Belastungen auch bei geschlossenen Naben auftreten können, die geschlossenen Naben also kein Schutz vor Überlastung sind.

Viele Grüße
Onkelchen


Jup, kaputt machen kann man alles wenn mans drauf auslegt.

Manchmal schneller, manchmal langsamer.

Enden tun unsere Karren eh alle als Coladosen früher oder später.

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landcruiser
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Beitrag von landcruiser »

Ozymandias hat geschrieben:
...
Der hat dich veräppelt, wo soll da was verschleissen wenn alles OHNE Last im Ölbad einfach mitläuft?

....


http://forum.buschtaxi.org/viewtopic.ph ... highlight=

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Feldi
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Beitrag von Feldi »

Flambeau hat geschrieben:Leider steht aber das an der Nabe anstehende Drehmoment nicht an der Aufstandsfläche des Reifens an, das sich das wiederum um den Radius (dyn. Halbmesser) des Reifens minimiert.
Etwas unglücklich ausgedrückt.
Drehmoment bleibt Drehmoment - nur die Vortriebskraft is abhängig vom Radius.
Feldi (ganz im Süden)

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